Bruno Giacosa Barbaresco 1988 und 1990 – Piemont – Italien

Bruno Giacosa Barbaresco 1988 und 1990 – Piemont – Italien

Die Jahrgänge 1988 bis 1990 galten im Piemont allesamt als außergewöhnlich gute Gewächse. Wobei viele piemontesische Winzer seinerzeit davon sprachen, dass die Qualitäten vom Jahrgang 1988 über 1989 bis hin zum 1990er immer besser wurden. Mit den Jahrgangsangaben der Winzer und den schreibenden Presseorganen ist das allerdings so eine Sache. Dem Leitspruch in der Weinszene „der aktuelle Jahrgang ist der beste“ ist leider nichts mehr hinzuzufügen.

Interessant wird es dann, wenn nach all den Jahren solche älteren Flaschen durch einen Wink des Schicksals mal wieder ins Glas kommen dürfen. Der 1988er Bruno Giacosa Barbaresco fällt schon durch reife ziegelrote, ins bräunlich gehende Farbe auf; der Duft ist vollreif, überzeugt mit einem für einen Nebbiolo ziemlich intensiven Duft nach reifen Pflaumen, süßer Lakritze, ein wenig Rumtopf und eingekochten Früchten. Der Geschmack ist voll auf den Punkt, die früher einmal vorhandenen Gerbstoffe sind einer perfekten Trinkreife gewichen. Insgesamt ein erdiges Weinwerk, inzwischen ohne Ecken und Kanten und ein gelungener Begleiter zu feinen Schmorgerichten oder, wie selbst zelebriert und genossen, zum heimischen Hirschfilet. Ein guter Wein, wobei er nun doch schon an seinen Zenit und damit an seine Lebensgrenze gekommen ist.

Bruno_Giacosa_Barbaresco_1988_und_1990_Piemont_Italien_2Hirsch und Rote Bete zu den Giacosa Weinen.

Der 1990er Barbaresco von Bruno Giacosa dagegen braucht noch eine gute und ordentliche halbe Stunde Belüftung nach seinem „Kork-Entzug“. Hier passt alles perfekt zusammen: die Erdaromen, die dunkle Frucht, die gute Länge und der Reifegrad. Neben dem so typischen Nebbiolo Noten wie Lakritz, Veilchen und Pflaume finden sich bei diesem Tropfen noch Esskastanien, nasses Herbstlaub und dunkle Schokolade wieder. Ein Traum von einem Wein, der durch Länge und Vielschichtigkeit und seine majestätische Eleganz begeistert. Dieser 1990er wird seinem Ruf mehr als gerecht und hier hatten Winzer und Journalisten absolut recht.

Bruno_Giacosa_Barbaresco_1988_und_1990_Piemont_Italien_1

Zur Webseite des großen alten Mannes des Piemonts und seinen Weinen -> Bruno Giacosa

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Bourgogne Aligoté 2024

Weißwein · Bourgogne Aligoté · Auxey-Duresses

Aligoté Bourgogne Aligoté AOC Auxey-Duresses · alte Reben Holz · Stahl · Amphore 2024

Der Bourgogne Aligoté 2024 von Pierre Vincent reift nicht nur im kleinen Holzfass und im Edelstahltank, sondern erhält ein paar zusätzliche Streicheleinheiten in der Tonamphore. So vereinen sich frische, warme und kühle Elemente wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge – ein wegweisender Aligoté von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


Auxey-Duresses – alte Reben, große Hand

Der Wein stammt aus zwei Parzellen in Auxey-Duresses: Sous le Châtelet (gepflanzt 1932–1962) und Les Fontaines de Moule (gepflanzt 1949). Sehr alte Reben auf Kalkstein-Ton, nach Norden ausgerichtet – die Grundlage für Frische, Spannung und Mineralität.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen – biologisch bewirtschaftet, in Umstellung auf Biodynamie.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – genau die rassige Säurestruktur, die diesem Aligoté seine Spannkraft gibt.

