Succés Vinícola

Succés Vinícola

Die Philosophie der Kellerei Succés Vinícola

Ausgerechnet Conca de Barberà! Gut, Albert Canela stammt aus der Region, sein Vater ist Weinbauer, Teile des familiären Weinbergsbesitzes formen heute die Basis von Succés Vinícola. Aber dennoch: Albert hat sieben Jahre als einer von diversen Önologen bei Álvaro Palacios in Gratallops gearbeitet, Mariona Vendrell immerhin fünf Jahre mit Sara Pérez. Mariona lebte einige Monate in Deutschland, beiden gefällt es, zu reisen. Es hätte ohne Zweifel auch andere Lösungen gegeben als ausgerechnet die Heimat der Rebsorte Trepat.

Als Mariona und Albert im Jahr 2011 begannen, die ersten Weine zu keltern, war Trepat kein Thema. Die Rebsorte galt schon seit Jahrzehnten als lokale, nur bedingt relevante Sorte, die eher schlichte Weinchen hervorbringt. Die beiden Jungwinzer traten an, um genau das zu widerlegen. Ihr Ziel war und ist es, die Rebsorte Trepat und die Region Conca de Barberà und in letzter Zeit auch die nicht weniger vernachlässigte Rebsorte Parellada etwas stärker in den Vordergrund zu schieben.

Natürlich könnte man einwenden, dass man es in einer unbekannten Region mit einer unbekannten Rebsorte einfacher habe, Erfolge einzuheimsen, als in einer bekannten Region zu reüssieren. Tentenublo in Rioja, Terroir al Limit im Priorat, Albamar in Salnés zeigen, dass dem nicht so ist. Es war schon der feste Wille, Dinge in der Conca anzustoßen.

Und anzuecken! Der schon fast legendäre Spruch auf dem Mentider-Etikett, der mal kurz und hart den Trepat-Weinbau der letzten fünf Jahrzehnte in Stücke haute, ist schon heftig. Noch dazu, wenn er von Jungspunden stammt, die gerade ihren ersten Jahrgang auf den Tisch gestellt hatten. Wer fünf Jahre an de Seite von Sara Pérez aushält, verfügt offensichtlich über ein gerütteltes Maß an Selbstbewusstsein.

Sie wollen zeigen, das es geht! Dass es geht, einen roten Trepat mit ordentlicher Struktur und Komplexität in die Flasche zu bringen; dass es geht, ausdrucksstarken Parellada zu keltern; dass selbst der so stark belächelte Rosat aus Trepat mehr sein kann als die Grundlage einer Weinschorle. Eigentlich ist damit schon alles gesagt.

Sich selber stellen die beiden eher nicht so in den Vordergrund. Albert sowieso nicht. Sobald mehr als drei Leute im Raum sind, überlässt er das Reden gerne Mariona. Sie wiederum stellt gerne die Problemlösungskompetenz in den Vordergrund, ich-bezogene Aussagen hört man eher selten. Wohin das führt? Gute Frage! Erst einmal, im Sommer des Jahres 2016, in eine eigene Bodega.

Aber der Reihe nach:

Die Region: Conca de Barberà

Conca de Barberà ist eine kleine Weinbauregion, gut viertausend Hektar sind mit Reben bestockt. Die bekanntesten Orte sind Montblanc und L’Espluga de Francolí (hier befindet sich das berühmte Kloster Poblet), die wichtigsten Weinbauorte hingegen befinden sich alle im Nordosten: Blancafort, Solivella, Pira, Sarral, Rocafort de Queralt und Barberà de la Conca.

Die Landschaft ähnelt einem Kessel, mit Montblanc als tiefstem Punkt, moderat steilen Hängen im Norden im Osten und im Westen sowie ernsthaft steilen Hängen im Süden. Auf der anderen Seite dieses Gebirges beginnt die Weinbauregion Montsant.

