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9. Mai 2017

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Rebsorten

Caldora Sangiovese Terre di Chieti

Rotwein · Terre di Chieti IGP · Sangiovese

100 % Sangiovese Terre di Chieti IGP Ortona · San Salvo Ton und Kalk 10 Tage Maischegärung trocken

Caldora Sangiovese ist ein trockener, süffiger Rotwein der Kellerei Caldora aus Ortona an der Adriaküste der Abruzzen, die zur Fantini-Farnese-Gruppe gehört. Reinsortiger Sangiovese aus den Terre di Chieti – mit klarer, süßer Kirschfrucht, rund, weich und harmonisch.


Ortona und San Salvo – Adriahänge vor der Majella

Caldora gehört zur Fantini-Farnese-Gruppe, einem der großen Weinproduzenten Süditaliens mit Sitz in den Abruzzen. Die Trauben für den Caldora Sangiovese stammen aus Weinbergen um Ortona und San Salvo in der Provinz Chieti, nahe der Adriaküste.

Die Reben stehen auf Ton- und Kalkböden in rund 100 bis 200 Metern Höhe, nach Südosten ausgerichtet, erzogen am Drahtrahmen und in Pergola. Im Hinterland schirmt das Apennin-Massiv die Lagen gegen Niederschläge ab, die Nähe zum Meer mildert die Sommerhitze.

Starke Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen während der Reife geben dem Sangiovese hier tiefe Farbe und reife Frucht. Der Wein ist bewusst auf Zugänglichkeit angelegt: fruchtig, weich und jung zu trinken.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sangiovese. Die Trauben werden schonend entrappt und gequetscht. Maischestandzeit und Gärung dauern rund zehn Tage.

Die kurze Mazeration hält das Tannin weich und die Kirschfrucht klar. Das Ergebnis ist ein unkomplizierter, süffiger Alltagswein mit mittlerem Körper.

Im Glas

Rubin- bis Granatrot. In der Nase klare, süße Kirschfrucht, dazu Erdbeere und Sauerkirsche. Am Gaumen rund, weich und harmonisch, mit mittlerem Körper, ausgewogenem Tannin und saftigem, warmem Abgang.

Sangiovese von Ton und Kalk an der Adriaküste, kurz auf der Maische: Kirschfrucht, weiches Tannin und viel Trinkfluss.

Jung zu trinken. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Pizza, Pasta mit Tomatensauce oder kräftigem Ragù, Salumi und Antipasti, gegrilltes Fleisch und Hartkäse.


Produzent Caldora (Fantini-Farnese-Gruppe), Ortona
Rebsorte 100 % Sangiovese
Lage Ortona und San Salvo, Provinz Chieti, Abruzzen · Ton und Kalk · 100–200 m · Südost
Klassifikation Terre di Chieti IGP · trocken
Vinifikation schonendes Entrappen und Quetschen · ca. 10 Tage Maischegärung

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Weine

Von Winning Ozyetra Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2021

Der von Winning Ozyetra Riesling 2021 entsteht ausschließlich aus den erlesensten Fässern des Pechstein-Weinbergs. Ein Riesling von faszinierender Komplexität und beeindruckender Konzentration – mit innerer Spannung und eleganter Feinheit.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, trockene Rieslinge im Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Ozyetra ist – als Pendant zum Marmar aus dem Ungeheuer – die Selektion der allerbesten Fässer aus dem Pechstein.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Spannung und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein eine subtile, stützende Holznote, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Noten von frischen Limetten, Bergamotte und Apfel prägen den Auftakt, ergänzt um eine rauchig-basaltige Mineralität. Im Geschmack zeigt er sich wild, würzig und äußerst kraftvoll, mit deutlichem Druck und einer subtilen, stützenden Präsenz von feinem Holz aus dem langen Barrique-Ausbau. Das verleiht ihm eine sagenhafte Länge und ein riesiges Potenzial.

