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7. Januar 2016

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Whisky

Ardbeg Scorch

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe stark verkohlte Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Scorch ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2021 unter dem Motto eines feuerspeienden Drachen. Die Besonderheit: Der Whisky reifte in besonders stark verkohlten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – „drachengebrannt". Das verstärkt rußig-rauchige und würzige Noten. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Scorch reift in besonders stark verkohlten ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – Ardbeg knüpft damit an die intensive Verkohlung früherer Abfüllungen an. Die tiefe Char-Schicht im Fass gibt dem Whisky ausgeprägte Ruß-, Teer- und Würznoten. Er trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase intensiver Ruß, Asche und Lagerfeuerrauch, dazu Brandung, Weihrauch, Anis und Patschuli; mit Wasser kommen Kräuter, Salbei und Kiefer hinzu. Am Gaumen ölig und würzig: Teer, Lakritz, Nelke und Pfeffer treffen auf süßen Rauch von Sandelholz, dazu eine herzhaft-salzige Note. Der Nachhall ist lang, rußig und teerig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die Kräuter- und Süßnoten hervor. Passt zu geräuchertem Fleisch und Fisch, über Holzkohle Gegrilltem, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber kräftig rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2021)
Ausbau: besonders stark verkohlte ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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Weine

Orimos Chardonnay 2024

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Orimos Chardonnay ist ein trockener Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Reinsortiger Chardonnay von kalkhaltigen Tonböden – goldgelb, mit Aromen reifer Früchte, Zitrus und Blüten und einer feinen Röstnote, frisch und ausgewogen.


Saint-Saturnin-de-Lucian

Die Weinberge liegen bei Saint-Saturnin-de-Lucian im Hérault, an den Ausläufern der Séranne und des Mont Saint-Baudille, zwischen duftenden Olivenbäumen. Die Reben wurzeln auf kalkhaltigem Ton am Fuß der Kellerei Fonjoya.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der Name „Orimos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Reife: Angestrebt wird ein optimales Gleichgewicht aus Säure und phenolischer Reife. Nur vollreife Trauben bilden die Basis – für einen harmonischen Wein, der sein Terroir widerspiegelt.

Im Glas

Schönes Goldgelb. In der Nase reife Früchte, Zitrus und blumige Noten. Am Gaumen frisch und ausgewogen, mit reifer Frucht und einer feinen Röstnote, die dem Wein Tiefe verleiht. Harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren. Ein vielseitiger, fruchtbetonter Chardonnay – solo oder zu leichter und mittelkräftiger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, cremige Pasta und mittelkräftiger Käse.


Lage: Hérault, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Weißwein (trocken)
Ausbau: aus vollreifem Lesegut, mit feiner Röstnote

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Weine

Metzger Traubensaft Clara rot

Traubensaft · rot · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Clara rot ist ein fruchtig-süßer roter Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Zuckersüß, mit den schönsten Flecken auf der Wiese – und dem Paule hat sie völlig den Kopf verdreht. Ein alkoholfreier Genuss für die ganze Familie.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen roten Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der rote Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Tiefes Rot. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer roter Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Roter Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23

Champagner · Grand Cru · Chardonnay & Pinot Noir · Jahrgang

Jérôme Prévost Grand Cru LC23 ist eine außergewöhnliche Cuvée, die 50 % Chardonnay aus der Grand-Cru-Lage Le Mesnil-sur-Oger in der Côte des Blancs mit 50 % Pinot Noir aus der Grand-Cru-Lage Puisieulx an der Montagne de Reims vereint. Jérôme Prévost stellt ausschließlich Jahrgangschampagner her – echte Unikate. Im Glas tiefe Eleganz und weitreichende Finesse.


Le Mesnil-sur-Oger & Puisieulx

Der Chardonnay stammt aus dem Grand-Cru-Dorf Le Mesnil-sur-Oger in der Côte des Blancs, der Pinot Noir aus der Grand-Cru-Lage Puisieulx an der Montagne de Reims, nahe Verzenay. Beide Lagen zählen zu den renommiertesten der Champagne und verleihen dem Champagner Tiefe und Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 50 % Chardonnay und 50 % Pinot Noir. Die vollreifen Trauben werden so spät wie möglich von Hand gelesen und in Burgunder-Barriques unterschiedlicher Größe vergoren. Gemäß Prévosts Philosophie gibt es keine Zusätze – weder Hefe noch Zucker. Nach der Abfüllung reift der Champagner 18 bis 24 Monate auf der Feinhefe; ohne Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein vielschichtiger Champagner von tiefer Eleganz und weitreichender Finesse, geprägt von der Komplexität des Holzausbaus und einer feinen mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas lohnt sich. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Le Mesnil-sur-Oger & Puisieulx (Grand Cru), Champagne
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru (Jahrgang)
Ausbau: Spontangärung, Burgunder-Barriques, 18–24 Monate Feinhefe, ohne Dosage

