LSD – Porto – Portugal

LSD – Porto – Portugal

Das Restaurant LSD liegt im Zentrum Portos auf einem sehr schönen Platz mit noch vielen anderen Restaurants. Es hat auch einen großen und schönen Aussenbereich und hier kann man bei Sonne und gutem Wetter super draußen sitzen.

Auf der Karte gibt es eine reichhaltige und wohlklingende Auswahl von verschiedenen Startern, über Fisch und Fleisch bis hin zu Hamburgern oder Salaten.

Zunächst zu dem Brot: es gibt zwei verschiedene Brote. Ein helleres mit Mais überbacken. Meiner Meinung nach nicht ganz so stark, da mir der Geschmack nicht so gefiel und das Brot ein wenig alt schmeckte. Das andere Brot war ebenfalls hell… dieses Brot ist lecker gewesen, aber ein bisschen weniger Mehl hätte es dann auch getan.

Wir bestellten drei Starter, um diese miteinander zu teilen. Der erst Starter war ein Bellota Lomo, der ziemlich stark war. 🙂 Gut geräuchert und mit einem tollen und intensiven Nachgeschmack.

Die Calamares waren ebenfalls sehr gut. Guter Geschmack, jedoch ein wenig zu viel Tempura drumherum. Der Salat war durchschnittlich, aber auf alle Fälle essbar.

Daraufhin habe ich einen Hamburger mit Pommes bestellt und auch schnell von dem tollen und netten Personal bekommen. Ein durchaus leckerer Hamburger, wo meiner Meinung nach jedoch das Fleisch ein bisschen zu dick war. Dazu gab es durchschnittlich leckere Pommes.

Das Essen wäre auf jedenfall genießbar gewesen, wären nicht Möwen über den Platz eingefallen, um von den hier fröhlich sitzenden Gästen Essen von den Tellern zu klauen. In einem Restaurant hörte man plötzlich nur ein Glas zu Boden fallen und sah dann eine Möwe mit einem vollen Schnabel davonfliegen.

Daraufhin versammelten sich mehrere Möwen um den Platz herum. Ich mit meinem Hamburger, den sie wohl besonders bevorzugten, konnte mich kaum mehr auf das Essen konzentrieren. Ab diesem Moment war die Verteidigung der Speisen die größte von allen Sorgen!

Der Wein zur Begleitung war ebenfalls sehr lecker und gut ausgewählt. Im großen und ganzen eignet sich das Lokal LSD super für einen netten warmen Mittag, um leckeres und preisgünstiges Essen zu geniessen.

Jedoch sollte man immer auf der Hut vor Geflügel sein, weil diese Spezies scheint hier gerne mal öfters zuzuschlagen. 🙂 Eure Vega

Shrimps Salat mit Cous Cous.

Frisch frittierte Calamares mit schwarzer Knoblauch Mayonaise.

Iberisches Bellota Lomo.

Hamburger.

Rinderfilet, Spiegelei und gegrillte Kartoffeln.

Francesinha Sandwich style.

Restaurante LSD
Largo São Domingos 78,
Porto
Portugal
Telefon: +351 910 298 589

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Italien

Montevertine 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2021

Der Montevertine 2021 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Montevertine ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Wein mit großer Spannung und Balance.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo (und Colorino) (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Referts · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 0,70 ha (1964) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Referts 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist der kraftvollste, maskulinste der Sauzet-Pulignys – mit Wumms, Kraft und subtiler Mineralität. Der kühle Jahrgang 2024 unterlegt diese Fülle mit zusätzlicher Frische und Spannung. Sauzet besitzt hier ein 0,70 Hektar großes Filetstück, 1964 mit besten Klonen bestockt.


Les Referts – Premier Cru an der Grenze zu Meursault

Les Referts erstreckt sich über 5,50 Hektar bis zur Gemeindegrenze von Meursault, westlich von Les Combettes und südwestlich von Les Perrières. Die Chardonnay-Reben wachsen hier auf einem deutlich lehmhaltigeren Mergel-Untergrund mit weniger ausgeprägtem Kalk als in anderen Puligny-1er-Crus. Dadurch reifen die Trauben besser aus, die Säure ist dezenter, und die Weine geraten fruchtiger, maskuliner und mächtiger als ihre Nachbarn.

Die Familie Sauzet bestockte hier 1964 ihre Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das gibt der typischen Fülle des Les Referts zusätzliche Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), von 1964 gepflanzten Reben.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mächtig, dabei fein gezeichnet: reife gelbe Frucht trifft auf subtile Mineralität und einen fülligen, runderen Körper. Der kühle 2024er gibt dem Wein eine präzise Säure; der Abgang ist lang und zugleich frisch.

Kraft und Fülle mit subtiler Mineralität, im kühlen 2024er mit zusätzlicher frischer Spannung.

Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Referts (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); lehmhaltiger Mergel, an Meursault grenzend; Sauzet 0,70 ha (1964), 5,5 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Spanien

Antonio Arraez Mala Vida tinto

Rotwein · D.O. Valencia · Ostspanien

Cuvée: Monastrell, Tempranillo, Syrah, Cabernet D.O.P. Valencia Subzone Clariano Reben über 30 Jahre 8 Monate Barrique

Der Antonio Arráez Mala Vida 2022 ist ein Rotwein der D.O. Valencia und das bekannteste Gewächs des valencianischen Familienbetriebs Antonio Arráez. Hinter dem augenzwinkernden Namen – dem „Wein fürs lockere Leben" – steckt eine ernsthafte Cuvée aus vier mediterranen Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Syrah, Tempranillo und Monastrell. Sie reift acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche und zeigt rote Früchte über balsamischen Noten. Der zurückhaltende Holzeinsatz hält den Ostspanier frisch und lang.


Terres dels Alforins

Der Wein stammt aus den Terres dels Alforins rund um La Font de la Figuera im Landesinneren der Provinz Valencia – Teil der Subzone Clariano der D.O. Valencia in Ostspanien. Hier herrscht ein kontinental-mediterranes Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Reben sind über 30 Jahre alt und wurzeln in kalkhaltigen Lehmböden, die dem Wein Struktur und Frische geben. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Coupage des Jahrgangs 2022 setzt sich aus 30 % Monastrell, 30 % Tempranillo, 20 % Syrah und 20 % Cabernet Sauvignon zusammen. Die Trauben stammen von über 30 Jahre alten Anlagen. Anschließend reift der Wein acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz ist dosiert eingesetzt und stützt die Frucht, statt sie zu überlagern. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez.

Im Glas

Kirschrote Farbe mit violetten Reflexen. In der Nase rote Früchte, ergänzt um balsamische Noten sowie Gewürze und feine Röstaromen aus dem Fass. Am Gaumen runde, seidige Tannine, saftige Frucht und eine klare, frische Säure. Der Abgang ist frisch und lang.

Am Tisch

Bei 16–17 °C servieren. Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Tapas, Charcuterie, Pasta mit Fleischsauce und mittelkräftiger Käse. Ein Rotwein, der sich gut glasweise trinkt; der 2022 ist jetzt zugänglich und hält bei guter Lagerung noch einige Jahre, etwa bis 2027.



Lage: Terres dels Alforins, La Font de la Figuera
Klassifikation: D.O.P. Valencia (Subzone Clariano)
Ausbau: 8 Monate Barrique, amerikanische & französische Eiche

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Georg Breuer · Rüdesheim Spitzenlage Rüdesheims Schiefer & Quarzit trocken nur 4.242 Flaschen 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der unbestrittenen Spitzenlage Rüdesheims. Die schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, trockenen Wein mit einem Bukett reichhaltiger Aromen, aus denen zarte Pfirsich- und Nusstöne besonders hervorstechen.


Rüdesheim Berg Schlossberg – die Spitzenlage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den bekanntesten Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht das Gut für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Der Berg Schlossberg ist unbestritten die Spitzenlage Rüdesheims – eine extrem steile Terrassenlage über dem Rhein. Die hier vorherrschenden schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, mineralischen Riesling von großer Präzision und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, trockener Jahrgang, in dem alte Reben in den Steillagen ihre tiefe Verwurzelung ausspielten. Ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure – die Grundlage für einen reifen, zugleich rassigen und finessenreichen Berg Schlossberg.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Spitzenlage Rüdesheim Berg Schlossberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Finesse, Mineralität und Präzision ausgerichtet, sodass das Terroir der Steillage unverfälscht zur Geltung kommt. Nur 4.242 Flaschen.

Im Glas

Ein finessenreicher, trockener Riesling mit einem Bukett reichhaltiger Aromen: zarte Pfirsich- und Nusstöne stechen besonders hervor, ergänzt um Zitrus, gelbe Frucht und eine feine, schiefrig-salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, klaren Nachhall.

Finessenreich und trocken, mit reichhaltigem Bukett – zarte Pfirsich- und Nusstöne über schiefrig-salziger Mineralität, präzise und mineralisch, mit langem, klarem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau; extrem steile Terrassenlage über dem Rhein; schiefer- und quarzhaltige Böden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; 4.242 Flaschen

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Weine

Weingut Andres Old Skool Rosé BIO

Roséwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder Old Skool Rosé Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss trocken · natürliche Hefen BIO (DE-ÖKO-039) 2024

Der Weingut Andres Old Skool Rosé trocken 2024 ist ein unkomplizierter Roséwein aus Spätburgunder. Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – ein Pfälzer für den unbeschwerten Genuss.


Old Skool Rosé – Spätburgunder aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die Old-Skool-Linie steht für Weine ohne Schnickschnack – unkompliziert, ehrlich und herkunftstypisch.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Rosé Frische und saftige Frucht – ein Spätburgunder-Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der auf Frische und Trinkfluss ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die saftige, dezente Frucht des Rosés – Erfrischung im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Rosé aus Spätburgunder, Jahrgang 2024; von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und schonend ausgebaut, ganz auf Frische und saftige Frucht ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein unkomplizierter Roséwein: feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten. Am Gaumen leicht und animierend, in schöner Balance – ein Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern Trinkfluss und Frische in den Vordergrund stellt.

Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – leicht, animierend und in schöner Balance.

Leicht gekühlt ideal zu Fingerfood und Sommersalaten. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fingerfood und Sommersalaten, zu leichten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch sowie zu mildem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Rosé, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, schonender Ausbau; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Schaumweine

Egly Ouriet Grand Cru Extra Brut

Champagner · Grand Cru · Pinot Noir & Chardonnay · Extra Brut

Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut ist der Einstieg ins Sortiment der Domaine Egly-Ouriet – und einer der strukturiertesten Non-Vintage-Champagner überhaupt. Alle Grundweine werden ausschließlich im Eichenholzfass vergoren, die Cuvée reift mindestens vier Jahre sur lattes, die Dosage liegt bei nur 1 g/l. Stilistisch steht dieser Grand Cru einem Jahrgangschampagner näher als einem klassischen Non-Vintage.


Ambonnay

Das Rückgrat der Cuvée bildet Ambonnay, die Heimatgemeinde der Domaine und eine der wenigen Champagne-Gemeinden mit Grand-Cru-Status für beide Hauptrebsorten. Ergänzt wird die Basis durch Frucht aus Bouzy, Verzenay und Verzy – drei weiteren Grand-Cru-Dörfern der Montagne de Reims. Kreideböden, südöstliche Exposition und alter Rebbestand prägen den Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Blend besteht aus 70 % Pinot Noir und 30 % Chardonnay. Die Basis bildet der aktuelle Basisjahrgang, ergänzt durch Reserveweine aus zwei älteren Jahrgängen. Alle Grundweine werden vollständig im Eichenholzfass vergoren und ausgebaut – kein Stahltank. Die Mindestreife sur lattes beträgt vier Jahre; die Dosage liegt bei 1 g/l.

Im Glas

In der Nase Birne, Gebäck, Pfirsich, Geißblatt und Orangenzeste – dicht und ausdrucksstark, ohne aufgesetzte Schwere. Am Gaumen mittlerer bis voller Körper, getragen von reifer Fruchtsubstanz und präziser Säure. Die Textur der Barriquegärung ist spürbar, ohne den Pinot Noir zu überlagern. Der Abgang ist lang, salzig-mineralisch und von der Kreidemineralität der Montagne de Reims geprägt.

Am Tisch

Dekantieren ist nicht nötig; ein kurzes Schwenken öffnet das Bouquet. Jetzt trinkreif, mit zwei bis fünf Jahren weiterer Reife gewinnt die Cuvée an Integration und Tiefe. Serviertemperatur 8–10 °C.

Klassische Begleitung: Hummer, Jakobsmuscheln, gereifter Comté, Kaninchen mit Pilzen und weißer Trüffel.


Lage: Ambonnay, Bouzy, Verzenay, Verzy – Grand Cru, Montagne de Reims
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut
Ausbau: Barriquegärung, mind. 4 Jahre sur lattes, 1 g/l Dosage

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Länder/Regionen

Chateau Du Retout Cru Bourgeois Haut Medoc

Rotwein · Haut-Médoc · Cru Bourgeois · Bordeaux

Château du Retout Cru Bourgeois Haut-Médoc ist ein klassischer Bordeaux-Rotwein aus der Appellation Haut-Médoc. Das Weingut liegt in Cussac-Fort-Médoc am linken Ufer der Gironde. Die Cuvée vereint die klassischen Médoc-Sorten und ist als Cru Bourgeois klassifiziert. Im Glas dunkle Frucht, Würze und geschliffene Tannine.


Haut-Médoc

Das Château du Retout liegt in Cussac-Fort-Médoc im Haut-Médoc, am linken Ufer der Gironde. Die kiesgeprägten Böden mit guter Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon und ergänzende Médoc-Sorten. Der Wein ist als Cru Bourgeois klassifiziert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot – Letzterer spielt auf diesem Terroir eine charaktergebende Rolle. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur und feine Würze verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Johannisbeeren, Pflaumen und dunkle Schokolade. Am Gaumen kommen reife Röstpaprika-Noten hinzu; geschliffene Gerbstoffe, vollmundig und lang. Der Abgang ist anhaltend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Cussac-Fort-Médoc, Haut-Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Haut-Médoc AOC – Cru Bourgeois
Ausbau: Cabernet Sauvignon/Merlot/Petit Verdot, Barriqueausbau

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Moulin a Vent 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Moulin-à-Vent · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Moulin-à-Vent Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Moulin-à-Vent 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Moulin-à-Vent gilt als der kraftvollste, langlebigste und „burgundischste" der Beaujolais-Crus; seine Granitböden mit hohem Mangananteil verleihen dem Gamay Tiefe, Struktur und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Moulin-à-Vent, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom mangan­reichen Granitboden von Moulin-à-Vent und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein „burgundischer" Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Moulin-à-Vent (Frankreich); Granitböden mit hohem Mangananteil; gilt als kraftvollster und langlebigster der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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