L’Atelier de Joel Robuchon – London – Großbritannien

L’Atelier de Joel Robuchon – London – Großbritannien

Von den Ateliers von Jöel Robuchon gibt es weltweit um die acht Restaurants. Das Konzept erinnert ein wenig an eine Mischung von Sushi- und Tapa Bar (wie z. B. das Piripi in Alicante). Die Inneneinrichtung ist in der Farbe rot gehalten, und die roten Äpfel in allen Größen sollen wahrscheinlich die absolute Verführung symbolisieren. Hier wird direkt an der Theke gespeist oder an kleinen rechteckigen Bistro Tischen ungezwungen geschlemmt. In einer wohltuend lockeren Atmosphäre, wo fetzige Nu Jazz Musik aus den Boxen tönt, wird eine im besten Sinne klassische, mediterrane Küche vor den Augen der Gästen gekocht und dann auch flott serviert. Auch Elemente der klassisch französischen Küche finden sich auf den tollen und kreativen Porzellantellern wieder. Hier findet der Gast eine sehr warme Küche vor, und es wird mit den Erinnerungen und Aromen aus der Kindheit gespielt. Nun hat der Gast die Qual der Wahl, sich aus verschiedenen „Probier Kleinigkeiten“, à la carte oder einem kompletten Menü zu entscheiden. Aber da es bedeutend schlimmere Dinge im Leben gibt, ist auch diese Hürde irgend einmal überwunden.

Vorab erfreute eine Gänseleber mit karamellisiertem Portwein und Parmesanschaum, im kleinen Glas serviert, das Gemüt, um dann von einem guten Bellota Schinken und Bruschetta getopt zu werden. Das Duo von Roter Bete und Apfel in einer Guacomole Sauce mit einem grünen Senfsorbet brachte dann die Erdtöne der Bete und das Knackige des Apfels perfekt zu Geltung. Das leicht scharf- säuerliche Senfsorbet fungierte dabei als perfektes Verbindungselement für die jeweiligen Aromen. Etwas zu kalt serviert, durchaus ordentlich, aber dem Namen des Restaurants nicht wirklich würdig, die Burrata mit Tomaten und Basilikum. Großes Kino die Kaisergranat Ravioli unter Gänselebersauce und das Ganze noch leicht getrüffelt. Auch die blanchierten Kohlblätter konnten dazu durchaus überzeugen. Der aus Napoli stammende Kellner bestätigte dann zwar, dass die darauf servierten Nudeln in Tomatensauce oder die mit Ei servierte Trüffelvariante in seiner Heimat besser schmecken würden, ob das aber wirklich stimmt, ist leider nicht belegbar. Dekadent lecker, wie immer in einem der Ateliers von Jöel Robuchon, der JR Burger mit bestem Rinderfilet, Entenleber und karamellisierter grüner Paprika. Als kleines Fazit kann nur bestätigt werden, dass es sich auch in London in dem Atelier von Jöel Robuchon durchaus gut aushalten lässt, auch wenn das Pariser Original qualitativ mehr zu bieten hat. Eine mediterrane Atmosphäre und deren dort von Bauern produzierten Lebensmittel können halt nicht an jeden Ort der Welt transportiert werden.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_2Gänseleber mit karamelliesiertem Portwein und Parmesanschaum.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_3Bellota Schinken mit …

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_4… Bruschetta.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_5 L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_6Getrüffelte Kaisergranatravioli mit Gänselebersauce.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_7Burrata.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_8Rote Bete, Apfel mit Senfsorbet.

L_Atelier_de_Joel_Robuchon_London_Großbritannien_9Entenleber/RindBurger mit Pommes Frites.

L’Atelier de Joel Robuchon
13-15 West St, London WC2H 9NE
Großbritannien
Telefon: +44 20 7010 8600
www.joelrobuchon.co.uk

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Weine

Neumeister Ried SAZIANI Grauburgunder G STK 2017 BIO

Wein · Weißwein · Vulkanland Steiermark · Österreich

Neumeister Ried Saziani Grauburgunder G STK 2017 ist ein biozertifizierter Lagenwein aus dem Hausberg des Weinguts. Auf kalkhaltigem Sarmatschotter wurzeln rund 50-jährige Reben sehr tief – das ergibt kräftige Weine mit Schmelz, Tiefgang und außerordentlichem Reifepotential.