Auch wenn es im Süden, in Poblet, Montblanc oder Villaverd die eine oder andere Schieferparzelle gibt, so stehen doch fast alle Reben der Region auf lehmhaltigem Kalksandstein. Terroirunterschiede basieren auf Hangneigung und -ausrichtung, auch auf der absoluten Höhe. Dazu kommt die Oberflächenstruktur: in vielen Parzellen findet man Bruchsteinsplitter, aber auch Kieselsteine sind nicht selten.

Vor etwa einhundert Jahren stand in der Conca fast nur Trepat, eine aromatische rote Sorte, die, bei ordentlicher Weinbergsarbeit, sehr gute Weine erbringen kann. Trepat neigt zu intensiver Produktion, ertragsreduzierende Maßnahmen sind unumgänglich. Als im benachbarten Penedès der Boom des Cava einsetzt, wurde Conca de Barberà zum Fassweinlieferanten der Cava-Bodegas. Man baute vor allem Parellada an, aber auch Trepat ist als rote Sorte für Cava Rosat zugelassen. Dementsprechend ist auch die Vertriebsstruktur der Region: im Jahr 21  wurde erstmals ein Zehntel der Produktion als Wein der D.O. Conca de Barberà abgefüllt. Der Markt wird dominiert von einigen Genossenschaften, die inzwischen fast alle Eigentum von Cava-Bodegas sind, ein paar Handelshäusern und etwa zwanzig kleinen Bodegas, deren Produktion indes vor allem aus Weinen mit international bekannten Rebsorten besteht (CabMeSy). Trepat ist derzeit eine Modesorte, daher versuchen sich viele der kleinen Bodegas an dieser Sorte. Mit unterschiedlichem Erfolg! Parellada gibt es indes nur in zwei oder drei Bodegas.

Die Weinberge von Succés Vinícola

Abgesehen von drei Parzellen befinden sich alle Weinberge, die Mariona und Albert beackern, in Barberà de la Conca.

Im Jahr 2016 hat Succés eine Parellada-Parzelle gepachtet, die sich im Osten von Barberà de la Conca befindet. Somit sind es insgesamt derer drei. Die neue Parzelle sowie eine eher kleine Parzelle im Westen des Ortes bestehen aus lehmhaltigem Kalkstein mit Bruchsteinauflage, die Reben wurden vor etwa vierzig Jahren gesetzt. Die dritte Parellada-Parzelle befindet sich in Cabra del Camp. Dieser Ort gehört teilweise zur D.O. Conca de Barberà, teilweise zur D.O. Tarragona, die Kammlinie einer kleinen Bergkette markiert die Grenze. In dieser Parzelle findet man viele Kieselsteine, daher der Name El Pedregal. Die Reben sind älter, geschätzt sechzig Jahre, der Ertrag ist geringer. Die Trauben der beiden Parzellen aus Barberà werden für den Experiencia Parellada verwendet, jene des El Pedregal für den Lagenwein El Pedregal.

Trepat-Parzellen gibt es diverse. Einige gehören dem Vater von Albert, andere haben Albert und Mariona gekauft oder gepachtet. Wichtig ist, dass alle Parzellen von der Bodega beackert werden. Nur so kann man Traubenwuchs und Traubenqualität wirklich optimal kontrollieren. In der Zukunft wollen die beiden noch die eine oder andere Parzelle kaufen oder pachten. Jedoch gibt es nicht wirklich viele alte Parzellen, die gute Traubenqualität liefern können. Und außerdem sind gerade vor allem die bekannten Großbodegas aus Katalonien damit beschäftigt, Trepat-Parzellen zu kaufen. Da dort das Geld verhältnismäßig locker sitzt, ist die Konkurrenz heftig.

Für den Cuca de Llum werden fünf verschiedene Parzellen genutzt, sie befinden sich an unterschiedlichen Stellen des Ortes. Vierzig Jahre ist das Altersminimum, manche Stöcke haben schon mehr als achtzig Winter kommen und gehen gesehen. Diese Parzellen können in etwa 30.000 Kilo Trauben liefern, ein kleiner Teil der Ernte wird für den Rosado Patxanga genutzt.

