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8. Februar 2016

Rezepte

Rotkohlsalat asiatisch

Dieser asiatische Rotkohlsalat ist mal eine ganz andere Variante des roten Kohls und schmeckt besonders gut, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Anstelle des Sesams

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Spirituosen

Jörg Geiger Don´t call me Gin

Spirituose · Wacholderdestillat (New Western Style) · Schwäbische Alb · Deutschland

Jörg Geiger „Don't call me Gin" ist ein Wacholderdestillat im New Western Style – mit einer Besonderheit: Statt auf neutralem Alkohol basiert es auf vierfach destilliertem Apfelbrandy aus schwäbischem Wiesenobst, unterstützt von 78 Botanicals, darunter natürlich Wacholder von der Schwäbischen Alb.


Schwäbische Alb / Streuobstwiese

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat ist tief in der Landschaft ihrer Heimat verwurzelt: Streuobstwiesen mit knorrigen, alten Apfelbäumen prägen die Umgebung, und auf den kargen Heideflächen der Schwäbischen Alb gedeiht der Wacholder, dessen ätherische Öle den typisch süßlich-aromatischen Duft geben.

Botanicals und Destillation

Die Basis bildet ein vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen, sortenrein verlesenen Wiesenobst-Äpfeln – eine aromatische Ausgangsbasis voller natürlicher Duftkomponenten. Dazu kommen 78 Botanicals: allen voran Wacholder, ergänzt um 77 weitere wie Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn und zarte Douglasientriebe, die größtenteils in der Region gesammelt werden. Weil die Gin-Definition neutralen Alkohol aus Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrohr verlangt, gilt für dieses Apfelbrand-Destillat bewusst: Don't call me Gin.

Im Glas

Klar. In der Nase süßlich-aromatischer Wacholder, getragen von feiner Apfelfrucht, floralen und kräuterigen Noten sowie einem harzigen Hauch Douglasie. Am Gaumen aromatisch und würzig, vielschichtig, mit charakteristischer Apfelnote und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Pur oder auf Eis genießen – ebenso hervorragend mit Tonic (im Stil eines Gin & Tonic) oder im Cocktail.

Ideal: mit Tonic, auf Eis, im Cocktail – garniert mit Apfel oder Rosmarin.


Herkunft: Schlat / Schwäbische Alb (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Wacholderdestillat im New Western Style auf Apfelbrand-Basis (kein Gin im rechtlichen Sinne)
Botanicals: 78 Botanicals, u. a. Wacholder (Schwäbische Alb), Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn, Douglasientriebe
Destillation: Basis vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen Wiesenobst-Äpfeln

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Weine

Jean Loret Cidre Bouche brut Reserve

Cidre · Bouché Brut · Normandie · Frankreich

Jean Loret Cidre Bouché Brut Réserve ist ein echter Cidre aus der Normandie, ausgebaut nach der klassischen Flaschengärung. Fruchtig-trocken, mit Aromen von grünen Äpfeln und feinem Prickeln – ein erfrischender Aperitif für heiße Sommertage.


Herkunft

Der Cidre stammt aus der Normandie im Nordwesten Frankreichs – der klassischen Heimat des Apfelweins. Das milde, atlantische Klima und die Apfelgärten der Region prägen seinen fruchtigen Charakter. Von „Der Feinschmecker" (Ausgabe 07/2017) als „Top-Tipp Juli" empfohlen.

Zutaten und Herstellung

Aus normannischen Äpfeln gekeltert und nach der Methode der klassischen Flaschengärung ausgebaut – daher „Bouché" (unter dem Sektkorken). Die zweite Gärung in der Flasche erzeugt das feine, natürliche Prickeln. Brut steht für den trockenen Ausbau.

Im Glas

Intensiv gelb im Glas, mit feiner Perlage. In der Nase und am Gaumen frische grüne Äpfel. Fruchtig-trocken, leicht und erfrischend, mit lebendigem Prickeln und unkompliziertem Trinkfluss.

Zum Genießen

Gut gekühlt servieren – als erfrischender Aperitif auf der Terrasse oder als leichter Begleiter zum Essen.

Passt zu: Aperitif, Hühnerfleisch, Kräutergerichten, Galettes und Käse.


Hersteller: Jean Loret (Frankreich)
Produkt: Cidre Bouché Brut Réserve
Herkunft: Normandie (Frankreich)
Herstellung: klassische Flaschengärung; aus normannischen Äpfeln

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2021

Der Montevertine Le Pergole Torte 2021 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Le Pergole Torte ergibt das einen besonders eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask 57,30 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie. Gebrannt 2014 und vollständig im Oloroso-Sherryfass gereift – ein Einzelfass, in dem dunkle Trockenfrucht und Nuss auf maritimen Torfrauch treffen.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts; die Standard-Range ist mit rund 50 ppm kräftig getorft.