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Weine

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW ist ein weicher, fruchtbetonter Lagen-Weißburgunder aus Baden. Reife Frucht verbindet sich mit den feinen Aromen des Barriqueausbaus und einer mineralischen Note.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Wein stammt aus der Lage Schlatter Maltesergarten, die für ausdrucksstarke, mineralisch geprägte Burgunderweine steht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Barriqueausbau verleiht dem Wein feine Aromen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen, die sich harmonisch mit der reifen Frucht verbinden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes, mittleres Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase reife Birne, saftiger Apfel, Anklänge von Ananas, dezente Haselnuss und leichte Mineralität, dazu Zitrusnoten und Zitronenzeste sowie feine Barriquearomen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen. Am Gaumen fruchtbetont, mit dem Eindruck einer dezenten Süße, gelbfleischigen Früchten und einer feinen mineralischen Note im weichen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: Barriqueausbau; fruchtbetont und weich

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2024

Weißwein · Niederhausen (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe schwarzgrauer Schiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 J. trocken · 2024

Der Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2024 stammt aus der seit über 100 Jahren höchstbewerteten Lage der Nahe. Ein geheimnisvoller, aristokratischer trockener Riesling – kraftvoll und elegant zugleich, mit konzentrierter, tiefer Mineralität.


Niederhäuser Hermannshöhle – die Spitzenlage der Nahe

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Hermannshöhle gilt seit über 100 Jahren als die höchstbewertete Lage der gesamten Region und zählt zu den besten Rieslinglagen der Welt.

Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke wachsen auf einem perfekten, steilen Südhang. Die äußerst mineralreichen Böden setzen sich aus schwarzgrauem Schiefer sowie vulkanischem Eruptivgestein, Porphyr und Kalkstein-Elementen zusammen – die Grundlage für einen besonders konzentrierten, tiefmineralischen Wein.

Jahrgang 2024 – Nahe

2024 war an der Nahe ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die mehrfache selektive Handlese und die alten Reben sicherten gesundes, reifes Lesegut. Der Schieferboden bewahrte Frische, Säurespannung und eine klare, salzige Mineralität – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Niederhäuser Hermannshöhle, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von schwarzgrauem Schiefer mit Porphyr und Kalkstein-Elementen.

Nach sorgfältiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen werden die Trauben schonend gepresst und in großen Eichenholzfässern ausgebaut. Eine Reifezeit von mindestens sechs Monaten auf der Vollhefe, gefolgt von weiteren zwei Monaten auf der Feinhefe, trägt maßgeblich zur Langlebigkeit des Weins bei.

Im Glas

Ein dichter, komplexer Riesling von erstaunlicher Energie: klare, intensive und konzentrierte Rieslingfrucht nach reifer gelber Frucht und Zitrus, dazu feine Kräuterwürze und eine tiefe, rauchig-salzige Schiefermineralität. Am Gaumen lang, intensiv und delikat zugleich, kristallin und straff, durchzogen von einer salzigen Frische und einem sehr langen, mineralischen Nachhall.

Klare, konzentrierte Rieslingfrucht über feiner Würze und tiefer, rauchig-salziger Schiefermineralität – lang, intensiv und delikat, kristallin und straff, durchzogen von salziger Frische.

Ein großer, für die Ewigkeit gemachter Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niederhäuser Hermannshöhle (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; schwarzgrauer Schiefer mit vulkanischem Eruptivgestein, Porphyr und Kalkstein-Elementen; Reben bis 75 Jahre
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese in mehreren Durchgängen, schonende Pressung, Ausbau im großen Eichenholzfass; ≥6 Monate Vollhefe, danach 2 Monate Feinhefe

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USA

Saxum Broken Stones 2015

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 75 % neue Barriques 2015

Der Saxum Broken Stones 2015 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem ertragsarmen Jahrgang 2015 besonders konzentriert.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2015 – Paso Robles

2015 war an der kalifornischen Central Coast ein ertragsarmer Jahrgang: Trockenheit und eine kleine Ernte brachten besonders konzentrierte, dichte Weine mit guter Frische. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2015 heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah und 1 % Roussanne, Jahrgang 2015, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in französischen Barriques, davon 75 % neu. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reichtum und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte dunkle Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geröstete Kräuter und eine herzhaft-rauchige Note von gegrilltem Fleisch. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und plüschig, mit dichtem, feinem Tannin und einer bemerkenswerten, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, nahtlosen Nachhall mündet.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, gerösteten Kräutern und Grillfleisch – reich und plüschig, mit mineralischer Länge.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah, 1 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in französischen Barriques (75 % neu); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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