Vulkanland Steiermark / Ried Saziani

Das Weingut Neumeister zählt zu den führenden Erzeugern im Vulkanland Steiermark. Die Erste Lage Ried Saziani – der Hausberg des Guts – besteht aus kalkhaltigem Sarmatschotter, in dem die rund 50-jährigen Reben sehr tief wurzeln. Das verleiht dem Wein Kraft, Schmelz und Tiefgang. Das Gut arbeitet biologisch (AT-BIO-402); die Lage ist als STK-Riedenwein (G STK) klassifiziert.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder von alten, tief wurzelnden Reben. Der Ausbau betont die kräftige, schmelzreiche Stilistik mit Tiefgang und großem Reifepotential. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase reife Frucht mit mineralischer Tiefe. Am Gaumen kräftig und vielschichtig, mit feinem Schmelz, dichter Struktur und langem, mineralischem Abgang – ein Lagenwein mit Substanz und Reifepotential.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Pilzgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Vulkanland Steiermark, Ried Saziani (Österreich); Weingut Neumeister
Klassifikation: STK-Riedenwein (G STK) – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: alte Reben (~50 Jahre) auf kalkhaltigem Sarmatschotter
Jahrgang: 2017
Bildnachweis: © Neumeister

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Länder/Regionen

Morillon blanc by Jeff Carrel

Wein · Weißwein · Limoux · Frankreich

Jeff Carrel Morillon Blanc ist ein einzigartiger, reinsortiger Chardonnay aus dem Limoux – „Morillon" ist ein Synonym für Chardonnay. Goldgelb in der Farbe, mit einem Duft zwischen getrockneten Früchten wie Quitte, Datteln und Rosinen sowie frischen Aromen von Orange und Tropenfrucht.


Limoux / Südfrankreich

Das Limoux im westlichen Languedoc ist für seine kühleren, höher gelegenen Lagen und sein Talent für Chardonnay bekannt. Die Reben für den Morillon stehen auf kalksteinhaltigem Untergrund. Vinifiziert wird der Wein vom renommierten Winzer Jeff Carrel.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, gewonnen aus bewusst botrytisbefallenen Trauben. Der Wein reift zunächst acht Monate auf der Feinhefe und anschließend weitere sechs Monate in stark getoasteten Barriques. Trotz reif-süßlichem Eindruck ist er komplett durchgegoren und trocken.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase getrocknete Früchte wie Quitte, Datteln und Rosinen, dazu frische Orange und Tropenfrucht. Am Gaumen breit und sehr vollmundig, fast süßlich-reif wirkend, dabei trocken – ein vielschichtiges, ausdrucksstarkes Geschmacksparadoxon mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 11–13 °C servieren – ein kraftvoller Weißwein, der auch kräftigere Gerichte begleitet.

Passt zu: gebratenem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, reifem Käse und Gerichten mit etwas Süße.


Lage: Limoux (Languedoc, Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Limoux – 100 % Chardonnay (Morillon), trocken
Ausbau: 8 Monate auf der Feinhefe, anschließend 6 Monate in stark getoasteten Barriques

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Weine

Champagne Georges Laval Les Hautes Chèvres Brut Nature 2015 BIO

Champagner · Cumières Premier Cru · Pinot Meunier · Brut Nature · Bio

Georges Laval Les Hautes Chèvres Premier Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Pinot Meunier aus der Parzelle Les Hautes Chèvres in Cumières. Georges Laval keltert hier aus alten Meunier-Reben einen puristischen, terroirgeprägten Champagner. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt. Im Glas klar und mineralisch.


Cumières

Cumières liegt in der Vallée de la Marne und ist als Premier Cru klassifiziert. Die Einzellage Les Hautes Chèvres prägt mit ihren kalkgeprägten Böden die Tiefe und Mineralität dieses Meunier. Georges Laval arbeitet naturnah und ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Meunier aus alten Reben der Einzellage Les Hautes Chèvres. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses im Eichenfass; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Meunier mit der charakteristischen Tiefe und Klarheit der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas lohnt sich. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, feine Vorspeisen und gereifter Käse.


Lage: Les Hautes Chèvres, Cumières (1er Cru), Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: Eichenfass, naturnah, ohne Dosage

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014 14,50 % vol

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Rebsorten

Angerville Volnay Taillepieds 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Côte de Beaune 2020 Taillepieds · 1,07 ha

Der Volnay Taillepieds 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville ist ein Pinot Noir von rassiger Eleganz und Geradlinigkeit – mineralisch, präzise und auf lange Reife gebaut. Aus einer der großen Spitzenlagen Volnays, von einem der besten Erzeuger der Appellation.


