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14. Februar 2016

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Thomas Morey Batard-Montrachet Grand Cru 2022

Weißwein · Bâtard-Montrachet Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Bâtard-Montrachet Grand Cru Côte de Beaune Bio 2022 13,00 % vol

Der Thomas Morey Bâtard-Montrachet Grand Cru 2022 ist ein vollmundiger, mächtiger und zugleich subtiler Chardonnay aus einer der größten Weißwein-Lagen der Welt – ein Grand Cru mit enormer Spannkraft und schier endlosem Nachhall.


Bâtard-Montrachet – Grand Cru zwischen Puligny und Chassagne

Bâtard-Montrachet zählt zu den herausragenden Grand-Cru-Lagen der Côte d'Or und ist berühmt für Chardonnay-Weißweine von Weltrang. Die Lage erstreckt sich über 11,86 Hektar auf den Gemeindegebieten von Puligny-Montrachet (6,02 ha) und Chassagne-Montrachet (5,84 ha) und erzeugt ausschließlich Weißwein. Im Norden bzw. Osten grenzt Bienvenues-Bâtard-Montrachet an, im Süden Criots-Bâtard-Montrachet, im Westen der legendäre Montrachet.

Der Hang liegt auf 230 bis 265 Metern Höhe und bleibt durch seine günstige Lage meist von späten Frösten verschont. Burgundisches Klima mit überwiegend kontinentalen Einflüssen und die südöstliche Ausrichtung schaffen optimale Bedingungen – hier gedeiht der Chardonnay in Perfektion und bringt Weine von eleganter Finesse, bemerkenswerter Struktur und exquisiter Komplexität hervor.

Burgund 2022 – reife, großzügige Ernte

Der Jahrgang 2022 brachte im Burgund eine gesunde, großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde von Niederschlägen im Verlauf der Saison ausbalanciert, sodass die Reben trotz Hitze ihr Gleichgewicht hielten. Das Ergebnis sind reife, aromatische Weißweine mit überraschender Frische und harmonischer Struktur.

Die Chardonnays des Jahrgangs zeigen sich zugänglich und fruchtbetont, behalten dabei aber Spannung und Säure – eine seltene Kombination aus Fülle und Balance, die gerade den großen Lagen zu enormer Tiefe verhilft.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Vollmundig, mächtig und subtil zugleich, mit prägnanten Aromen von Honig, gerösteten Mandeln, Mandarine und Toast. Trotz aller Komplexität und Spannkraft in der Jugend braucht dieser Grand Cru noch viel Zeit – gereift präsentiert er seine ganze Rasse, getragen von einem nicht enden wollenden Nachhall.

Mächtig, komplex und von endloser Länge – ein großes Getränk, das gereift seine ganze Rasse offenbart.

Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; lohnt die Geduld. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Bâtard-Montrachet Grand Cru, Côte de Beaune (Frankreich); 11,86 ha auf Puligny und Chassagne, 230–265 m Höhe, Südost-Ausrichtung
Klassifikation: Bâtard-Montrachet Grand Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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Weine

Champagne Marguet Yuman 22 Blanc de Blancs Premier Cru BIO

Champagner · Montagne de Reims · Chardonnay · Premier Cru · Bio

Marguet Yuman Blanc de Blancs Premier Cru ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus den 1er-Cru-Lagen Villeneuve-Renneville und Villers-Marmery. Er zeigt, wie charakterstark Chardonnay aus der Montagne de Reims sein kann. Ein fein eingebundener Holzeinfluss verleiht Tiefe und Struktur. Im Glas vielschichtig, kraftvoll und elegant.


Montagne de Reims

Die Trauben stammen aus den als Premier Cru klassifizierten Lagen Villeneuve-Renneville und Villers-Marmery an der Montagne de Reims. Die kalkreichen Böden verleihen dem Chardonnay zarte Kalknoten, Frische und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Ein spürbarer, aber fein eingebundener Holzeinfluss verleiht ihm Tiefe und Struktur. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses Marguet.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In Nase und Gaumen vielschichtig und komplex, mit Brioche, reifem Steinobst und einer feinen „weinigen" Textur. Kraftvoll und zugleich wild im besten Sinne, dabei präzise und elegant; zarte Kalknoten sorgen für Frische und Spannung. Das Finale ist lang, klar und komplex.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits jetzt ein Genuss, mit großem Reifepotenzial. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Villeneuve-Renneville & Villers-Marmery (1er Cru), Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: 100 % Chardonnay, fein eingebundener Holzausbau

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Weine

Franck Bonville Champagner Grand Cru Blanc de Blancs brut Magnum

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Grand Cru Blanc de Blancs Brut ist die Chardonnay-Selektion der Familie Bonville – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum. Sie zeichnet sich durch eine feine Perlage und den typischen Duft nach Kreide und Haselnüssen aus, sehr fruchtbetont und elegant im Mund. Unsere Hausmarke.


