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27. Februar 2017

Rezepte

Paprika Walnuss Dip

Paprika Walnuss Dip Die süssen Paprika passen hervorragend zu den angerösteten Walnüssen… im Thermomix ist dieser Dip ruck zuck zubereitet. Zutaten für den Dip: 4-

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Jean-Marc Vincent Bourgogne Blanc 2022

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne (AOC) Trauben aus Chassagne-Montrachet Jean-Marc Vincent Kalkstein-Ton nur 0,20 ha 2022

Der Jean-Marc Vincent Bourgogne blanc 2022 ist ein puristischer Burgunder mit Biss, Würze, Knackigkeit, Cremigkeit und dem gewissen Etwas. Die Trauben stammen aus einem nur 0,20 Hektar großen Wingert in Chassagne-Montrachet.


Bourgogne blanc – ein „einfacher" Burgunder aus Chassagne

Die Trauben für diesen „einfachen" Bourgogne Chardonnay stammen aus der Gemeinde Chassagne-Montrachet. Ein Kalkstein-Ton-Gemisch ist die Grundlage, auf der die Reben hier auf einem gerade einmal 0,20 Hektar großen Wingert wachsen – und das Ergebnis kann sich mehr als riechen und trinken lassen.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem Kalkstein-Ton-Boden von Chassagne ergibt das einen knackigen, würzigen und zugleich cremigen Chardonnay mit Tiefe und feiner Frische.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne (AOC), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der Frische und Würze bewahrt und dem Wein Tiefe und cremige Textur verleiht.

Im Glas

Ein puristischer Burgunder mit Biss, Würze, Knackigkeit, Cremigkeit und dem gewissen Etwas, das besondere Tropfen so außergewöhnlich munden lässt. Honigmelone, geröstete Haselnuss, Salzkristall, Blumenwiese, Artischocke und ein feingewobener Nachhall, der mit Eleganz und Tiefe bestückt ist.

Honigmelone, geröstete Haselnuss, Salzkristall und Blumenwiese – puristisch, würzig und cremig, mit feingewobenem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; profitiert von Luft und einem größeren Glas.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zu hellem Fleisch sowie zu jungem Hart- und Weichkäse.


Lage: Bourgogne (AOC); Trauben aus Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); Kalkstein-Ton-Gemisch, ~0,20 ha
Klassifikation: AOC Bourgogne, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Feinkost

Viani La Tartufata Champignon Trüffel Sauce

Feinkost · Sauce · Italien

La Tartufata ist eine delikate Sauce aus Champignons und Trüffel in Olivenöl – ein aromatischer Begleiter zu Pastagerichten und vielem mehr.


Herkunft / Italien

Die Tartufata ist eine klassische italienische Trüffelzubereitung: eine würzige Sauce auf Basis von Pilzen und Trüffel, wie sie in der italienischen Küche traditionell zum Verfeinern von Gerichten dient. Hier von Viani.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus fein gehackten Champignons und Trüffel in Olivenöl, abgerundet mit Gewürzen. Die Zutaten werden zu einer streichfähigen, intensiv aromatischen Sauce verarbeitet.

Geschmack

Dunkel und erdig, mit intensivem Pilz- und Trüffelaroma. Würzig und vollmundig, getragen von der Fülle des Olivenöls – ein kräftiger, charaktervoller Geschmack, der sparsam dosiert große Wirkung entfaltet.

In der Küche

Sparsam dosieren – die Sauce ist aromatisch intensiv.

Ideal: zu Pasta und Risotto, auf Crostini und Bruschetta, zu Fleisch, Eierspeisen und Kartoffelgerichten.


Hersteller: Viani (Italien)
Produkt: La Tartufata – Champignon-Trüffel-Sauce
Zutaten: Champignons, Trüffel, Olivenöl, Gewürze
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.03.2030

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Spirituosen

Thompson's Bordelais Grape Gin

Spirituose · Gin · Bordeaux · Frankreich

Thompson's Bordelais Grape Gin ist ein französischer Gin, dessen Besonderheit in der Verbindung von Wacholder und der Frucht des Bordelais liegt – ein Gin mit weinig-aromatischem Charakter aus dem Bordeaux.


Herkunft / Bordeaux

Der Gin stammt aus dem Bordelais in Frankreich – einer der berühmtesten Weinregionen der Welt. Diese Herkunft prägt den Gin, der die Tradition des Bordeaux mit der Welt der Wacholderdestillate verbindet.

