Michel Redde Les Champs des Billons Blanc Fumé de Pouilly 2014 – Loire – Frankreich

Michel Redde Les Champs des Billons Blanc Fumé de Pouilly 2014 – Loire – Frankreich

Der Sauvignon Blanc von Michel Redde ist der Prototyp eines ganz und gar perfekten Terroir Weines. Eine vordergründig schwulstige Frucht sucht der Riechende und Trinkende hier vergebens. Kalkgestein in Verbindung mit einer Klarheit im Duft, die an einen eiskalten Wintermorgen im Schnee erinnert, machen diesen Tropfen so besonders.

Kristallklar, finessenreich und von einer knackigen Säure ummantelt, vermittelt er einen ernsthaften Trinkgenuss, bei einer gleichzeitig anmutenden, magischen Rasse. Ganz im Hintergrund sind dann doch noch ein wenig Stachelbeeren und vor allen Dingen unreife schwarze Johannisbeernoten zu schmecken. Dazu gesellen sich Fleur de Sel und wieder nasser Kalkstein.

Eine großartige, spektakuläre Sauvignon Blanc Interpretation, der ohne Zweifel zu den besten seiner Art weltweit gehört!

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Rebsorten

Maxime Crotet Vin de France Pinot Noir 2025

Rotwein · Vin de France · Pinot Noir

100 % Pinot Noir deklassiertes Lesegut aus dem Burgund Vin de France 2025 Ganztraubengärung gebrauchte Fässer SO₂ minimal bei der Füllung

Der Maxime Crotet Vin de France Pinot Noir 2025 ist ein reinsortiger Pinot Noir aus burgundischem Lesegut, das bewusst als Vin de France gefüllt wird. Mit ganzen Trauben spontan vergoren, im gebrauchten Holzfass ausgebaut, nur zur Füllung minimal geschwefelt: leicht, frisch und lang, mit zarter Himbeerfrucht und einer Säure, die den Wein in Bewegung hält. Maxime Crotet arbeitet seit 2021 unter eigenem Namen in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Burgundisches Lesegut, bewusst deklassiert

Die Trauben für diesen Wein stammen aus dem Burgund und dürften als Bourgogne AOC gefüllt werden. Crotet verzichtet darauf und deklariert den Wein als Vin de France – die Kategorie ohne geografische Herkunftsangabe unterhalb von AOP und IGP. Eine solche Deklassierung ist in Burgund kein Qualitätsurteil, sondern eine Entscheidung für Freiheit: Wer als Vin de France füllt, ist an kein Lastenheft gebunden – weder bei der Zusammenstellung der Parzellen noch bei der Vinifikation noch bei der Verkostungsprüfung, die eine Appellation verlangt. Gerade Weine, die bewusst leicht, hell und ungeschminkt gemacht sind, fallen bei solchen Prüfungen gelegentlich durch das Raster.

Maxime Crotet besitzt bislang keine eigenen Weinberge. Er kauft Trauben – keine Moste, keine Fassweine – bei Winzern, deren Arbeit und Vorstellung vom Reifezeitpunkt er teilt, und begleitet sie über das Jahr im Weinberg. Parzellen sieht er selbst an, die Arbeiten spricht er ab, den Lesetermin entscheidet er mit. Das Lesegut ist damit nicht zugekauft im üblichen Sinn, sondern von der Vegetationsperiode an mitgestaltet.

Seit 2022 liegt der Schwerpunkt seiner Einkäufe im Burgund, über feste Verträge unter anderem in Maranges, in den Côte de Nuits-Villages und im Mâconnais; vinifiziert wird zentral in seinem Keller am Boulevard Clemenceau in Beaune. Eine neue Kellerei außerhalb der Stadt ist im Bau, der Kauf erster eigener Rebflächen in Planung.

Jahrgang 2025 – Burgund

Der Jahrgang 2025 war im Burgund ein frühes Jahr. Nach einem milden Winter setzte der Austrieb zeitig ein, und die Vegetation blieb den ganzen Sommer über dem Kalender voraus. Ende Juni traf eine erste Hitzewelle in die Blüte und sorgte für ungleichmäßigen Beerenansatz; Mitte August folgte eine zweite, die die Reife noch einmal beschleunigte. Lokal richteten Hagelzellen im Frühjahr Schäden an.

