O Boufés – Wien – Österreich

O Boufés – Wien – Österreich

Das Bistro O Boufés von Konstantin Filippou ist ein wahres Kleinod in der Wiener Gastronomie Landschaft. Die Speisekarte füllt gerade einmal ein weisses Blatt. Ein paar Knabbereien vorweg, eine Hand voll Vor- und Hauptspeisen und zwei Desserts und fertig ist die Qual der Wahl. Die Tagesspeisen, die es hier sonst auch noch gibt, waren zur vorgerückten Stunde leider schon vergriffen. Warum sollte es auch mehr Gerichte geben, wenn die paar hier angebotenen eine derartig gute Qualität aufweisen. Handwerklich einwandfreie Snacks, tolle Rohstoffe, die auf den Punkt gegart werden. Top reduzierte Saucen, ein zart im Mund zerfallendes Schmorgericht und außergewöhnlich feine Desserts. Die griechischen Wurzeln von Konstantin Filippou fliessen dabei in fast jede Speise kulinarisch ein und zaubern wahre Glücksmomente in den Körper.

Ein wahres Highlight ist hier zudem die sagenhafte Weinauswahl. Naturweine und Orange Weine bis der Arzt kommt. Liebevoll selektioniert und sehr wissend serviert. Die Kombination von einer sehr warmen Küche, die an alte Zeiten erinnert, mit ungewöhnlichen Traubentropfen, die es zu erkunden gilt, ist mehr als nur fantastisch. In einer äußerst lockeren, legeren Atmosphäre kann man hier sein sensorisches Wissen erweitern und sich auf eine wahre Erkundungsreise begeben. Nachhaltig lecker!

Hausgemachtes Brot, Butter, Oliven, Charcuterie Platte mit Pancetta, Salami und Bresaola und Cornichons.

Banzaria (Rote Rübe) mit Birne, Ziegenkäse und Sardellen.

Goldbrasse mit Zitrone, Kalamata Olive, Karfiolbrösel.

Seehecht mit Senf, Curry und Majorankraut.

Keftedes (griechische Fleischbällchen) mit geschmorter Paprika und Kritharaki (kleine Nudeln in Reisform)

Hühner-Bohnen-Casoulet mit Zitrone.

Stifado vom Rind mit Trahanas (Schafs/Ziegenmilch mit grob gemahlenem Vollkorn-Hartweizengrieß, Kürbis und Jungzwiebeln).

Loukomades mit Ananas, Zimt, Karamell und Beereneis.

Filo mit Preiselbeeren, Eierlikör, Merengue und einem Salzmandeleis.

O boufés – Konstantin Filippou
Dominikanerbastei 17
1010 Wien
Österreich
Telefon: +43 (0)1 512 22 29 10
www.konstantinfilippou.com

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Spanien

Torre Oria Seda Monastrell

Rotwein · Utiel-Requena · Monastrell · Altreben

Torre Oria Seda Monastrell ist ein Rotwein aus 100 % Monastrell, der lokal auch Mourvèdre genannten Sorte, aus der spanischen D.O.P. Utiel-Requena bei Valencia. Die Trauben stammen von sehr alten Rebstöcken, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Nach dem Ausbau im Eichenfass zeigt er sich mittelschwer und samtig. Im Glas ein dunkler, fruchtbetonter Allrounder mit schwarzer Frucht und Mokka.


Utiel-Requena

Die D.O.P. Utiel-Requena liegt auf einem Hochplateau im Hinterland von Valencia. Das warme, kontinental geprägte Klima mit heißen Sommern und kühlen Nächten bringt reife, konzentrierte Monastrell-Trauben hervor. Die alten Reben wurzeln tief und liefern geringe Erträge mit dichter Aromatik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Monastrell von alten Rebstöcken. Nach der Gärung reift er rund neun Monate in Eichenfässern, was die Tannine glättet und Noten von Mokka und Vanille beisteuert, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase schwarze Früchte, Brombeere und Mokka, dazu reife Kirsche und etwas Würze. Am Gaumen mittelschwer und samtig, mit reifen, harmonischen Tanninen. Der Abgang ist fruchtig und ausgewogen.

Am Tisch

Ein unkomplizierter Allrounder zu vielen Gelegenheiten; eine kurze Belüftung im Glas genügt. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Geflügel, Lamm, gegrilltes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: D.O.P. Utiel-Requena (Valencia), Altreben
Klassifikation: Utiel-Requena DOP
Ausbau: ca. 9 Monate im Eichenfass

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Spanien

La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Gran Reserva 890 Jahrgang „Excelente" 6 Jahre amerik. Eiche 2010 14,00 % vol

Der La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010 ist die Spitzen-Cuvée des Hauses aus einem legendären „Excelente"-Jahrgang – der erste 890 seit dem mythischen 2005. Ein klassischer Rioja Gran Reserva von seidiger Reife, großer Komplexität und langem Leben.