Der Mentider speist sich derzeit aus drei Parzellen. Eine befindet sich in Sarral, der nördliche Nachbarort von Barberà de la Conca. Sie nennt sich Solà, die Stöcke wurden Ende des neunzehnten Jahrhunderts gesetzt, wohl direkt nach der Reblausplage. Die zweite Parzelle befindet sich in Barberà de la Conca, auch deren Stöcke sind alt. In einem guten Jahr beträgt die Ernte etwa siebentausend fünfhundert Kilo. Dazu kommt eine Parzelle, etwa ein halber Hektar, die Albert und Mariona im Jahr 2014 gepachtet haben, allerdings war diese Parzelle damals komplett aufgegeben. Im Jahr 2015 betrug die Ernte immerhin schon zweihundert Kilo, sollte die Wiederbelebung klappen, können hier bis zu zweitausend Kilo eingesammelt werden.

Die wichtigste Parzelle jenseits der Trepat-Welt befindet sich ganz im Osten der Region. Es handelt sich um Cabernet Sauvignon, die Reben stehen auf etwa achthundert Meter über Meeresniveau. Ein Großteil der Trauben wird weiterverkauft, in der Succés-Bodega landen gerade einmal die Trauben der obersten zehn Rebzeilen. Etwas weiter unten an Hang, aber nicht sonderlich weit entfernt, steht Tempranillo, der aber nur zu geringem Prozentsatz genutzt wird. Die Trauben der Merlot-Parzelle werden verkauft.

Eine sehr spannende Parzelle befindet sich in L’Espluga de Francolí, nahe Poblet. Es handelt sich um Garnacha, die Stöcke sind durchaus alt. Die bislang umfangreichste Ernte belief sich auf zweihundert und fünfzig Kilo.

Die Bodega Succés Vinícola

Von 2011 bis in den Sommer 2016 befand sich die Bodega von Succés im Celler Viver, das Gebäude einer alten Cooperative aus Barberà de la Conca, von der Gemeinde aufgekauft und modernisiert, ausgestattet mit all dem, was Bodegas brauchen, um die ersten Schritte ihre Entwicklung zu vollziehen. Einzig Barricas müssen die Bodegas selbst kaufen und unterbringen, alles andere ist vorhanden. Im Jahr 2011 kelterten Albert und Mariona insgesamt zweitausend achthundert siebenundsechzig Flaschen. Oder so…. Eine Minimenge. Im Jahr 2015 waren es gut dreißigtausend Flaschen, das Limit dessen, was man im Viver problemfrei keltern kann, war erreicht. Schon seit dem Jahr 2014 suchten die beiden eine eigene Bodega, im Juli 2016 begann dann der Umzug in eine umgebaute Fabrikhalle in Solivella, ein weiterer Nachbarort von Barberà de la Conca. Für die momentanen Bedürfnisse ist diese Halle ausreichend groß. Da aber viele Weine in kleinen und kleinsten Auflagen entstehen, sind diverse Stahltanks, Holztanks und Amphoren vonnöten, die Halle wird sich wohl schnell füllen.

Platz für moderate Erweiterungen ist vorhanden. Zwar wird die Produktion der Top-Weine, wenn überhaupt, dann nur moderat steigen; es gibt kaum mehr Parzellen für den Mentider, die man kaufen oder pachten kann. Die Produktion des Cuca de Llum indes kann sehr wohl ansteigen, Weinberge der hierfür nötigen Qualität gibt es dann doch. Text: El oso alemán.

Zu unserem Weinangebot in unserem Webshop -> Weine der Bodega

 

 

 

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Weine

Monteabellon Verdejo

Wein · Weißwein · Rueda · Spanien

Monteabellón Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der DO Rueda von über 30 Jahre alten Reben – fruchtbetont und zugleich mineralisch. Feinste subtile Fruchtaromatik mit gut eingerahmten Mandeltönen und weißem Pfirsich in Duft und Geschmack, knackig und frisch.


