79° Essen und Trinken – Wuppertal – Deutschland

79° Essen und Trinken – Wuppertal – Deutschland

Die Zahl 79 bezeichnet nicht die Hausnummer dieser Lokalität oder den Altersdurchschnitt des hier arbeitenden sehr netten Personals, sondern die perfekte Gartemperatur vom Rinderbäckchen. Ausserdem ist es ein kleiner Hinweis auf das Geburtstagsdatum des Küchenchefs Phillip Grimm. Schon ein erster Blick auf die Homepage des Restaurants verrät, wo die Reise für den Gast kulinarisch hingeht. Das Vorbild ist die vor Jahren in Paris entstandene Bistronomie Bewegung. Diese hat sich schon vor Jahren auf die Fahne geschrieben, richtig gute und frische Küche mit einem lockerem Bistroambiente kongenial zu verbinden. Und welche deutsche Stadt, außer Berlin, wäre für so ein Konzept prädestiniert, wenn nicht die in vielen Belangen völlig unterschätzte Stadt Wuppertal! Im Zentrum des Luisenviertels findet sich so also seit fast zwei Monaten ein neuer Hotspot für kulinarische Freuden wieder. Ein paar Tische mit Sitzmöglichkeiten für 25 Gäste, eine kleine Bartheke, farbenfrohe Wände mit zugegebenermaßen ernsten Bildern an den Wänden und einer kleinen Speisenkarte, die je nach Marktlage, Saison und Gusto auch mal schnell wechseln kann. Alles liest sich hier gut und lecker und so wird zwangsläufig ein Menü zusammengestellt, welches sich jeder Gast aus den einzelnen Gängen zusammenstellen kann.

Den Auftakt macht der Gruß aus der Küche in Form eines Paprikasüppchens mit gebratener Chorizo. So kommen schon direkt zu Beginn des Menüs mediterrane Gefühle auf, die sich in Verbindung mit gutem Alkohol und einer guten Stimmung (auch an den Nebentischen) sofort in einem höheren Geräuschpegel im Lokal akustisch bemerkbar machen.

Die gewagteste Kreation „Wilde Garnele mit Quinoa, Curry, Erbsen und Erbsencreme“ war in der Retrospektive dann auch das Highlight des Abends. Die Garnele hatte ein Top Qualität, zeigte Bissfestigkeit und puren Schalentier Geschmack auf. Das Quinoa und die Erbsen Variationen brachten dazu ein gutes Mundgefühl und dienten als ideale Sättigungsbeilage und das Curry brachte dann noch die exotische Komponente und das gewisse Etwas in diesen Gang hinein. Nach diesem kleinen exotischen Ausflug dann ein Gericht, welches an Bella Italia erinnert und den Bogen zum Mediterranen ausbaute: Birnen, Radicchio Raviolo mit Roter Bete und gerösteten Pinienkernen. Alles frisch und auf den Punkt abgeschmeckt.

Die Hauptspeise als Bäckchen vom Rind über 12 Stunden bei 79° Grad gegart beweist einmal wieder, wie toll und zart Schmorgerichte schmecken können. Butterweich das Fleisch, knackig dazu die Rosenkohlblätter, sättigend die Pastinakencreme dazu und obendrein eine unverschämt leckere Trüffeljus (zum Finger ablecken) als Bindeglied. Das schmeckt so wie bei Muttern, nur ein bisschen besser.

Gut dann auch zum Abschluss die Schmorquitte mit Topfen und Haselnuss, die es dann als Zugabe auch noch einmal in doppelter Ausführung gab. Bevor so etwas Leckeres in die braune Tonne wandert in jedem Fall für alle Beteiligten die richtige Wahl!

So muss moderne, urbane Küche aussehen und schmecken. Ein Lebensgefühl, das mundet und dabei viel Spaß macht, bezahlbar ist und ohne Etikette ein kleines Lächeln auf das Herz und vor allen Dingen in den Magen zaubert.

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79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_8 79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_2Paprikasüppchen mit Chorizo.

79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_6 79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_3Wilde Garnele – Erbsencreme – Roter Quinoa – Jaipur Curry.

79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_7 79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_4Birnen Radiccio Raviolo – Rote Bete – Pinienkerne – Parmesan.

79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_5Bäckchen vom irischen Highlandrind (12 Stunden bei 79°) Pastinakencreme – Schwarzwurzel – Rosenkohlblätter – Trüffeljus.

79_Grad_Essen_und_Trinken_Wuppertal_Deutschland_12Schmorquitte – Topfen – Haselnuss.


79° Essen und Trinken

Luisenstr. 61
42103 Wuppertal
Deutschland
Telefon:+49 202 27 09 7070
www.79grad.com

1 Gedanke zu „79° Essen und Trinken – Wuppertal – Deutschland“

  1. Adieu Tristesse, trifft den Kern des Verweilen im Restaurant 79° Essen und Trinken. Unkomplizierte quirlige Atmosphäre und spannender Genuss ausgezeichneter Grimm-Kreationen. So erleben wir es immer wieder, man vergisst sogar für den Moment nicht in Paris zu sein sondern in ach so schönen Luisenstraße in Wuppertal.

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Spanien

Pupitre Cava brut rosat

Duft und Geschmack nach roten Beeren. Elegant und zart im Geschmack.

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Weine

Weinreich Pinot brut Nature BIO

Burgundersorten bilden die Basis dieses Bio-Winzersekts, des Weinreich Pinot Brut Nature: Weißburgunder, Grauburgunder und Schwarzriesling. Klassisch in der Flasche vergoren und ohne Dosage gefüllt. Bei der „Goldenen Perle“ holte er den Sieg unter den Pinot-Cuvées. Das Weingut ist Mitglied bei den Traditionellen Sektmachern, die sich der klassischen Methode verschrieben haben.

