Weingut Geiger und Söhne – Franken – Deutschland

Weingut Geiger und Söhne – Franken – Deutschland

Das Weingut Geiger und Söhne wurde bereits im Jahre 1850 gegründet und ist damit der älteste Weinbaubetrieb im fränkischen Thüngersheim am Main. Heute leitet das Weingut der Weinbauingenieur Gunter Geiger gemeinsam mit seiner tatkräftigen Familie. Flotte moderne Weinlinien wie „MundART“, „MundFein“ und „Erste Geige“ bilden die Qualitäts-Klassifizierung der Kellerei. Hier geht es von leicht bis kräftig aufsteigend und zu jedem Anlass lässt sich der richtige Tropfen finden. Die Top Weine in jedem Segment hören auf den Namen Big G.. In diesem Bereich werden alle Weine spontanvergoren und erhalten ein sehr langes Hefelager im Holz- oder Barriquefass. Das Weingut verfügt mit den Top Lagen Thüngersheimer Johannisberg, Scharlachberg und Ravensburg über 15 Hektar bester Weinberge und hat mit den typischen Muschelkalk- und Buntsandsteinböden der Region ein Pfund mit dem es sich wuchern kann. Viele Top Prämierungen und der saftige, frische Weinstil von Gunter Geiger und seinem Team sprechen für sich. Ein Franken Weingut, das alle verstaubten Regeln über Bord geworfen hat, und auf eine Top Qualität setzt.

Neu im Sortiment! Hier geht es zum Link -> MundART und Co.

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Spanien

Jade Gross Chiguita 2024

Weißwein · Rioja · Viura / Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Malvasía

Viura / Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Malvasía DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe nur 3.800 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2024 ist eine fein abgestimmte Cuvée aus vier weißen Rebsorten – strukturiert und kraftvoll, mit elegantem Holzeinsatz, klarer Frucht, cremiger Textur und langem Nachhall. Ganz, ganz feiner Stoff.


Chiguita Blanco – vier Sorten, mehrere Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Diese fein abgestimmte Cuvée vereint vier weiße Rebsorten aus unterschiedlichen Parzellen der Rioja: Während Viura auf kalkhaltigem Lehmboden unterhalb der Sierra de Toloño in Labastida gedeiht, stammen Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem kühleren Alto-Najerilla-Tal. Die Malvasía bringt aromatische Tiefe aus alten Reben rund um Laguardia.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Viura, Tempranillo Blanco, Garnacha Blanca und Malvasía, Jahrgang 2024, trocken.

Die Trauben wurden über eine Woche hinweg sorgfältig von Hand gelesen, direkt gepresst und jede Sorte separat in Eichenfässern ausgebaut. Nach sechs Monaten auf der Feinhefe wurde der finale Verschnitt behutsam zusammengestellt. Gesamtproduktion: 3.800 Flaschen.

Im Glas

Ein strukturierter, kraftvoller Weißwein mit elegantem Holzeinsatz: vielschichtig, mit klarer Frucht, einer cremigen Textur und langem Nachhall. Ein Blend, der Frische und Tiefe verbindet und die moderne, elegante Seite der weißen Rioja zeigt.

Vielschichtig, mit klarer Frucht, cremiger Textur und langem Nachhall – ganz, ganz feiner Stoff.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Viura aus Labastida (kalkhaltiger Lehm, Sierra de Toloño), Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem Alto-Najerilla-Tal, Malvasía von alten Reben um Laguardia
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 3.800 Flaschen
Ausbau: separate Lese und Pressung, sortenweiser Ausbau in Eichenfässern, 6 Monate auf der Feinhefe, behutsame finale Assemblage; handwerklich

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Frankreich

Domaine Duroche Gevrey Chambertin Champ 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit En Champs · 0,71 ha Reben ab 1969 2023

Der Gevrey-Chambertin En Champs 2023 von Pierre Duroché stammt aus einer 0,71 Hektar großen Parzelle, bepflanzt zwischen 1969 und 1973. Auf Kalk und sandigem Mergel entsteht ein fein strukturierter, tiefgründiger Pinot Noir – dicht, energiegeladen und klar fruchtbetont.


