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1. Februar 2016

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Beaune Bourgogne (Frankreich) 2022

Der Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022 ist ein echter Charmeur von der Top-Domaine in Volnay – ein „Baby-Volnay" von alten Reben am Fuß des Volnay-Hügels, voller Finesse, Klarheit und seidiger Eleganz.


Volnay-Hang – die Herkunft

Der Bourgogne Pinot Noir stammt von über 40 Jahre alten Reben am unteren Volnay-Hang, an der Grenze zwischen der Village-Appellation Volnay und der regionalen Bourgogne-Appellation – darunter die Parzelle Petit Pré, die früher als Volnay klassifiziert war. Kalkstein- und Tonböden prägen den Wein und geben ihm seinen Volnay-typischen Charakter, weshalb er gern als „Baby-Volnay" bezeichnet wird.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 von Hand, mit Kompost und Pflanzenpräparaten – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2022 – Burgund

2022 zählt im Burgund zu den heißesten und trockensten Jahrgängen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – und ist dennoch ein bemerkenswerter, großer Jahrgang. Trotz extremer Bedingungen gelangen elegante, frische und tiefgründige Weine, die an große warme Jahrgänge des 20. Jahrhunderts erinnern.

Die Lese begann ungewöhnlich früh; bei Lafarge fiel der Startschuss am 26. August. Die Trauben kamen gesund, aromatisch und mit ausgewogener Balance zwischen Zucker und Säure in den Keller.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt, teils von Hand. Der Ausbau erfolgt in überwiegend gebrauchten Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, mit dem domänentypischen Abstich unter Luft, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Betörende Aromen reifer Kirschen, saftiger Pflaumen und feinster Beerenfrucht – wie aus dem Bilderbuch eines klassischen Burgunders. Am Gaumen virulente Frische, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur, ganz die Handschrift dieser Domaine. Ein Pinot Noir voller Finesse, Klarheit und Eleganz.

Ein kleiner (großer) Bourgogne mit großer Klasse – Finesse, Klarheit und Eleganz.

Bereitet schon jetzt viel Freude und hat zugleich Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Schweinebraten, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein vielseitiger, feiner Begleiter.


Lage: Alte Reben am unteren Volnay-Hang (u. a. Petit Pré), Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; überwiegend gebrauchte Fässer; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Vigne Vecchie Leggenda Primitivo di Manduria

Rotwein · Primitivo · Manduria · Italien

Vigne Vecchie Leggenda Primitivo di Manduria ist ein kraftvoller Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien – das Spitzengewächs des Hauses. Reinsortiger Primitivo aus über 70 Jahre alten Reben, mit verschwenderischer Fülle aus reifen Pflaumen, Schokolade und süßer Kirsche.


Manduria

Die Trauben stammen von über 70 Jahre alten Buschreben (Alberello) rund um Sava im Herzen des DOP-Gebiets Manduria, auf eisenhaltigem Boden über kalkhaltigem Fels. Die geringen Erträge alter Reben sorgen für besonders konzentrierte Trauben. Hinter dem Wein steht Vigneti del Salento (Fantini Group).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Primitivo di Manduria. Die Trauben werden leicht überreif gelesen; nach der Maischegärung und malolaktischer Gärung reift der Wein rund zwölf Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm Tiefe, Würze und seine schmelzige Art verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit fast schwarzem Kern. In der Nase eine verschwenderische Fülle aus reifen Pflaumen, Schokolade, süßer Kirsche, Mandelkuchen und Rumtopf, dazu Tabak und süße Gewürze. Am Gaumen kraftvoll und verführerisch, mollig und vollmundig, mit weichen Tanninen, feiner Fruchtsüße und langem, wärmendem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. Ein wärmender Rotwein für die kalten Tage – so gehaltvoll, dass er fast eine Mahlzeit für sich ist.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, würziges Lamm und reifer Käse.


Lage: Manduria (Sava), Salento/Apulien (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOP – Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: ~12 Monate in amerikanischer und französischer Eiche

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Schaumweine

Billecart-Salmon Champagner Le Réserve Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Réserve Extra Brut ist der Champagner, den du immer kalt stehen haben willst: drei Rebsorten, Reserveweine aus 15 Jahrgängen, rund 50 Monate Hefereife. Frisch, klar und erstaunlich tief für eine Hauscuvée.