Limette, Bergamotte und Apfel über rauchig-basaltiger Mineralität – wild, würzig und kraftvoll, mit deutlichem Druck, feinem Holz und sagenhafter Länge.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Trockenbeerenauslese 2017

Weißwein · Edelsüß · Franken · Riesling

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Trockenbeerenauslese 2017 ist eine der großen edelsüßen Spezialitäten Deutschlands – Falstaff vergab 99 Punkte, dazu Gold bei der International Wine Challenge und der IWSC. Mango, Passionsfrucht und kandierter Pfirsich, enorm konzentriert und doch von höchster Eleganz.


Escherndorfer Lump

Das Weingut Horst Sauer in Escherndorf an der Mainschleife zählt zu den Spitzenbetrieben Frankens. Horst Sauer und seine Tochter Sandra, seit 2004 im Betrieb, sind besonders für ihre edelsüßen Weine berühmt. Der Escherndorfer Lump ist ein steiler, nach Süden ausgerichteter Hang über dem Main, geschützt vor kalten Nord- und Ostwinden, mit kalkreichem Boden.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017. Für eine Trockenbeerenauslese werden ausschließlich von Edelfäule geschrumpfte, rosinenartig eingetrocknete Beeren von Hand verlesen – daraus entsteht nur eine winzige Menge hochkonzentrierten Mostes.

Im Glas

Leuchtendes, sattes Gold. In der Nase Mango, Passionsfrucht, kandierter Pfirsich und Orangenmarmelade, dazu Jasmin und ein Hauch Botrytis. Am Gaumen sehr viskos, von fast schmerzhafter Konzentration, zugleich mineralisch und mit bissiger Säure – bei aller Dichte höchst elegant, mit langem, fruchtbetontem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Jetzt ein Genuss und über viele Jahrzehnte lagerfähig.

Klassische Begleitung: Gänseleber, Blauschimmelkäse, Fruchtdesserts – oder ganz für sich.


Lage: Escherndorfer Lump, Mainschleife (Franken); steiler Südhang
Klassifikation: Prädikatswein – Trockenbeerenauslese, edelsüß
Jahrgang: 2017
Auszeichnungen: Falstaff 99 Punkte; Gold IWSC und International Wine Challenge

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Portugal

Niepoort Museu dos Lagares tinto 2019

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Museu dos Lagares Tinto 2019 ist ein Meilenstein in der Geschichte von Niepoort und zählt zu den großen terroirgeprägten Rotweinen. Dieser außergewöhnliche Einzellagenwein verkörpert die Essenz des Douro-Tals und spiegelt die Vielschichtigkeit uralter Rebstöcke wider, die mit dem genetischen Erbe von mehr als 30 autochthonen Rebsorten verwoben sind.


Douro

Niepoort zählt zu den prägenden Häusern des Douro. Der Museu dos Lagares stammt von einer einzigen Parzelle mit uralten Reben, die als historischer Mischsatz (Feldblend) gepflanzt sind. Die kargen Schieferböden und steilen Lagen sorgen für eine langsame, ausgewogene Reifung und prägen die Tiefe und Frische des Weins.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus über 30 autochthonen Douro-Sorten, gemeinsam gelesen und vinifiziert. Namensgebend ist die traditionelle Verarbeitung in den Lagares – den steinernen Tretbottichen, in denen die Trauben sanft mit den Füßen gestampft werden. Der Ausbau im Holz bewahrt Finesse und Klarheit. Trocken ausgebaut, mit großem Reifepotenzial.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase vielschichtige dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und dennoch geschmeidig, mit Finesse, Frische und Tiefe, fein gewobenen Tanninen, präziser Struktur und sehr langem Abgang.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Einzellage (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus über 30 autochthonen Douro-Sorten (uralte Reben), trocken
Ausbau: Vinifikation in traditionellen Lagares; Reifung im Holz
Jahrgang: 2019

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Rebsorten

Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019

Edelsüßer Weißwein · Escherndorfer Lump · Silvaner

Silvaner Trockenbeerenauslese Escherndorfer Lump Franken Horst Sauer Muschelkalk-Steillage edelsüß · Botrytis 2019

Der Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019 steht an der Spitze der edelsüßen Hierarchie: ein hochkonzentrierter, glockenreiner Wein mit exotischen Aromen, dicht und doch von einem feinen Säurekick getragen. Hier „zerfließt" nichts – alle Geschmackskomponenten bilden eine Einheit.


