Pomarina Sidra Natural – Asturien

Pomarina Sidra Natural – Asturien

Asturien ist das Land der Berge, der grünen Vegetation, der einsamen Buchten und traumhaften Strände und ein Landstrich, wo die Sidra als Nationalgetränk zelebriert wird.

Nur wer das Land und die Menschen hier erlebt hat, kann verstehen, welche Bedeutung dieses vergorene, an sich simple Apfelgetränk für tolle Eigenschaften hat. So auch diese Sidra von Pomarina aus dem Jahrgang 2013. Produziert nach der Champagner Methode, also per Hand gerüttelt, ist eine Perlage nach dem Einschenken kaum merkbar. Umso feiner ist diese nach dem ersten Schluck zu spüren. Knochentrocken im Geschmack und Abgang ist die Mousse feiner als bei fast jedem Champagner. Der Duft des Apfels ist dezent spürbar, aber nicht aufdringlich. Er passt sehr gut zu feinen Speisen, insbesondere zu Käse und Fisch und hat die wunderbare Eigenschaft, den Mundraum nach jedem Schluck zu „reinigen“.

Eine Sidra von so einer Qualität verdient viel mehr Beachtung als dies zur Zeit der Fall ist und gehört in jedem Fall zu den vergessenen bzw. noch nicht entdeckten Lebensmitteln unserer so global und damit auch gleichförmig gewordenen Welt.

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Südafrika

Oude Kaap Rosé

Wein · Rosé · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Rosé ist ein trocken ausgebauter Rosé mit vielfältigen Aromen von Erd- und Himbeeren. Am Gaumen frisch und sehr süffig – ein idealer Begleiter zu knackigen Sommersalaten.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dem Weinkernland Südafrikas.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinotage, der südafrikanischen Paradesorte. Die helle Farbe entsteht durch einen sehr kurzen Kontakt des Mostes mit den Beerenschalen; anschließend wird der Wein im Edelstahl trocken vergoren, um Frucht und Frische zu bewahren.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase vielfältige Aromen von Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen frisch und sehr süffig, mit feiner Frucht und sauberem, trockenem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Terrassenwein, Aperitif oder zu leichten Sommergerichten.

Passt zu: knackigen Sommersalaten, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch und Fingerfood.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Pinotage, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, Gärung im Edelstahltank

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Weine

Bret Brothers Mâcon Blanc 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon Blanc ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem südlichen Burgund. Die Reben wachsen auf einem ein Hektar großen Flurstück auf 220 Metern Höhe, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon, auf Ton- und Kalksteinböden. Die Ost- und Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Reife. Im Glas ein tiefer, mineralischer Chardonnay mit samtiger Textur.


Mâconnais

Das Flurstück liegt auf 220 Metern Höhe im Mâconnais, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon. Ton- und Kalksteinformationen bilden den Untergrund, durch den sich die Wurzeln arbeiten müssen, und prägen Tiefe und Komplexität des Weins. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese kommt ein schonendes Ganzbeer-Pressverfahren zum Einsatz. Vinifikation und Reifung erfolgen zu 100 % in 228-Liter-Eichenfässern über elf Monate, was dem Wein eine subtile Holznote und eine samtige Textur gibt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Salz, frische Zitrus und ein Hauch Brioche, getragen von einer feinen Holznote. Am Gaumen frisch und straff, mit knackiger Säure und einer klaren, kargen Mineralität. Der Abgang ist lang und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung zugänglich, mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Hartkäse.


Lage: Mâconnais, 220 m, Ton-/Kalksteinböden, Ost-/Südostlage
Klassifikation: Mâcon AOC
Ausbau: Ganzbeerpressung, 100 % Barrique (228 l), 11 Monate

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USA

Sine Qua Non 11 Confessions Syrah 2020

Rotwein · Sta. Rita Hills · Syrah

Syrah Eleven Confessions Sta. Rita Hills (USA) 2020

Der Sine Qua Non Eleven Confessions Syrah 2020 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl aus der estate-eigenen Einzellage Eleven Confessions in den Sta. Rita Hills – kraftvoll und doch ausgesprochen elegant, so markant und fein, dass der Muskel fast unbemerkt bleibt.