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt (rund 50 ppm), gebrannt 2014. Als Single Cask reifte er vollständig in einem Oloroso-Sherryfass, das Trockenfrucht, Nuss und würzige Fülle beisteuert. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Tiefes Gold bis Bernstein. In der Nase Dörrobst, Rosine, Walnuss und süße Sherrynoten, unterlegt von kräftigem Torfrauch. Am Gaumen vollmundig und würzig, mit dunkler Frucht, Schokolade, Nuss und maritimem Rauch. Langer, warm-rauchiger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, sherryfassgereiftes Einzelfass in Fassstärke für Liebhaber getorfter Islay-Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft ~50 ppm), Single Cask
Reifung: vollständig im Oloroso-Sherryfass; ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2014

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Weine

Knab Endinger Engelsberg Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Weißer Burgunder ist ein mineralischer, spritziger Weißburgunder vom Kaiserstuhl. Mit Aromen von saftigen Birnen, frischem Blütenduft und einer zarten Mineralität zeigt er sich klar und animierend.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt Weißburgunder von feiner Mineralität und Frische hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau bewahrt die spritzige Frische, die klare Frucht und die zarte Mineralität der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase saftige Birne und frischer Blütenduft. Am Gaumen mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht, animierender Säure und einer zarten mineralischen Prägung im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbetont (Vulkangestein, Löss)

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Rebsorten

Joblot Givry Servoisine rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru Servoisine Côte Chalonnaise Reben 38 Jahre 2021

Der Givry Servoisine 1er Cru 2021 der Domaine Joblot ist ein reinsortiger Pinot Noir von einer 38 Jahre alten Rebanlage. Kühl, mit erdig-würziger Note und einer wunderbar ausbalancierten Frucht, getragen von feiner Mineralität.


Servoisine – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. Die Lage (Clos de la) Servoisine zählt zu den besten Premier Crus von Givry und ist ein Aushängeschild der Domaine Joblot. Die Reben dieser Parzelle sind rund 38 Jahre alt.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – passend zur kühlen, mineralischen Art dieses Servoisine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von rund 38 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Frucht, feine Mineralität und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Kühl und präzise, mit einer erdig-würzigen Note. Die Fruchtkomponente ist wunderbar ausbalanciert und wird von einer feinen Mineralität unterstützt; der Abgang bleibt frisch.

Kühl, erdig-würzig und fein mineralisch, mit ausbalancierter Frucht – ein präziser Givry Premier Cru.

Schon zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Rind und Wild, Geflügel und Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: (Clos de la) Servoisine (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); Reben ~38 Jahre
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Arioso Châteauneuf-du-Pape Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma alte Reben (1930er) Ganztraube · 36 Monate Ausbau 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein ganz besonderer Wein aus sehr, sehr alten Grenache-Reben. Samtig wie flüssige Seide und vielschichtig zugleich, ist er die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund – Frucht und Kraft des Südens, veredelt durch den burgundischen Ausbau von Mounir Saouma (Lucien Le Moine).


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape begann ihre Geschichte mit einer kleinen Parzelle im Lieu-dit Pignan – einer der großen Terroirs der Appellation, unmittelbar an die berühmten Lagen von Château Rayas grenzend. Dort steht eine Parzelle mit reinem Grenache, gepflanzt in den 1930er-Jahren, die von Natur aus winzige Erträge liefert. Aus diesen Reben entsteht der Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation mit Blick auf den „Giganten der Provence", den Mont Ventoux. Seine sandig-steinigen Böden und die kühlende Exposition verleihen dem von Natur aus üppig reifen Grenache Frische und Eleganz. Die geringe Wuchskraft und das hohe Alter der Reben sorgen für eine intensive Konzentration – Kritiker vergleichen den Wein mit den großen Rayas der 1980er-Jahre ebenso wie mit dem Burgund.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine hervorbrachte. Auf den sandigen Böden von Pignan und mit dem alten Grenache ergibt das einen Arioso von großer Anmut: lebendig und aromatisch, mit feiner Frische und seidiger Textur statt schwerer Fülle.

Ausbau

Reinsortiger Grenache (100 %) von in den 1930er-Jahren gepflanzten Reben, Jahrgang 2014, aus dem Lieu-dit Pignan.

Der alte Grenache wird als Ganztraube (mit Stielen) vergoren – eine Ausnahme, die Mounir Saouma allein dem alten Grenache von Châteauneuf zugesteht –, nach einer rund elftägigen kühlen Maceration. Anschließend reift der Wein etwa 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern von 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefelung bis kurz vor der Füllung. Dieser lange, burgundisch inspirierte Hefeausbau verleiht dem Arioso seine textur­reiche, saftige Fülle und seine seidige Geschmeidigkeit.

Im Glas

Dunkelbeerig und samtig wie flüssige Seide, intensivste Fruchtaromen nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze. Dieser Wein hat sehr viele Facetten, ist lebendig, aber auch elegant, mineralisch wie auch saftig. Im Nachhall dann geschmeidige Tannine und ein explosiver Abgang. Die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund.

Samtig wie flüssige Seide, intensivste Frucht nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze – lebendig, elegant und mineralisch. Rhône und Burgund vereint.

Zum optimalen Genuss dekantieren; ein Wein mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); sandig-steinige Böden; Grenache-Reben aus den 1930er-Jahren, winzige Erträge
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape; 100 % Grenache (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung, ~11 Tage Kaltmazeration, ~36 Monate auf der Feinhefe in 228- und 500-l-Fässern, ohne Abstich, minimaler Schwefel

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