Die Lese begann zwei bis drei Wochen früher als gewohnt. Der Trockenstress hielt die Beeren klein, das Verhältnis von Schale zu Saft lag entsprechend hoch – beim Pinot Noir heißt das mehr Farbe und mehr Gerbstoff als in kühleren Jahren. Regen um den Monatswechsel August/September machte die späteren Lesetage schwierig; wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material mit erhaltener Säure ein. Die Mengen fielen deutlich größer aus als im sehr kleinen Jahrgang 2024, schwankten aber stark von Parzelle zu Parzelle. Dass dieser Wein trotz des warmen Jahres leicht und frisch ausfällt, ist das Ergebnis von früher Lese und zurückhaltender Kellerarbeit.

Ganze Trauben, spontane Gärung, gebrauchtes Holz

Reinsortiger Pinot Noir, Jahrgang 2025. Die Rotweine von Crotet vergären mit ganzen Trauben, je nach Lesegut mit karbonischem Einfluss: Ein Teil der Beeren bleibt intakt, die Gärung beginnt in der geschlossenen Beere. Das betont Frucht, Duft und Saftigkeit statt Extraktion. Vergoren wird spontan mit den weinbergseigenen Hefen; während Gärung und Ausbau kommen weder Reinzuchthefen noch Enzyme hinzu.

Ausgebaut wird im gebrauchten Holzfass, das kein Aroma mehr abgibt, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt liefert. Schwefel setzt Crotet in minimalen Mengen ein, um den Wein stabil zu halten – in der Regel erst zur Füllung. Geschönt und filtriert wird in der Regel nicht. In einem warmen, dichten Jahr wie 2025 ist diese zurückhaltende Machart die richtige: Sie hält den Pinot hell und beweglich, statt die Konzentration des Jahrgangs noch zu verstärken.

Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase zarte Himbeerfrucht, dazu ein floraler Ton und eine leicht würzige Note von den Stielen. Am Gaumen leicht und frisch gebaut, mit einer Säure, die nicht an einer Stelle sitzt, sondern durch den ganzen Mund zirkuliert und den Wein packend macht, ohne ihn spitz werden zu lassen. Feinkörniges Tannin, kein Fassaroma. Der Abgang ist lang und bleibt lange am Zäpfchen stehen.

Leicht im Körper, lang im Abgang: Die Säure hält diesen Pinot in Bewegung, die Himbeere bleibt zart.

Bei 14–16 °C servieren, kühler als Zimmertemperatur – zu warm verliert der Wein seine Leichtigkeit. Eine halbe Stunde offen genügt, dekantieren ist nicht nötig. Trinkreif ab sofort und über die nächsten Jahre; bei minimaler Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Terrinen, gebratenem Geflügel, Kalb und Pilzgerichten. Die Leichtigkeit und die Säure tragen auch Fisch: Lachs vom Grill, Thunfisch, Forelle mit Rote Bete. Ebenso zu Linsen mit Wurst und jungem Weichkäse. Ein Wein für den Alltagstisch, der leicht gekühlt auch im Sommer funktioniert.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Burgund · deklassiertes Lesegut von Partnerwinzern, die Crotet über das Jahr im Weinberg begleitet
Klassifikation Vin de France · trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Ganztraubengärung mit karbonischem Einfluss · Spontangärung · ohne Reinzuchthefen und Enzyme
Ausbau gebrauchte Holzfässer · Schwefel minimal zur Füllung · in der Regel ungeschönt und unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer Forst GC 2025 BIO Magnum

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Ungeheuer 0,9 ha im historischen Kern Basalt, Sandstein, Ton Spontangärung Magnum 1,5 l, DE-ÖKO-003

Ungeheuer G.C. 2025 in der Magnum kommt aus der einzigen Bodenformation, die in der Mittelhaardt wirklich aus dem Rahmen fällt: Vulkanischer Basalt liegt hier inmitten des allgegenwärtigen Buntsandsteins. Dr. Bürklin-Wolf bewirtschaftet 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der knapp 33 Hektar großen Forster Lage – und füllt daraus einen Riesling, der zu den kraftvollsten des Guts zählt.