Im Glas

Hellgold, mit feinen und ausdauernden Perlen. In der Nase helle Früchte, Hefegebäck und eine dezente Holznote. Im Mund herb und trocken, mit ausgeprägter Mineralität und zarter Säure. Die Frucht bleibt schön präsent. Ein klares, langes Finale.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, Zander, Hähnchen oder feines Fingerfood. Auch als festlicher Aperitif eine gute Wahl – gerade für alle, die Sekt ohne Zucker mögen. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Pinot Brut Nature ist für mich ein Sekt, der Champagner nicht scheuen muss. Probier ihn blind!“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die Goldene Perle? Ein Wettbewerb für deutsche Sekte. Der Weinreich Pinot Brut Nature hat dort den Sieg bei den Pinot-Cuvées geholt.

Wie entsteht er? Die Grundweine reifen im Holz, dann folgt die zweite Gärung in der Flasche. Gerüttelt wird von Hand, eine Dosage gibt es nicht.

Weißburgunder, Grauburgunder, Schwarzriesling · Rheinhessen, Bechtheim · bio (DE-ÖKO-022) · traditionelle Flaschengärung · dezentes Holz · Handrüttelung · Jahrgang 2018 · Brut Nature · Weingut Weinreich, Bechtheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert white

Entalkoholisiert · Weißwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert white ist ein alkoholfreier Weißwein mit vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Weißwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Zitrusnoten und gelbe Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit klarer Frische – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Weißweins.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Weißwein
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2014

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2014

Der Feuerheerd's Colheita 2014 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2014 – Douro

Die Wachstumsperiode 2014 war von Schwierigkeiten wie extrem starken Regenfällen geprägt; entsprechend gaben nur wenige Häuser klassische Vintage Ports frei. Die meisten verwendeten die Ernte für Verschnitte oder Single-Quinta-Abfüllungen.

Die erzeugten Jahrgangsweine waren jedoch von guter Qualität – die Grundlage für einen ausgewogenen, fassgereiften Colheita.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2014.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Moulin a Vent 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Moulin-à-Vent · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Moulin-à-Vent Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Moulin-à-Vent 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Moulin-à-Vent gilt als der kraftvollste, langlebigste und „burgundischste" der Beaujolais-Crus; seine Granitböden mit hohem Mangananteil verleihen dem Gamay Tiefe, Struktur und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Moulin-à-Vent, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom mangan­reichen Granitboden von Moulin-à-Vent und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein „burgundischer" Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Moulin-à-Vent (Frankreich); Granitböden mit hohem Mangananteil; gilt als kraftvollster und langlebigster der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Rebsorten

Conte di Campiano Appassimento Negroamaro

Rotwein · Negroamaro · Appassimento · Puglia · Italien

Conte di Campiano Appassimento Negroamaro ist ein kräftiger Rotwein aus 100 % Negroamaro nach der Appassimento-Methode: Die Trauben werden nach der Lese angetrocknet, um die Zuckerkonzentration in den Beeren zu erhöhen. Im Glas dunkel orange-rot schimmernd, mit viel Power.


Puglia

Negroamaro ist die klassische Rotweinsorte des Salento in der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife, kraftvolle Trauben hervor, die sich besonders gut für den Appassimento-Stil eignen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Negroamaro und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden nach der Lese angetrocknet, was Zucker, Konzentration und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein kraftvoller Wein mit weichen Tanninen.

Im Glas

Dunkel orange-rot schimmernd. Im Bouquet intensiver Duft nach reifen Pflaumen, Zartbitterschokolade und Kräutern. Am Gaumen sehr kräftig und voller Power, mit langem Abgang und weichen Tanninen.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: dunkles Fleisch, Schmorgerichte, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Puglia / Salento (Italien)
Klassifikation: Negroamaro – Appassimento (Puglia)
Ausbau: 100 % Negroamaro, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Italien

Sant Antonio Amarone Riserva Lilium Est 2010

Wein · Rotwein · Amarone Riserva · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone Riserva „Lilium Est" zeigt ein tiefes Rubingranat und einen intensiven Duft nach feinstem Balsamico. Es folgen charakteristische Aromen von Kirsche, Pflaume und Beeren mit Anklängen winterlicher Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Ein voluminöser Amarone – weich, warm und mit nachhaltigem Abgang.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio der Brüder Castagnedi liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). „Lilium Est" ist die Riserva und die Spitze der Amarone-Linie des Guts – ein Wein für besondere Anlässe und lange Lagerung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Rondinella, Croatina und Oseleta. Die Trauben werden traditionell auf Strohmatten getrocknet (Appassimento); anschließend wird ohne Druck gepresst – es wird nur der natürlich ablaufende Saft gewonnen. Nach der Reifung in Barriques reift dieser Amarone als Riserva noch weitere vier Jahre auf der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubingranat. In der Nase feinster Balsamico, Kirsche, Pflaume und Beeren mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Am Gaumen voluminös, weich und warm, mit einem langen, kaum enden wollenden Abgang, der an Schokoladenkuchen, Kakao und geröstete Mandeln erinnert. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein eindrucksvoller Begleiter zu kräftigen Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva – Corvina, Rondinella, Croatina, Oseleta, trocken
Ausbau: Appassimento auf Strohmatten, nur frei ablaufender Saft; Reifung im Barrique, zusätzlich 4 Jahre Flaschenreife

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