Im Glas

Zartgold, ganz feine Bläschen. Zitrus, weißer Pfirsich und eine nussige, steinige Note in der Nase. Am Gaumen präzise und frisch, mit einem Hauch Schmelz von der langen Hefereife. Trocken bis in den langen Abgang – ohne den süßlichen Schluss, den viele Hauscuvées haben.

Mach was draus

Afterwork mit Austern, eine Sushi-Platte für alle oder gegrillter Fisch am Wochenende. Dank Meunier mag er auch Herzhaftes wie Pilz-Quiche oder Brathähnchen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den kannst du durch ein ganzes Menü trinken, vom Aperitif bis zum Fischgang. Genau das macht für mich eine gute Hauscuvée aus.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist neu an Le Réserve? Er löst den früheren Brut Réserve ab: deutlich längere Hefereife, rund 50 statt 30 Monate, und eine niedrigere Dosage.

Wie trocken ist er? Extra Brut mit 3,9 g Zucker pro Liter. Er schmeckt klar trocken, aber nicht hart.

43 % Meunier, 29 % Chardonnay, 28 % Pinot Noir · über 50 % Reservewein aus 15 Jahrgängen · ca. 8 % Holzausbau · Méthode Traditionnelle · ca. 50 Monate Hefelager · Extra Brut, 3,9 g/l · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2012

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2012 ist ein klassisches Beispiel für diese Lage: wild, komplex und vielschichtig, mit Olivenpaste, Kräutern, Holzkohle und Rauch über einem schönen Kern dunkler Frucht – vollmundig und dennoch von leichter, eleganter Textur.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2012. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Dunkles, undurchdringliches Rubin. In der Nase wild und vielschichtig: Olivenpaste, zerriebene Kräuter, Holzkohle und Holzrauch über dunkler Frucht. Am Gaumen vollmundig und reich, mit aufbauendem Tannin und einer leichten, eleganten Textur. Zugänglich, aber mit festem Gerbstoffgriff.

Am Tisch

Jetzt schön trinkreif, mit Potenzial bis etwa 2030. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Rind vom Grill und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2012
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Pasada Bota 59

Likörwein · Manzanilla Pasada Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla Pasada 59 „Capataz Rivas" ist eine echte Manzanilla Pasada aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Auswahl aus der La-Guita-Solera, deren „Umwandlung" in einen Amontillado bewusst hinausgezögert wurde – komplex, ausdrucksstark, mit leicht oxidativen, aber frischen Aromen. 3.500 Flaschen.


Sanlúcar de Barrameda / La Guita

Equipo Navazos wählt herausragende Sherry-Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Wein stammt aus einer kleinen 15-Fässer-Solera der Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín) in Sanlúcar de Barrameda, die Capataz Rafael Rivas 1986 aus den feinsten alten Manzanillas anlegte. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Eine Manzanilla Pasada: lange biologisch unter Flor gereift, bis die Florschicht schwächer wird und eine sanfte Oxidation einsetzt. Um den Wein im Manzanilla-Charakter zu halten und die Fino-Noten zu intensivieren, statt ihn in einen Amontillado übergehen zu lassen, wurde er mit bestem Wein aus der La-Guita-Solera aufgefrischt. Durchschnittsalter rund 15 Jahre. Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen. Trocken, leicht aufgespritet.

Im Glas

Goldgelb bis kupfrig, kristallklar. In der Nase komplex und tief: geröstete Nüsse, getrocknete Aprikose, Brotteig und Hefe, altes poliertes Holz und Orangenschale, dazu salzig-maritime Würze. Am Gaumen geschmeidig und ausdrucksstark, mit balancierter Frische, leicht oxidativer Eleganz und kräftiger Salzigkeit. Langer, würzig-rauchiger Abgang.

Am Tisch

Bei rund 12 °C in mäßig großem Glas servieren – enorm vielseitig am Tisch.

