Eisdiele dellaSera – Logrono – Spanien

Eisdiele dellaSera – Logrono – Spanien

Fernando Sáenz Duarte und seine Frau betreiben zusammen in Logroño, der größten Stadt der spanischen Provinz Rioja, einen kleinen Eisladen namens dellaSera. Unscheinbar ausschauend tauchen hier bei näherer Betrachtung merkwürdige Eissorten in den Kältebehältern auf. Hier gibt es Trestereis von dem Rioja Winzer Abel Mendoza, rotes Tempranillo Traubeneis, Ziegenkäseeis oder auch Eiskugeln von der Feige. Fernando, der Kopf hinter diesem Betrieb, gehört zu den Enthusiasten, von denen diese Welt viel, viel mehr gebrauchen könnte. Er sucht die besten Früchte für seine Produkte aus und verarbeitet diese liebevoll und schonend zu kleinen Kalorienbomben. Ob Orangen, Erdbeeren oder selbst Tee, die Ausgangsqualität bestimmt letztendlich das Endprodukt, welches ohne Einsatz von Chemie aus rein natürlichen Lebensmitteln hergestellt wird. Fernando ist häufig selbst bei der Ernte der Früchte mit dabei. So schmecken dann auch die Eissorten cremig weich, intensiv und voller Eigengeschmack und nicht pappig süß oder gar unnatürlich wie sonst leider so oft. Fragende Blicke vor dem Kühlregal wegen der teilweise merkwürdigen Eissorten werden hier übrigens freundlich lächelnd und mit einem Probeeislöffel beantwortet. Und dass zu Fernandos Kunden selbst solche Restaurants wie das Mugaritz oder das Azurmendi gehören, spricht auch nicht gerade gegen diese himmlischen kleinen Sünden, die jeden Schleck wert sind.

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Heladeria dellaSera
Helado Natural
Calle Portales, 28
26001 Logroño (La Rioja)
Spanien
Telefon: +34 941 22 21 11

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Weine

Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling

Riesling Ruppertsberger Reiterpfad (Einzellage) Ruppertsberg · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein mit Kalkadern trocken · 30 hl/ha ~1 Jahr Vollhefe · großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 ist ein eleganter Lagen-Riesling von einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind. Ein charakterstarker Pfälzer mit klarer Handschrift – Würze, präzise Salzigkeit und Tiefe.


Ruppertsberger Reiterpfad – Riesling am Waldrand

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Ruppertsberger Reiterpfad liegt am Rand des Pfälzerwalds und zählt mit seiner südöstlichen Ausrichtung und seinem warm-trockenen Mikroklima zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt.

Die Böden bestehen aus lehmigem Sand und Buntsandsteinverwitterung mit stellenweise steinigem Untergrund – ideale Bedingungen für tief wurzelnde Reben. Der Riesling von Andres wächst auf einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind; dieses Terroir verleiht dem Wein eine charaktervolle Würze und präzise Salzigkeit. Der Name „Reiterpfad" geht auf einen historischen Weg zurück, der in römischer Zeit als militärische Route genutzt wurde – heute steht er sinnbildlich für ausdrucksstarke, langlebige Weine mit Herkunft und Tiefe.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das warm-trockene Mikroklima des Reiterpfads am Waldrand und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein mit feinen Kalkadern, Ertrag nur 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und rund ein Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart schenkt ihm Tiefe, Struktur und Finesse, ohne die kühle Herkunftsprägung zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von charaktervoller Eleganz: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine kühle Kräuterwürze und feine Mineralität aus Buntsandstein und Kalkadern. Am Gaumen präzise und gut balanciert, mit spürbarer Struktur, lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall mündet.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über kühler Kräuterwürze und feiner Mineralität – präzise, balanciert und würzig, mit salziger Frische und langem Nachhall.

Ein ausdrucksstarker, langlebiger Lagen-Riesling; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Reiterpfad, Ruppertsberg, Pfalz (Mittelhaardt); Waldrandlage, südöstliche Ausrichtung, ~120–175 m; leicht erhöhtes Plateau, Buntsandstein mit feinen Kalkadern
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, ~1 Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Fulcro Nas Dunas Albariño 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas Albariño 2020 stammt von einer winzigen Parzelle alter Reben, die direkt auf Dünensand oberhalb des Strands von Montalvo wachsen. Der Jahrgang 2020 ist rund und ausdrucksstark, mit einem Kern aus Zitrone, Noten von weißem Stein und einem Hauch Honig – intensiv und mineralisch zugleich.