Ungeheuer – Basalt im Sandsteinland

Die Lage liegt am Fuß des Haardtgebirges zwischen 130 und 170 Metern, nach Süden und Südosten ausgerichtet, mit bis zu dreißig Prozent Hangneigung; etwa ein Drittel der Flächen ist terrassiert. Was den Ungeheuer geologisch von seinen Nachbarn trennt, liegt darunter: Zum verwitterten Buntsandstein mit Kalkgeröll tritt vulkanischer Basalt. Dieses dunkle, dichte Gestein erwärmt sich schnell und speichert Wärme über die Nacht – zusammen mit der südöstlichen Neigung erklärt das, warum die Reben hier früh in die Blüte gehen und die Reife zügig beginnt. Darunter liegen dichte Ton- und Sandschichten, die tiefgründig Wasser halten und die Nährstoffversorgung sichern.

Der Name führt in die Irre, und das gleich doppelt. Die markanten Sandsteinfiguren am Ortseingang von Forst legen ein Fabelwesen nahe, sind aber jüngeren Datums und reine Publikumsattraktion. Tatsächlich geht der Lagenname auf den Familiennamen eines Deidesheimer Stadtschreibers zurück, wobei eine Flurbezeichnung „an dem ungehuwern" bereits aus dem 14. Jahrhundert überliefert ist. Die Anekdote, Otto von Bismarck habe Ende der 1880er-Jahre befunden, dieses Ungeheuer schmecke ihm ungeheuer, hat zur Bekanntheit beigetragen – die königlich-bayerische Lagenklassifikation hatte den Weinberg allerdings schon 1828 als Spitzenlage geführt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein entspanntes Pflanzenschutzjahr. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch. Ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und regten den Wuchs noch einmal an. Auf dem Ungeheuer trifft Hitze auf einen Boden, der Wärme ohnehin verstärkt; entscheidend war deshalb der tiefgründige Ton- und Sanduntergrund, der Wasser hält, wo flachgründigere Lagen früher in den Stress geraten.

Anfang September beschleunigte die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – auf einer warmen Basaltlage die Konstellation, bei der die Kraft nicht in Breite umschlägt.

Spontangärung, Doppelstück und das Magnumformat

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf alle Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb Mitglied der französischen Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf; die G.C.-Lesegüter werden von Hand gelesen und selektioniert.

Im Keller gilt für alle Grands Crus dasselbe Verfahren: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach ein langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Beim Ungeheuer hat dieser lange Fassausbau eine besondere Funktion – er nimmt der Lage die jugendliche Ungestümheit, für die sie bekannt ist, und formt aus Kraft Struktur. Das Magnumformat setzt diese Logik fort: In der 1,5-Liter-Flasche ist das Verhältnis von Sauerstoffeintrag zu Weinmenge kleiner als in der 0,75er, die Entwicklung läuft entsprechend langsamer und gleichmäßiger. Gerade bei einem Wein, der Zeit ohnehin gut verträgt, ist das kein kosmetisches Format, sondern eine andere Reifekurve.

Im Glas

Kräftiges Gelb mit grünem Rand. Die Nase ist dunkler getönt als bei den Deidesheimer Lagen des Guts: gelbe Steinfrucht und Zitrusschale, dahinter eine rauchig-erdige Note und eine deutliche Würze, wie sie basaltgeprägte Böden häufig mitbringen. Am Gaumen zeigt der Wein Masse – breite Schultern, viel Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs, ein fester, fast salziger Kern. Die Säure ist reif und steht der Kraft nicht entgegen, sondern gibt ihr Richtung. Der Abgang ist lang, mineralisch unterlegt und trocken, mit einem griffigen, leicht phenolischen Schluss. In der Magnum wirkt alles noch etwas verschlossener als im Normalformat.

Kein Wein, der Feinheit vorführt – einer, der sie sich erarbeitet.

Am Tisch

Die Magnum ist ein Tischwein für größere Runden und verlangt entsprechend kräftige Gerichte. Gut passen Bresse-Poularde und Perlhuhn aus dem Ofen, Kalbsbraten, Schweinebauch mit Kruste, Wildgeflügel, Saibling und Steinbutt mit Speck oder Brotkruste, Pilzrisotto mit Steinpilzen. Auch gereifter Hartkäse trägt der Wein mühelos. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung gehört diese Flasche in die Karaffe und braucht dort mindestens eine Stunde.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Ungeheuer (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Einzellage knapp 33 ha, 130–170 m ü. NHN, süd- bis südostexponiert, bis 30 % Hangneigung, rund ein Drittel terrassiert; davon 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil im Besitz des Weinguts; verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und vulkanischem Basalt über dichten Ton- und Sandschichten; 1828 als Spitzenlage klassifiziert
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Handlese und Selektion, temperaturkontrollierte Spontangärung, langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Abfüllung in der Magnum (1,5 l); biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel BIO

Rotwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder vom Kalkmergel (Gutswein) Ruppertsberg · Königsbach · Haardt Weingut Andres Kalkmergel trocken · langer Maischekontakt gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel trocken 2024 ist ein feiner, blitzsauber gekelterter Pinot Noir aus den kalkreichen Lagen der Mittelhaardt. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack, mittelschwer und harmonisch – ein eleganter Pfälzer Spätburgunder mit klarer Herkunft.