Champagne / Côte des Blancs

Franck Bonville ist ein renommiertes Champagnerhaus aus Avize an der Côte des Blancs – dem Herzstück des Chardonnay-Anbaus in der Champagne. Die Grand-Cru-Lagen mit ihren tiefen Kreideböden verleihen den Weinen ihre prägende Mineralität, Finesse und das große Reifepotenzial.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung mit Reifung auf der Hefe, was ihm seine feine Perlage und Komplexität verleiht. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut. Die Magnum (1,5 l) sorgt für eine besonders harmonische, langsame Reifung.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase typische Noten von Kreide und Haselnuss, dazu helle Frucht. Am Gaumen fruchtbetont und elegant, mit mineralischer Frische, feiner Mousseux und langem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als festlicher Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, Côte des Blancs, Avize (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, brut
Herstellung: klassische Flaschengärung, Hefereife
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Domaine Pierre Vincent Les Leuvrons & Les Perrières Kalkmergel · Vulkangestein ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank wenig Neuholz · biologisch 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 2024 ist ein Village-Chardonnay von ungewöhnlicher Dichte und Präzision. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt hier zwei Puligny-Parzellen in einen salzig-mineralischen, energiegeladenen Weißwein.


Puligny-Montrachet – zwei Parzellen am Kalkhang

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biologischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Der Village-Puligny stammt aus den Climats Les Leuvrons – wo sich Vulkangestein („laves") findet – und Les Perrières, einer etwas höher gelegenen ehemaligen Steinbruchparzelle. Diese kalk- und gesteinsgeprägten Böden verleihen dem Wein trotz Village-Status eine ungewöhnliche Dichte, Spannung und mineralische Tiefe.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet (Village), Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay aus den Parzellen Les Leuvrons und Les Perrières.

Nach langem, sanftem pneumatischem Pressen und einer Nacht Vorklärung beginnt die alkoholische Gärung teils im Edelstahltank; anschließend wird der Most für die malolaktische Gärung ins Fass gelegt und rund zwölf Monate im Holz ausgebaut, mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil. Danach folgen etwa sechs Monate im Edelstahltank, um Frische und Spannung zu bewahren, bevor der Wein gefüllt wird. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Village-Puligny von großer Klarheit und Dichte: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, rauchig-feuersteinige sowie kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen seidig und präzise, dabei überraschend tief für einen Ortswein, getragen von einer klaren Säure und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und rauchig-salziger Mineralität – seidig und präzise, überraschend tief für einen Village, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser Village-Puligny mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet (Village), Côte de Beaune (Burgund); Parzellen Les Leuvrons (Vulkangestein) und Les Perrières; kalk- und gesteinsgeprägte Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC (Village, trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: sanfte Pressung, alkoholische Gärung teils im Tank, malolaktische Gärung im Fass, ~12 Monate Fass (wenig Neuholz), danach ~6 Monate Tank; biologische Bewirtschaftung

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Spanien

Jade Gross Time is on my side 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo / Graciano

Tempranillo / Graciano Rioja Alavesa La Cantera (Labastida) · Laguardia Jade Gross 17 Monate Foudre nur 1.380 Flaschen 2023

Der Jade Gross Time is on my Side 2023 ist ein handwerklicher Rioja aus der Rioja Alavesa, der erstmals Graciano in den Blend integriert und dem Wein mehr Reifezeit einräumt als in der Region üblich – mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und straffer Säurestruktur.


Jade Gross – Terroir-Rioja mit Handschrift

Jade Gross ist eine in Hongkong geborene, chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin, die nach einer Laufbahn in der Spitzengastronomie (u. a. Mugaritz) 2019 ihr eigenes Weinprojekt in der Rioja begann – unter der Mentorschaft des Ikonen-Winzers Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich und mit minimaler Intervention, mit autochthonen Hefen und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Time is on my Side vereint Tempranillo aus dem Weinberg La Cantera in Labastida (auf rund 600 m) mit Graciano aus Laguardia, dem geografischen Zentrum der Rioja Alavesa. Beide Parzellen liegen auf kalkhaltigen Tonböden, die Mineralität fördern, Struktur und aromatische Tiefe liefern und die natürliche Frische der Trauben erhalten.

Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2023 zeigt den Wein mit satter, präziser dunkler Frucht und straffer Säure. Die kalkhaltigen Tonböden und die Höhenlage bewahren auch in einem warmen Jahr Frische und Spannung – die Grundlage für einen Rioja, der Tiefe und Zug verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo und Graciano, Jahrgang 2023, trocken.

Der Graciano wird vollständig entrappt; rund 30 % des Tempranillos vergären als ganze Trauben in offenen Behältern. Der Ausbau erfolgt über 17 Monate in einem 1.000-Liter-Foudre aus französischer Eiche, gefolgt von 15 Monaten Flaschenreife vor der Markteinführung. Gesamtproduktion: 1.380 Flaschen.

Im Glas

Die Nase zeigt dunkle Beerenfrucht – Brombeere, schwarze Kirsche –, unterlegt von getrockneten Kräutern, Graphit und einer deutlichen mineralischen Note. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und einer straffen Säurestruktur, die Spannung und Zug bis in den langen Abgang trägt.

Erstmals Graciano im Blend, mehr Reifezeit als üblich – Spannung und Zug bis in den langen Abgang.