Nas Dunas

„Nas Dunas“ heißt „in den Dünen“: Die Reben stehen in Arra, oberhalb der Praia de Montalvo bei Sanxenxo, auf feinem, vom Wind angewehtem Sand über Lehm. Die kargen Böden und die Atlantikbrise sorgen für Konzentration und Frische zugleich. Manuel „Chicho“ Moldes von Bodegas Fulcro teilt die Parzelle mit seinen Freunden Rodri Méndez und Raúl Pérez.

Rebsorte und Ausbau

100 % Albariño. Spontangärung mit eigenen Hefen im 700-Liter-Fass aus französischer Eiche, ohne malolaktische Gärung. Der Wein reift 12 Monate im Fass und anschließend rund zwei Jahre auf der Flasche, bevor er in den Verkauf geht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrone und weitere Zitrusnoten, dazu weißer Stein, ein Hauch Honig und salzige Meeresluft. Am Gaumen rund und ausdrucksstark, mit mineralischer Intensität, straffer Säure und feiner Textur. Der Abgang ist lang, klar und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; etwas Luft tut ihm gut. Jetzt schon zugänglich, mit Potenzial bis etwa 2032.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Arra (Sanxenxo), Val do Salnés (Rías Baixas); Sand über Lehm
Klassifikation: Rías Baixas DO
Jahrgang: 2020
Ausbau: 12 Monate im 700-l-Fass (französische Eiche), ca. 2 Jahre Flaschenreife

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Weine

Kühling- Gillot Nierstein Riesling trocken 1er C 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Ortswein)

Riesling Nierstein VDP.Ortswein Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) trocken BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nierstein Riesling 2020 ist der Ortswein von der Rheinterrasse – der „genius loci" von Nierstein im Glas. Reife gelbe Frucht, hoher Extrakt und gebündelte Mineralität vom Rotliegenden des Roten Hangs.


Nierstein – der genius loci der Rheinterrasse

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). 2006 gab das Gut seinem Ortswein wieder den Namen Niersteins zurück – des wohl bekanntesten Weinorts der Rheinterrasse, in dessen Gemarkung ein Großteil der Rebflächen liegt.

Der steinig-poröse Tonschieferboden des Roten Hangs öffnet den Wein und gibt ihm Straffheit und Finesse; das Rotliegende drückt sich exemplarisch ab. Die Reife der Rieslingtrauben führt zu einem mächtigen Körper, getragen von reifer gelber Frucht, hohem Extrakt und gebündelter Mineralität.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der rote Tonschiefer bewahrte Extrakt, Straffheit und salzige Mineralität – mächtiger Körper und Finesse im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Ortswein aus Nierstein, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf mächtigen Körper, Extrakt und die gebündelte Mineralität des Rotliegenden ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller Riesling vom Roten Schiefer: reife gelbe Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und eine gebündelte, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen mächtig und zugleich straff, mit hohem Extrakt, feiner Finesse, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit gebündelter, salzig-mineralischer Ader – mächtig und straff zugleich, mit hohem Extrakt, Finesse und langem Nachhall.

Ein kraftvoller Rotliegend-Riesling mit Potential; ein Langstreckenläufer. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nierstein, Roter Hang, Rheinhessen; steinig-poröser roter Tonschiefer (Rotliegendes)
Klassifikation: Riesling, VDP.Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Weine

De Sousa Coteaux Champenois Blanc 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

De Sousa Coteaux Champenois Blanc ist ein stiller Chardonnay aus biologischem Anbau aus der Côte des Blancs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Dieser Wein spiegelt die kalkhaltigen Böden der Region eindrucksvoll wider und entstand aus nur einem einzigen Barrique – eine echte Rarität. Im Glas ein kühler, präziser und mineralischer Weißwein.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Diese kalkhaltige Mineralität prägt den Charakter des stillen Weins. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reift im Barrique – produziert wurde nur ein einziges Fass, was ihn zu einer seltenen Abfüllung macht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Reduktionsnoten, Zitrus, grüne Nüsse und kreidige Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und elegant, mit straffer Struktur und zarter Würze. Der Abgang ist klar und mineralisch.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Côte des Blancs (Champagne); Kreideböden
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: Chardonnay, ein einzelnes Barrique; stiller Wein

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Rebsorten

Zolla Primitivo di Manduria Vigneti del Salento

Rotwein · Primitivo · Manduria · Italien

Zolla Primitivo di Manduria ist ein kraftvoller Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien. Reinsortiger Primitivo aus dem DOP-Gebiet Manduria – kräftiges Purpurrot, mit Cassis, vollreifer Brombeere und feinen Edelholznoten.


