M. Chapoutier Ermitage Le Meal 2011 – Cotes du Rhone – Frankreich

M. Chapoutier Ermitage Le Meal 2011 – Cotes du Rhone – Frankreich

Wieder einmal im Glas gehabt 🙂 … und immer noch herausragend grossartig.

Wieder einmal ein fantastischer Le Meal aus dem Hause Chapoutier, obwohl aus einem warmen Jahr gewonnen bietet er immer noch alles, was man von einem der besten Marsanne Weine überhaupt erwarten kann.

Getrocknete Früchte neben purem Gesteinsduft in der Nase. Viel Karamell, Honig, Frühlingswiese, Ananas, ein wenig Speck und Leder vereinen sich hier zu einer spannenden und stimmigen Komposition. Satt, sinnlich und ewig lang im Nachhall; einer der beeindruckendsten Weißweine, welche zur Zeit auf Erden angebaut werden.

Kraftvoll, breit und intensiv wie eine Rubensgemälde in seiner ganzen Beschaffenheit und Textur. Ein suchtmachendes Elixier, welches Geschmacksgrenzen sprengt. Le Meal … wie das Wort schon sagt, eine Mahlzeit! Und zwar eine verdammt gute Mahlzeit!

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Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling GG 2021

Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Steillage bis 80 % · wurzelecht Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Großes Gewächs 2021 stammt aus der Hauslage des Guts – bestockt mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer, bei Steigungen bis 80 %. Ein trockener Riesling von expressivem Charakter, enormer Mineralität und lebhafter Säure bei moderatem Alkoholgehalt.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Die Bearbeitung der Weinberge von Hand und die spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Der Lieser Niederberg Helden ist mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben bestockt und wird durch 100 % blauen Schiefer und eindrucksvolle Steigungen von bis zu 80 % charakterisiert. Diese lange vernachlässigte Lage gilt seit einigen Jahren als eine der facettenreichsten und interessantesten der Mosel und bringt Jahr für Jahr spektakuläre Spitzenrieslinge von expressivem Charakter und außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus dem blauen Schiefer der Steillage lebt dieser Riesling von Präzision und Ausdruck: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floraler Würze und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, tiefgründig und expressiv, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung verleiht – mit langem, glasklarem und salzig-mineralischem Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Blauschiefer-Mineralität – trocken und expressiv, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Feinkost

Condimento Balsamico ROSÉ dolce 0,5 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Rosé dolce ist ein rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weinessig und zeigt eine zarte rosé Farbe mit fruchtiger Beerennote. Der Geschmack ist süß-säuerlich und mild, die Konsistenz fein viskos. Ein vielseitiges Würzmittel für Salate, Gemüse und Obst. Hier in der 0,5-Liter-Flasche – die Vorratsgröße für die tägliche Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Rosé wird konzentrierter Traubenmost mit Weinessig vermählt; die schonende Verarbeitung gibt dem Condimento seine helle, rosafarbene Tönung.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und schonend verarbeitet, sodass die zarte rosé Farbe und die fruchtige Note erhalten bleiben. Zutaten: Weinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Zarte rosé Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont mit Anklängen roter Beeren und mild abgestimmtem Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und fruchtig.

Am Tisch

Klassisch zu Salaten, Gemüse und frischem Obst. Gut auch zu Frischkäse, Erdbeeren oder über Vanilleeis und Desserts. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.

Flaschengröße 0,5 Liter

Die 0,5-Liter-Flasche ist die richtige Wahl, wenn der Balsamico Rosé regelmäßig auf den Tisch kommt – für die tägliche Salatsauce, für Marinaden und zum Verfeinern warmer Gerichte. Gut verschlossen, kühl und dunkel gelagert, hält sich das Condimento lange.

Zum ersten Probieren oder als Mitbringsel gibt es die Sorte auch in der kleineren 0,25-Liter-Flasche.

