Txakoli – Bären sind keine Engel

Txakoli – Bären sind keine Engel

Wenn es dem Esel zu gut geht, das weiß ein jeder Volkes Mund, dann geht er auf’s Eis. Das machen Bären natürlich nicht, denn ihre weißen Artverwandten warnen sie hier und dort vor lauernden Gefahren.

In diesem Fall geht der Bär, dem es (???) zu gut geht, in die Höhle. Denn der Bär weiß sehr wohl, dass der Blogbetreiber ein echter Fachmann auf dem Gebiet ist, über das wir hier und heute mal reden müssen. Aber auch das hilft nicht – Zähne zusammenbeißen und durch. Wir reden über Txakoli.

Txakoli ist, wenn man die Dinge genau analysiert, kein Wein – und schon gleich gar keine Rebsorte. Letzteres können wir gleich abhandeln: Txakolis bestehen zum großen Teil aus Gros Courbu, was die Basken (H)ondarrabi Zuri nennen; dazu kommen dann und wann noch Petit Courbu, Gros Manseng und Petit Manseng sowie Folle Blanche und Riesling und Chardonnay und, wenn sie es ganz dolle treiben, auch noch Sauvignon Blanc. Interessant ist, dass die Basken dann, wenn sie von einer vergleichsweise unbekannten Rebsorte sprechen, einen baskischen Namen parat haben, international bekannte Namen werden natürlich nicht übersetzt.

Hondarrabi Zuri, Beltza (aka Cabernet Franc) und Zuri Zerratia heißen die Sorten, weil man seinerzeit auf einem Markt in Hondarribia Reiser kaufen konnte, die aus Bordeaux oder dem Südwesten Frankreichs stammten. Alle anderen Erklärungsversuche fallen unter das Kapitel Winzerlatein.

Wenn wir schon bei der Begriffsklärung sind: Txakoli ist eigentlich kein Wein, sondern eine Lebensform. Der Begriff subsumiert das Genießen von Wein und anderen Leckereien in einem Caserío, das sind die baskischen Bauernhöfe, von denen es heute nur noch wenige gibt; alternativ in Kneipen oder eher einfachen Lokalen. Auch wenn es Txakolis natürlich auch in Sternetempeln gibt, gehört er eigentlich eher in die Hafenkneipe oder in die Altstadtkneipe. Txakoli könnte man übersetzen mit: „Lass‘ den lieben Gott einfach einen guten Mann sein…“

Je nach Herkunft schmecken diese Weine völlig unterschiedlich. Jene aus Getaria kommen halbwegs alkoholbefreit, dafür mit einer ordentlichen Menge Säure daher; die aus Bizkaia sind eher etwas gehaltvoller, während man im Aiara-Tal, wo der kleine Fluss Nerbioi herumtrollt, auch schon einmal Teile findet, die bis zu fünfzehn Umdrehungen aufweisen. Global betrachtet ist die Sache mit grün, bitter, alkoholarm und schäumend schlicht und ergreifend Kwatsch!

Die geschmacklichen Unterschiede sind enorm, teilweise kann man sie auf die geographischen Gegebenheiten zurückführen. Der wichtigste Punkt indes ist wohl die Erntemenge. In Getaria und Zarautz (und noch ein paar Nachbardörfern), man nennt diese Region auch Getariako Txakolina, erntet man gerne auf Deibl kumm‘ raus. Eine durchaus bekannte Bodega (Namen werden hier nicht genannt) erklärte mir mal, wie man auf fünfundzwanzigtausend Kilo pro Hektar kommt, ohne die Regeln zu verletzen. Das ist schon eine dolle Leistung! Generell sind die Erntemengen in Getaria hoch, daher sind die Weine dann auch eher leicht, gut geeignet, um von einem Caserío (oder Bar) zum nächsten zu wandern.