Eleven Confessions – Sta. Rita Hills

Die Einzellage Eleven Confessions liegt in den Sta. Rita Hills im Santa Barbara County – eine kühle, vom Pazifik geprägte Appellation, die für ausdrucksstarke, präzise Rhône-Sorten bekannt ist. Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura aus estate-eigenen Weinbergen.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett.

Jahrgang 2020 – Sta. Rita Hills

2020 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer, trockener Jahrgang.

In den kühl gelegenen Sta. Rita Hills ein idealer Rahmen für tief konzentrierte, zugleich strukturierte Syrahs.

Ausbau

Vergoren mit 13 % Ganztrauben – bei Syrah setzt Krankl bewusst etwas weniger Rappen ein, da die Sorte empfindlicher auf Stiele reagiert.

Ausgebaut zu 66 % in brandneuen französischen Eichenfässern – überwiegend Barriques (228 Liter), ergänzt um einen Anteil größerer Hogsheads (300 Liter); der Rest waren Fässer von ein bis drei Jahren.

Im Glas

Sehr dunkle, fast strahlende Farbe mit dunklem Burgunderton. Hypercremig in Nase und Mund, komplex und vielschichtig, ohne jede Arroganz – rundum üppig und außergewöhnlich lang. Über drei Tage offen verkostet zeigte sich der Wein durchweg gleichbleibend großartig und beeindruckend langlebig. Nichts Mageres, und doch ein sehr eleganter, markanter Syrah, dessen Kraft fast unbemerkt bleibt. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

So elegant, so markant, dass die Muskeln fast unbemerkt bleiben.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Eleven Confessions Vineyard, Sta. Rita Hills, Santa Barbara County, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Sta. Rita Hills AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; 13 % Ganztrauben; 66 % neue französische Eiche (Barriques und Hogsheads)

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Weine

Tentenublo tinto Rioja 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo-Feldblend Tinto DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · Höhenlage 600–700 m Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Sandstein gebrauchtes Barrique · BIO 2022

Der Tentenublo Tinto Rioja 2022 ist ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern – die perfekte Mischung aus Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein.


Tentenublo – Höhen-Rioja aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván, einem Winzer der neuen Generation der Rioja. In seinem Heimatdorf Viñaspre und im benachbarten Lanciego – im baskischen Teil der Region, der Rioja Alavesa – bewirtschaftet er in vierter Generation rund zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche winzige Parzellen mit 15 bis über 100 Jahre alten Reben. Der Name „Tentenublo" bezeichnet das Läuten der Glocken, mit dem in Rioja-Dörfern Hagelstürme abgewehrt werden sollen.

Die Weinberge liegen auf den „replanos", den Hochebenen in 600 bis 700 Metern Höhe, mit kargen Böden aus Kalkmergel und Sandstein. Die Höhe, die kühle Bergluft und der stete Wind halten die Reben gesund und bewahren Frische und Mineralität. Oliván arbeitet biologisch und minimalistisch und pflegt die Rioja-Tradition, rote und weiße Sorten gemeinsam als Feldblend auszubauen – das gibt seinen Rotweinen ihre unverwechselbare Spannung.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 war in der Rioja ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Klarheit und eine feine Säure – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend, überwiegend Tempranillo, ergänzt durch Garnacha und einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Malvasía), Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden teilweise entrappt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein rund neun Monate im Barrique aus gebrauchten französischen Fässern – so tritt das Holz zurück und stellt Frucht und Terroir in den Vordergrund. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau sind dabei perfekt ausbalanciert. Gearbeitet wird biologisch und mit minimalem Schwefeleinsatz. Gesamtproduktion: 7.583 Flaschen.

Im Glas

Ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau (gebrauchte Fässer) sind perfekt ausbalanciert und treffen die richtige Mischung aus perfektem Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein. Lang und harmonisch. Der Abgang rundet ein insgesamt perfektes Gesamtbild ab.

Sehr elegant und feinstrukturiert, einem Burgunder nicht ungleich – reife Kirschnoten und Kraft am Gaumen, perfekt ausbalanciert. Lang und harmonisch.