Durch den ausgedehnten Keller- und Flaschenausbau bei Erscheinen gut zugänglich, mit deutlichem Lagerpotenzial. Dekantieren empfohlen (30–60 Minuten). Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lammrücken mit Kräuterkruste, Ibérico-Schwein, gereifter Manchego. Der Graciano-Anteil bringt Würze ins Glas, die kräftig gewürzten Gerichten entgegenkommt.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Tempranillo aus La Cantera, Labastida (~600 m), Graciano aus Laguardia; kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo/Graciano (trocken); nur 1.380 Flaschen
Ausbau: Graciano voll entrappt, ~30 % Tempranillo als Ganztrauben; 17 Monate 1.000-l-Foudre (franz. Eiche) + 15 Monate Flaschenreife; handwerklich, autochthone Hefen

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Spanien

Vina Bosconia Reserva tinto 2013

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Bosconia · El Bosque Reserva 2013 13,50 % vol

Der R. López de Heredia Viña Bosconia Reserva 2013 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach fünf Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – Tradition aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Die Cuvée Bosconia stammt aus dem Weinberg El Bosque, gut einen Kilometer vom Keller entfernt am Ufer des Ebro auf rund 465 Metern Höhe. Die nach Süden ausgerichteten Hänge der Sierra Cantabria und tonig-kalkige Böden geben perfekte Reifebedingungen. Stilistisch ist Bosconia der burgundisch inspirierte Wein des Hauses – daher auch die Burgunderflasche.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war in der Rioja ein kühlerer, regnerischer Jahrgang. Gerade dieser klassische Charakter kommt dem traditionellen Stil des Hauses entgegen: Der Bosconia 2013 zeigt einen runden Körper bei moderaten 13,50 % vol, mit lebhafter Säure, feiner Frische und klar konturierter Frucht – ein Wein mit Spannung und langem Entwicklungspotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Tempranillo, 15 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2013, 13,50 % vol.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend fünf Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche, dabei rund zehnmal von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt. Als „coupage"-Reserva wird der Bosconia in jedem Jahrgang erzeugt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote Frucht, getrocknete Blüten, feine Kräuter und dezent vanillige Fassnoten. Am Gaumen elegant und subtil, sauber und komplex, mit polierten Tanninen und sehr guter, lebendiger Säure. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Bosconia / El Bosque, Haro (Spanien); Ebro-Ufer, ~465 m Höhe, Südhang der Sierra Cantabria, Ton-Kalk-Böden
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 5 Jahre amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

95 % Garnacha · 5 % Tempranillo Escondite del Ardacho · Las Paredes Single Parcel · 0,37 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) eisenhaltiger Lehmkalk · 70+ J. Reben nur 458 Flaschen 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Paredes" 2016 ist eine Single-Parcel-Rarität von nur 0,37 Hektar in der Rioja Alavesa. Aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo von über 70 Jahre alten Reben entsteht ein Wein von kraftvoller Struktur, der entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas erinnert – opulent, wollüstig und zugleich von großer Tiefe.


Las Paredes – 0,37 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Das Geheimnis der nur 0,37 Hektar großen Parzelle Las Paredes ist ihr eisenhaltiger Lehmkalkboden. Bestockt ist sie mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, die inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht haben. Ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja-Winzer noch nicht verlassen.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des eisenhaltigen Lehmkalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, reifen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, Jahrgang 2016, trocken; von über 70 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha).

Der Wein entsteht aus einer einzigen, winzigen Parzelle und wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu vinifiziert – mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz. Gesamtproduktion: nur 458 Flaschen.

Im Glas

Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd – das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen.

Kraftvoll, opulent und wollüstig, zugleich tief, mit gut eingebetteten Gerbstoffen, pfiffiger Mineralität und überragendem Schmelz – erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Rayas.

Vor dem Genuss dekantieren; ein Wein, der sich mit jedem Schluck verändert. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha), Rioja Alavesa (Spanien); eisenhaltiger Lehmkalkboden; über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: handwerkliche, terroirgetreue Vinifikation aus einer einzigen Parzelle; 458 Flaschen

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass unfiltriert Biodynamie (AT-BIO-402) 2022

Der Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Veltliner aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Saftig-frisch und straff-elegant im Abgang.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Grüne Veltliner durch die subtile Oxidation an bemerkenswerter Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2022 – Weinviertel

Der Jahrgang 2022 bringt im Horizont Grünen Veltliner einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Saftigkeit, Struktur und straffe Länge.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2022, trocken; ohne DAC, unfiltriert, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Unfiltriert abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Grüne Veltliner zeichnet sich durch seine feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen entfalten sich unerwartete Noten von getrockneten Kräutern und exotischen Früchten, begleitet von Aromen wie Mirabelle, Holunder und Apfel. Der Abgang begeistert mit einer saftigen Frische und straffen Eleganz.

Feine Gerbstoffe, getrocknete Kräuter und exotische Frucht – saftige Frische und straffe Eleganz im Abgang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zur würzigen asiatischen Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar), unfiltriert; biodynamisch

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