En Champs – Lieu-dit in Gevrey-Chambertin

Die Lage En Champs liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Die 0,71 Hektar wurden zwischen 1969 und 1973 bepflanzt; der Boden aus Kalk und sandigem Mergel bietet ideale Voraussetzungen für fein strukturierte, tiefgründige Pinot Noirs.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben (ab 1969).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Klarheit, Spannung und einen präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Dicht und energiegeladen, mit klarer, fruchtbetonter Stilistik. In der Nase Himbeere, Cassis und Pfingstrose, untermalt von einer subtilen mineralischen Note. Am Gaumen klar und präzise, mit Tiefe und vibrierender Frische – ein vielschichtiger, spannungsgeladener Gevrey, der Eleganz und Kraft verbindet.

Himbeere, Cassis und Pfingstrose über mineralischer Spannung – dicht, präzise und energiegeladen.

In der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: En Champs (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk und sandiger Mergel, 0,71 ha, Reben ab 1969
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2019 stammt von alten Reben direkt neben der legendären Lage Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der Amoureuses, parfümiert und fein, mit der reifen Frucht des Jahrgangs 2019.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt im südöstlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar an der Grenze zur berühmten Lage Les Amoureuses, entlang der Straße zwischen Chambolle und Vougeot. Die ostexponierte Parzelle gilt als eine der feinsten Premier-Cru-Lagen des Dorfes.

Die Reben wurzeln auf flachgründigen, kalkgeprägten Böden, die direkt auf dem Muttergestein aufliegen; der hohe Anteil an Steinen und Kies macht sie karg und stark drainierend – ideal für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben. Groffiers Reben hier sind rund 70 bis 80 Jahre alt.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, feines Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vor der Gärung rund eine Woche kalt mazeriert, vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in französischen Barriques. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Helles, leuchtendes Purpur. Eine kraftvolle, sehr parfümierte Nase mit Iris und Waldboden über dunkler Beerenfrucht und dunkler Himbeere. Am Gaumen mittelgewichtig, spannungsreich und präzise, mit feinkörnigem Tannin und einem frischen, mineralischen Finale; junge, noch leicht kompakte Struktur.

Parfümiert, fein und spannungsreich – ein eleganter Chambolle neben Les Amoureuses, gebaut für die lange Reife.

Jung noch verschlossen: braucht drei bis vier Jahre Flaschenreife, profitiert von Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Geflügel, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); flachgründige kalkig-steinige Böden, alte Reben (~70–80 J.), an Les Amoureuses
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Hauts Doix), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; französische Barriques

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Weine

Schäfer-Fröhlich Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schlossböckelheimer Felsenberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Schlossböckelheimer Felsenberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr & Quarz Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Steillagen der Nahe – einer südexponierten Vulkanporphyr-Lage mit Quarz, direkt neben der berühmten Kupfergrube. Ein vielschichtiger, würzig-mineralischer Riesling von Fülle, Finesse und Tiefe.


Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkanporphyr und Quarz

Der Felsenberg ist eine VDP.Große Lage in Schlossböckelheim an der Nahe – eine steile, südexponierte Felslage hoch über dem Fluss, unmittelbar neben der legendären Kupfergrube. Wie der Stromberg ist er von verwittertem vulkanischem Porphyr geprägt, hier jedoch zusätzlich von Quarz durchzogen. Dieser Boden verleiht dem Riesling Fülle, würzige Mineralität und eine vielschichtige, zugleich elegante Struktur.

Die steile Hanglage erfordert Handlese; die intensive Sonneneinstrahlung der Südausrichtung und das kühle Mikroklima sorgen für langsame, vollständige Reife bei erhaltener Säure. Das ist die Grundlage für ein langlebiges, terroirgenaues Großes Gewächs.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr und Quarz des Felsenberg ergibt das ein Großes Gewächs von feiner Spannung, würziger Mineralität und Vielschichtigkeit – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Schlossböckelheimer Felsenberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Felsenberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr und Quarz des Felsenberg lebt dieses Große Gewächs: reife Zitrus- und exotische Frucht, gelbes Steinobst, dazu eine feine Kräuterwürze und rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen zeigt er Fülle und Präzision zugleich, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer würzig-salzigen Tiefe. Vielschichtig und fein gezeichnet, mündet er in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Zitrus, exotische Frucht, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – vielschichtig und präzise, mit würzig-salziger Tiefe und langem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheimer Felsenberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage über der Nahe neben der Kupfergrube; verwitterter vulkanischer Porphyr mit Quarz
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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Weine

Battenfeld Spanier Blanc de Noirs 2017 Extra Brut BIO

Sekt · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Spätburgunder (Blanc de Noirs)

Spätburgunder Blanc de Noirs · Extra Brut Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen kalkhaltige Böden Tonneau · Flaschengärung 7 J. Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2017

Der Battenfeld-Spanier Blanc de Noirs 2017 Extra Brut ist ein reinsortiger Spätburgunder-Jahrgangssekt nach traditioneller Methode. Ein Schaumwein mit hochfeinen Bläschen, präziser Struktur und eleganten Reifenoten.