Häufige Fragen

Was ist ein Condimento Balsamico?
Condimento ist die Bezeichnung für Balsamico-Würzen, die nicht den Regeln der geschützten Herkunftsbezeichnungen „Aceto Balsamico di Modena IGP“ oder „Aceto Balsamico Tradizionale DOP“ unterliegen. Der Hersteller kann Zutaten und Stil frei wählen – beim Rosé von Bertoni für einen milden, lieblichen Geschmack.

Wofür eignet sich der Balsamico Rosé?
Für Salate und Marinaden, zu hellem Fleisch, Fisch und Gemüse – und dank seiner fruchtigen Note auch zu Erdbeeren und anderem Obst.

Wie wird er gelagert?
Gut verschlossen, kühl und dunkel. Balsamico muss nach dem Öffnen nicht in den Kühlschrank.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Rosé dolce (rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento)
Inhalt 0,5 Liter
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 06.2030

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Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza entsteht in den Höhen von Valcavado de Roa, auf fast 900 Metern über dem Meer. Ein eleganter, tiefgründiger Crianza von über 40 Jahre alten Reben, mit klarer Prägung des Ribera-del-Duero-Terroirs.


Ribera del Duero / Valcavado de Roa

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die Trauben stammen von über 40 Jahre alten Reben in den hochgelegenen Lagen von Valcavado de Roa auf fast 900 Metern Höhe. Streng begrenzte Erträge von nur 4.500 kg/ha, Handlese in kleinen Kisten und mehrfache Selektion sorgen für konzentrierte, charaktervolle Früchte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach einer kurzen Kaltmazeration von zwei Tagen folgt eine Spontangärung mit autochthonen Hefen über etwa zehn Tage; eine 15-tägige Nachmazeration gibt Struktur und Balance, bevor die malolaktische Gärung auf der Hefe stattfindet. Anschließend reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern (90 % französisch, 10 % amerikanisch) und weitere 16 Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase Brombeere, Heidelbeere, süße Gewürze, schwarzer Pfeffer und zarte Röstaromen, begleitet von balsamischen, frischemachenden Nuancen. Am Gaumen dicht und saftig, mit feinen, cremigen Tanninen, weicher Säure und langem Nachhall nach dunklen Früchten und Mokka.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Dekantieren öffnet den Wein.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Rindfleisch, Wild und gereiftem Hartkäse.


Lage: DO Ribera del Duero, Valcavado de Roa (~900 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Crianza – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 16 Monate franz./amerik. Eiche (90/10), 16 Monate Flaschenreife

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Weine

Maxim Crotet Mâcon Peronne 2025

Weißwein · Mâconnais · Mâcon-Péronne

Chardonnay Mâcon-Péronne 2025 Mâconnais Kein Traktorzugang Ein Jahr Barrique auf der Feinhefe Bâtonnage

Der Mâcon-Péronne 2025 von Maxime Crotet ist ein reinsortiger Chardonnay aus dem zentralen Mâconnais, gewonnen aus einer Parzelle, die so schmal geschnitten ist, dass kein Traktor hineinfährt. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Von seinen Bourgogne-Blanc-Cuvées unterscheidet sich dieser Wein vor allem im Ausbau: ein volles Jahr im Barrique auf der Feinhefe, mit regelmäßigem Bâtonnage.


Mâcon-Péronne – Jurakalk im Tal des Bicheron

Die Appellation Mâcon-Péronne besteht seit dem 31. Juli 1937 und umfasst drei Gemeinden im zentralen Mâconnais: Péronne, Saint-Maurice-de-Satonnay und Clessé, alle im Tal des Bicheron gelegen. Sie ist klar weißweingeprägt: Auf 104 Hektar Chardonnay kommen ganze 1,4 Hektar Gamay für Rot und Rosé – rund 738.000 Flaschen im Jahresschnitt, fast ausschließlich weiß.

