Pedro Lemos – Porto – Portugal

Pedro Lemos – Porto – Portugal

Das Restaurant des jungen Kochs Pedro Lemos liegt im edlen Vorort Foz in Porto in unmittelbarer Nähe zum Atlantik. In einem alten Steinhaus untergebracht, erinnert es im Inneren an ein umgebautes Einfamilienhaus. Im unteren Bereich befinden sich ein kleiner Speiseraum, die Empfangstheke, der klimatisierte Weinkeller und die Örtlichkeiten. Der obere Bereich ist ein größerer offener Raum, der komplett in Dunkelgrün getüncht wurde, und an denen merkwürdige Keramik Fledermäuse an den Wänden hängen.

In diesem gastlichen Heim wird eine reduzierte Küche präsentiert. Die Lebensmittel kommen direkt aus dem Atlantik, oder wie im Falle des vorzüglichen Flusskrebses, direkt aus dem Douro Fluss. Obst, Gemüse und das Fleisch gelangen aus dem Hinterland Portos zu Pedro Lemos. Daraus lässt sich mit dem Talent dieses Kochs einiges auf die Teller zaubern. Nur ein paar Top Zutaten werden hier in Szene gesetzt und mit kraftvollen, sehr intensiv schmeckenden Saucen im Geschmack formidabel unterstützt. Die Küche ist auch sehr gut mit der galizischen Küche vergleichbar, wo sich gerade eine junge Garde engagierter Köche ihre ersten Sporen verdient. Die besten Zutaten liegen all diesen Protagonisten quasi zu Füßen, denn kaum eine Region hat so viele großartige, unbehandelte Naturprodukte zur Verfügung wie es hier an der Atlantikküste der Fall ist. Auf Showeffekte muss auf Grund der richtig guten Lebensmittel daher auch nicht zurück gegriffen werden, und das ist auch gut so!

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Pedro_Lemos_Porto_Portugal_3Gemüsesüppchen mit pochiertem Ei und Schinken.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_4Miesmuschel und Rochen in Krustentiersud.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_5Flusskrebs, Apfel, Endivien.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_6Rotbarbe, Kapern, Erbsen, Tintenfisch.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_8Zackenbarsch, weisser Spargel, Jerusalem Artischocke (Topinambur), Püree und Venusmuscheln.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_9Madeira Banane unter Kokosnuss und Lavendel.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_11Schokolade aus Sao Tomé, Birne, Käse, Portwein.

Pedro_Lemos_Porto_Portugal_1Petit Fours.

Restaurant Pedro Lemos
Rua do Padre Luís Cabral 974
Porto
Portugal
Telefon: +351 22 011 5986
www.pedrolemos.net

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Champ-Canet 1er Cru 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Champ Canet · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 1 ha (1959) · 7.460 Flaschen 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Champ Canet 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein dichter, satter und facettenreicher Chardonnay aus einer 1959 bepflanzten Parzelle. Champ Canet bringt spannungsgeladene, frische und mineralische Weine hervor, die zu den besten ihrer Art zählen.


Champ Canet – Premier Cru im Norden von Puligny

Die Einzellage Champ Canet umfasst 5,6 Hektar im nördlichen Teil der Puligny-Montrachet-Appellation und liegt auf gleicher Höhenlinie wie das Perrières-Climat von Meursault. Der exponierte Premier-Cru-Weinberg bietet bröckeligen Kalkstein als Untergrund, bedeckt von einer dünnen Schicht steinigen Mergels – beste Voraussetzungen für spannungsgeladene, frische und mineralische Weine.

Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1959 ein rund 1 Hektar großes Teilstück mit Chardonnay. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur dichten, mineralischen Art des Champ Canet passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01). Gesamtproduktion: 7.460 Flaschen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Dicht, satt und facettenreich: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz aus dem Hefelager. Am Gaumen spannungsgeladen und frisch, mit fester Struktur und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss über steiniger Mineralität – dicht, spannungsgeladen und frisch.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Champ Canet (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); bröckeliger Kalkstein unter steinigem Mergel, Höhe wie Meursault Perrières; Sauzet 1 ha (1959), 5,6 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Schaumweine

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten 2020 Riesling Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten Riesling Brut Nature 2020 ist ein ausdrucksstarker, gereifter Lagen-Winzersekt aus der Reihe „Les Grands Terroirs". Aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, zeigt er Charakter, Tiefe und großen gastronomischen Reiz.


