LSD – Porto – Portugal

LSD – Porto – Portugal

Das Restaurant LSD liegt im Zentrum Portos auf einem sehr schönen Platz mit noch vielen anderen Restaurants. Es hat auch einen großen und schönen Aussenbereich und hier kann man bei Sonne und gutem Wetter super draußen sitzen.

Auf der Karte gibt es eine reichhaltige und wohlklingende Auswahl von verschiedenen Startern, über Fisch und Fleisch bis hin zu Hamburgern oder Salaten.

Zunächst zu dem Brot: es gibt zwei verschiedene Brote. Ein helleres mit Mais überbacken. Meiner Meinung nach nicht ganz so stark, da mir der Geschmack nicht so gefiel und das Brot ein wenig alt schmeckte. Das andere Brot war ebenfalls hell… dieses Brot ist lecker gewesen, aber ein bisschen weniger Mehl hätte es dann auch getan.

Wir bestellten drei Starter, um diese miteinander zu teilen. Der erst Starter war ein Bellota Lomo, der ziemlich stark war. 🙂 Gut geräuchert und mit einem tollen und intensiven Nachgeschmack.

Die Calamares waren ebenfalls sehr gut. Guter Geschmack, jedoch ein wenig zu viel Tempura drumherum. Der Salat war durchschnittlich, aber auf alle Fälle essbar.

Daraufhin habe ich einen Hamburger mit Pommes bestellt und auch schnell von dem tollen und netten Personal bekommen. Ein durchaus leckerer Hamburger, wo meiner Meinung nach jedoch das Fleisch ein bisschen zu dick war. Dazu gab es durchschnittlich leckere Pommes.

Das Essen wäre auf jedenfall genießbar gewesen, wären nicht Möwen über den Platz eingefallen, um von den hier fröhlich sitzenden Gästen Essen von den Tellern zu klauen. In einem Restaurant hörte man plötzlich nur ein Glas zu Boden fallen und sah dann eine Möwe mit einem vollen Schnabel davonfliegen.

Daraufhin versammelten sich mehrere Möwen um den Platz herum. Ich mit meinem Hamburger, den sie wohl besonders bevorzugten, konnte mich kaum mehr auf das Essen konzentrieren. Ab diesem Moment war die Verteidigung der Speisen die größte von allen Sorgen!

Der Wein zur Begleitung war ebenfalls sehr lecker und gut ausgewählt. Im großen und ganzen eignet sich das Lokal LSD super für einen netten warmen Mittag, um leckeres und preisgünstiges Essen zu geniessen.

Jedoch sollte man immer auf der Hut vor Geflügel sein, weil diese Spezies scheint hier gerne mal öfters zuzuschlagen. 🙂 Eure Vega

Shrimps Salat mit Cous Cous.

Frisch frittierte Calamares mit schwarzer Knoblauch Mayonaise.

Iberisches Bellota Lomo.

Hamburger.

Rinderfilet, Spiegelei und gegrillte Kartoffeln.

Francesinha Sandwich style.

Restaurante LSD
Largo São Domingos 78,
Porto
Portugal
Telefon: +351 910 298 589

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Rebsorten

Weiss Simod Cabernet Sauvignon Zweigelt

Rotwein · Burgenland · Cuvée

Cabernet Sauvignon & Zweigelt Riede Siebenmath · Apetlon Neusiedlersee · Seewinkel Schwarzerde, Schotter, Sand rund 12 Monate Barrique trocken

Weiss Simod ist eine Barrique-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt vom Weingut Manfred Weiss in Apetlon am Neusiedlersee. Der Name steht für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Töne von Trockenfrucht, Leder und Tabak; am Gaumen leicht rauchig, harmonisch, mit feiner Holzwürze im Abgang.


Riede Siebenmath im Seewinkel

Das Weingut Manfred Weiss bewirtschaftet rund 15 Hektar in Apetlon, im Seewinkel östlich des Neusiedler Sees und am Rand des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Das pannonische Klima bringt heiße, trockene Sommer; der See und die Lacken speichern Wärme und dämpfen zugleich die Extreme.

Die Böden wechseln kleinräumig zwischen Schwarzerde, Schotter und Sand. Die humusreiche Schwarzerde gibt Körper und Kraft, Schotter und Sand drainieren und erwärmen sich schnell – ideale Bedingungen für spät reifende Sorten wie Cabernet Sauvignon, die im kühleren Österreich sonst selten ganz ausreifen.

