Wein zum Grillen

Wein zum Grillen – Gegrilltes verlangt nach kräftigen Weinen

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Das klassische Grillen hat sich in den letzten Jahren zum raffinierten Outdoor Cooking weiter entwickelt. Dabei ist der Anspruch an die Qualität der diversen Fleisch- Fisch- und Gemüsesorten ebenso gestiegen, wie das Bedürfnis einer perfekt passenden Weinbegleitung.

„Bei der Weinauswahl zum Grillen muss man beachten, dass der Geschmack des Grillguts durch die Röst- und Raucharomen oftmals intensiver wird als in der Pfanne. Dann kann man auch schon einmal ein Rotwein zum gegrillten Fisch oder zu hellem Fleisch trinken“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Samtige Spätburgunder oder fruchtige Sankt Laurent wären hier die passenden Begleiter. Sie besitzen wenig Gerbstoffe und eine feine Frucht, so übertönen sie das helle Fleisch oder den Fisch nicht.

Sind die Röstaromen des Grillfleischs intensiver, greift man besser zu einem Lemberger oder Dornfelder, die von Natur aus gerbstoffbetonter sind. Wenn die Rotweine zudem noch im Barrique gereift sind, haben sie eine komplexere Struktur und angenehme Röstaromen. Sie harmonieren perfekt zum gegrillten Rindersteak oder mediterran gewürzten Lamm­kottelets.

Wer etwas ganz besonderes zum hochwertigeren Barriquewein auflegen möchte, greift zum Dry Aged Beef. Das trocken abgehangene Rindfleisch reift bei einer kontinuierlichen Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent sieben bis 28 Tage – je nach Stück. Filet braucht auf dem Grill nicht so lange wie Rib Eye. Kenner salzen ein Steak etwa 15 Minuten vor dem Grillen, um mehr Röstaromen zu erhalten. Dann grillen sie es auf gut durchgeglühter Kohle von jeder Seite eine Minute lang an und garen es bei indirekter Hitze bis zur gewünschten Kerntemperatur. Erst zum Schluss wird gepfeffert – und mehr braucht so ein edles Stück eigentlich auch nicht, außer einem samtigen Spätburgunder natürlich.

Als Begleiter zu den beliebten, meist mit Öl, Gewürzen und Kräutern marinierten Schnitzeln oder Steaks von Schwein und Pute empfiehlt Büscher einen kräftigen Riesling oder einen trockenen Rosé. „Roséweine sind generell gute Partner für das Grillvergnügen“, so der Weinexperte.

Ganze Fische werden am besten in einem Grillkorb zubereitet, Schalentiere wie Scampi oder Garnelen kommen ungeschält in eine Grillschale, das schützt sie vor Feuchtigkeitsverlust. Für alles aus dem Wasser gilt: nicht zu lange und nicht zu heiß garen. Zarte in Folie gegrillte Fischfilets und Meeresfrüchte mögen einen frischen Weißburgunder. Ganze Fische mit Kräutern vertragen einen saftigen Silvaner, der ebenfalls kräutrige Aromen mitbringt oder auch schon einmal einen nicht zu kräftigen Rotwein.

Auch zu vielen vegetarischen und veganen Leckereien ist der Silvaner ein guter Begleiter, ebenso wie Müller-Thurgau oder Grauburgunder. Mit ihren dezenten Aromen holen sie das Beste aus dem Gemüse hervor. Und auch hier gilt: Trockener Rosé geht immer. Hervorragend zum Grillen geeignet sind zum Beispiel Auberginen oder Austernseitlinge, auf dem Teller mit Hummus oder Tsatsiki angerichtet. Ebenso Gemüsespieße, beispielsweise mit Kirschtomaten, dicken Zucchinischeiben und Paprikastreifen oder Tofu.

Wer es am Grill lieber asiatisch mag, dem sei ein halbtrockener Riesling empfohlen. Und wenn es richtig scharf wird, darf es ruhig auch ein lieblicher Riesling sein, denn die Süße im Wein mildert die Schärfe. Quelle: Deutsches Weininstitut

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Feinkost

Condimento Balsamico ROSE dolce 0,250 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Rosé dolce ist ein rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weinessig und zeigt eine zarte rosé Farbe mit fruchtiger Beerennote. Der Geschmack ist süß-säuerlich und mild, die Konsistenz fein viskos. Ein vielseitiges Würzmittel für Salate, Gemüse und Obst.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Rosé wird konzentrierter Traubenmost mit Weinessig vermählt; die schonende Verarbeitung gibt dem Condimento seine helle, rosafarbene Tönung.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und schonend verarbeitet, sodass die zarte rosé Farbe und die fruchtige Note erhalten bleiben. Zutaten: Weinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Zarte rosé Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont mit Anklängen roter Beeren und mild abgestimmtem Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und fruchtig.