Sowohl jung ein Genuss als auch mit einigen Jahren Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Viñaspre und Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Höhenlagen 600–700 m auf Kalkmergel und Sandstein; alte Reben (15 bis über 100 Jahre)
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend, überwiegend Tempranillo mit Garnacha und weißen Sorten (trocken)
Ausbau: teilweise entrappt, Spontangärung, ~9 Monate in gebrauchten französischen Fässern, minimaler Schwefel; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 7.583 Flaschen

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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Schaumweine

Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut

Der Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut ist Chardonnay aus einer kleinen Lage am rechten Marne-Ufer – eine Ausnahme im Meunier-Land. Mehr als vier Jahre Hefelager, dazu nur 1,5 g Zucker pro Liter.

Im Glas

Feine, elegante Perlen. In der Nase gelbe Zitrusfrucht, Trockenmango und Zeste, dazu etwas Rauch und grüne Kräuter. Im Mund kraftvoll und straff zugleich, klar gebaut und salzig. Der Nachhall bleibt lang und frisch.

Mach was draus

Gebratener Steinbutt, Kalbsbries, Pilzrisotto oder ein junger Comté. Auch zu Gemüsegerichten mit Kräutern passt er gut. Ein Champagner, der zeigt, dass im Marnetal mehr wächst als Meunier – genau richtig für einen Abend mit Weinfreunden. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und eine Viertelstunde Zeit. Dann kommen Frucht und Rauch richtig nach vorn.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum ist Chardonnay hier eine Ausnahme? Im Marnetal dominiert Meunier. Le Chemin des Plants hat leichtere Böden: Sand, Lehm und Mergel, darunter Kreide, auf denen Chardonnay gut gedeiht.

Wie lange lag er auf der Hefe? Über vier Jahre. Davor reifte der Grundwein rund zehn Monate in gebrauchten Fässern.

100 % Chardonnay · Einzellage Le Chemin des Plants am rechten Marne-Ufer · Jahrgang 2021 · Spontangärung, ca. 10 Monate gebrauchte Fässer · über 4 Jahre Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Stand: Oktober 2026

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Weine

Comte de Vogüé Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine Comte Georges de Vogüé ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, robustere und langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny – ein Grand Cru für die lange Reife.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Bonnes-Mares ist einer der am stärksten parzellierten Grand Crus mit rund 19 Erzeugern. Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Comte Georges de Vogüé ist eine der legendären Domainen von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, ganz im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, feine Würze und ein festes, zugleich feines Tannin. Bei de Vogüé verbindet sich diese Statur mit der Eleganz von Chambolle; der Abgang ist lang.

Kraft und Struktur, getragen von feinem Tannin – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Marguet Chouilly 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Chouilly 2020 Grand Cru Brut Nature ist Benoît Marguets Ausflug in die Côte des Blancs: reiner Chardonnay, gewachsen in Chouilly und ohne Dosage abgefüllt. Kreidig, hell und genau richtig, wenn Meeresfrüchte auf den Tisch kommen.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Grüner Apfel und Birne in der Nase, dazu weißer Pfirsich, Holunderblüte und eine Spur Mandel. Am Gaumen vielschichtig, mit kreidiger Textur und lebendiger Säure. Der Holzausbau gibt Tiefe, ohne sich vorzudrängen. Das Finale ist lang und klar.

Mach was draus

Austern mit Zitrone, Garnelen vom Grill oder ein Carpaccio von der Jakobsmuschel. Für den Start ins Dinner reicht ein Teller dünn geschnittener Rohschinken. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich serviere ihn zu Austern und feinen Vorspeisen. Da passt seine helle, kreidige Art am besten, und das Holz bleibt dezent im Hintergrund.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die Côte des Blancs? Der Hang südlich von Épernay, fast nur mit Chardonnay auf Kreide bepflanzt. Chouilly ist eines ihrer Grand-Cru-Dörfer.

Mit welchem Marguet lohnt der Vergleich? Mit dem Marguet Oger 2020: ebenfalls Blanc de Blancs aus einem Grand-Cru-Dorf der Côte des Blancs und ebenfalls ohne Dosage.

100 % Chardonnay · Chouilly Grand Cru, Côte des Blancs · Méthode Traditionnelle · Holzausbau · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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