Escherndorfer Lump – Steillage an der Mainschleife

Der Escherndorfer Lump ist eine der berühmtesten Lagen Frankens – eine steile, nach Süden ausgerichtete Amphitheater-Lage an der Mainschleife bei Volkach. Auf Muschelkalk-Verwitterungsböden wurzeln die Reben in kargem, steinigem Untergrund; die steile Südausrichtung sorgt für maximale Sonneneinstrahlung, während der Kalk dem Wein seine mineralische Spannung und feste Säurestruktur verleiht. Der Silvaner gilt hier als Paradesorte, die das Terroir besonders klar widerspiegelt.

Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein bilden die Hierarchie der konzentrierten, edelsüßen Weine. Die Trockenbeerenauslese steht dabei an der Spitze: Nur einzeln verlesene, von Edelfäule (Botrytis cinerea) rosinierte Beeren ergeben diese extrem dichte, seltene Rarität.

Jahrgang 2019 – Franken

2019 brachte in Franken einen klassischen, ausgewogenen Jahrgang mit reifen, gesunden Trauben und schöner Säurestruktur. Wo im Escherndorfer Lump die Edelfäule sauber ansetzte, entstanden hochkonzentrierte, von feiner Säure getragene edelsüße Weine mit klarer, reiner Fruchtaromatik – ideale Voraussetzungen für eine Trockenbeerenauslese von großer Dichte und Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus dem Jahrgang 2019, Escherndorfer Lump, edelsüß (Prädikat Trockenbeerenauslese).

Die Basis bilden einzeln verlesene, edelfaule und rosinierte Beeren aus der Steillage Escherndorfer Lump. Aus ihnen fließt nur wenig hochkonzentrierter Most, der schonend und langsam vergärt – mit hoher, edelsüßer Restsüße, die von der für den Muschelkalk typischen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Im Glas

Aus rosinierten, edelfaulen Silvaner-Beeren des Muschelkalk-Steillagen lebt diese Trockenbeerenauslese von glockenreiner Konzentration: exotische Frucht wie Ananas, Mango und reife Aprikose, kandierte Zitrus, Honig, Quitte und feine Botrytis-Würze. Am Gaumen extrem dicht und vielschichtig, mit hoher, edelsüßer Süße, die von einer lebendigen, kühlen Säure getragen und ins Gleichgewicht gebracht wird. Nichts wirkt schwer oder klebrig – der Wein bleibt fein gezeichnet und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Ananas, Aprikose, Quitte, Honig und feine Botrytis-Würze – extrem dicht und glockenrein, von kühler Säure getragen, sehr lang.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Solo als Dessert im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Escherndorfer Lump, Franken (Deutschland); steile, südexponierte Muschelkalk-Lage an der Mainschleife bei Volkach
Klassifikation: Prädikatswein, Trockenbeerenauslese (edelsüß); Silvaner
Ausbau: einzeln verlesene, edelfaule Beeren; schonende, langsame Gärung mit hoher edelsüßer Restsüße

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Weine

Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature BIO

Der Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem man das Haus am besten versteht: alle drei Champagner-Sorten aus dem warmen Premier-Cru-Dorf Cumières, acht Monate im Eichenfass und ohne Zucker abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. In der Nase ursprüngliche Aromen und ein Hauch Holz. Am Gaumen trocken, ausgewogen und rein, mit klarer Säure und der Fülle der Südlage. Lang und klar im Abgang. Ein Champagner, dem man nichts hinzugefügt hat.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, gebratenes Huhn, Kalbsbries oder ein milder Ziegenkäse. Er funktioniert als Aperitif genauso wie zum ganzen Menü. Ein Champagner für Abende, an denen du wissen willst, wie Champagner ohne jede Süße schmeckt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und lass ihn ein wenig atmen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Dosage zeigt Laval, wie reif die Trauben in Cumières werden. Ich mag ihn besonders zu Geflügel mit Pilzen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Brut Nature? Nach der zweiten Gärung kommt kein Zucker dazu. Laut Steckbrief hat er 0 g/l Restzucker.