Botanicals und Destillation

Wie für Gin charakteristisch steht der Wacholder im Zentrum, ergänzt um weitere Botanicals. Die Verbindung zum Bordelais verleiht dem Gin eine feine, traubig-weinige Note. (Genaue Basis, Botanicals und Destillationsangaben bitte dem Etikett/Steckbrief entnehmen.)

Im Glas

Klar. In der Nase Wacholder mit feiner, traubig-fruchtiger Note. Am Gaumen aromatisch und ausgewogen, mit der typischen Gin-Würze und einer eleganten, weinig-fruchtigen Komponente.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder als Basis für Longdrinks und Cocktails.

Ideal: im Gin Tonic, im Martini oder in fruchtigen Gin-Cocktails.


Herkunft: Bordeaux / Bordelais (Frankreich); Thompson's
Art: Gin (Bordelais Grape Gin)
Botanicals: Wacholder u. a. (genaue Liste laut Etikett)

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Frankreich

Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes Mares Grand Cru (Frankreich) 2020

Der Robert Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus einer der großen Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits – kraftvoll und zugleich seidig-elegant, von Neal Martin als womöglich raffiniertester Bonnes Mares aus Nicolas Groffiers Hand gefeiert.


Bonnes Mares – die Lage

Bonnes Mares ist ein Grand Cru der Côte de Nuits, der größtenteils in Chambolle-Musigny und mit einem kleineren Teil in Morey-Saint-Denis liegt. Die rund 15 Hektar bringen ausschließlich Pinot Noirs hervor, die schwerer und robuster sind als die aus Musigny und über viele Jahre reifen.

Die Lage ist stark fragmentiert und von sichtbaren Bodenunterschieden geprägt: tiefere, reichere Böden am Morey-Ende für strengere, gehaltvollere Weine, feinere, kalkreichere Böden am Chambolle-Ende für seidigere Stilistik. Groffier bewirtschaftet rund einen Hektar, überwiegend auf den eisenreichen terres rouges.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in rund einem Drittel neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Die Aromatik braucht Zeit, entfaltet dann leicht tertiäre schwarze Frucht, Tabak und zerstoßenen Kalkstein bis hin zu fast feuersteinartigen Noten. Am Gaumen mittelgewichtig, mit filigranen Tanninen, seidiger Textur und ausbalancierter Säure – ein ungewöhnlich eleganter, raffinierter Bonnes Mares.

Seidig, filigran und raffiniert – womöglich der eleganteste Bonnes Mares aus Groffiers Hand.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente, Rind, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Bonnes Mares Grand Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreiche terres rouges, 80 Jahre alte Reben, ca. 1 ha
Klassifikation: Bonnes Mares Grand Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. 33 % Neuholz; ein Abstich

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Weine

Tentenublo tinto Rioja 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo-Feldblend Tinto DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · Höhenlage 600–700 m Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Sandstein gebrauchtes Barrique · BIO 2022

Der Tentenublo Tinto Rioja 2022 ist ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern – die perfekte Mischung aus Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein.


Tentenublo – Höhen-Rioja aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván, einem Winzer der neuen Generation der Rioja. In seinem Heimatdorf Viñaspre und im benachbarten Lanciego – im baskischen Teil der Region, der Rioja Alavesa – bewirtschaftet er in vierter Generation rund zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche winzige Parzellen mit 15 bis über 100 Jahre alten Reben. Der Name „Tentenublo" bezeichnet das Läuten der Glocken, mit dem in Rioja-Dörfern Hagelstürme abgewehrt werden sollen.

Die Weinberge liegen auf den „replanos", den Hochebenen in 600 bis 700 Metern Höhe, mit kargen Böden aus Kalkmergel und Sandstein. Die Höhe, die kühle Bergluft und der stete Wind halten die Reben gesund und bewahren Frische und Mineralität. Oliván arbeitet biologisch und minimalistisch und pflegt die Rioja-Tradition, rote und weiße Sorten gemeinsam als Feldblend auszubauen – das gibt seinen Rotweinen ihre unverwechselbare Spannung.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 war in der Rioja ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Klarheit und eine feine Säure – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend, überwiegend Tempranillo, ergänzt durch Garnacha und einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Malvasía), Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden teilweise entrappt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein rund neun Monate im Barrique aus gebrauchten französischen Fässern – so tritt das Holz zurück und stellt Frucht und Terroir in den Vordergrund. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau sind dabei perfekt ausbalanciert. Gearbeitet wird biologisch und mit minimalem Schwefeleinsatz. Gesamtproduktion: 7.583 Flaschen.