Im Glas

Grüner Apfel, Limette, Orangenzeste, Frühlingsblumen und Rauchmandeln gehen ein geniales Zusammenspiel ein. Die Säure zeigt sich deutlich am Gaumen und spielt wie spritziges Gischtwasser um Aufmerksamkeit. Im Nachhall gesellt sich eine feine Cremigkeit hinzu – mit etwas Luft entwickelt der Wein eine beeindruckende Länge und zunehmend mehr Ausdruck.

Am Tisch

Austern, Moules marinière, Fisch und Meeresfrüchte, Ziegenkäse – oder solo als spritziger Aperitif. Bei 10–12 °C servieren.


Lage: Sous le Châtelet & Les Fontaines de Moule, Auxey-Duresses; Kalkstein-Ton, Nordausrichtung; alte Reben (ab 1932 bzw. 1949)
Klassifikation: Bourgogne Aligoté AOC
Ausbau: ~50% gebrauchtes Holz, 10% neues Holz, 40% Tonamphore; 12 Monate, dann 6 Monate Edelstahl; bio, in Umstellung auf Biodynamie

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Spirituosen

Pechberry Pfirsichlikör

Spirituose · Likör · Pfirsich

Pech Berry Pfirsichlikör ist der Pfirsichlikör vom „Pechmeister" – ein fruchtig-süßer Likör mit saftigem, sonnenreifem Pfirsicharoma.


Herkunft

Der Pfirsich steht für sommerlich-saftige Frucht und ein süßes, parfümiertes Aroma. Als Likör verarbeitet, entfaltet er sein typisches, weiches Fruchtprofil – die Grundlage für einen zugänglichen, vielseitigen Fruchtlikör.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Pfirsich, der sein Aroma an die Spirituose abgibt, abgerundet mit Zucker. Die Frucht steht klar im Mittelpunkt und sorgt für das saftige, typische Pfirsichprofil.

Im Glas

Goldgelb bis orangefarben. In der Nase saftiger, reifer Pfirsich. Am Gaumen süß, fruchtig und weich, mit klarer Pfirsichfrucht und rundem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, im Glas Sekt oder Prosecco sowie in Cocktails wie Fuzzy Navel oder Sex on the Beach.


Marke: Pech
Art: Pfirsichlikör (Fruchtlikör)
Zutaten: Pfirsich, Alkohol, Zucker
Geschmack: fruchtig-süß

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Weine

Joseph Colin Saint Aubin 1er Cru Sous Roche Dumay blanc 2022

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Sous Roche Dumay Mont-Rachet-Hang · >400 m · SW-Lage Côte de Beaune 2022

Der Saint-Aubin Sous Roche Dumay 1er Cru Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Region, am Westhang des Mont-Rachet. Weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse und Salzmandeln prägen den Duft; am Gaumen mittelkräftig, salzig-mineralisch und klar, mit zupackendem, langem Abgang.


Sous Roche Dumay – Höhenlage am Mont-Rachet

Sous Roche Dumay ist eine Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin, ausschließlich mit Chardonnay bestockt. Sie liegt an den höheren Westhängen des Mont-Rachet auf über 400 Metern – damit zählt sie zu den höchsten Lagen der Region. Gut durchlässige Kalksteinböden prägen das Terroir.

Nur der Hügelkamm trennt die Lage von den Grand Crus von Puligny-Montrachet; die südwestliche Ausrichtung bringt jedoch die volle Nachmittagshitze statt der sanften Morgensonne. Das ergibt salzig-mineralische, präzise Weine. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die salzig-mineralische, klare Art dieses Sous Roche Dumay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Salz, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse, Salzmandeln und Steinfrüchte. Am Gaumen mittelkräftig und voll, salzig-mineralisch und klar, mit einem zupackenden, langen Abgang.