Blanc de Noirs – Spätburgunder vom Kalk in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier in Hohen-Sülzen zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Weine bekannt (DE-ÖKO-006).

Der Sekt stammt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Die Trauben werden früh gelesen, um den Alkohol moderat und die Aromen frisch und klar zu halten – die Grundlage für einen präzisen, langlebigen Jahrgangssekt.

Herkunft – Hohen-Sülzen (Rheinhessen)

Der Spätburgunder wächst auf den kalkhaltigen Böden von Hohen-Sülzen. Die frühe Lese und die kalkgeprägte Herkunft bewahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision – die Grundlage für einen langlebigen, handwerklichen Jahrgangssekt.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder-Jahrgangssekt (Blanc de Noirs, Extra Brut) aus Hohen-Sülzen, Jahrgang 2017; 100 % Spätburgunder von kalkhaltigen Böden, traditionelle Flaschengärung.

Der Grundwein wird früh gelesen und spontan im Tonneau vergoren. Nach der Flaschengärung folgt ein Hefelager von sieben Jahren, in dem der Sekt seine feine, anhaltende Perlage und komplexe Aromatik entwickelt. Zum Abschluss wird die Hefe durch traditionelle Handrüttelung in den Flaschenhals bewegt, degorgiert und mit minimaler Dosage ergänzt (Extra Brut). Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Feine, anhaltende Perlage; in der Nase komplexe Aromen von Brioche und Melone, dazu ein Hauch reifer heller Frucht. Am Gaumen präzise und straff strukturiert, mit hochfeinen Bläschen, elegantem Reifeschmelz und einem langen, klaren Nachhall.

Brioche und Melone über reifer heller Frucht – präzise und straff strukturiert, mit hochfeinen Bläschen, elegantem Reifeschmelz und langem, klarem Nachhall.

Ein präziser, reifer Blanc de Noirs mit feiner Perlage. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Meeresfrüchten und Fisch, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu Charcuterie sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Hohen-Sülzen, Rheinhessen; kalkhaltige Böden
Klassifikation: Spätburgunder-Jahrgangssekt, Blanc de Noirs, Extra Brut; 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung im Tonneau, traditionelle Flaschengärung, 7 Jahre Hefelager,

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Spanien

Cantarranas Verdejo

Weißwein · Rueda · Verdejo

100 % Verdejo D.O. Rueda Kastilien-León, ~700 m Cascajo über Kalklehm Kühle Gärung im Edelstahl Jung gefüllt

Cantarranas Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der D.O. Rueda, gekeltert von der Genossenschaft Cuatro Rayas. Ein trockener Weißwein von der kastilischen Hochebene, der die Frische und die Steinobst-Frucht der Rebsorte in den Vordergrund stellt – ein klassischer Rueda für den täglichen Genuss.


Rueda – Verdejo von der kastilischen Hochebene

Die D.O. Rueda liegt in Kastilien-León, verteilt über die Provinzen Valladolid und Segovia auf rund 700 Metern Höhe. Die Böden bestehen aus dem regionaltypischen Cascajo, einer Kiesauflage über Kalklehm, die für Durchlüftung und Drainage sorgt. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten erhält Aromatik und Säure des Verdejo.

Cuatro Rayas ist eine 1935 gegründete Genossenschaft, die die Reben von über 300 Winzern der Region bündelt. Aus diesem Fundus stammt die Traubenauswahl für Cantarranas.

Assemblage und Ausbau

Cantarranas ist ein reinsortiger Verdejo, der autochthonen Weißweintraube Ruedas.

Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahltank, um Frucht und Frische zu bewahren und die typische Aromatik der Rebsorte herauszuarbeiten. Der Wein wird jung gefüllt und auf sofortige Trinkfreude ausgelegt.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive, frische Aromatik mit Banane, Pfirsich und frisch geschnittenem Heu. Am Gaumen rund und anhaltend, getragen von Steinobst und dem für Verdejo typischen, leicht bitteren Fenchel-Mandel-Abgang.

Steinobst und Heu in der Nase, ein trockener, anhaltender Gaumen mit der leicht bitteren Verdejo-Signatur im Abgang.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten.

Am Tisch

Klassische Begleitung: milde Käse, Canapés sowie Fisch und Meeresfrüchte. Als trockener Aperitif ebenso tauglich wie zur leichten Küche.