Pfalz / Gimmeldinger Biengarten

Das Sektgut Christmann & Kauffmann ist in der Pfalz beheimatet. Dieser Sekt stammt aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, einer geschützten, etwas wärmeren Terrassenlage zwischen Gimmeldingen und Königsbach. Die Reben wurzeln auf tertiärem Kalkmergel mit sichtbarem Kalksteinaufbruch, was dem Sekt seine markante Tiefe, feine Spannung und salzige Mineralität verleiht.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Riesling. Der Grundwein wurde spontan vergoren und bis Juni 2021 im Holz ausgebaut. Nach der Flaschengärung reifte der Sekt 46 Monate auf der Hefe und wurde im April 2025 ohne Dosage als Brut Nature degorgiert.

Im Glas

Reife, vielschichtige Rieslingfrucht mit feinster Perlage. In der Nase Zitrus, Apfelkompott, Brioche und Haselnuss, verbunden mit Kreide, Salz und einem Hauch Salzkaramell. Am Gaumen druckvoll und elegant zugleich, mit saftiger Frische und einem sehr langen, komplexen Finale.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder als vielseitiger Speisenbegleiter.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Erste Lage Gimmeldinger Biengarten (Deutschland); Sektgut Christmann & Kauffmann
Klassifikation: Lagen-Winzersekt (Les Grands Terroirs) – 100 % Riesling, Brut Nature
Herstellung: Spontangärung, Holzausbau, 46 Monate Hefelager, ohne Dosage; tertiärer Kalkmergel
Jahrgang: 2020

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Pajoré 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Pajoré (Treiso) alte Reben (40–50 J.) Sottimano sehr lange Maische nur 6.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Pajoré 2021 stammt aus der renommierten Treiso-Lage Pajoré – ein kühler, puristischer Cru-Nebbiolo, der weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Straff und spannungsvoll, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen.


Pajoré – kühle Strenge aus Treiso

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Die Trauben für diesen Barbaresco stammen aus der renommierten Lage Pajoré in Treiso. Die nur 1,5 Hektar große Parzelle ist von hellen, weißen Böden geprägt und mit 40 bis 50 Jahre alten Reben bestockt. Pajoré ist bekannt für seine eher kühle, strenge Stilistik, die weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Die Produktion ist auf rund 6.000 Flaschen begrenzt.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der hochgelegenen Lage Pajoré in Treiso ergibt das einen besonders straffen, mineralischen und langlebigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Selektion erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Der Wein verbringt außergewöhnlich lange Zeit auf der Maische, wobei die Gärung unter untergetauchtem Tresterhut bis zum 20. Januar 2022 andauerte – eine der längsten Maischestandzeiten des Weinguts. Anschließend reift der Wein im Holz, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Eine weitere Flaschenreife von etwa einem Jahr verleiht dem Barbaresco zusätzliche Tiefe und Ausdruck.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Wein klar und fokussiert, mit Noten von Gewürzen, Tabak und einer kühlen, steinigen Mineralität. Am Gaumen wirkt er straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und Frische sowie Nuancen von Sauerkirsche, Cassis, Pfeffer und Minze. Die Struktur ist fest und spannungsvoll, getragen von griffigen, exakt gezeichneten Tanninen. Der lange Abgang vereint fruchtige, balsamische und mineralische Anklänge und unterstreicht den puristischen, langlebigen Charakter dieses Barbaresco aus Treiso.

Straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen – puristisch und langlebig.

Benötigt etwas Reife, um sein volles Potenzial zu entfalten; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Pajoré, Treiso (Piemont, Italien); 1,5 ha Einzellage, helle, weiße Böden, Reben 40–50 Jahre
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 6.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, außergewöhnlich lange Maische unter getauchtem Tresterhut (bis 20.01.2022), Ausbau im Holz (inkl. Malo), ~1 Jahr Flaschenreife; ungeschönt, ungefiltert

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Italien

Lenotti Colle dei Tigli

Wein · Weißwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Colle dei Tigli ist ein körperreicher Weißwein vom Gardasee. Eine Cuvée aus Cortese und Garganega – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit sehr fruchtigem Bukett nach Pfirsich, reifen Äpfeln und Sommerblumen.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen mitten in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben für den Colle dei Tigli – benannt nach dem von Linden gesäumten Rebhügel – wachsen auf moränischen Hügeln mit steinigem Boden glazialen Ursprungs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cortese und Garganega. Die Trauben werden leicht gepresst, die Schalen entfernt; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert (15–16 °C) im Edelstahl. So bleibt der Wein frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur – jung zu genießen.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sehr fruchtig, mit Pfirsich, reifem Apfel und Sommerblumen. Am Gaumen körperreich, saftig und harmonisch, mit guter Frische und feinem Schmelz.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–10 °C servieren – als Aperitif ebenso wie zum Essen.

Passt zu: Vorspeisen, Sushi, Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch.