Taillepieds – steile, steinige Spitzenlage

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs – ein deutlicher Kontrast zu den kräftigeren Nachbarn. Die Lage Taillepieds liegt am oberen, steilen Hang südlich des Dorfes. Ihr Name spielt auf die scharfkantigen Steine an, an denen sich die Winzer einst die Schuhe ruinierten.

Der karge, weißliche und steinige Kalkboden, die Hangneigung und die sonnige Exposition geben den Weinen zusätzliche Finesse. Angervilles 1,07 Hektar große Parzelle in relativ hoher Lage bringt einen etwas ernsteren, zurückhaltenden Wein hervor – die Synthese aus Eleganz und Aufrichtigkeit, rassiger und vollständiger als Champans oder Caillerets.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und geringen Erträgen. Kleine Beeren brachten konzentrierte, gesunde Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei erhaltener Frische – Eigenschaften, die der strukturierten, langlebigen Art dieses Taillepieds entgegenkommen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Wie alle Premier Crus des Guts wird der Wein entrappt und 8 bis 10 Tage auf der Maische vergoren – mit sanftem Remontage, bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu bewahren. Der Ausbau erfolgte in rund 25 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein ausgeprägt florales Bouquet aus Rosenblättern, Iris und Veilchen trifft auf Himbeere, Brombeere, einen Hauch Kakao, würzige und erdige Noten. Am Gaumen mittelgewichtig bis vollmundig, samtig und konzentriert, mit feinem, festem Tannin, klarer Säure und einem mineralisch-langen Finale von schwarzem Pfeffer und Nelke.

Rassig, mineralisch und geradlinig – die Synthese aus Eleganz und Aufrichtigkeit, gebaut für lange Reife.

Profitiert von Flaschenreife; ideal über viele Jahre lagerfähig. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Geschmortes oder gebratenes Geflügel, Ente, Reh, Lamm oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für die festliche Küche.


Lage: Volnay „Taillepieds" (Côte de Beaune); steiler oberer Hang, karger, steiniger Kalkboden, 1,07 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; ~25 % neues Holz, kein Pigeage · Biodynamie (seit 2006)

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Deutsch

Smiley Lampe - Smiley® Bundle of Light PINK

Wohnaccessoire · LED-Leuchte · Smiley®

Smiley® Bundle of Light (Pink) ist ein Mini-Licht in Form des legendären Smiley®, das gute Laune in jedes Zuhause bringt. Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon und mit warmer LED-Leuchte – ideal für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Geschenk. Nimm dir Zeit zum Lächeln!


Herkunft / Mr. Maria

Mr. Maria ist ein Designlabel, das für seine charakteristischen, weich leuchtenden Figurenlampen der Bundle-of-Light-Serie bekannt ist. Diese Edition bringt das weltbekannte Smiley®-Motiv als stimmungsvolles Mini-Licht ins Zuhause.

Material und Technik

Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon, ausgestattet mit einer LED-Leuchte und austauschbarer CR2032-Knopfzellenbatterie. Der Ein-/Ausschalter sitzt an der Unterseite; ein 15-Minuten-Timer schont die Batterie (ein Dauerbetrieb ist nicht möglich). Die Leuchtdauer beträgt bis zu 30 Stunden (rund 120 Zyklen).

Licht und Wirkung

Die LED sorgt für ein warmes, sanftes Licht, das als dezentes Stimmungslicht wirkt. Das handliche Format passt auf jeden Nachttisch oder ins Regal – ein kleiner Smiley mit großer Wirkung.

Als Geschenk

Ein freundliches Licht zum Verschenken oder Selbstbehalten.

Ideal: für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Mitbringsel, das Freude schenkt.


Hersteller: Mr. Maria
Produkt: Smiley® Bundle of Light – Pink
Material: weiches, BPA-freies Silikon
Technik: LED, austauschbare CR2032-Knopfzelle, Ein-/Ausschalter an der Unterseite, 15-Minuten-Timer
Leuchtdauer: bis zu 30 Stunden (ca. 120 Zyklen)

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer GC 2018 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz Basalt · Buntsandstein mit Kalkgeröll Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2018

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.

Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt, verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll, dichte Ton-/Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, lange Vollhefe; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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