Daher trinkt man diese Tschackos auch gerne als Apero, mit Meeresgetier oder knackigem Gemüse. Txakoli aus Getaria und eine Chuleta vom alten Tier – das geht gar nicht. Dafür braucht man dann die anderen Tschackos, die aus Bizkaia und aus Araba. Die Rebsorten sind identisch und zumindest Bizkaiko Txakolina ist so stark von Getaria nicht entfernt. Der Unterschied basiert zum einen schon auf Böden und Klima, zum anderen jedoch vor allem auf anderen Ertragszahlen. In vielen guten Betrieben aus Bizkaia erntet man zwischen achttausend und zehntausend Kilo Trauben pro Hektar, Zahlen, über die man in Getaria müde lächelt. Betrachtet man Extremwinzer, wie etwa Iker, Herr über Ulibarri, eine der wenigen Bodegas der Region, die als Ökoweinproduzenten registriert sind, dann sind selbst normale Erntemengen ein utopisches Ziel. Mehr als fünftausend Kilo Trauben pro Hektar hat Iker wohl noch nie gelesen. Dafür gibt es dann auch schon einmal Weine mit fünfzehn Umdrehungen. Und auch auf diesen Flaschen steht Txakoli…

Das Landesinnere ist dann noch einmal ganz anders: im Süden von Bilb(a)o, nahe den Orten Amurrio, Llaudio und Urduña stehen Reben auf welligem Hügelland. Das Meer ist weit entfernt, die Weine sind komplett anders als jene aus küstennahen Orten. Hier ist Petit Courbu stärker vertreten, auch spielt Manseng eine wesentliche Rolle. Roberto Olivan (Tentenublo) kelterte mal einen Wein, der es ob seiner Komplexität auch mit Tropfen aus dem Burgund aufnehmen konnte; leider hat er dieses Abenteuer aufgegeben. Heute gibt es gerade einmal sieben Weingüter in dieser Region, zählt man Ulibarri und Bizkai Barne, die aus politischen Gründen zu Bizkaiko Txakolina gehören, hinzu, so sind es auch nur derer neun. Ulibarri, Goianea (Bat Gora) – die haben in Lezama auch einen guten Landgasthof, sowie Bizkai Barne sollte man sich merken, die Weine von Beldiu und Arzabro kann man ebenfalls trinken. Alles andere, insbesondere den Platzhirsch Artomaña kann man gut und gerne vergessen.

Für den Verbraucher, aka Weingenießer, ist das Ganze recht einfach zu handhaben (sieht man mal davon ab, dass es nur wenige gute baskische Weißweine in Mitteleuropa zu kaufen gibt): wenn man einfach einen heben will, vielleicht mit ein paar Tapas und geschickterweise in einer etwas größeren Runde, dann kann man sich durchaus mal an einen der Getaria-Txakolis heranwagen. An welche? Nun, vielleicht nicht unbedingt an Ameztoi, und Txomin Etxaniz am besten nur dort, wo es die guten Füllungen gibt. ¿Hep? Nun, alle großen Häuser füllen sehr oft, manche einmal pro Woche. Und gerade Txomin Etzaniz hat ein paar sehr unterschiedliche Qualitäten auf Lager. Wenn man den Wein in einem Sternetempel trinkt, dann rutscht einem schon einmal das Wort cojonudo über die Zunge; trinkt man ihn hingegen in einer gewöhnlichen Taverne,… Also: Agerre, Elkano, Hiruzta, für alle, die etwas süßliche Txakolis mögen, geht auch noch Katxiña. Bei Carlos Argiñano, ein bekannter spanischer Fernsehkoch, ist nicht ganz klar, ob das Restaurant, welches seine Söhne führen, schlechter ist als die Weine, die es unter dem Namen K5 zu trinken gibt, oder dann doch umgekehrt. Von den dreißig Bodegas aus Getaria sind etwa sechs zu empfehlen. Die beste Bude ist Bengoetxe, aber das ist dann halt schon wieder ein ganz anderes Produkt, so etwas wie Getariako Ulibarri. Das Weingut von Iñaki ist dann halt auch fast vierzig Kilometer vom Meer weg, ganz andere Baustelle.

Wenn man Wein zum Essen sucht, oder aber dafür, ein nicht allzu seichtes Buch mit einem nicht allzu seichten Wein zu begleiten, dann sollte man eher auf Bizkaia schielen. Da der Bär als Beratbär bei Doniene Gorrondona arbeitet, lassen wir dieses Weingut mal außen vor. Die beiden Platzhirsche Izagirre (das sind die mit dem ***-Tempel) und Itsasmendi (die ohne Sternetempel), sind eher belanglos, wobei langfristig Izagirre wohl mehr Potential hat als Itsasmendi. Gut sind die Weine von Bizkaibarne, dort keltert auch ein gewisser Oker seinen (preisgehaltvollen) Wein, manches, was Berroja macht, kann man auch durchaus trinken. Und halt Ulibarri, aber da hilft kein Buch, sondern nur ein Rabo de Fettschwanzschaf.