Produzent Cuatro Rayas, La Seca (Valladolid)
Rebsorte 100 % Verdejo
Lage Rueda (Valladolid / Segovia), Kastilien-León
Klassifikation D.O. Rueda
Vinifikation Kühle Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · jung gefüllt
Böden Cascajo-Kies über Kalklehm, ~700 m
Trinktemperatur 6–8 °C

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Spirituosen

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi Antica Porta Selection

Grappa · Cortese · Piemont · Italien

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi (Antica Porta Selection) ist ein klarer Grappa aus dem Piemont. Gebrannt aus dem Trester der weißen Cortese-Traube von Gavi, zeigt er sich frisch und floral mit langem Abgang.


Herkunft

Die Brennerei Inga wurde 1832 gegründet und wird heute in fünfter Generation von Lorenzo Inga geführt – eine der traditionsreichsten Grappa-Familien des Piemont, ansässig nahe den Weinbergen von Gavi. Dort wächst die Cortese-Traube auf kalkhaltigen Böden, die ihr eine feine Mineralität verleihen.

Trester und Destillation

Gebrannt wird der Trester der weißen Cortese di Gavi – jener Sorte, aus der auch der bekannte Gavi-Weißwein entsteht. Die schonende Destillation in Kupferkesseln bewahrt die feinen Aromen. Als Grappa Bianca reift er ohne Fasslagerung und bleibt kristallklar. Abgefüllt mit 40 % vol.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase frische Zitrusfrüchte, grüner Apfel und zarte florale Noten. Am Gaumen weich und mild, mit fruchtig-blumiger Aromatik und einer feinen Mandelnote im Ausklang. Langer, harmonischer Abgang.

Pur genießen

Als Digestif nach dem Essen – gut gekühlt in einem schmalen Glas. Die frische Aromatik macht ihn auch zu einem Begleiter für besondere Genussmomente am Nachmittag.

Klassisch solo: als Digestif oder zum Espresso.


Herkunft: Piemont, Italien (Gavi)
Art: Grappa Bianca (Cortese di Gavi)
Ausbau: ohne Fassreifung, kristallklar
Alkohol: 40 % vol.

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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Les Gruyaches 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Les Gruyaches Côte de Beaune 2022 alte Reben (~80 J.)

Der Meursault Les Gruyaches 2022 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein reicher, konzentrierter Chardonnay von rund 80-jährigen Reben am Fuß des Premier Cru Charmes – der fülligste von Fichets Lieux-dits, mit dem für ihn typischen Fokus, Mineralität und Länge.


Les Gruyaches – kleiner Bruder von Charmes

Die kleine Parzelle von gut 0,28 Hektar ist zu zwei Seiten vom Premier Cru Meursault-Charmes umschlossen – sie nimmt gleichsam eine Ecke aus Charmes heraus. Fichet nennt sie den „kleinen Bruder von Charmes". Die Reben wurden um 1930 gepflanzt; der Boden am Hangfuß ist etwas reicher, ton-kalkig über Kalksteinuntergrund.

Die alten Reben sorgen für natürliche Konzentration; eine in den 1990ern angelegte Drainage begrenzt den Wuchs. Das Ergebnis ist der reichste und fülligste der Fichet-Lieux-dits, ohne dessen gemeinsamen Fokus und Länge zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, großzügige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Bewirtschaftung in lutte raisonnée mit eigenem Kompost, Handlese bei niedrigen Erträgen. Gärung und malolaktische Gärung erfolgen im Fass; der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – gut 12 Monate im Fass (nur etwa ein Sechstel neu) und anschließend einige Monate im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Birne, Meyer-Zitrone und Jod, weiße Blüten und Akazie, dazu geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, tief und satiniert, mit der Konzentration alter Reben, kreidigem Trockenextrakt und einer salzigen, mundwässernden Länge. Fülle und mineralische Präzision in Balance.

Der fülligste der Fichet-Lieux-dits – alte-Reben-Konzentration mit kreidiger, salziger Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, Steinbutt, Poularde in Rahm oder gereifter Comté. Die Fülle trägt auch kräftigere Gerichte.


Lage: Meursault „Les Gruyaches" (Côte de Beaune); ~0,28 ha am Fuß von Charmes, ton-kalkiger Boden, Reben von ~1930
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; Gärung und Malo im Fass, ~18 Monate (12+ Monate Fass, ~1/6 neues Holz, +Tank), wenig Bâtonnage · lutte raisonnée

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