Am Tisch

Klassisch zu Salaten, Gemüse und frischem Obst. Gut auch zu Frischkäse, Erdbeeren oder über Vanilleeis und Desserts. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Rosé dolce (rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 02.2030

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Rebsorten

Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Großwinternheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Großwinternheimer Ortswein Baum-Barth Großwinternheim · Selztal kalkreiche Lagen häufige Pigeage vollmundig & körperreich 2022

Der Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022 ist ein charaktervoller Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims. Vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge und faszinierender Komplexität.


Großwinternheimer Spätburgunder – kalkreicher Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Großwinternheimer Spätburgunder ist ein Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims.

Diese Lagen gedeihen im einzigartigen, besonders geschützten Mikroklima des Selztals. Das Terroir schenkt den Trauben eine längere Reifezeit, was zu besonders ausgereiften Tanninen und einer unverwechselbaren Aromenvielfalt führt.

Jahrgang 2022 – Großwinternheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims, Jahrgang 2022.

Im Vergleich zum Ingelheimer Spätburgunder wurde hier während der Maischegärung der Tresterhut häufiger nach unten gedrückt (Pigeage), was dem Wein mehr Extrakt, Struktur und Körper verleiht.

Im Glas

In der Nase ein Bouquet von dunklen Beeren, begleitet von subtilen Noten von Rauch und delikaten Röstaromen; eine dezente Reduktion verleiht zusätzliche Tiefe und Komplexität. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig und körperreich, mit einem beeindruckenden Tanningefüge, das ihm Struktur verleiht. Trotz seiner Kraft bietet er eine faszinierende Komplexität.

Dunkle Beeren mit Rauch und delikaten Röstaromen über dezenter Reduktion – vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge, Struktur und faszinierender Komplexität.

Ein kraftvoller, strukturierter Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: kalkreiche Lagen Großwinternheims (Selztal), Rheinhessen; geschütztes Mikroklima
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Maischegärung mit häufiger Pigeage; Barriqueausbau

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Feinkost

Vigilante Sardinas den aceite vegetal - Sardinen in Pflanzenöl

Feinkost · Sardinen · Spanien

Vigilante Sardinas en Aceite Vegetal sind Sardinen in Pflanzenöl – ein herzhafter, unkomplizierter Klassiker der Vorratskammer.


Herkunft / Spanien

Konservierte Sardinen gehören zu den beliebten Meereskonserven Spaniens. In Pflanzenöl eingelegt, bleiben sie saftig und sind vielseitig einsetzbar. Hier von der Marke Vigilante.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Sardinen, eingelegt in Pflanzenöl. Das Öl hält den Fisch saftig und bewahrt sein kräftiges, meeriges Aroma. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Herzhaft und vollmundig, mit dem typisch kräftigen Sardinenaroma. Saftige, zarte Textur, abgerundet vom Öl.

In der Küche

Direkt aus der Dose oder kurz erwärmt genießen.

Ideal: auf geröstetem Brot, in Salaten, zu Reis und Kartoffeln, in Pasta oder als herzhafte Tapa.


Hersteller: Vigilante (Spanien)
Produkt: Sardinas en Aceite Vegetal – Sardinen in Pflanzenöl
Zutaten: Sardinen, Pflanzenöl, Salz (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Spanien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01.01.2028

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Wein · Rotwein · Südburgenland · Österreich

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist ein Rotwein, mit dem Weintrinken richtig Spaß macht – ob pur genossen oder zum Essen. Sortentypisch würzig und mineralisch, mit feiner, saftiger Frucht.


Südburgenland / Eisenberg

Das Weingut Kopfensteiner liegt am Eisenberg im Südburgenland. Die eisenhaltigen Schiefer- und Lehmböden der DAC-Lage Eisenberg sind berühmt für besonders würzige, mineralische und langlebige Blaufränkisch-Weine mit unverwechselbarer Handschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Der Ausbau betont die saftige Frucht, die feine Würze und die typische mineralische Struktur der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle Beerenfrucht mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig und animierend, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und fein eingebundenem Tannin; sauberer, würziger Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Speisebegleiter.

Passt zu: einem ordentlichen Teller Pasta, gebackenem oder gebratenem Geflügel, hellem Fleisch und mittelreifem Käse – oder einfach pur.


Lage: Südburgenland, Eisenberg (Österreich); Weingut Kopfensteiner
Klassifikation: 100 % Blaufränkisch, trocken
Ausbau: frucht- und mineralitätsbetont (Eisenberg-Stilistik)

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

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Weine

San Roman 2022 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Bio

San Román ist der charaktervolle Bio-Rotwein von Bodegas San Román aus dem Herzen der D.O. Toro, dem Projekt des Önologen Mariano García. Er besteht zu 100 % aus Tinta de Toro, der lokalen Tempranillo-Variante, und stammt aus Weinbergen in San Román de Hornija, Villaester und Morales de Toro. Kraft, Tiefe und Eleganz prägen seinen Stil. Im Glas ein tiefer, vielschichtiger Tinto mit saftiger roter Frucht und feinem Tannin.