„Simod" ist die mundartliche Bezeichnung für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. Dass die Cuvée den Namen der Lage trägt und nicht den der Rebsorten, zeigt, worauf das Weingut Wert legt: Herkunft vor Sortenetikett.

Cabernet und Zweigelt im Barrique

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Die beiden Sorten ergänzen sich: Cabernet liefert Struktur, festes Tannin und dunkle Frucht, Zweigelt – die in Österreich 1922 gezüchtete Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent – bringt Kirschfrucht, Saftigkeit und Geschmeidigkeit.

Der Wein reift rund 12 Monate im Barrique. Das kleine Fass gibt Vanille und Röstaromen ab und rundet über den Sauerstoffkontakt die Gerbstoffe des Cabernet. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot mit reifen, leicht ziegelfarbenen Reflexen. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Aromen von getrockneten Früchten, Leder, Tabak und dunkler Schokolade. Am Gaumen leicht rauchig, vielschichtig und harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen und feiner Holzwürze im langen Abgang.

Cabernet für das Gerüst, Zweigelt für die Kirsche, zwölf Monate Barrique für die Würze – und Zeit in der Flasche für Leder und Tabak.

Bei 16–18 °C servieren. Eine halbe bis ganze Stunde vorher öffnen oder dekantieren; bei gereiften Flaschen ist ein leichtes Depot möglich.

Am Tisch

Passt zu rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse. Ebenso zu Rinderbraten, Hirschragout, Gulasch und Bergkäse – ein kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.


Produzent Weingut Manfred Weiss, Apetlon (Burgenland)
Rebsorte Cabernet Sauvignon und Zweigelt
Lage Riede Siebenmath, Apetlon · Seewinkel am Neusiedlersee, Österreich · Schwarzerde, Schotter und Sand
Klassifikation Qualitätswein · trocken
Ausbau rund 12 Monate im Barrique
Trinkempfehlung jetzt trinken

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Bota 55

Sherry · Manzanilla · Sanlúcar de Barrameda

100 % Palomino Manzanilla Bodega Sánchez Ayala · Barrio Bajo ca. 7 Jahre unter Flor Saca November 2014 5.000 Flaschen ungeschönt

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla 55 ist eine ungeschönte Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda – eine nummerierte Einzelabfüllung aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala, rund sieben Jahre biologisch unter dem Flor gereift und im November 2014 auf 5.000 Flaschen gezogen. Tiefgründig, salzig und vielschichtig, reinsortig aus Palomino.


Sanlúcar de Barrameda – Albariza an der Mündung des Guadalquivir

Equipo Navazos (Jesús Barquín und Eduardo Ojeda) verkostet sich durch die Fasskeller der Region, wählt einzelne herausragende Fässer (botas) aus und füllt sie nummeriert und ungeschönt ab. Diese Manzanilla stammt aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala im Barrio Bajo von Sanlúcar, der tiefer gelegenen Altstadt direkt am Fluss.

Die Trauben wachsen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit einem Kalkgehalt von rund 30 bis 40 Prozent. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler. Palomino liefert auf diesem Untergrund einen säurearmen, neutralen Grundwein – die Voraussetzung dafür, dass Flor und Fassreife den Charakter bestimmen.

Entscheidend für den Stil ist die Lage der Bodega selbst. Sanlúcar liegt an der Mündung des Guadalquivir gegenüber dem Nationalpark Doñana; der feuchte Westwind Poniente kühlt die Kellerhallen und hält die Luftfeuchte hoch. Die Florhefe wächst deshalb ganzjährig und in dickerer Schicht als in Jerez oder El Puerto – der Grund, warum Manzanilla schlanker, salziger und schärfer konturiert ausfällt als ein Fino aus dem Landesinneren. Im Barrio Bajo, wenige hundert Meter vom Wasser entfernt, ist dieser Effekt am stärksten.

Bereitung und Reifung unter dem Flor

Der Grundwein aus 100 % Palomino wird trocken durchgegoren und leicht aufgespritet – gerade so weit, dass die Florhefe lebensfähig bleibt und die Oxidation ausgeschlossen ist. Danach folgt die Reifung im Criadera-y-Solera-System: gestapelte Fässer, aus denen regelmäßig ein Teil entnommen und aus der jeweils jüngeren Stufe wieder aufgefüllt wird.