Spätburgunder vom Kalkmergel – Gutswein aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Spätburgunder ist ihr Gutswein aus der Rebsorte – das Fundament ihres Pinot-Programms.

Die Trauben stammen aus Lagen der kalkreichen Ortschaften Ruppertsberg, Königsbach und Haardt. Der Einfluss des Kalkmergels im Boden verleiht dem Wein Frische, Struktur und eine klare Herkunftsprägung.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein kühlerer, längerer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Frische. Die kalkmergelgeprägten Lagen und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Klarheit und Spannung – Frische und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus den kalkreichen Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Schon in der Basis ist dieser Spätburgunder ertragsreduziert und erfährt einen langen Kontakt auf der Maische. Die burgundischen Aromen werden durch den Ausbau im gebrauchten Barrique verstärkt, ohne die frische, klare Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein feiner, blitzsauber gekelterter Spätburgunder: leichte Erdbeeraromatik, Veilchen, Würze nach Kräutern, mittelschwer und harmonisch im Abgang. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack mit zarten Röstaromen, zudem für einen Rotwein recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Leichte Erdbeere, Veilchen und Kräuterwürze, dazu zarte Röstaromen – sehr frisch und klar, mittelschwer und harmonisch, recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Ein eleganter, animierender Pinot; leicht gekühlt ein Gewinn. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten, Charcuterie sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: kalkreiche Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel
Klassifikation: Spätburgunder-Gutswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: ertragsreduziert, langer Maischekontakt, Ausbau im gebrauchten Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Spirituosen

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica

Spirituose · Grappa · Nebbiolo · Italien

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont (Italien); Valverde
Art: Grappa (fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (sortenrein)
Reifung: in slawonischen Eichenfässern

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Rebsorten

Kaufmann Riesling Trockenbeerenauslese Hattenheimer Hassel

Weißwein · Rheingau · Riesling Trockenbeerenauslese

100 % Riesling Hattenheimer Hassel VDP.Große Lage Trockenbeerenauslese edelsüß 2018

Die Kaufmann Hattenheimer Hassel Riesling Trockenbeerenauslese 2018 ist die höchste Prädikatsstufe aus einer Großen Lage in Hattenheim: Beere für Beere gelesen, ausschließlich edelfaul eingeschrumpfte Trauben. Dicht und konzentriert, mit Marille, Quitte und Honig – und genug Säure, dass die Süße nie schwer wird.


Hattenheimer Hassel – Große Lage nahe dem Rhein

Hattenheim liegt im Herzen des Rheingaus, zwischen Eltville und Oestrich-Winkel, wo der Rhein am breitesten ist und die Weinberge sanft zum Ufer abfallen. Die Hassel ist als VDP.Große Lage klassifiziert, nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigen Böden, die Wasser gut speichern.

Für edelsüße Weine ist die Nähe zum Fluss entscheidend. Im Herbst steigen am Morgen Nebel vom Rhein auf und legen sich über die Weinberge; tagsüber trocknet die Sonne die Trauben wieder ab. Dieser Wechsel aus Feuchte und Wärme ist die Voraussetzung für eine saubere Edelfäule: Die Botrytis durchdringt die Beerenhaut, ohne dass die Trauben faulen, und konzentriert Zucker und Säure gleichermaßen.

Das Weingut Kaufmann in Hattenheim wird von den Quereinsteigern Urban Kaufmann und Eva Raps geführt, die das traditionsreiche Gut übernommen und neu ausgerichtet haben. Es ist Mitglied im VDP.

Jahrgang 2018 – Rheingau

Der Jahrgang 2018 war im Rheingau außergewöhnlich warm und trocken. Nach einem nassen Winter mit gut gefüllten Wasserreserven folgte ein sonnenreiches Frühjahr, eine frühe Blüte und ein heißer Sommer. Die Lese begann so früh wie selten zuvor, das Lesegut war vollreif und gesund.