Geologisch ist das Gebiet uneinheitlich, und genau darin liegt sein Reiz. Die Formationen reichen von pliozänem Ton und Konglomerat bis zu kiesigen Mergelkalken des unteren Jura, deren Alter bei rund 200 Millionen Jahren liegt. Die Hänge sind nicht auf eine Himmelsrichtung festgelegt, sondern öffnen sich nach Süden, Norden, Osten und Westen – anders als an der Côte d'Or, wo der Hang als durchgehende Ostflanke verläuft.

Der Bodenwechsel schlägt sich direkt im Glas nieder: Auf kalkdominierten Parzellen fällt die Frucht reifer und runder aus, auf feuersteinhaltigen Böden dagegen floraler und straffer, mit Noten von Anis, Buchsbaum und trockener Macchia. Für einen Erzeuger, der nach Parzellen sucht statt nach Etiketten, ist das Mâconnais deshalb interessanter als sein Ruf als Zulieferregion vermuten lässt.

Jahrgang 2025 – Mâconnais

Der Mâconnais liest im Burgund traditionell zuerst, und 2025 fiel dieser Start noch früher aus als ohnehin üblich. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender, die Lese begann in weiten Teilen Frankreichs zwei bis drei Wochen vor den gewohnten Terminen. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an.

Prägend war der Trockenstress der Sommermonate: Die Beeren blieben klein, der Reifeverlauf innerhalb einzelner Parzellen fiel ungleichmäßig aus, was vielerorts zu gestaffelter Lese in mehreren Durchgängen zwang. Für die Erträge bedeutete das im Burgund insgesamt eine deutliche Erholung gegenüber dem sehr kleinen Jahrgang 2024, regional allerdings mit erheblichen Schwankungen und lokalen Hagelschäden im Frühjahr. Qualitativ zeigt der Chardonnay 2025 gut kalibrierte Reifegrade bei erhaltener Säure – mineralische Spannung statt Fülle, ein Profil, das eher auf Struktur als auf Opulenz hinausläuft.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Chardonnay, Jahrgang 2025. Die Trauben stammen von einer besonders schmalen Parzelle ohne Traktorzugang – vom Rebschnitt über die Laubarbeit bis zur Lese läuft dort jeder Arbeitsgang von Hand. Solche Parzellen sind der Grund, warum Crotets Modell als Négociant funktioniert: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und bekommt dadurch Zugriff auf Flächen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Der Ausbau unterscheidet diesen Wein von den Bourgogne-Blanc-Cuvées des Hauses: rund ein Jahr im Barrique auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage. Das Aufrühren der Feinhefe baut Textur und Cremigkeit auf, ohne dass Holzaroma dominiert – die Fässer sind nicht neu. Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme; Schwefel kommt nur in minimaler Menge bei der Abfüllung dazu.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenem Kern. In der Nase Zitrusfrucht und Steinobst – Pfirsich, Mirabelle –, dazu weiße Blüten und ein Hefeton aus dem langen Feinhefelager. Am Gaumen saftig und breiter angelegt als ein reiner Stahlausbau, die Cremigkeit kommt vom Bâtonnage, nicht vom Holz. Die Säure hält den Wein trotzdem geradlinig, das Holz bleibt eine Randnotiz. Der Abgang ist frisch und mittellang.

Die Parzelle ist so schmal, dass kein Traktor hineinpasst – jeder Arbeitsgang vom Schnitt bis zur Lese läuft von Hand.

Servieren bei 10 bis 12 °C. Der Wein ist jung zugänglich und über rund fünf Jahre auf seinem Niveau; das Feinhefelager gibt ihm mehr Reserve, als man einem Mâcon üblicherweise zutraut. Bei minimaler Schwefelung gehört er kühl und konstant gelagert.