Diese Bota reifte rund sieben Jahre biologisch unter dem velo de flor – aus derselben Solera wie die früheren Abfüllungen der „Bota"-Reihe (Nr. 4, 8, 16, 22, 32, 42). Die Hefedecke verzehrt Glycerin und Restzucker, schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und produziert Acetaldehyd: Daher die scharfe, hefige Aromatik und das vollständig trockene, schlanke Mundgefühl. Gezogen wurde im November 2014, abgefüllt ohne Schönung und auf 5.000 Flaschen limitiert.

Im Glas

Tiefes Gelb. In der Nase intensiv und maritim: Algen und Meeresbrise, dazu vegetale Noten von Aubergine und Gurke, Irish Moss, gegerbtes Leder und altes Holz. In Schüben treten immer neue Nussaromen hervor. Am Gaumen warm und nussig, vielschichtig; nach etwas Belüftung zeigen sich feste Säure und salzige Frische. Der Abgang ist enorm lang, mit feinen Salzkristallen, die minutenlang nachklingen.

Sieben Jahre unter einer Hefedecke, die nur an der Mündung des Guadalquivir ganzjährig wächst – daher das Salz und die Schärfe im Abgang.

Die lange Flaschenreife seit der Saca 2014 hat die scharfe Hefekante geglättet und die nussige Seite nach vorn geholt. Flasche aufrecht lagern, gut gekühlt bei 7–9 °C im Weißweinglas servieren, nicht im Sherry-Copita. Nach zwanzig Minuten Luft öffnet sich der Wein deutlich; angebrochen im Kühlschrank innerhalb weniger Tage austrinken.

Am Tisch

Als Apéritif zu Oliven, Mandeln, Sardellen und Jamón, am Tisch zu Meeresfrüchten, gebackenem Fisch, Tortillita de camarones und gereiftem Käse. Die salzige Achse trägt auch kräftigere Begleiter: Thunfisch aus der Almadraba, eingelegte Anchovis, Bottarga.


Produzent Equipo Navazos (Auswahl und Abfüllung), Bodega Miguel Sánchez Ayala, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino
Lage Sanlúcar de Barrameda, Marco de Jerez · Albariza · Bodega im Barrio Bajo
Klassifikation DO Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda · trocken
Vinifikation trocken vergoren · leicht aufgespritet · ungeschönt
Ausbau ca. 7 Jahre biologisch unter Flor im Criadera-y-Solera-System
Saca November 2014
Auflage 5.000 Flaschen, nummeriert als La Bota 55
Trinkempfehlung jetzt

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Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Rebsorten

Angiuli Donato Primitivo Adelphos Gioia del Colle

Rotwein · Gioia del Colle · Primitivo · Apulien

Adelphos Primitivo Gioia del Colle ist ein kraftvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. „Adelphos" bedeutet im Altgriechischen „Bruderschaft" – ein Verweis auf die harmonisch eingebetteten Weinberge von Gioia del Colle. Der Wein entsteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen, von Hand gelesen und mit heimischen Hefen vergoren. Im Glas ein tiefdunkler, sortentypischer Primitivo.


Gioia del Colle

Die DOC Gioia del Colle liegt auf dem höher gelegenen Murge-Plateau in der Provinz Bari, im Herzen Apuliens. Die Lehmböden und die kühleren Nächte der Höhenlage geben dem Primitivo neben Konzentration auch eine überraschende Frische. Die Reben stammen aus alten Beständen rund um Adelfia.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen. Nach der selektiven Handlese erfolgt die Gärung mit heimischen Hefen und Maischestandzeit im Edelstahl. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, ohne Holz, und betont so die Typizität und Frucht der Sorte; vor der Freigabe reift er einige Monate in der Flasche.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase schwarze Kirsche und Amarena, Orangenzeste, dazu Kakao, Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll, dicht und samtig, mit reifem Tannin und feiner Fruchtsüße. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Gioia del Colle (Adelfia, Provinz Bari), Apulien
Klassifikation: Gioia del Colle DOC – Primitivo
Ausbau: Edelstahl, Spontangärung, ohne Holz

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Weine

Quinta de la Quietud Reserva 2020 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio

Quinta de la Quietud Reserva 2020 ist der Grand Vin des Hauses: 100 % Tinta de Toro von alten Buschreben, spontan vergoren und zwei Jahre im französischen Barrique gereift. Kraftvoll und tief, zugleich überraschend ausgewogen und elegant – mit dunkler Frucht, Lakritz und einer feinen mineralischen Note.