Weiße Blüten, Limette und Salzmandeln über salzig-mineralischem Gaumen – klar, voll und mit zupackendem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sous Roche Dumay (1er Cru), Saint-Aubin (Côte de Beaune); Westhang des Mont-Rachet, >400 m, SW-Lage, gut durchlässiger Kalkstein
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Porta Nova Vinho Verde

Weißwein · Vinho Verde · Loureiro & Trajadura · Portugal

Porta Nova Vinho Verde ist ein frischer, leichter Weißwein aus dem Norden Portugals, erzeugt von Casa Ermelinda Freitas. Er wird aus den regionalen Rebsorten Loureiro und Trajadura gekeltert. Mit feiner Spritzigkeit, niedrigem Alkohol und klarer Frucht ist er ein typischer Vinho Verde. Im Glas zarte Aromen von Zitrus und Honigmelone.


Vinho Verde

Die DOC Vinho Verde liegt im grünen, regenreichen Nordwesten Portugals, nahe dem Atlantik. Das kühle Klima und die Meeresbrisen sorgen für frische, säurebetonte Weißweine mit moderatem Alkohol. „Vinho Verde" – grüner Wein – verweist auf den jungen, frischen Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Wein vereint die regionalen Rebsorten Loureiro und Trajadura. Nach der Lese wird er rasch und kühl im Edelstahltank vergoren; die typische, leichte Spritzigkeit und die frische Frucht bleiben so erhalten. Kein Holzausbau.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Aromen von süßem Zitronenöl, Zitrus und fruchtiger Honigmelone. Am Gaumen leicht und frisch, mit zarter Spritzigkeit und frischer Säure. Der Abgang ist sauber und unkompliziert.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen, auch als Apéritif.

Klassische Begleitung: leichte Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Vinho Verde (Minho), Nordportugal
Klassifikation: Vinho Verde DOC
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz, leichte Spritzigkeit

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Weine

Tentenublo Escondite del Ardacho Veriquete Magnum 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel · Magnum)

Tempranillo · Garnacha · Viura · Malvasía u. a. Escondite del Ardacho · Veriquete gemischter Satz · Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Sandstein & Mergel · 595 m · 50+ J. Magnum 1,5 l · nur 25 Flaschen 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Veriquete" 2016 in der 1,5-Liter-Magnum ist eine echte Rarität – nur 25 Flaschen dieses Großformats wurden gefüllt. Ein reiner Einzellagenwein von einer nur 0,40 Hektar großen Parzelle auf 595 Metern Höhe über Viñaspre: ein gemischter Satz aus allen im Weinberg stehenden Sorten, facettenreich und sehr mineralisch.


Veriquete – 0,40 Hektar auf 595 Metern

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Veriquete wird aus einer lediglich 0,40 Hektar großen Parzelle gewonnen. Die Reben sind hier über fünfzig Jahre alt, ihr Ertrag ist entsprechend niedrig. Der Wingert liegt auf 595 Metern auf den Anhöhen von Viñaspre und ist im Vegetationszyklus dem atlantischen Klima ausgesetzt. Anders als bei den meisten Rotweinen stehen hier auch Weißweinreben – Roberto Oliván macht aus der Not eine Tugend und verwendet alle auf dem Weinfeld stehenden Sorten: Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weitere. Die kargen Sandstein-Mergel-Böden ergeben einen facettenreichen, sehr mineralischen Wein.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung der Sandstein-Mergel-Böden. Im Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, zeigt sich der Wein besonders frisch und langlebig.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weiteren Sorten, Jahrgang 2016, trocken; von über 50 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha). Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Alle im Weinberg stehenden Rebsorten – rote wie weiße – werden gemeinsam vinifiziert, ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes. Der Wein wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 25 Magnums.

Im Glas

Noch mostig und tintig, dann Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirschen, Süßholz, eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang lassen sich in diesem mustergültigen Rioja in Duft und Geschmack wiederfinden. Großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen und finden wollen.

Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirsche und Süßholz, dazu eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang – großes Genusskino.

