Boxler Muscat Grand Cru Brand 1993 – Elsass – Frankreich

Boxler Muscat Grand Cru Brand 1993 – Elsass – Frankreich

Einen uralten Muscat, in diesem Fall einen 1993 Boxler Grand Cru Brand, hat man nicht wirklich oft im Glas und so etwas würde wahrscheinlich auch niemand freiwillig aufmachen, geschweige denn freiwillig trinken.

Der anfänglichen Höflichkeit verpflichtend und abwartend, was wohl die Gäste am Tisch zu diesem als „der muss auch mal weg“ angepriesenen Tropfen so meinen, sitzt einem selber beim Schreiben dieser Zeilen der Geschmacksschrecken noch sehr tief im Nacken.

Das modrig und nach Jauche duftende und schmeckende Tröpfchen entpuppte sich als nicht wirklich verkehrsfähig. Die positivste Beschreibung zu dieser Flüssigkeit war dann der Ausspruch: „Der schmeckt nach einem flotten Altersheim“. Es lässt die Frage aufkommen, ob einige ältere Weine nicht doch ein MHD von der EU verpasst bekommen sollten oder müssten.

 

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

100 % Sauvignon Blanc Pfalz, Mittelhaardt von Winning, Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Lösslehm trocken 2025

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2025 ist der Einstieg in die Sauvignon-Blanc-Reihe des Deidesheimer Guts: sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und eine kernige Mineralität aus den Böden der Mittelhaardt. Ein trockener Weißwein, der Frucht und Frische in der Balance hält.


Mittelhaardt – Buntsandstein, Kalk und Lösslehm

Die Trauben stammen von Lagen der Mittelhaardt rund um Deidesheim, wo Buntsandstein, Kalk und Lösslehm aufeinandertreffen. Der Haardtrand schirmt die Weinberge nach Westen ab, die Sommer sind warm und trocken – Bedingungen, unter denen Sauvignon Blanc reift, ohne seine Säure zu verlieren. Der Sandstein liefert die kernige, mineralische Prägung, der Kalk die Frische, der Lösslehm die Wasserversorgung in trockenen Phasen.

Für Sauvignon Blanc ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Die Sorte verliert in zu warmen Lagen schnell ihre grüne, frische Aromatik und kippt ins Tropische; zu kühl gepflanzt, bleibt sie grün und kantig. Die Mittelhaardt liegt dazwischen: genug Wärme für reife Frucht, genug kühle Nächte am Haardtrand für Säure und Duft.

Das Weingut von Winning wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben den Rieslingen ist das Haus für seine im Holzfass vinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – in der Pfalz eine Seltenheit. Der Sauvignon Blanc II ist der Gutswein dieser Reihe.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte in der Pfalz ein trockenes Frühjahr, das den Austrieb verzögerte. Frostschäden blieben aus, der Krankheitsdruck war das ganze Jahr über niedrig. Der Sommer verlief heiß und trocken; die Trockenphase während der Zellteilung ließ die Beeren klein bleiben. Regen Mitte Juli brachte den Reben Wasser zurück, die Augusthitze beschleunigte die Reife so stark, dass die Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden. Regenfälle ab Mitte September erforderten dann zügiges Lesen.

Die Lese begann Mitte August und war um den 23. September abgeschlossen – einer der frühesten Lese-Abschlüsse überhaupt. Die Erntemenge lag mit rund 1,85 Millionen Hektoliter etwa 17 % unter dem Vorjahr und deutlich unter dem Zehnjahresmittel; deutschlandweit ist 2025 der kleinste Jahrgang seit 2010. Die kleinen Beeren brachten hohe Mostgewichte bei ausgewogener Säure und gesundes Lesegut – ein Jahrgang mit Struktur, Konzentration und aromatischer Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Bei einem warmen Jahr mit kleinen Beeren liegt die Aufgabe im Keller darin, die sortentypische Frische zu erhalten statt die Konzentration weiter zu steigern.

Vinifiziert wird schonend und herkunftsbetont im Stil des Guts – ausgerichtet auf sortentypische Frucht, grasige Frische und mineralische Struktur statt auf aromatische Überzeichnung. Das unterscheidet den Wein von vielen Sauvignon Blancs, die auf maximale Stachelbeer- und Paprikanoten zielen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrusschale und Holunderblüte. Am Gaumen frisch und knackig, mit grasigen Nuancen, straffer Säure und kernig-mineralischem Nachhall; die kleinen Beeren des Jahrgangs zeigen sich in der aromatischen Dichte.