Manduria

Die Reben für den Zolla stehen zwischen Manduria und Sava im Herzen des Salento, nahe dem Ionischen Meer. Es handelt sich um über 30 Jahre alte Buschreben (Alberello) mit geringem Ertrag, auf eisenhaltigem, kalkhaltigem Lehmboden. Hinter dem Wein steht Vigneti del Salento (Fantini Group).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Primitivo di Manduria. Nach mehrtägiger Maischegärung reift der Wein sechs bis acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm die feinen Edelholz- und Röstnoten verleiht.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase Cassis und vollreife Brombeeren, dahinter Edelholz. Eine warme Primitivo-Aromatik mit viel schwarzer Beerenfrucht, Heidelbeere, einer feinen Anisnote und Anklängen von Pralinen. Am Gaumen dicht und vollmundig, warm und samtig, mit feinen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, samtiger Primitivo zu herzhafter Küche – gehaltvoll genug, um auch solo zu überzeugen.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, gewürzter Braten und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Salento/Apulien (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOP – Rotwein (trocken)
Ausbau: 6–8 Monate in amerikanischer und französischer Eiche

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Avize Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Der Franck Bonville Pur Avize 2018 zeigt ein einziges Dorf in Reinform: Chardonnay aus drei Lagen rund um Avize, über fünf Jahre unter Naturkork auf der Hefe gereift. Klar, salzig und fein wie Kristall.

Im Glas

Hellgold, sehr feine Perlen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, frische Mandel und nasser Stein, die sich im Glas langsam öffnen. Am Gaumen glasklar und straff, die Frucht hält sich zurück, die Mineralität übernimmt. 2018 war ein warmes Jahr, doch die Kreide von Avize hält die Spannung.

Mach was draus

Steinbutt mit Champagnersoße, Langustinen oder ein Risotto mit Zitronenabrieb und Parmesan. Als reiner Aperitif ist er fast zu schade. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Viertelstunde im großen Glas, dann treten Mandel und frisches Gebäck hervor, die Zitrusfrucht rückt nach hinten. Hetz ihn nicht, er belohnt dich dafür.“

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Kurz gefragt

Warum Naturkork statt Kronkorken? Während der Hefereife lässt Kork minimal Sauerstoff durch. Das macht die Perlage feiner und die Textur dichter, kostet aber viel Handarbeit.

Aus welchen Lagen kommt er? Aus Les Avats, Les Maladries und Les Chapelles im mittleren Hang von Avize, wo die Kreide nur knapp unter der Erde liegt.

100 % Chardonnay · Avize Grand Cru: Les Avats, Les Maladries, Les Chapelles · Jahrgang 2018 · Méthode Traditionnelle, Hefereife unter Naturkork · über 5 Jahre Hefelager · Extra Brut, 1,7 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Sparkling Tea rose alkoholfrei

Der Kloss Sparkling Tea Rosé ist die rosa Variante des alkoholfreien Perlgetränks von der Mosel. Kräutertees mit Brombeerblättern, Ringelblumen- und Hibiskusblüten sowie Lavendel treffen auf naturtrüben Saft von Streuobstwiesen. Der Hibiskus gibt die Farbe.

Im Glas

Rosa bis rubinrot, mit feiner Perlage. Im Duft würzige Kräuter, eine beerige Note und frische Frucht. Im Mund vielschichtig und klar, ausgewogen und nicht zu süß.

Mach was draus

Ein alkoholfreier Aperitif mit Stil. Dazu passen Vorspeisen, Salate, Fisch, Geflügel und leichte Gerichte. Serviere ihn gut gekühlt, gern im Weinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Rosé ist mein Liebling unter den Sparkling Teas. Hibiskus und Lavendel – das passt perfekt.“

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Kurz gefragt

Woher kommt die Farbe? Vom Hibiskus. Seine Blüten färben den Tee rosa bis rubinrot.

Wie wird er gemacht? Die Kräuter und Blüten werden bei niedriger Temperatur schonend ausgezogen. Dann kommt naturtrüber Saft von Streuobstwiesen dazu, und das Ganze wird mit Kohlensäure versetzt.

Gab es Auszeichnungen? Ja. Bei der Falstaff Alkoholfrei Trophy 2025 erhielt der Sparkling Tea Rosé 96 Punkte.

Wer macht ihn? Die Wein- & Sektkellerei Kloss in Winningen an der Mosel, heute geführt von Christian Kloss.

alkoholfrei · Kräutertees (u. a. Brombeerblätter, Ringelblume, Hibiskus, Lavendel) · naturtrüber Saft von Streuobstwiesen · kalt extrahiert · Falstaff Alkoholfrei Trophy 2025: 96 Punkte · Wein- & Sektkellerei Kloss, Winningen · Stand: Oktober 2026

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