La Rioja Alta – Gran Reserva 890

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten Kellereien der Rioja Alta. Der Gran Reserva 890 ist der Spitzenwein des Hauses, benannt nach dem Gründungsjahr, und wird nur in den allergrößten Jahrgängen erzeugt – 2010 war der erste seit dem legendären 2005.

Die Trauben stammen ausschließlich aus eigenen, über 40 Jahre alten Lagen in der Rioja Alta: Tempranillo und Mazuelo aus Briñas, Labastida und Villalba, der Graciano aus der Finca Montecillo in Fuenmayor. Die Böden sind tonig-kalkig, das Klima kontinental-atlantisch. Vinifiziert und ausgebaut wird in der hauseigenen Böttcherei – nach unverändert klassischer Methode.

Jahrgang 2010 – Rioja

2010 gilt als einer der besten Rioja-Jahrgänge des 21. Jahrhunderts und wurde offiziell als „Excelente" eingestuft. Ein günstiger Witterungsverlauf mit hervorragendem Gesundheitszustand, niedrigen Erträgen und kleinen, lockeren Trauben sorgte für eine langsame, ausgeglichene Reife – getragen von sonnigen Vormittagen und kühlen Nächten. Einer der atlantisch geprägtesten Jahrgänge der letzten Jahre, mit großer Frische und Komplexität, ideal für lange Fassreife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Tempranillo, 3 % Graciano und 2 % Mazuelo, Jahrgang 2010, 14,00 % vol.

Handlese in 20-kg-Kisten, gekühlter Transport, sanfte Entrappung. Alkoholische Gärung über 18 Tage (Tempranillo und Mazuelo gemeinsam, Graciano separat), natürliche malolaktische Gärung über vier Monate. Nach der Wintersstabilisierung Auswahl der besten Partien und sechs Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche mit zehn traditionellen Handabstichen. Für die finale Cuvée wurden 236 Fässer ausgewählt; unfiltrierte Abfüllung im März 2017.

Im Glas

Granatrot mit beginnenden ziegelroten, jodigen Rändern. In der Nase die typischen Noten des Rioja-Klassizismus: Kirschkonfitüre und eingekochte schwarze Pflaume, Tabakblatt, Zimt, Vanille, Pfeffer und Kakaopulver, dazu Anklänge von Waldboden, Trüffel und Zedernholz aus der langen Reife. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinen Tanninen, angenehmer Frische und großer aromatischer Tiefe.

Einzigartig, zeitlos, ewig – ein klassischer Gran Reserva aus einem der größten Jahrgänge des Jahrhunderts.

Schon jetzt ein Genuss, mit langem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich von mehreren Stunden in der Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm aus dem Ofen und Niederwild, zu kräftigen Fischgerichten (Thunfisch, Kabeljau) sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, eigene Lagen über 40 J. in Briñas, Labastida, Villalba und Fuenmayor (Spanien); tonig-kalkige Böden, kontinental-atlantisches Klima
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"
Ausbau: 95 % Tempranillo, 3 % Graciano, 2 % Mazuelo; 6 Jahre amerikanische Eiche (eigene Böttcherei), 10 traditionelle Handabstiche, unfiltriert

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Spanien

Jose Gil Paraje El Bardallo Rioja tinto 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (95 %) mit 5 % Viura Rioja DOCa Paraje El Bardallo San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~540 m nur 4.350 Flaschen 2024

Der José Gil Paraje El Bardallo 2024 gilt als Inbegriff der Eleganz in San Vicente de la Sonsierra – ein kalkgeprägter Lagen-Tempranillo, am Gaumen subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch. Aus alten Reben, nur 4.350 Flaschen.