Passt zu: kräftigen Fischgerichten, Reisgerichten mit Fisch, Charcuterie, Rührei mit Steinpilzen, cremigem Schafskäse und würziger asiatischer Küche.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín)
Klassifikation: Manzanilla Pasada (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 59 – Capataz Rivas"
Ausbau: ~15 Jahre, biologische Reifung unter Flor mit beginnender Oxidation (15-Fässer-Solera); Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen

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Frankreich

Dujac Chambolle Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Gruenchers · 1er Cru Chambolle-Musigny Côte de Nuits 2023

Der Chambolle-Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir vom nordwestlichen Rand des Dorfes Chambolle-Musigny. Sinnlich, vielschichtig und energiegeladen, mit fester Frucht, langer Linie und präziser Säure.


Les Gruenchers – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Den Lagennamen Les Gruenchers gibt es im Burgund zweifach – in Chambolle-Musigny und keine zwei Kilometer entfernt in Morey-Saint-Denis; der Name leitet sich wohl von „noyer" (Walnussbaum) ab. Dieser Premier Cru liegt am nordwestlichen Rand von Chambolle-Musigny und umfasst rund 2,8 Hektar.

Chambolle-Musigny (AOC seit 1936, rund 150 Hektar) gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse; die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus und die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und vielschichtig, mit fester roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze. Am Gaumen lang und energiegeladen, getragen von einer präzisen Säure und feinen Tanninen.

Sinnlich und vielschichtig, mit fester Frucht und präziser Säure – Chambolle-Musigny voller Energie.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Gruenchers (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden, NW-Rand des Dorfes, 2,8 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Maxime Crotet Vin de France Pinot Noir 2025

Rotwein · Vin de France · Pinot Noir

100 % Pinot Noir deklassiertes Lesegut aus dem Burgund Vin de France 2025 Ganztraubengärung gebrauchte Fässer SO₂ minimal bei der Füllung

Der Maxime Crotet Vin de France Pinot Noir 2025 ist ein reinsortiger Pinot Noir aus burgundischem Lesegut, das bewusst als Vin de France gefüllt wird. Mit ganzen Trauben spontan vergoren, im gebrauchten Holzfass ausgebaut, nur zur Füllung minimal geschwefelt: leicht, frisch und lang, mit zarter Himbeerfrucht und einer Säure, die den Wein in Bewegung hält. Maxime Crotet arbeitet seit 2021 unter eigenem Namen in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Burgundisches Lesegut, bewusst deklassiert

Die Trauben für diesen Wein stammen aus dem Burgund und dürften als Bourgogne AOC gefüllt werden. Crotet verzichtet darauf und deklariert den Wein als Vin de France – die Kategorie ohne geografische Herkunftsangabe unterhalb von AOP und IGP. Eine solche Deklassierung ist in Burgund kein Qualitätsurteil, sondern eine Entscheidung für Freiheit: Wer als Vin de France füllt, ist an kein Lastenheft gebunden – weder bei der Zusammenstellung der Parzellen noch bei der Vinifikation noch bei der Verkostungsprüfung, die eine Appellation verlangt. Gerade Weine, die bewusst leicht, hell und ungeschminkt gemacht sind, fallen bei solchen Prüfungen gelegentlich durch das Raster.

Maxime Crotet besitzt bislang keine eigenen Weinberge. Er kauft Trauben – keine Moste, keine Fassweine – bei Winzern, deren Arbeit und Vorstellung vom Reifezeitpunkt er teilt, und begleitet sie über das Jahr im Weinberg. Parzellen sieht er selbst an, die Arbeiten spricht er ab, den Lesetermin entscheidet er mit. Das Lesegut ist damit nicht zugekauft im üblichen Sinn, sondern von der Vegetationsperiode an mitgestaltet.

Seit 2022 liegt der Schwerpunkt seiner Einkäufe im Burgund, über feste Verträge unter anderem in Maranges, in den Côte de Nuits-Villages und im Mâconnais; vinifiziert wird zentral in seinem Keller am Boulevard Clemenceau in Beaune. Eine neue Kellerei außerhalb der Stadt ist im Bau, der Kauf erster eigener Rebflächen in Planung.

Jahrgang 2025 – Burgund

Der Jahrgang 2025 war im Burgund ein frühes Jahr. Nach einem milden Winter setzte der Austrieb zeitig ein, und die Vegetation blieb den ganzen Sommer über dem Kalender voraus. Ende Juni traf eine erste Hitzewelle in die Blüte und sorgte für ungleichmäßigen Beerenansatz; Mitte August folgte eine zweite, die die Reife noch einmal beschleunigte. Lokal richteten Hagelzellen im Frühjahr Schäden an.