Eine kleine persönliche Anmerkung: bis vor genau zwei Jahren kannte ich keinen Txakoli, von ein paar Gläsern, belanglos hinter die Binde gekippt, einmal abgesehen. Dann hat mich das Thema aber doch schnell fasziniert und gefangen. Weniger das, was derzeit existiert; richtig spannend ist das, was man machen kann. Momentan ist Iroulégui, die französische Variante, den südlichen Basken weit überlegen. Aber das ist kein Naturgesetz, das kann sich schon ändern. Und außerdem wohnt ja noch jedem Neubeginn ein Zauber inne. Text: El oso alemán

 

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017

Weißwein edelsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Auslese Saar · Wiltingen edelsüß 120° Oechsle 2017 7,50 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017 ist einer der besten Weine dieser Erde – legendär, rar, unsterblich. Eine edelsüße Auslese aus der berühmtesten Lage der Saar, von monumentaler Mineralität und enormem Reifepotenzial über Jahrzehnte.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller bewirtschaftet im Kernstück über drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben auf steilem, stark verwittertem blauem Grau- und Rotschiefer. Niemand sonst versteht es wie Egon Müller, dieses Terroir in so filigrane, feinwürzige und stets hochelegante Weine umzusetzen.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 war an der Saar ein sehr guter Jahrgang mit schöner, reiner Botrytis und vollreifem Lesegut. Die fein selektionierten Riesling-Trauben für diese Auslese kamen mit satten 120° Oechsle auf die Kelter und wurden, wie seit jeher, im traditionellen Fuder in den kühlen Kellern des Scharzhofs vergoren. Das Ergebnis ist eine bildschöne, präzise und vielschichtige Auslese mit gewaltigem Entwicklungspotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, Prädikat Auslese, edelsüß, 7,50 % vol.

Mehrfach handverlesene, streng selektierte Trauben (120° Oechsle), klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: langsame Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass), mit natürlicher Restsüße.

Im Glas

Glockenklarer, feiner Duft von Passionsfrucht, Aprikose, Pfirsich und etwas Ananas, dazu Anklänge von Dörrobst – Rosinen, Datteln, Feigen – sowie feinster Blütenhonig auf einem Teppich rauchiger Schiefermineralität, untermalt von der unverwechselbaren Scharzhofberger Kräuterwürze. Am Gaumen extrem geschliffen und fokussiert, mit vibrierender Säure, die die generöse Süße wunderbar ausbalanciert, salziger Mineralität und öliger Textur.

Ein schwebendes Monument, wie es nur an der Saar entstehen kann – legendär, rar, unsterblich.

Minutenlanger, vielschichtiger Nachhall mit wiederkehrenden Fruchtnoten. Schon jetzt von erster Trinkfreude, doch seine wahre Größe erreicht der Wein erst nach Jahrzehnten der Reife. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Obstdesserts und Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Grau- und Rotschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Auslese (Prädikatswein), edelsüß; 120° Oechsle
Ausbau: Riesling; mehrfache Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Spanien

Vina Real Gran Reserva Especial 2016

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Viña Real Gran Reserva Especial ist die Top-Cuvée der altehrwürdigen Kellerei CVNE, die nur in außergewöhnlichen Jahrgängen auf den Markt kommt. Sie besteht aus 95 % Tempranillo und 5 % Graciano von den besten Weinbergen der Rioja Alavesa. Ein durch und durch klassischer Rioja von großer Eleganz. Im Glas vielschichtig und tief.


Rioja Alavesa

Die Trauben stammen von den besten Weinbergen der Rioja Alavesa. Die kalk- und tonhaltigen Böden und das von atlantischen Einflüssen geprägte Klima verleihen dem Wein Eleganz, Frische und erdige Tiefe. CVNE zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Rioja.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 95 % Tempranillo und 5 % Graciano. Der Wein reift über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern und anschließend drei weitere Jahre in der Flasche (Gran Reserva). Diese Reife gibt ihm seinen klassischen, vielschichtigen Charakter.

