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10. April 2017

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Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve wird aus den besten Trauben gekeltert und komplett im Stahltank ausgebaut. Er besticht durch vielschichtige, exotische Fruchtaromen – insbesondere Ananas und reife Honigmelone verleihen ihm seinen Charakter. Das Mundgefühl ist dabei sehr weich, rund und cremig.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für den Reserve Chardonnay werden ausschließlich die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Wein wird komplett im Edelstahltank ausgebaut – ohne Holz, um die klare, exotische Frucht in den Vordergrund zu stellen. Das weiche, cremige Mundgefühl entsteht durch den Kontakt mit der Feinhefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase vielschichtige, exotische Fruchtaromen, allen voran Ananas und reife Honigmelone. Am Gaumen sehr weich, rund und cremig, mit gut eingebundener Säure und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu leichten und cremigen Gerichten.

Passt zu: Geflügel, Fisch, cremiger Pasta, Spargel und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: komplett im Edelstahltank (fruchtbewahrend, Feinhefekontakt)

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape (Terroir-Trio) · Grenache

100 % Grenache Amph-Serie · 3er-Set Crau · Pignan · Serres Châteauneuf-du-Pape Rotem & Mounir Saouma 6 Monate Tonamphore ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung nur 400 Boxen · 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei verschiedene Terroir-Weine aus Châteauneuf-du-Pape, deren Trauben nach dem leichten Anpressen für sechs Monate in Tonamphoren ruhen. Ein radikales Naturwein-Experiment von Mounir Saouma, ganz ohne Zusätze – ein wahres Naturprodukt in nur 400 Boxen.


Amph – reine Natur aus der Amphore

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape geht Mounir Saouma mit der „Amph"-Serie einen kompromisslosen Weg: Er verwendet innen unbeschichtete Tonamphoren, damit die Trauben unmittelbar mit den Eigenschaften des Tons in Kontakt kommen. Die Trauben ruhen sechs Monate in der Amphore, werden dann leicht angepresst und kehren in die Amphore zurück; die Füllung erfolgt allein über die Schwerkraft. Dabei verzichtet Mounir auf jegliche Zusätze wie Hefe, Säure oder Schwefel – rein gar nichts.

Für dieses Trio wählte er Trauben von drei verschiedenen Terroirs von Châteauneuf-du-Pape aus, die den Einfluss des Bodens unverfälscht ins Glas bringen: La Crau, Pignan und Les Serres. Das Ergebnis ist ein Dreiklang, der die unterschiedlichen Charaktere der Natur perfekt widerspiegelt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

2013 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, frische und fein gezeichnete Weine hervorbrachte – ideal für Mounir Saoumas Stil, der die Eleganz und Transparenz des Terroirs über pure Kraft stellt. Die schonende Vinifikation in der Amphore unterstreicht diese klare, ursprüngliche Handschrift.

Herstellung und Ausbau

Drei Einzellagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken; je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Les Serres. Limitierte Produktion von nur 400 Dreier-Boxen.

Die Trauben ruhen nach leichtem Anpressen sechs Monate in innen unbeschichteten Tonamphoren – ohne Zusatz von Hefe, Säure oder Schwefel. Gefüllt wird ausschließlich über die Schwerkraft. Diese kompromisslos natürliche Machart bringt die Eigenheiten jedes Bodens unverfälscht zum Ausdruck und macht jeden der drei Weine zu einem eigenständigen Terroir-Porträt.

Im Glas

Die drei Weine spiegeln die unterschiedlichen Eigenschaften der Natur wider. Crau: Die Rebstöcke fußen auf tonhaltigen Böden und ergeben einen eher kräftigen, würzigen Rotwein voller Kraft und Energie. Pignan: Auf sandigem Untergrund gewachsen, mundet er zart fruchtig und finessenreich, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: Seine Aromen sind wärmend und intensiv-fruchtig, geprägt von reicher, dunkler Frucht und wärmenden Gewürzen. Das Trio kann zu Recht als ein wahres Naturprodukt bezeichnet werden.

Crau – kräftig und würzig vom tonigen Boden; Pignan – zart fruchtig und finessenreich vom Sand; Serres – wärmend und intensiv-fruchtig. Drei Terroirs, drei Charaktere.

Als Naturweine vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse – ideal, um die drei Terroirs im direkten Vergleich zu verkosten.


Lage: drei Terroirs von Châteauneuf-du-Pape – La Crau (toniger Boden), Pignan (sandiger Boden), Les Serres (südliche Rhône, Frankreich)
Klassifikation: Terroir-Serie „Amph"; 100 % Grenache (trocken); je 1 Flasche Crau, Pignan, Serres; limitiert auf 400 Boxen
Ausbau: ~6 Monate in innen unbeschichteten Tonamphoren, ohne Zusätze (kein Schwefel, keine Säure, keine Hefe), Füllung über Schwerkraft

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Deutschland

Baum-Barth Frühburgunder-R- 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Frühburgunder

Frühburgunder Frühburgunder „R" Baum-Barth Ingelheim · Selztal windoffenes Plateau sehr frühe Lese (20. August) 14 Tage Maische · franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.


Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.

Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.

Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.

Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.

Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; windoffenes Plateau; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Frühburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Frühburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, Ausbau in französischen Barriquefässern

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Cuvee Nr. 11

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Prickelnd Cuvée Nr. 11 ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk: eine schlanke, leichte und spritzige Komposition mit wenig Süße, dafür viel Frische. Der Duft wird von reifen Zitrusfrüchten und frischen Äpfeln mit einem Hauch Vanille geprägt.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese – Frucht, Frische und Handwerk in jeder Kreation.

Zutaten und Herstellung

Eine alkoholfreie Cuvée mit dem Schwerpunkt auf reifer Zitrusfrucht und Apfel, bewusst schlank und mit wenig Süße komponiert. Die feine Kohlensäure macht das Getränk spritzig und fein prickelnd.

Im Glas

In der Nase reife Zitrusfrucht mit intensiven Blütennoten und frischen Äpfeln, dazu ein Hauch Vanille. Am Gaumen viel zitronige Frische und kaum spürbare Süße, getragen von feinen Blütennoten – schlank, leicht und spritzig.

Zum Genießen

Gut gekühlt als spritziger, alkoholfreier Apéro oder als leichter Begleiter durchs Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und Salaten.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk (Cuvée Nr. 11)
Zutaten: reife Zitrusfrucht, Apfel, Blüten
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.01.2028

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Rebsorten

Metzger Tempranillo trocken -A- 2023

Rotwein · Tempranillo · Pfalz · Deutschland

Weingut Metzger Tempranillo -A- trocken ist ein kraftvoller Rotwein aus der Pfalz – Spanien ist seine Herkunft, die Pfalz seine neue Heimat. Mit Druck und ordentlich Gerbstoff beginnt dieser außerordentliche Rote, sich auf den Pfälzer Böden wohlzufühlen.


Pfalz

Tempranillo ist die berühmte spanische Rotweinsorte, etwa aus Rioja und dem Baskenland. Im Weingut Metzger findet sie in der Pfalz eine neue Heimat. Das warme Klima und die Böden ermöglichen Weine, die sich mit jenen aus den spanischen Anbaugebieten messen lassen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tempranillo und wird mit Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis ist ein kraftvoller, druckvoller Rotwein mit präsentem, ordentlichem Gerbstoff. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle Frucht und feine Würze. Am Gaumen kraftvoll und druckvoll, mit ordentlich Gerbstoff und klarer Struktur. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Grillfleisch und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Tempranillo), trocken
Ausbau: Tempranillo, kraftvoll-strukturierter Ausbau

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Feinkost

Agrigenus Pomodoro San Marzano geschälte ganze Tomaten

Feinkost · Tomaten · Kampanien

Die Agrigenus Pomodoro San Marzano sind geschälte ganze Tomaten der Sorte San Marzano aus Kampanien. Die San-Marzano-Tomate wächst auf dem fruchtbaren Vulkanboden rund um den Vesuv und gilt als besonders delikate, aromatische Sorte. Sie behält ihren Geschmack auch nach dem Einkochen und eignet sich für Sugo, Pizza und Schmorgerichte. Fruchtig, mild in der Säure und vielseitig.


Herkunft

Die San-Marzano-Tomate stammt aus dem Agro Sarnese-Nocerino, einer fruchtbaren Ebene zwischen Vesuv und Sarno in Kampanien. Der vulkanische Boden und das milde Klima prägen die längliche, dünnhäutige Frucht mit ihrer typischen Süße und feinen Säure. Die Sorte ist empfindlich und wird mit großer Sorgfalt angebaut und geerntet.

Anbau und Verarbeitung

Die Tomaten werden ähnlich wie Reben kultiviert und nur vollreif geerntet – von Anfang August bis Ende September in mehreren Durchgängen, drei- bis viermal oder öfter. Verarbeitet werden ausschließlich reife Früchte; sie werden geschält und ganz konserviert, um Aroma und Struktur zu erhalten.

Geschmack

Fruchtige, vollmundige San-Marzano-Tomaten mit feiner Süße und milder Säure. Das Fruchtfleisch ist dicht, die Haut wird vor dem Einlegen entfernt. Der Geschmack bleibt auch nach dem Einkochen lang und intensiv.

Am Tisch

In der Küche rund 10 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und einem Schuss nativem Olivenöl extra abschmecken. Klassisch für Sugo, Pizza Napoletana, Schmorgerichte und Suppen. Kühl und trocken lagern, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und rasch verbrauchen.


Hersteller Agrigenus, Kampanien (Italien)
Produkt Geschälte ganze Tomaten (Pomodori pelati)
Sorte San Marzano
Herkunft Agro Sarnese-Nocerino, Kampanien
Verarbeitung geschält, ganz konserviert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 31.12.2027

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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