Gerade das machte edelsüße Weine zur Ausnahme: Bei trockener Hitze entsteht kaum Botrytis. Nur dort, wo im Herbst Nebel und Feuchte hinzukamen – wie in den flussnahen Lagen um Hattenheim –, konnten sich edelfaule Partien bilden. Trockenbeerenauslesen aus 2018 sind entsprechend rar. Die Trauben brachten die Reife des warmen Jahres mit, getragen von einer Säure, die die Süße im Gleichgewicht hält.

Beerenauslese von Hand, Gärung über Monate

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2018, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß. Gelesen werden ausschließlich einzelne, vollständig edelfaul eingeschrumpfte Beeren – von Hand, in mehreren Durchgängen durch dieselbe Parzelle. Durch die Botrytis verdunstet Wasser aus der Beere; zurück bleibt ein Saft mit extremer Konzentration von Zucker, Säure und Extrakt.

Die Gärung verläuft wegen des hohen Zuckergehalts sehr langsam und kommt von selbst zum Stillstand, lange bevor der Zucker vergoren ist. Die natürliche Restsüße bleibt fast vollständig im Wein. Trockenbeerenauslese ist die höchste Stufe der deutschen Prädikatsweine; die Mengen sind winzig.

Im Glas

Tiefes Goldgelb. In der Nase zuerst ein kräftiger Marillenduft, dazu Pfirsich, reife Quitte und Honig, darunter die würzige Note der Botrytis. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit reifer Frucht und einer Säure, die die Süße trägt – der Wein wirkt in keinem Moment klebrig. Der Abgang ist lang und vielschichtig.

Ein trockenes Jahr, eine Lage am Fluss: Edelfäule entstand 2018 nur dort, wo der Rhein den Nebel brachte.

Bei 8–10 °C servieren, in kleinen Gläsern. Trinkbar schon jetzt, mit einem Reifepotenzial über viele Jahrzehnte.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Quitte sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse. Ebenso zu Tarte Tatin und gereiftem Comté; sehr süße Desserts lassen den Wein dagegen flach wirken.


Produzent Weingut Kaufmann, Urban Kaufmann und Eva Raps, Hattenheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Hattenheimer Hassel, Rheingau · VDP.Große Lage · Südlage nahe dem Rhein
Klassifikation Prädikatswein · Trockenbeerenauslese · edelsüß
Jahrgang 2018
Vinifikation selektive Handlese einzelner edelfauler Beeren in mehreren Durchgängen · langsame Gärung · natürliche Restsüße
Trinkempfehlung jetzt bis weit über 2050

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Rebsorten

Metzger Gewürztraminer lieblich -B-

Weißwein · Gewürztraminer · lieblich · Pfalz

Weingut Metzger Gewürztraminer lieblich -B- besticht durch komplexe Aromen von Litschi, Rosen, etwas Honig und einer milden Säure. Eine lange Maischestandzeit bringt das ganze Aromenrepertoire der Trauben hervor. Ein lieblicher Weißwein aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima eignet sich für die aromatische Sorte Gewürztraminer, die hier ihre typische, intensive Aromatik entfalten kann.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Gewürztraminer. Schonendste Verarbeitung und eine lange Maischestandzeit bringen das gesamte Aromenrepertoire der Trauben hervor. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Litschi, Rosen und etwas Honig. Lieblich und aromatisch, getragen von einer milden Säure. Der Abgang ist weich und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, würzige Gerichte, Blauschimmelkäse und Desserts.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Gewürztraminer), lieblich
Ausbau: Gewürztraminer, lange Maischestandzeit, lieblich

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Rebsorten

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icone Syrah

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icône Syrah zeigt ein kräftiges Rubinrot. Im Syrahbukett Aromen von Veilchen, Waldbeeren und Cassis. Vollmundig und stoffig am Gaumen, mit intensiver Länge und sehr, sehr langem Nachhall.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle, handwerklich geprägte Weine aus dem Süden Frankreichs. Das mediterrane Klima mit viel Sonne bringt reife, würzige Syrah-Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Syrah. Der Ausbau betont die dunkle Frucht und die typische Würze der Sorte, mit dezentem Holzeinsatz für Struktur und Fülle. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase Veilchen, Waldbeeren und Cassis, dazu die sortentypische Würze. Am Gaumen vollmundig und stoffig, mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur, intensiver Länge und sehr langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild und kräftigem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz

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