Im Glas

Reifes Rot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase Zimt, reife Beeren, Eisen, Unterholz, Steinpilze und etwas Vanille. Am Gaumen mittelschwer, vielschichtig und sehr elegant, mit erdigen und würzigen Noten, die sich mit der dezenten Frucht verbinden. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: 95 % Tempranillo / 5 % Graciano, 2 Jahre Barrique, 3 Jahre Flaschenreife

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Spirituosen

Schwebebahn Dry Gin

Spirituose · Gin · Wuppertal · Deutschland

Schwebebahn Dry Gin zeigt sich besonders blumig im Bouquet – ein Strauß aus Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte. Im Geschmack kommt eine sehr kräutrige Note zum Tragen: reichlich Wacholder, etwas Kardamom und Thymian.


Herkunft / Wuppertal

Der Schwebebahn Dry Gin trägt das Wahrzeichen Wuppertals im Namen. Im klassischen Dry-Gin-Stil steht der Wacholder klar im Zentrum, ergänzt um ein blumig-kräutriges Botanical-Profil.

Botanicals und Destillation

Im Zentrum steht der Wacholder, umspielt von floralen Botanicals wie Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte sowie würzigen Komponenten wie Kardamom und Thymian. So entsteht ein blumig-kräutriger Dry Gin mit klarer Wacholderbasis.

Im Glas

Klar. In der Nase ausgeprägt blumig, mit Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte. Am Gaumen kräutrig und würzig, mit reichlich Wacholder, etwas Kardamom und Thymian; trockener, aromatischer Abgang.

Pur und im Drink

Empfohlen wird ein mediterranes bzw. leichteres Tonic Water, das die blumig-kräutrige Aromatik unterstreicht.

Ideal: im Gin & Tonic mit mediterranem/leichtem Tonic Water, garniert mit Thymian oder essbaren Blüten.


Herkunft: Wuppertal (Deutschland); Weinhandlung Oellingrath
Art: Dry Gin
Botanicals: Wacholder, Hibiskus, Veilchen, Rose, Kirschblüte, Kardamom, Thymian u. a.
Serviertipp: mit mediterranem/leichtem Tonic Water

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Weißduftig

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Prickelnd Weißduftig ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk mit heller Frucht und feiner Kräuterwürze – hergestellt mit frischer Zitronenverbene, Eberraute, Bergbohnenkraut, Ananassalbei und Rosmarin.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese – Frucht, Kräuter und Handwerk vereint in jeder Kreation.

Zutaten und Herstellung

Eine alkoholfreie Cuvée aus heller Frucht, verfeinert mit frischen Kräutern: Zitronenverbene, Eberraute, Bergbohnenkraut, Ananassalbei und Rosmarin. Die feine Kohlensäure macht das Getränk fein prickelnd.

Im Glas

In der Nase intensiv nach reifen Äpfeln und Holunderblüten, im Hintergrund leicht würzige Noten von Thymian und weiteren Kräutern. Am Gaumen tragen Apfel-, Trauben- und Pfirsichfrucht eine feine Süße, die einen spannenden Bogen zur kräuterwürzigen Apfelsäure spannt und in einem langen Holundernachhall endet.

Zum Genießen

Ein kräftiger, duftiger Apéro – gut gekühlt oder gern auf Eis serviert.

Passt zu: Desserts mit Holunderblüten oder exotischen Früchten sowie Ziegenfrischkäse mit Rosmarin.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk (weißduftig)
Zutaten: helle Frucht (Apfel, Traube, Pfirsich), Zitronenverbene, Eberraute, Bergbohnenkraut, Ananassalbei, Rosmarin
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 16.08.2028

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Weine

Metzger Traubensaft Paule weiss

Traubensaft · weiß · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Paule weiß ist ein fruchtig-süßer weißer Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus reifen weißen Trauben gewonnen, alkoholfrei und voller Fruchtsüße. Ein Genuss für die ganze Familie – und der passende Partner zur roten Clara.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen weißen Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der weiße Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Helles Gelb. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer weißer Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Weißer Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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Rebsorten

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020.

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