Sollte vor dem Genuss mindestens drei Stunden dekantiert werden; im Magnumformat mit großem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha), Anhöhen von Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); karge Sandstein-Mergel-Böden, 595 m, atlantisches Klima; über 50 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía u. a. (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: gemeinsame Vinifikation aller Sorten, kompromisslos handwerklich und terroirgetreu; nur 25 Magnums

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Weine

Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) Muschelkalk Reben 1996 · Ostlage nur 1.115 Flaschen Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2021

Der Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 ist ein kompakter, salziger Bio-Riesling aus der höchsten Lage der Mittelhaardt. Vom Kalkboden direkt vor dem Gutshaus – mit salzigem Charakter und weicher Frucht. Nur 1.115 Flaschen.


Odinstal – höchstes Weingut der Mittelhaardt

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – der höchsten Einzellage der Mittelhaardt. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biodynamisch (Demeter) gearbeitet; Kellermeister Andreas Schumann zählt zu den ausgewiesenen Biodynamie-Experten Deutschlands. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Die bodenspezifischen Rieslinge vom Basalt, Buntsandstein und Muschelkalk werden im Keller gleich behandelt und unterscheiden sich allein durch ihr Terroir. Der Muschelkalk-Weinberg wurde 1996 gepflanzt, liegt direkt vor dem Haus und ist leicht nach Osten geneigt. Der Kalkboden bietet eine optimale Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit – das führt zu sehr kompakten Weinen mit salzigem Charakter und weicher Frucht.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 gilt in der Pfalz als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen Monopollage Odinstal ergibt das auf Muschelkalk einen besonders kompakten, salzig-mineralischen Wein mit weicher, reifer Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im puristischen, naturnahen Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung, langes Hefelager und minimaler Schwefeleinsatz – ohne moderne Kellertechnik, ohne Gärführung oder Temperaturkontrolle. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Ein kompakter, vom Kalk geprägter Riesling: salziger Charakter trifft auf weiche, reife Frucht. Am Gaumen dicht und zugleich saftig, mit einer feinen, zupackenden Mineralität und kühler, präziser Frische, die lange anhält. Ein eigenständiger, terroirgenauer Wein mit Tiefe.

Kompakt und vom Kalk geprägt – salziger Charakter, weiche Frucht und eine feine, zupackende Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, höchste Einzellage der Mittelhaardt); Muschelkalk; Ostlage, gepflanzt 1996
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022); nur 1.115 Flaschen
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung, langes Hefelager, minimaler Schwefel; biodynamisch (Demeter)

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Spanien

Fernandez de Pierola Crianza

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Crianza ist ein klassischer Rioja aus Tempranillo. Das Farbspiel ist eher hell und nicht überkonzentriert; Duft und Geschmack wirken zunächst reif und faszinierend zugleich. Ein Wein mit Eleganz und enormer Vielschichtigkeit, der nach dem nächsten Glas verlangt.


Rioja Alavesa / Sierra Cantabria

Die Tempranillo-Trauben wachsen auf sehr kalkhaltigen Höhenlagen in der Nähe der Sierra Cantabria, in der Rioja Alavesa. Die Ernte erfolgt stets von Hand und selektiv. Bodega Fernández de Piérola setzt bewusst auf einen klassischen, eleganten Rioja-Stil statt auf überextrahierte Konzentration.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Als Crianza reift der Wein 18 Monate im Barrique – heute eher selten und Ausdruck der klassischen Stilistik des Hauses. Das verleiht ihm feine Würze, Reife und Vielschichtigkeit, ohne ihn schwer zu machen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Eher helles, klassisches Kirschrot mit ersten Reifetönen. In der Nase reife rote Frucht, Vanille, Leder und feine Würze. Am Gaumen elegant und vielschichtig, mit seidiger Textur, feinen Tanninen, frischer Säure und langem, fein nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein klassischer Begleiter der spanischen Küche.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Tapas, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Höhenlagen an der Sierra Cantabria (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Klassifikation: Rioja Crianza – 100 % Tempranillo, trocken
Ausbau: 18 Monate im Barrique

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