Rueda / Kastilien-León

Die DO Rueda ist die spanische Heimat des Verdejo. Der Wein geht auf die Idee des umtriebigen Önologen Isaac Fernández und Juan Manuel García Aparicio zurück, einen eigenen, charaktervollen Verdejo auszubauen. Gefunden wurde dafür ein Wingert mit über 30 Jahre alten Verdejo-Reben; der Debütjahrgang 2008 wurde vom Feinschmecker prompt zum besten Rueda-Weißwein gekürt. Kontinentales Klima und kiesig-sandige Böden prägen den Stil.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Verdejo von alten Reben. Die kühle Vergärung im Edelstahl bewahrt die fruchtbetonte Aromatik, die Frische und die mineralische, bodengeprägte Art des Weins. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Strohgelb. In der Nase weißer Pfirsich, subtile helle Frucht und gut eingerahmte Mandeltöne, dazu ein typischer Anklang von Fenchel und Kräutern. Am Gaumen knackig und frisch, mineralisch und gut strukturiert, mit sauberem, animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Tapas, Geflügel, Spargel und frischem Käse.


Lage: DO Rueda (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón (Isaac Fernández)
Klassifikation: DO Rueda – 100 % Verdejo, trocken
Ausbau: kühle Edelstahlgärung (alte Reben, >30 Jahre)

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Rebsorten

Paul Mas Grenache Noir Syrah IGP

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Grenache Noir Syrah ist eine fruchtig-saftige Cuvée aus Grenache Noir und Syrah aus dem sonnigen Südfrankreich – ein unkomplizierter, zugänglicher Rotwein mit reifer Frucht und feiner Würze.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das heiße, sonnige Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Grenache Noir und Syrah sind klassische Rhône-Sorten, die hier bestens gedeihen. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir und Syrah. Grenache bringt reife rote Frucht und Wärme, Syrah dunkle Beere, Würze und Struktur. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die saftige, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, dazu ein Hauch Pfeffer und mediterrane Würze. Am Gaumen saftig und weich, mit feiner Frucht, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache Noir & Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Italien

Lenotti Colle dei Tigli

Wein · Weißwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Colle dei Tigli ist ein körperreicher Weißwein vom Gardasee. Eine Cuvée aus Cortese und Garganega – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit sehr fruchtigem Bukett nach Pfirsich, reifen Äpfeln und Sommerblumen.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen mitten in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben für den Colle dei Tigli – benannt nach dem von Linden gesäumten Rebhügel – wachsen auf moränischen Hügeln mit steinigem Boden glazialen Ursprungs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cortese und Garganega. Die Trauben werden leicht gepresst, die Schalen entfernt; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert (15–16 °C) im Edelstahl. So bleibt der Wein frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur – jung zu genießen.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sehr fruchtig, mit Pfirsich, reifem Apfel und Sommerblumen. Am Gaumen körperreich, saftig und harmonisch, mit guter Frische und feinem Schmelz.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–10 °C servieren – als Aperitif ebenso wie zum Essen.

Passt zu: Vorspeisen, Sushi, Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch.


Lage: Bardolino, moränische Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Bianco – Cuvée aus Cortese und Garganega
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl

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Länder/Regionen

Château Troplong Mondot 1er Grand Cru Classé 2009 Saint-Émilion

Rotwein · Saint-Émilion · Merlot · Premier Grand Cru Classé

Château Troplong Mondot Saint-Émilion ist ein großer Bordeaux-Rotwein und ein Premier Grand Cru Classé vom rechten Ufer der Gironde. Das Weingut liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, einem der höchsten Punkte der Appellation. Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Im Glas sehr dunkel, körperreich und dicht.


Saint-Émilion

Château Troplong Mondot liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, in unmittelbarer Nähe zu Château Pavie, auf einem der höchsten Punkte der Appellation. Die kalk- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Dichte, Frische und Tiefe. Das Gut ist ein Premier Grand Cru Classé.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Sehr dunkles Rot. In der Nase intensive Aromen reifer, dunkler Beeren: Kirsche, Brombeere und Cassis. Am Gaumen sehr körperreich, dicht und intensiv, mit einem komplexen, von Frucht und Extrakt geprägten Geschmacksbild, klaren, samtigen Tanninen sowie Eleganz und Finesse. Im Nachhall erneut Cassis, Holunder und dunkle Kirsche.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Kalksteinplateau, Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton
Klassifikation: Saint-Émilion Premier Grand Cru Classé
Ausbau: 86 % Merlot / 10 % Cabernet Sauvignon / 4 % Cabernet Franc, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Rebsorten