El Bardallo – Eleganz am Fuß der Sierra Cantabria

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Aufgewachsen in den Hügeln um San Vicente de la Sonsierra und geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der Paraje El Bardallo zeigt auch 2024 eindrucksvoll, warum er als Inbegriff der Eleganz in San Vicente gilt. Die wilde, naturbelassene Umgebung am Fuß der Sierra Cantabria verbindet sich mit der Feinheit der kalkreichen Böden zu einem subtilen, harmonischen Wein. Er stammt aus drei zwischen vierzig und achtzig Jahre alten Parzellen im Tal des Bardallo auf rund 540 Metern Höhe; die Böden bestehen aus einem schluffig-sandigen Grundgerüst mit hohen Anteilen an Kalksteinen, in einer Parzelle zusätzlich mit etwas Eisen.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, was zu einer späten Reifephase führte. Mehrere Regenereignisse im Herbst machten die Lese anspruchsvoll: Mit präzisem Timing wurden alle Parzellen in nur acht Tagen geerntet. Die Rebstöcke trugen kleine, konzentrierte Trauben bei niedrigen Erträgen von nur 3.500 bis 4.000 kg/ha. Der Jahrgang steht exemplarisch für die immer feinere Arbeit von José und Vicky Gil – Weine, die ihren drei Leitbegriffen so nah sind wie selten: Ausgewogenheit, Finesse und Terroir. Zugleich konnten die Erntemengen wieder gesteigert werden, sodass mehr Flaschen zur Verfügung stehen.

Assemblage und Ausbau

Überwiegend Tempranillo, ergänzt durch 5 % Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen und teils mit rund 20 % Rappenanteil vergoren. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche im historischen Kellergewölbe des Schlosses. Die Abfüllung erfolgte im September 2025; die Produktion ist mit 4.350 Flaschen bewusst klein gehalten.

Im Glas

Am Gaumen wirkt der El Bardallo subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – getragen von der Feinheit der kalkreichen Böden. Aus alten Reben und mit niedrigen Erträgen gewonnen, vereint er Klarheit, Präzision und Balance: rote Frucht, feine kreidige Tannine und ein langer, salzig-mineralischer Nachhall. Ein Wein, der für Ausgewogenheit, Finesse und Terroir steht.

Subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – Ausgewogenheit, Finesse und Terroir.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Reifekäse sowie zur klassischen baskisch-riojanischen Küche.


Lage: Rioja DOCa, Paraje El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); drei Parzellen im Tal des Bardallo, ~540 m, schluffig-sandige Böden mit hohem Kalksteinanteil (teils etwas Eisen); Reben 40–80 Jahre
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit 5 % Viura (trocken); nur 4.350 Flaschen
Ausbau: Handlese, ~20 % Ganztraube/Rappen, Ausbau 10 Monate in 500-l-Fässern aus französischer Eiche im historischen Schlosskeller; organischer Anbau

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Weine

Battenfeld Spanier Frauenberg GG Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nieder-Flörsheim (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Frauenberg VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Nieder-Flörsheim · Rheinhessen Kalkschotter über reinem Kalkfels Südkamm · späte Lese (November) BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Battenfeld-Spanier Frauenberg Riesling GG 2020 stammt von einem exponierten Kamm aus reinem Kalkfels. Ein dichter, kompakter und zugleich schlanker, zurückgenommener Riesling – bei ihm dominiert der Stein.


Frauenberg – Kalkfels-Kamm in Nieder-Flörsheim

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Etwas nördlich von Hohen-Sülzen liegt die Gemarkung Flörsheim mit der Lage Frauenberg.

Die Auflage besteht aus Kalkschotter, der Unterboden ist reiner Kalkfels. Die exponierte Lage und der erhöhte Kamm fordern den Reben alles ab: die Hitze der südlichen Ausrichtung und die ständig kühlen Winde, die die Trauben wie im Zug stehen lassen. Zusammen mit dem mineralstoffreichen, aber extrem kargen Boden, in dem die Rebe tief wurzeln muss, ergibt sich eine lange, gesunde Vegetationsperiode – die Frauenberg-Trauben werden jedes Jahr am spätesten gelesen, erst weit in den November hinein.

Jahrgang 2020 – Nieder-Flörsheim (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der reine Kalkfels, die windexponierte Südlage und die sehr späte Lese bewahrten Kargheit, geschliffene Säure und ein stahliges Mineralgerüst – Dichte und Zurückhaltung zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Frauenberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Kalkschotter über reinem Kalkfels.

Nach sehr später Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Kargheit, geschliffene Säure und das stahlige Mineralgerüst ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein schlanker, zurückgenommener Kalkstein-Riesling, bei dem der Stein dominiert: Kräuterwürze und kühle, an Tabak erinnernde Aromen statt vordergründiger Frucht, dazu eine geschliffene Säure und ein stahliges Mineralgerüst. Am Gaumen dicht und kompakt, mit viel Schmelz, der sich nicht sofort offenbart – wie ein Sprung in einen klaren Bergsee, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Kräuterwürze und kühle, an Tabak erinnernde Aromen statt vordergründiger Frucht, geschliffene Säure und stahliges Mineralgerüst – dicht und kompakt, mit viel Schmelz, der sich nur langsam offenbart.