Im Glas

Ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau (gebrauchte Fässer) sind perfekt ausbalanciert und treffen die richtige Mischung aus perfektem Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein. Lang und harmonisch. Der Abgang rundet ein insgesamt perfektes Gesamtbild ab.

Sehr elegant und feinstrukturiert, einem Burgunder nicht ungleich – reife Kirschnoten und Kraft am Gaumen, perfekt ausbalanciert. Lang und harmonisch.

Sowohl jung ein Genuss als auch mit einigen Jahren Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Viñaspre und Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Höhenlagen 600–700 m auf Kalkmergel und Sandstein; alte Reben (15 bis über 100 Jahre)
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend, überwiegend Tempranillo mit Garnacha und weißen Sorten (trocken)
Ausbau: teilweise entrappt, Spontangärung, ~9 Monate in gebrauchten französischen Fässern, minimaler Schwefel; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 7.583 Flaschen

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) volle Südlage · >60 % Neigung BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2020 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang – der einzigen mit voller Südexposition. Ein Riesling, in dem sich Frucht und Steinaromen perfekt die Waage halten: viskos, würzig und tief.


Niersteiner Ölberg – volle Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Name Ölberg weist – wie bei vielen großen Lagen – auf ein früheres Kloster und seinen biblischen Bezug hin; die besonders dichte Viskosität und der hohe Anteil ätherischer Öle der Weine haben die Namensgebung sicher unterstützt.

Im Roten Hang ist der Ölberg die südlichste Lage des Guts und verläuft im zentralen Bereich in Ost-West-Richtung; als einzige der Roten-Hang-Lagen hat er volle Südexposition. Die Gutsparzelle ist eine klassische Steillage mit über 60 % Neigung. Anders als im Rothenberg und Pettenthal, wo die Felsbänder zutage treten, ist der Boden im Ölberg poröser und durchlässiger: Der rote Tonschiefer wurde über Jahrmillionen aufgerieben und ersetzt quasi die Humusschicht. Die Südparzelle wirkt so als idealer Wärmespeicher, in dem die Trauben gleichmäßig volle physiologische Reife erreichen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die volle Südlage und der wärmespeichernde, aufgeriebene Tonschiefer sicherten gleichmäßige Reife und opulenten Körper, während der Rote Hang für salzige Mineralität und Würze sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von aufgeriebenem rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf opulenten Körper, Frucht-Stein-Balance und salzige Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein opulenter Riesling, in dem Frucht und Steinaromen sich die Waage halten: süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste. Am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure und einem feinen Nougatton; der opulente Körper wird von einer zarten mineralischen Würze abgepuffert, die mit Flaschenreife in den Vordergrund rückt.

Süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste – am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure, feinem Nougatton und zarter mineralischer Würze.

Ein opulenter, langlebiger Rotliegend-Riesling; gewinnt mit Flaschenreife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Rahmsauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); volle Südexposition, >60 % Neigung; aufgeriebener roter Tonschiefer (Rotliegendes), poröser Boden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Julian Haart Haart Riesling 2025

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Gutsriesling Piesport & Wintrich · Mosel Devonschiefer feine Restsüße Handlese · Steillage 2025

Der Julian Haart „Haart Riesling" 2025 ist der Gutsriesling eines der genauesten Betriebe der Mittelmosel. Er stammt aus den Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich, wurde von Hand gelesen und zeigt den Jahrgang klar: reife Frucht, präsente Säure, wenig Gewicht.


Steillagen um Piesport und Wintrich – Devonschiefer der Mittelmosel

Die Reben stehen in den nach Süden und Südwesten exponierten Steillagen zwischen Piesport und Wintrich, auf verwittertem Devonschiefer mit Hangneigungen von rund 50 bis über 60 Prozent. Der Boden ist flachgründig und wasserdurchlässig, die Wurzeln arbeiten sich tief in die Schieferklüfte; die dunkle Gesteinsoberfläche speichert Tageswärme und gibt sie nachts an die Reben zurück. Julian Haart bewirtschaftet mit seiner Frau Nadine rund fünf Hektar, ein Großteil davon in Einzelpfahlerziehung.

