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26. März 2016

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Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Rebsorten

Dietrich Merlot

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Merlot zeigt eine kirschrote Farbe mit rubinroten Reflexen und ein delikates Duftspiel von dunklen Beeren und Zedernholz. Komplexes Aroma mit Frucht und feiner Würze, gut strukturiert, mit reifen, geschmeidigen Tanninen – elegant und lang im Abgang.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich liegt in der Pfalz, deren fast mediterranes Klima mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr ideale Bedingungen für reife Rotweine bietet. Die Trauben stammen vom wahrscheinlich ältesten Merlot-Weinberg Deutschlands – ein besonderes Stück deutscher Rotweingeschichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot. Der Wein reift mindestens ein Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (vom Johanniskreuz), was ihm Struktur, feine Würze und geschmeidige Tannine verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kirschrot mit rubinroten Reflexen. In der Nase dunkle Beeren und Zedernholz. Am Gaumen komplex und gut strukturiert, mit reifer Frucht, feiner Würze und reifen, geschmeidigen Tanninen; eleganter, langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: mind. 1 Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (Johanniskreuz)

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2022 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine münden in einen langen Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die kühle Linie des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

Ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht über samtiger Textur und eleganten Tanninen – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Weine

Claus Preisinger Bonsai 2022 BIO

Rotwein · Blaufränkisch · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Bonsai ist ein leichter Bio-Blaufränkisch aus dem Burgenland, der nur kurz auf der Maische lag. Eher zart und fruchtig, erinnert er an einen Pinot Noir. Der Wein wird ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung gefüllt. Im Glas hell, fruchtig und würzig-kräutrig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich). Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Blaufränkisch und lag nur kurz auf der Maische, was ihm seinen zarten, fruchtigen, fast burgundischen Charakter gibt. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung, naturnah erzeugt.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase zart und fruchtig, mit Anklängen an Pinot Noir. Am Gaumen strukturierter als die Nase vermuten lässt: vollfruchtig, würzig-kräutrig und mit dezenten Tanninen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C, leicht gekühlt servieren. Ein vielseitiger, geselliger Rotwein.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Fleischgerichte und Gemüse.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Blaufränkisch, kurze Maischestandzeit, naturnah

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Schaumweine

Sekthaus Krack Spätburgunder Blanc de Noirs Brut

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Sekthaus Krack Spätburgunder Blanc de Noirs Brut ist kein lauter Charmeur, sondern der stille Perler-Typ mit Substanz – einer, der sich mit jedem Schluck weiter öffnet. Pinot Noir und ein Anteil Schwarzriesling liefern die Basis für einen saftigen, zugleich straffen Sekt mit feiner, kalkiger Mineralität.


Pfalz / Laumersheim

Das Sekthaus Krack ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerklich erzeugte Winzersekte spezialisiert. Die kalkgeprägten Böden liefern die feine Mineralität, die diesem Blanc de Noirs Struktur verleiht.

Assemblage und Herstellung

Blanc de Noirs aus Pinot Noir mit einem Anteil Schwarzriesling – weiß gekeltert aus roten Trauben. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung und wird mit moderater Dosage als Brut ausgebaut, was ihn trocken und klar hält, ohne ihn auszuhungern.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase rote Beeren, etwas Moosbeeren, frischer Apfel und ein Hauch buttriges Croissant. Am Gaumen saftig, aber mit Zug – feinperlig, mit tragender, nicht dominierender Säure und feiner kalkiger Mineralität im Hintergrund; ausgewogen, klar und ernsthaft zugleich.

Zum Genießen

Am besten nicht zu kalt servieren (8–10 °C) – dann zeigt er seine ganze Tiefe.

Passt zu: Aperitif, Fisch, Geflügel, hellem Fleisch und feinem Fingerfood.


Lage: Pfalz (Deutschland); Sekthaus Krack
Klassifikation: Winzersekt – Blanc de Noirs aus Pinot Noir & Schwarzriesling, brut
Herstellung: klassische Flaschengärung, moderate Dosage
Jahrgang: 2022

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Feinkost

Le Tresor des Dieux Les Petites Sablaises Kleine Sardinen

Feinkost · Sardinen · Vendée · Frankreich

Le Trésor des Dieux Les Petites Sablaises sind kleine, feine Sardinen aus Frankreich in nativem Olivenöl extra. Von der Familienkonserve Gendreau an der Vendée-Atlantikküste, nach alter Art zubereitet.


Herkunft

Hergestellt von der Conserverie Familiale Gendreau in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an der Vendée-Atlantikküste (gegründet 1903). Die kleinen Sardinen werden in Küstennähe der Insel Noirmoutier gefangen – Gendreau betreibt eigene Sardinenboote und garantiert eine handwerkliche, lokale Fischerei. Le Trésor des Dieux war Pionier der Label-Rouge-Sardine.

Zutaten und Herstellung

Zutaten: ausgewählte Sardinen, natives Olivenöl extra und Salz. Die Sardinen werden nach traditioneller Art („à l'ancienne") von Hand verarbeitet und in der Dose haltbar gemacht. Eine Dose enthält rund 7–12 kleine Sardinen.

Geschmack

Zartes, schmelzendes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl. Fein im Geschmack, mild-salzig, mit der typischen Qualität atlantischer Sardinen.

Zum Genießen

Klassisch auf geröstetem Baguette oder Landbrot, mit etwas Fleur de Sel, Zitrone oder Butter. Pur als Apéritif-Häppchen oder in Salaten.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Zitrone, Fleur de Sel und einem trockenen Weißwein.


Hersteller: Conserverie Familiale Gendreau – Le Trésor des Dieux, Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée, Frankreich)
Produkt: Kleine Sardinen in nativem Olivenöl extra (Konserve)
Zutaten: Sardinen, natives Olivenöl extra, Salz
Herkunft: Vendée / Atlantikküste (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.05.2035

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2018

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2018

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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