Metzger Arthos Pinot Noir 2015

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Arthos Pinot Noir ist ein kraftvoller Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus üppigem Weideland gewachsen, präsentiert er sich mit muskulös-stämmiger Statur und zartem Kern. Stolz und erhaben gesellt er sich zu den Pinot Noirs des Guts – jeder mit ganz eigenen Wesenszügen. Ein dichter, vollmundiger Wein mit Tiefe.


Pfalz

Die Reben für den Arthos wachsen auf nährstoffreichen, üppigen Böden der Pfalz. Dieses Terroir verleiht dem Spätburgunder Fülle, Kraft und eine vollmundige Statur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzen-Spätburgunder des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit reifen Reflexen. In der Nase reife dunkle Kirschen und Brombeeren, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen vollmundig und muskulös, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Rinderschmorbraten, Ente und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Rebsorten

Domaine Malet Touraine Sauvignon

Weißwein · Touraine · Sauvignon Blanc · Loire

Domaine Malet Touraine Sauvignon ist ein leichter Sauvignon Blanc aus der Appellation Touraine im französischen Val de Loire. Aromatisch und sortentypisch, zeigt er intensive Zitrusaromen. Im Glas frisch, klar und unkompliziert.


Touraine (Val de Loire)

Die Touraine liegt im Val de Loire in Frankreich und ist für ihre frischen, fruchtbetonten Sauvignon Blancs bekannt. Das kühle Klima und die kalk- und sandgeprägten Böden verleihen dem Wein seine klare Frische und Zitrusaromatik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont, was die sortentypische Zitrusaromatik und die leichte, frische Stilistik in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase aromatisch und sortentypisch, mit intensiven Zitrusaromen. Am Gaumen leicht, frisch und klar. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Touraine, Val de Loire (Frankreich)
Klassifikation: Touraine AOC – Sauvignon Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetonter Ausbau

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Deutschland

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein 2024

Weißwein · Riesling · Ortswein · Pfalz

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein stammt aus den besten Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz. Ein charakterstarker Riesling mit präziser Mineralität und klarer Aromatik. In der Nase kühler, nasser Stein und saftig-grüne Apfelnoten, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste.


Mühlheim (Pfalz)

Die Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz sind von kalkreichen Böden geprägt, die dem Riesling seine präzise, steinige Mineralität verleihen. Das Weingut Metzger keltert hieraus einen Ortswein mit klarem Terroir-Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die knackige Säure in den Vordergrund und bewahrt die klare, fokussierte Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein Wechselspiel aus kühlem, nassem Stein und saftig-grünem Apfel, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste. Am Gaumen straff und elegant, mit knackiger, zupackender Säure und mineralischer Textur. Der Nachhall ist kühl, lang und tief.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Sushi, Geflügel und Spargel.


Lage: Mühlheim, Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Ortswein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-fokussierter Ausbau

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Weine

Pupitre Cava brut Magnum

Der Pupitre Brut Gold zeigt sich in einem leuchtenden Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen und einer feinen Perlage. In der Nase entfalten sich elegante Aromen von weißen Blüten, reifen Früchten und einem Hauch frischer Zitrusnoten. Am Gaumen präsentiert sich dieser Cava klar, frisch und ausgewogen. Seine feine Perlage verbindet sich harmonisch mit einer sanften Fruchtigkeit und einer dezenten Hefenote. Der Nachhall ist rund und lang und erinnert an weiße Früchte und feine Zitruszesten. Dieser Cava eignet sich hervorragend als frischer Aperitif, begleitet aber auch leichte Vorspeisen und feine Desserts mit müheloser Eleganz. Besonders an sonnigen Tagen entfaltet er seinen vollen Charme und sorgt für Momente purer Lebensfreude. Top- Preis Leistungsverhältnis! In der 1,50 Liter Magnum Flasche.

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