Lage: Bardolino, moränische Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Bianco – Cuvée aus Cortese und Garganega
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl

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Weine

Ellermann Spiegel Grauburgunder

Weißwein · Grauburgunder · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Grauburgunder ist ein trockener, saftiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Grauburgunder mit typisch erdigen Noten, harmonisch und weich, mit mineralischem Spiel, leichter Nussigkeit und Aromen von Stachelbeere und Birne.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Grauburgunder gehört zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Grauburgunder. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die sortentypische Frucht und Frische zu bewahren. So entsteht ein zugänglicher, fruchtbetonter Weißwein mit cremigem Schmelz.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Birne und Apfel mit erdigen, leicht nussigen Noten und einem Hauch Stachelbeere. Am Gaumen saftig, harmonisch und weich, mit gut eingebundener Säure und mineralischem Spiel. Runder, anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 8–10 °C servieren. Ein vielseitiger Essensbegleiter – ebenso solo als Terrassenwein.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel und milder Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein (Gutswein) – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Rebsorten

Martin Waßmer Spätburgunder QbA

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Spätburgunder QbA zeigt sich von seiner besten Seite: Erdbeer- und Veilchenduft, eine sehr runde, feinfruchtige Art am Gaumen und ein langer, sanfter Nachhall.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen elegante, fruchtbetonte Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Ausbau stellt die runde, feinfruchtige Art und den sanften Charakter in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Erdbeere und Veilchen. Am Gaumen sehr rund und feinfruchtig, mit weichem Tannin und einem langen, sanften Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter, unkomplizierter Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, hellem Fleisch, Braten, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein (QbA) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: rund und fruchtbetont

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Envinate Lousas Vinas de Aldea 2022

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía (~80 %) mit regionalen Sorten Ribeira Sacra Viñas de Aldea Envínate Granit mit Schiefer · alte Reben 14 Monate Barrique 2022

Der Envínate Lousas Viñas de Aldea 2022 ist Envínates „Dorfwein" aus der Ribeira Sacra – eine Cuvée verschiedener Terroirs und Rebsorten, rund 80 % kühler Mencía. Tiefdunkel, expressiv-balsamisch, wild und ungebändigt. Ein Rotwein für Individualisten und Kenner.


Viñas de Aldea – Envínates Dorfwein aus der Ribeira Sacra

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Ganztraubengärung mit Wildhefen. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten der Region; „Viñas de Aldea" (Dorfweinberge) ist der Ortswein des Projekts.

Auf einem steilen, 2,50 Hektar großen Granit-Wingert, der mit einer Schieferschicht überzogen ist, wachsen in der Ribeira Sacra die Reben für diesen Tinto. Es handelt sich um eine Cuvée verschiedener Terroirs und Rebsorten: rund 80 % kühler Mencía bilden den Blend, ergänzt um regionale Sorten wie Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante (Garnacha Tintorera), Godello und Palomino. Die Ernte erfolgt manuell von Parzellen mit bis zu 60 Jahre alten Reben.

Jahrgang 2022 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schiefer-/Granitböden bringen 2022 einen tiefdunklen, expressiven Mencía mit reifer roter Frucht, balsamischer Würze und wildem, ungebändigtem Charakter.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Mencía, ergänzt um Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante, Godello und Palomino, aus dem Jahrgang 2022, Ribeira Sacra, trocken.

Der Wein wird in kleinen Kisten gekühlt in die Kellerei gebracht, damit die Trauben nicht leiden. Die Fermentation erfolgt über 12 Tage in offenen Gärbottichen, ausschließlich mit wilden Hefen (Spontangärung). Anschließend reift der Wein über 14 Monate in Barriques aus französischer Eiche, die ein bis maximal drei Jahre alt sind.

Im Glas

Der 2022er ist in der Farbe tiefdunkel, versprüht einen expressiven, balsamischen Duft nach reifen, roten Früchten und wirkt wild und ungebändigt. Im Geschmack gesellen sich Graphit-, Kakao- und Würznoten hinzu. Ein richtiger „Hinschmecker" mit Tiefe, Seele und Geist und einem feurigen Abgang – ein Rotwein für Individualisten und Kenner.

Wild und ungebändigt – balsamische rote Frucht, Graphit, Kakao und Würze, mit feurigem Abgang.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra (Galicien, Spanien); steiler 2,50-ha-Wingert, Granit mit Schieferauflage; manuelle Lese, Reben bis 60 Jahre
Klassifikation: Ribeira Sacra, ~80 % Mencía mit Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante, Godello und Palomino (trocken)
Ausbau: gekühlter Transport, 12 Tage Spontangärung in offenen Bottichen, 14 Monate in 1–3 Jahre alten franz. Barriques; organischer Anbau

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