Die Lese begann zwei bis drei Wochen früher als gewohnt. Der Trockenstress hielt die Beeren klein, das Verhältnis von Schale zu Saft lag entsprechend hoch – beim Pinot Noir heißt das mehr Farbe und mehr Gerbstoff als in kühleren Jahren. Regen um den Monatswechsel August/September machte die späteren Lesetage schwierig; wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material mit erhaltener Säure ein. Die Mengen fielen deutlich größer aus als im sehr kleinen Jahrgang 2024, schwankten aber stark von Parzelle zu Parzelle. Dass dieser Wein trotz des warmen Jahres leicht und frisch ausfällt, ist das Ergebnis von früher Lese und zurückhaltender Kellerarbeit.

Ganze Trauben, spontane Gärung, gebrauchtes Holz

Reinsortiger Pinot Noir, Jahrgang 2025. Die Rotweine von Crotet vergären mit ganzen Trauben, je nach Lesegut mit karbonischem Einfluss: Ein Teil der Beeren bleibt intakt, die Gärung beginnt in der geschlossenen Beere. Das betont Frucht, Duft und Saftigkeit statt Extraktion. Vergoren wird spontan mit den weinbergseigenen Hefen; während Gärung und Ausbau kommen weder Reinzuchthefen noch Enzyme hinzu.

Ausgebaut wird im gebrauchten Holzfass, das kein Aroma mehr abgibt, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt liefert. Schwefel setzt Crotet in minimalen Mengen ein, um den Wein stabil zu halten – in der Regel erst zur Füllung. Geschönt und filtriert wird in der Regel nicht. In einem warmen, dichten Jahr wie 2025 ist diese zurückhaltende Machart die richtige: Sie hält den Pinot hell und beweglich, statt die Konzentration des Jahrgangs noch zu verstärken.

Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase zarte Himbeerfrucht, dazu ein floraler Ton und eine leicht würzige Note von den Stielen. Am Gaumen leicht und frisch gebaut, mit einer Säure, die nicht an einer Stelle sitzt, sondern durch den ganzen Mund zirkuliert und den Wein packend macht, ohne ihn spitz werden zu lassen. Feinkörniges Tannin, kein Fassaroma. Der Abgang ist lang und bleibt lange am Zäpfchen stehen.

Leicht im Körper, lang im Abgang: Die Säure hält diesen Pinot in Bewegung, die Himbeere bleibt zart.

Bei 14–16 °C servieren, kühler als Zimmertemperatur – zu warm verliert der Wein seine Leichtigkeit. Eine halbe Stunde offen genügt, dekantieren ist nicht nötig. Trinkreif ab sofort und über die nächsten Jahre; bei minimaler Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Terrinen, gebratenem Geflügel, Kalb und Pilzgerichten. Die Leichtigkeit und die Säure tragen auch Fisch: Lachs vom Grill, Thunfisch, Forelle mit Rote Bete. Ebenso zu Linsen mit Wurst und jungem Weichkäse. Ein Wein für den Alltagstisch, der leicht gekühlt auch im Sommer funktioniert.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Burgund · deklassiertes Lesegut von Partnerwinzern, die Crotet über das Jahr im Weinberg begleitet
Klassifikation Vin de France · trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Ganztraubengärung mit karbonischem Einfluss · Spontangärung · ohne Reinzuchthefen und Enzyme
Ausbau gebrauchte Holzfässer · Schwefel minimal zur Füllung · in der Regel ungeschönt und unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

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Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.

Flaschengröße 0,25 Liter

Die 0,25-Liter-Flasche ist ideal zum Kennenlernen, für kleine Haushalte und als Geschenk. Weil angebrochenes Olivenöl mit der Zeit an Aroma verliert, bleibt es in der kleinen Flasche bis zum letzten Tropfen frisch.

Für den täglichen Gebrauch gibt es das Öl auch in der 0,5-Liter-Flasche und im 5-Liter-Vorratsgebinde.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 0,25 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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