Toro

Die Weinberge liegen im Kern der D.O. Toro, in San Román de Hornija, Villaester und Morales de Toro. Die Reben wurzeln tief in steinigem, sandigem Lehmboden und profitieren von einem Klima mit kühlen Nächten, die für komplexe Aromen sorgen. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-031-CL).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese fand zwischen Ende August und Ende September statt, begleitet von kühlen Nächten und gelegentlichem Regen. Anschließend reifte er 24 Monate in neuen und gebrauchten französischen und amerikanischen Barriques (225 und 500 Liter). Die Balance aus Frucht, Holz und Struktur gibt ihm ein gutes Reifepotenzial.

Im Glas

In der Nase reife rote Früchte mit floralen Anklängen. Am Gaumen tief und vielschichtig, mit saftiger Frucht, großer Struktur und feinkörnigem Tannin. Ein Wein mit Substanz, der Kraft und Finesse verbindet. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über die nächsten Jahre; ein bis zwei Stunden im Dekanter schaden nicht. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse.


Lage: D.O. Toro – San Román de Hornija, Villaester, Morales de Toro; steinig-sandiger Lehm
Klassifikation: Toro DO
Ausbau: 24 Monate französische/amerikanische Barriques (225 und 500 l)

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Weine

Christian Ottenbreit Silvaner Hucklkätz 2025

Weißwein · Franken · Naturwein

100 % Silvaner Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken trocken · 13 % vol. 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Silvaner „Hucklkätz" 2025 ist der im Eichenfass gereifte Naturwein-Silvaner von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Handgelesen, spontan vergoren, über zehn Monate im Holzfass gereift und ungeschönt sowie unfiltriert gefüllt. Als Deutscher Landwein Main wurzeln die Reben auf Muschelkalk, der dem Wein seine salzig-kreidige Mineralität gibt. Trocken, mit 13 % vol., Substanz und Griff.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Obernbreit liegt im Maindreieck im Süden des Anbaugebiets Franken. Die Reben wachsen auf Muschelkalk, der für straffe, mineralisch geprägte Weine steht; in den Lagen des Weinguts trifft Muschelkalk auf Keuper. Christian Ottenbreit führt das Weingut seit dem ersten Jahrgang 2017, abgefüllt wird als Gutsabfüllung, klassifiziert als Deutscher Landwein Main.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus handgelesenen Trauben. Vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift, anschließend ohne Schönung und Filtration gefüllt. Trocken ausgebaut bei 13 % vol. Das Weingut empfiehlt das Dekantieren vor dem Servieren.

Im Glas

Leichtes Strohgelb. In der Nase ätherische Anklänge, Kräuter und eine rauchige Spur. Am Gaumen herb-saftige, fest gefügte Frucht mit deutlich vegetabilen Aromen, dazu nussige, pflanzliche und hefige Töne. Die Säure ist fein und präsent, der Gerbstoff mürbe und greifbar, darunter viel Kreide und Salz. Gute Substanz und Tiefe, etwas gelbe Würze, ein Hauch Speck. Der Abgang ist fest und recht komplex, mit Zug, kühlem Saft und erneutem Griff.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gebratener Zander, Geflügel mit Pilzen, Kalbsbraten und gereifter Hartkäse. Die salzig-kreidige Art passt auch zu Spargel und herzhafter fränkischer Küche. Der Jahrgang 2025 lässt sich bereits gut trinken, gewinnt mit Luft aber deutlich; bei kühler, dunkler Lagerung begleitet er bis etwa 2031. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

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Rebsorten

Dietrich Im Großen Garten Riesling Gold

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Im Großen Garten Riesling Gold ist ein spontan vergorener Riesling mit wildem Duft nach Frühlingskräutern, Marille, reifem Apfel und einem Hauch Honig. Kraftvoll und druckvoll am Gaumen – ein Wein, der Zeit und Luft zum Atmen braucht.


Pfalz / Im Großen Garten

Die Trauben stammen aus der Pfälzer Lage Im Großen Garten. Erzeuger ist das Weingut Familie Dietrich, das 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaftet. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen reife, ausdrucksstarke Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling, spontan vergoren mit den natürlichen Hefen des Weinbergs. Die Spontangärung verleiht dem Wein seinen wilden, vielschichtigen Charakter sowie Kraft und Druck am Gaumen. Trocken ausgebaut, mit Reifepotenzial.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase wild und vielschichtig, mit Frühlingskräutern, Marille, reifem Apfel und einem Hauch Honig. Am Gaumen kraftvoll und druckvoll, mit dichter Frucht, lebendiger Säure und langem Abgang – noch jung und entwicklungsfähig.

Am Tisch

Am besten rund eine Stunde vor dem Genuss dekantieren und bei 10–12 °C servieren.

Passt zu: kräftigem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, Spargel und reifem Käse.


Lage: Pfalz, Im Großen Garten (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling (Lagenwein), trocken
Ausbau: spontan vergoren, kraftvoll und reifebedürftig

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