Am Tisch

Zu Ziegenkäse – dem klassischen Partner der Region –, zu gegrilltem Hähnchen, zu Süßwasserfisch wie Zander und Forelle. Auch zu Kalbfleisch in heller Sauce, zu Pilzgerichten und zu Quiche. Ein Wein, der Alltagsgerichte trägt, ohne sie zu überfordern.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Mâcon-Péronne, zentrales Mâconnais
Klassifikation AOC Mâcon-Péronne, anerkannt 1937
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · Handlese · keine Reinzuchthefe
Ausbau Rund 12 Monate Barrique auf der Feinhefe · regelmäßiges Bâtonnage · kein neues Holz
Schwefelung Minimal bei der Abfüllung
Trinkempfehlung 2026–2031
Boden Kiesiger Mergelkalk des unteren Jura · pliozäner Ton und Konglomerat
Bewirtschaftung Reine Handarbeit, Parzelle ohne Traktorzugang

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Weine

Quinta de la Quietud Corral de Campanas BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Bio · Spanien

Quinta de la Quietud Corral de Campanas ist ein sehr dicht strukturierter Bio-Rotwein aus Toro, der nach dunklen Beeren duftet. Er wird über sechs Monate in kleinen Barriques aus amerikanischer Eiche ausgebaut. Im Glas kraftvoll, vielschichtig und mit furiosem Finish.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens (Castilla y León) ist für kräftige, konzentrierte Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Das kontinentale Klima und die kargen Böden bringen dichte, ausdrucksstarke Weine hervor. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo). Er reift über sechs Monate in kleinen Barriques aus amerikanischer Eiche, was ihm Struktur, Würze und präsente Gerbstoffe verleiht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase dunkle Beeren. Nach dem Öffnen sind die Gerbstoffe präsent und verdecken zunächst die Frucht; es zeigen sich erdige Noten, Lakritz und reife Pflaumen. Mit Belüftung kommt immer mehr Frucht zum Vorschein, sehr vielschichtig. Das furiose Finish ist kraftvoll und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien)
Klassifikation: Toro DO – Rotwein
Ausbau: Tinta de Toro, 6 Monate amerikanisches Barrique

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Weine

Ellermann Spiegel Grauburgunder

Weißwein · Grauburgunder · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Grauburgunder ist ein trockener, saftiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Grauburgunder mit typisch erdigen Noten, harmonisch und weich, mit mineralischem Spiel, leichter Nussigkeit und Aromen von Stachelbeere und Birne.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Grauburgunder gehört zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Grauburgunder. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die sortentypische Frucht und Frische zu bewahren. So entsteht ein zugänglicher, fruchtbetonter Weißwein mit cremigem Schmelz.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Birne und Apfel mit erdigen, leicht nussigen Noten und einem Hauch Stachelbeere. Am Gaumen saftig, harmonisch und weich, mit gut eingebundener Säure und mineralischem Spiel. Runder, anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 8–10 °C servieren. Ein vielseitiger Essensbegleiter – ebenso solo als Terrassenwein.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel und milder Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein (Gutswein) – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Rebsorten

Marco Felluga Collio Pinot Grigio

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Pinot Grigio leuchtet gelb im Glas und duftet nach Akazien und Blüten. Im Geschmack Aromen von Apfel und Birne, kraftvoll und elegant im Nachhall.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Grigio. Nach Handlese, Kaltmazeration auf den Schalen und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend rund sechs Monate auf der Feinhefe, was ihm zusätzlichen Schmelz und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit goldenen Reflexen. In der Nase Akazienblüte und florale Noten, dazu Apfel und Birne sowie eine mineralisch-salzige Nuance. Am Gaumen kraftvoll und elegant, frisch und mit feinem Schmelz, mit langem, persistentem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, hellem Fleisch und Frischkäse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Pinot Grigio, trocken
Ausbau: Edelstahltank, ~6 Monate auf der Feinhefe

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2019 Magnum 1,5 Liter

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2019

Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur. Das Großformat ist ideal für Reife und große Anlässe.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro, 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo, 3 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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