Ein dichter, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Frauenberg (VDP.Große Lage), Nieder-Flörsheim, Rheinhessen; exponierter Südkamm; Kalkschotter über reinem Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: sehr späte Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Fritsch Materia Prima 2020 BIO

Orangewein · Cuvée · Wagram · Österreich

Fritsch Materia Prima ist ein maischevergorener Orangewein vom Weinberghof Fritsch aus dem Wagram in Österreich. Die trockene Cuvée aus Rotem Traminer und Grünem Veltliner steht Pate für die „Materia Prima" der antiken Philosophie und mittelalterlichen Alchemie – ein elementarer Wein im Urzustand.


Wagram

Der Weinberghof Fritsch im Wagram arbeitet biodynamisch. Die handgelesenen Trauben stammen von bis zu 39 Jahre alten Reben auf Plateaulagen mit hohem Lössanteil. Wein aus biologischem Anbau, AT-BIO-402.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Rotem Traminer und Grünem Veltliner. Die Trauben werden handselektiert und spontan im Betonei auf der Maische vergoren. Geprägt vom Zusammenspiel der vier Elemente – Wasser, Luft, Erde und Feuer – entsteht ein Wein, der mehr sein will als die Summe seiner Teile.

Im Glas

Mittleres Rotgold. In der Nase vielschichtig: kandierte Orange, Hagebutte, Bratapfel, Tannennadeln und ätherische Kräuternoten. Am Gaumen knochentrocken mit herber Textur, rauchiger Würze und feinem Gerbstoff. Langer Nachhall.

Am Tisch

Vor dem Öffnen leicht schütteln. Als Naturwein leicht gekühlt servieren, etwas Luft im Glas tut ihm gut. Ein vielseitiger Orangewein am Tisch.

Klassische Begleitung: würzige Küche, Hartkäse, Geflügel und orientalische Gerichte.


Lage: Wagram (Österreich)
Klassifikation: Wagram (ohne DAC) – Orangewein, trocken
Ausbau: Maischegärung im Betonei, spontan

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2023

Der Envínate Migan 2023 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2023 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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Spanien

Bitacora Rueda Verdejo

Weißwein · Rueda · Spanien

Der Cuatro Rayas Bitácora Rueda Verdejo ist ein frischer, reinsortiger Verdejo aus der D.O. Rueda in Kastilien-León. Erzeugt wird er von Cuatro Rayas, einer traditionsreichen Genossenschaft aus La Seca im Herzen des Rueda-Gebiets. Im Bukett intensiv-fruchtig nach Stachelbeere, Kiwi und Zitrus, dazu florale Aromen mit leicht herben Nuancen. Am Gaumen sehr saftig.


D.O. Rueda – Kastilien-León

Die D.O. Rueda liegt auf der Hochebene Kastilien-Leóns, südlich des Duero, auf rund 700 bis 800 Metern Höhe. Steinige, kiesige Böden sowie heiße Tage und kühle Nächte prägen die frische, aromatische Stilistik des Verdejo – der Leitsorte der Region. Cuatro Rayas hat seinen Sitz in La Seca, einer der Kerngemeinden Ruedas.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Gelesen wird kühl, häufig in den Nachtstunden, um die Aromatik zu erhalten. Die Vergärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur im Edelstahltank, der die frische Frucht bewahrt. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensiv-fruchtig nach Stachelbeere, Kiwi und Zitrus, ergänzt um florale Noten und eine leicht herbe Nuance. Am Gaumen sehr saftig und frisch, mit klarer Frucht. Der Abgang bleibt animierend und trocken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Ziegenkäse. Auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und Gemüse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage La Seca, D.O. Rueda (Kastilien-León, Spanien), steinig-kiesige Böden, 700–800 m
Klassifikation D.O. Rueda (Verdejo)
Ausbau Reinsortiger Verdejo, kühle (Nacht-)Lese, Vergärung im Edelstahltank

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Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Blanc de Noirs

De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist ein Champagner aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay in der Montagne de Reims. Nach zehn Monaten im Eichenfass und langem Hefelager zeigt er sich mit goldener, leicht kupferfarbener Robe und feiner Perlage. Ein präziser, ausdrucksstarker Blanc de Noirs mit Charakter und Tiefe.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir in der Champagne. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner Kraft und mineralische Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Grundwein reift zehn Monate im Eichenfass; nach der Flaschengärung folgt ein langes Hefelager, das ihm Tiefe und cremige Textur gibt.

Im Glas

Goldene, leicht kupferfarbene Robe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, getrocknete Aprikose und Haselnuss, dazu feine Brioche-Noten. Am Gaumen kraftvoll und seidig, mit klarer Frische und zarter Würze. Der Nachhall ist lang und mineralisch geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Noirs
Ausbau: 10 Monate Eichenfass, langes Hefelager

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