Ein heißes, kleines Jahr, aber Sandstein und Kalk am Haardtrand: Sauvignon Blanc mit Dichte, der trotzdem frisch bleibt.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein zeigt sich jung am präzisesten; die Konzentration des Jahrgangs 2025 trägt ihn zwei bis drei Jahre.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche. Besonders gut zu Gerichten mit frischen Kräutern und Zitrus, wo die grasige Seite der Sorte aufgegriffen wird.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Sauvignon Blanc
Lage Pfalz, Mittelhaardt · Buntsandstein, Kalk, Lösslehm
Klassifikation Gutswein · trocken
Jahrgang 2025
Ausbau schonende, herkunftsbetonte Vinifikation
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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Rebsorten

Knab Spätburgunder Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018 ist ein hochklassiger Lagen-Spätburgunder vom Kaiserstuhl. Ein besonders schonender, langer Ausbau sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial – ausgezeichnet mit dem Deutschen Rotweinpreis 2020.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Im Endinger Wihlbach wurde bereits zu Römerzeiten ein Gutshof errichtet und unter Kaiser Probus, dem Förderer germanischen Weinbaus, die ersten Weinberge angelegt. Die meterdicke Lössbedeckung und der sehr hohe Kalkgehalt des Bodens sorgen für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben. Die ***-Kennzeichnung steht bei Knab für die höchste Qualitätsstufe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Ein besonders schonender Ausbau über 16 Monate im Barrique und 6 Monate im großen Eichenfass sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Waldbeeren, verbunden mit feiner Holzwürze und dezenten Röstnoten aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit reifem, feinkörnigem Tannin, klarer Frucht und einem langen, nachhaltigen Abgang; großes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jugendliche Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Wild, Braten, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spitzenklasse (***) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: 16 Monate Barrique + 6 Monate großes Eichenfass; Löss mit hohem Kalkgehalt
Auszeichnung: Deutscher Rotweinpreis 2020
Jahrgang: 2018

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Feinkost

Senchou Pur Ketchup mit Piment d´Espelette Pfeffer

Feinkost · Ketchup · Frankreich

Compagnie des Pyrénées Senchou Pur Ketchup mit Piment d'Espelette ist ein fruchtiger Tomatenketchup mit baskischem Piment-d'Espelette-Pfeffer aus Frankreich. Die reife Tomate trifft auf die feine, leicht rauchige Schärfe des Espelette-Pfeffers. Würzig, fruchtig und aromatisch. Eine charaktervolle Alternative zum klassischen Ketchup.


Herkunft

Compagnie des Pyrénées stammt aus dem französischen Baskenland am Fuße der Pyrenäen. Von dort kommt auch der Piment d'Espelette – ein mild-würziger Pfeffer, der der Region ihren kulinarischen Charakter verleiht.

Anbau und Verarbeitung

Reife Tomaten werden mit Piment d'Espelette zu einem würzigen Ketchup verarbeitet. Der baskische Pfeffer gibt eine feine, leicht rauchige Schärfe und aromatische Tiefe.

Geschmack

Fruchtig-tomatig mit feiner, leicht rauchiger Schärfe des Espelette-Pfeffers. Würzig und aromatisch, mit ausgewogener Balance aus Süße und Säure.

Am Tisch

Zu allem, was klassischer Ketchup begleitet – nur würziger.

Klassische Begleitung: Burger, Pommes, Grillfleisch, Würstchen und Eierspeisen.


Hersteller: Compagnie des Pyrénées (Frankreich)
Produkt: Senchou Pur Ketchup mit Piment d'Espelette
Sorte: Tomatenketchup mit Piment d'Espelette
Herkunft: Baskenland / Pyrenäen (Frankreich)
Verarbeitung: würziger Tomatenketchup
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.04.2027

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Länder/Regionen

Joblot Givry Mademoiselle blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru (Cuvée Mademoiselle) Servoisine + alte Reben En Veau Côte Chalonnaise 2022

Der Givry Mademoiselle 1er Cru Blanc 2022 der Domaine Joblot ist ein eleganter, würziger und feingliedriger Chardonnay mit ausgewogener Struktur. Schon jung trinkreif, besitzt er zugleich großes Lagerpotential – eine Cuvée aus den Lagen Servoisine und den alten Reben von En Veau.


Cuvée Mademoiselle – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für Pinot Noir und Chardonnay bekannt. Die Cuvée Mademoiselle vereint Trauben aus der Premier-Cru-Lage Servoisine mit jenen der alten Rebstöcke von En Veau (Vaux) – das gibt dem Wein mineralische Komplexität und Feinheit.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2022 – Côte Chalonnaise

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die würzig-mineralische Art dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus Servoisine und den alten Reben von En Veau.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Elegant, würzig und feingliedrig, mit ausgewogener Struktur. Die mineralische Komplexität wird von einem Potpourri verschiedener Früchte untermalt, während Zitrusnoten für einen frischen, klaren Abgang sorgen.

Würzig, feingliedrig und mineralisch komplex, mit klarem Zitrus-Finish – jung trinkreif und doch lagerfähig.

Schon jung zugänglich, mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus Servoisine und alten Reben von En Veau (beide 1er Cru)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Ortswein Baum-Barth Ingelheim · Selztal über 20 J. Reben 10–20 % Ganztrauben neue & gebrauchte franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.


Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.

Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.

Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.

Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheimer Lagen (Selztal), Rheinhessen; über 20 Jahre alte Reben
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, 10–20 % Ganztrauben, Reifung in neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern

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Whisky

Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 25 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt ist einer der großen Klassiker der Familienbrennerei – ein Vierteljahrhundert Reife in Sherryfässern schenkt ihm eine reiche, würzige Sherry-Prägung mit Trockenfrüchten, Nuss und feiner Eichenwürze. Ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über ein Vierteljahrhundert verleiht dem 25-Jährigen seine reiche, vielschichtige Sherry-Würze bei perfekter Balance zwischen Frucht, Nuss und Eiche.

Reifung – 25 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 25 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, mindestens 25 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei, abgefüllt in der klassischen Ausstattung der Glenfarclas-Range.

Im Glas

In der Nase reiche Sherry-Süße mit Rosinen, Sultaninen und Feigen, dazu Toffee, Walnuss und Haselnuss, warme Gewürze und ein Hauch alter Eiche und Leder. Am Gaumen vollmundig und ölig, mit Trockenfrüchten und dunkler Schokolade, Orangenmarmelade, Nuss und feiner Würze – getragen von einer ruhigen, gereiften Eichenstruktur.

Ein Vierteljahrhundert im Sherryfass – reich, würzig und perfekt ausbalanciert, ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.

Der lange, warme Abgang klingt mit Sherry, Nuss und sanfter Gewürzwürze aus.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre, 0,7 l
Reifung: mindestens 25 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Weine

Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süss BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Riesling

Riesling Kabinett · fruchtig süß Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein & Kalk Prädikatswein BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süß 2025 ist ein feiner, fruchtsüßer Kabinett aus den Haardter Lagen. Das leichte Spiel aus rassiger Säure und feiner Restsüße macht ihn zu einem animierenden, klassischen Mosel- … nein, echten Pfälzer Kabinett aus biologischem Anbau.


Haardt – fruchtsüßer Riesling-Kabinett

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardter Riesling Kabinett stammt aus ihren Lagen rund um Haardt am Rand von Neustadt.

Die Böden der Haardter Lagen verbinden Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen; zusammen mit der kühlenden Waldluft der Haardt schaffen sie die Grundlage für einen leichten, fruchtsüßen Riesling mit rassiger Säure und klarer Frucht.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Kabinett 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Haardter Lagen und der schonende Kellerstil bewahren die feine Balance aus Restsüße und Frische – leicht, animierend und präzise.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (Prädikatswein) aus den Haardter Lagen, Jahrgang 2025; 100 % Riesling.

Der Wein wird schonend vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein leichter, fruchtbetonter Kabinett mit klarer Herkunft. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein leichter, fruchtsüßer Riesling-Kabinett: klare Aromen von Pfirsich und Aprikose, dazu Apfel, Zitrus und ein floraler Hauch. Am Gaumen animierend und saftig, mit einer feinen Restsüße, die von einer rassigen, lebendigen Säure getragen wird – leichtfüßig, präzise und mit erfrischendem Nachhall.

Pfirsich, Aprikose und Apfel mit floralem Hauch – leichtfüßig, mit feiner Restsüße im rassigen Spiel einer lebendigen Säure.

Ein erfrischender, fruchtsüßer Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Haardter Lagen, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Pfalz (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: schonende Vinifikation mit feiner Restsüße; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Bret Brothers Mâcon Chardonnay Les Crays 2023 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon Chardonnay Les Crays ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem südlichen Burgund. Die Reben wachsen auf einem ein Hektar großen Flurstück auf 220 Metern Höhe, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon, auf Ton- und Kalksteinböden. Die Ost- und Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Reife. Im Glas ein tiefer, mineralischer Chardonnay mit samtiger Textur.


Les Crays

Die Lage Les Crays liegt auf 220 Metern Höhe im Mâconnais, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon. Ton- und Kalksteinformationen bilden den Untergrund, durch den sich die Wurzeln arbeiten müssen, und geben dem Wein Tiefe und Komplexität. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese kommt ein schonendes Ganzbeer-Pressverfahren zum Einsatz. Vinifikation und Reifung erfolgen zu 100 % in 228-Liter-Eichenfässern über elf Monate, was dem Wein eine subtile Holznote und eine samtige Textur gibt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus und reife Steinfrucht, untermalt von einer feinen Holznote. Am Gaumen samtig und tief, mit frischer Säure und mineralischem Kern. Der Abgang ist lang und klar.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung zugänglich, mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Hartkäse.


Lage: Les Crays, Mâconnais, 220 m, Ton-/Kalksteinböden, Ost-/Südostlage
Klassifikation: Mâcon AOC
Ausbau: Ganzbeerpressung, 100 % Barrique (228 l), 11 Monate

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