Prägend ist der Wintricher Ohligsberg, mit dem das Gut 2010 begann: eine der kühleren Toplagen der Mittelmosel, deren Schieferverwitterung gröber und eisenhaltiger ausfällt als im benachbarten Piesporter Goldtröpfchen. Aus dieser Kombination – kühlere Wintricher Parzellen, wärmere Piesporter Hangfüße – entsteht die Balance des Gutsrieslings zwischen Zug und Reife.

Die Familie Haart ist seit dem 14. Jahrhundert in Piesport dokumentiert. Ein Teil der Rebanlagen ist über hundert Jahre alt und wurzelecht, die Steillagen sind nicht befahrbar und werden vollständig von Hand bearbeitet. In den Gutsriesling fließen die jüngeren Rebzeilen und die Randparzellen der Steillagen – dieselbe Arbeit, geringere Selektionsstufe.

Jahrgang 2025 – Mosel

Nach dem frostgeschädigten Vorjahr trugen die Reben 2025 wieder voll aus. Der Austrieb verlief regulär, die Blüte um den 15. Juni fiel in eine trockene, warme Phase und verlief rasch und gleichmäßig. Der Sommer wechselte zwischen Niederschlägen und Sonnentagen bei warmen, aber nicht heißen Temperaturen – ohne Trockenstress und ohne Hitzeblockade. Anfang September setzte Regen ein, die Beeren nahmen Wasser auf, der Fäulnisdruck stieg; im Oktober verschärfte sich die Lage, flussaufwärts stärker als flussabwärts.

Wer früh und schnell las, brachte gesundes Lesegut ein. An der Mittelmosel wurde vielfach in knapp zwei Wochen bis Anfang Oktober durchgeerntet. Riesling erreichte an der Mosel Mostgewichte zwischen 70 und 95 °Oechsle, die Erntemenge lag mit rund 780.000 Hektolitern etwa 52 % über 2024 und 11 % über dem langjährigen Mittel – die Mosel gehörte damit zu den wenigen deutschen Gebieten über dem Zehnjahresschnitt. Die Säure blieb präsent, geschmacklich aber gut eingebunden: 2025 ist an der Mosel ein Jahrgang mit klarer Frucht, moderatem Alkohol und Zug, nicht mit Wucht.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, aus den Steillagen um Piesport und Wintrich. Vollständige Handlese mit Selektion im Weinberg – im Jahrgang 2025 der entscheidende Schritt, weil nur zügig und sauber gelesene Partien die Klarheit behielten.

Im Keller wird minimalistisch gearbeitet: schonende Pressung, Vergärung ohne technische Eingriffe, anschließend längerer Ausbau auf der Feinhefe. Die Gärung endet mit einer feinen Restsüße, die der Säure des Jahrgangs Gegengewicht gibt, ohne den Wein süß erscheinen zu lassen. Kein Holzeinfluss, keine Aromakorrektur – Schiefer und Frucht sollen unverstellt durchkommen.

Im Glas

Helles Gelbgrün. In der Nase gelber Pfirsich und Aprikose, Zitruszeste, weiße Blüten und ein feuersteiniger Zug, wie er aus flachgründigem Schiefer kommt. Am Gaumen straff und schlank, die Frucht bleibt kühl, die Säure zieht gerade durch die Mitte, die Restsüße legt sich darunter statt darüber. Im Abgang salzig-schiefrig mit einem Kräuterton.

Ein Gutsriesling, der die Handschrift der Steillage schon auf Einstiegsebene zeigt: gelber Pfirsich über Schiefersalz, getragen von der geraden Säure des Jahrgangs 2025.

Bei 9–11 °C servieren, kein Dekantieren nötig. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur von 2025 trägt den Wein problemlos bis etwa 2032, mit Entwicklung in Richtung Zitrusschale und Feuerstein.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Sushi und rohem Fisch, zu gebratenem Zander oder Forelle mit Butter, zu Kalbsbrust, Geflügel und hellem Schwein. Zu asiatischer Küche mit Schärfe und Ingwer spielt die Restsüße ihre Rolle aus, ebenso zu jungem Ziegenkäse und Frischkäse.


Produzent Weingut Julian Haart, Piesport, Mosel
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich
Klassifikation Gutsriesling, Mosel
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · schonende Pressung · Vergärung ohne technische Eingriffe
Ausbau Feinhefelager · kein Holzeinfluss · feine Restsüße
Trinkempfehlung 2026–2032
Rebenalter teils über 100 Jahre, in Teilen wurzelecht
Bewirtschaftung Steillage, Einzelpfahlerziehung, Handarbeit

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