Toro

Quinta de la Quietud liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero bei Toro (Castilla y León), auf 665 bis 700 Metern Höhe. Önologe Jean-François Hébrard, ein Franzose mit Bordeaux-Erfahrung, bewirtschaftet die Reben als Buschreben ohne Bewässerung, teils mit dem Pferd. Die Weinberge sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Handlese in 15-kg-Kisten, Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank und zwei Wochen Maischestandzeit. Anschließend ruht der Wein sechs Monate im Tank auf der Feinhefe, bevor er 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift – höchstens ein Drittel davon neu.

Im Glas

Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und ein Hauch Graphit. Am Gaumen dicht und saftig, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und belebender Säure – kraftvoll, aber nie schwer, mit großer Länge. Ein wenig Luft tut ihm gut.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit großem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, geschmorte Ochsenbacke, Wild und gereifter Manchego.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien); 665–700 m, Reben gepflanzt 1960–1988
Klassifikation: D.O. Toro – Reserva
Jahrgang: 2020
Ausbau: 6 Monate auf der Feinhefe, 24 Monate französische Eiche (max. 33 % neu)
Bio-Kontrollstelle: ES-ECO-016-CL

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Südafrika

Fish Wives Club Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Sauvignon Blanc blitzt im Bukett genial auf: krautig, tropisch und stachelbeerig. Sehr weinig und voller gelber Frucht setzt er seinen Siegeszug am Gaumen fort, mit mittellangem, charmantem Abgang. Hier passt alles zusammen.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape – das maritime Klima sorgt für die typische Frische des Sauvignon Blanc.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die klare, fruchtbetonte Aromatik und die Frische zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase krautig, tropisch und stachelbeerig, dazu reife gelbe Frucht. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit klarer Struktur und mittellangem, charmantem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, gegrilltem Gemüse und frischem Ziegenkäse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Spirituosen

Suntory Roku Gin

Spirituose · Gin · Japan

Suntory Roku Gin – Select Edition ist ein japanischer Craft Gin mit sechs typisch japanischen Botanicals: Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.


Herkunft

Suntory ist eines der renommiertesten Spirituosenhäuser Japans. Roku (japanisch für „sechs") wird in der Liquor-Atelier-Craftdestillerie am Standort Osaka hergestellt. Der Name verweist auf die sechs japanischen Botanicals, die über die vier Jahreszeiten jeweils zur optimalen Erntezeit (shun) geerntet werden.

Botanicals und Destillation

Roku vereint sechs japanische Botanicals – Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer – mit acht klassischen Gin-Botanicals (u. a. Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Kardamom, Zitrusschalen). In einem für Roku einzigartigen Verfahren werden die Botanicals in vier verschiedenen Brennblasentypen getrennt destilliert: die zarte Sakura-Blüte schonend per Vakuumdestillation, die Yuzu-Schale in Kupferblasen. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.

Im Glas

Klar. In der Nase floral und süßlich mit Kirschblüte und grünem Tee, dazu spritzige Yuzu-Zitrusnote. Am Gaumen vielschichtig und harmonisch: klassische Wacholder-Basis, darüber die japanischen Botanicals mit Yuzu in der Spitze, seidige Textur. Im Abgang bringt der Sansho-Pfeffer eine feine, würzige Schärfe.

Pur und im Drink

Pur auf Eis oder als Gin & Tonic – klassisch mit Yuzu oder Ingwer garniert. Die höhere Trinkstärke macht die Select Edition besonders durchsetzungsstark im Cocktail.

Ideal für: Gin & Tonic, Gin Fizz, Martini und japanisch inspirierte Cocktails.


Herkunft: Japan; Suntory, Liquor Atelier (Osaka)
Art: Japanese Craft Gin (Roku Select Edition) – 14 Botanicals, davon 6 japanische
Destillation: getrennte Destillation der Botanicals in vier Brennblasentypen (u. a. Vakuum- und Kupferdestillation)

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