Was macht Cumières besonders? Das Dorf liegt wie ein Amphitheater nach Süden geöffnet an der Marne und ist eine der wärmsten Lagen der Champagne.

Pinot Noir, Meunier, Chardonnay · Premier Cru Cumières im Marnetal · acht Monate im Holz · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Champagne Girard-Bonnet Mon Village Grand Cru

Der Girard-Bonnet Mon Village Grand Cru ist Paul Girards Liebeserklärung an sein Dorf: Chardonnay allein vom Grand Cru Le Mesnil, aus Lagen wie Les Chétillons, Les Mussettes und Montpetins. Im Holz vergoren und mit einer fortlaufenden Reserve verfeinert.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zitronenschale, geröstete Mandel und ein Hauch Vanille. Im Mund voll und fein gewoben, mit straffer, salziger Mineralität und klarer Frische. Ein langer Abgang. Mit etwas Flaschenreife wird er noch cremiger.

Mach was draus

Austern, Sashimi, Carpaccio vom Seebarsch, gebratener Steinbutt oder ein gereifter Comté. Ein Champagner für einen ganzen Fischgang – oder für den Abend, an dem du Freunden zeigen willst, wie Le Mesnil schmeckt. Servier ihn bei 10 bis 12 °C, nicht zu kalt, im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mon Village öffne ich lieber etwas wärmer. Dann kommen Mandel und Zitrus schön heraus, und das Salz bleibt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die fortlaufende Reserve? Seit 2018 sammelt Paul Girard Reservewein in einem Fass und ergänzt ihn jedes Jahr. Rund 30 % davon kommen in Mon Village.

Wie trocken ist er? Sehr trocken: Extra Brut mit nur 1 g/l Restzucker.

100 % Chardonnay · Le Mesnil-sur-Oger Grand Cru (u. a. Les Chétillons, Les Mussettes, Montpetins) · Lehm und Kalk über Kreide · Wildhefen, Holzfass · teilweiser biologischer Säureabbau · ca. 30 % fortlaufende Reserve seit 2018 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Girard-Bonnet, Le Mesnil-sur-Oger · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Maison des Ardoisières Silice IGP Allobroges 2023

Wein · Weißwein · Savoyen · Frankreich

Maison des Ardoisières Silice 2023 besteht zu 100 % aus der Savoyer Rebsorte Jacquère. Schlank, rassig und salzig, mit beispielloser Frische und niedrigem Alkohol – ein genial bereiteter Bergwein aus einer alpinen Region.


Savoyen / Allobroges

Jacquère ist eine vor allem in Savoyen beheimatete weiße Rebsorte; ihre Weine sind meist schlank, rassig und von frischer Säure geprägt. Die Maison des Ardoisières unter Brice Omont zählt zu den großen Namen der Region. Anders als die Gutsweine entsteht der Silice aus zugekauftem Lesegut befreundeter Winzer. Der Jahrgang 2023 brachte in Savoyen einen gesunden, großzügigen Jahrgang mit reifen Trauben aus einem warmen Sommer – klare Frucht bei frischer Säure und moderatem Alkohol.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Jacquère, aus zugekauftem Lesegut befreundeter Winzer. Der Ausbau ist konsequent auf den Erhalt von Frische, Salzigkeit und Leichtigkeit ausgerichtet, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut, mit bewusst niedrigem Alkohol.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Limette, Blumenwiese und grüner Tee. Am Gaumen leichtfüßig und präzise, mit ausgeprägter Frische und Salzigkeit, niedrigem Alkohol und einem langen, stimmigen und facettenreichen Finish.

Am Tisch

Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Schalentieren, gegrilltem Fisch, Ziegenkäse sowie klassisch savoyardisch zu Fondue und Raclette.


Lage: Savoyen, alpine Bergregion (Frankreich); Maison des Ardoisières
Klassifikation: IGP Vin des Allobroges – 100 % Jacquère, trocken
Ausbau: frische- und salzbewahrend; aus zugekauftem Lesegut
Jahrgang: 2023

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