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28. September 2017

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Schaumweine

Clandestin Boréal 2022

Der ClanDestin Boréal 2022 Brut Nature ist Pinot Noir von nach Norden ausgerichteten Hängen der Côte des Bar. Die Reben sind 20 bis 35 Jahre alt und stehen auf Kimmeridge-Kalk. Kühle Lage, kein Zucker – ein Blanc de Noirs mit viel Spannung, gekeltert von Benoît Doussot in Landreville.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Duft nach grünem Apfel, Birne und Zitrusfrüchten, im Hintergrund Haselnuss und geröstetes Brot. Im Mund seidig und straff zugleich, mit knackiger Säure und viel Salz. Ein langer, gerader Abgang von großer Klarheit.

Mach was draus

Austern, Sushi, Ceviche, gegrillte Garnelen oder ein feiner Ziegenkäse. Er ist ein Aperitif für Kenner und passt auch zum ersten Gang. Schön für einen Abend, an dem man Champagner einmal ganz pur erleben möchte. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Boréal ist der kühlere der beiden Pinot Noirs. Zu Austern finde ich ihn großartig.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Von Hand gelesen, als ganze Trauben gepresst und spontan in gebrauchten französischen Eichenfässern vergoren. Anschließend reift er 24 Monate auf der Feinhefe.

Was heißt Boréal? Boréal bedeutet „nördlich“. Die Trauben stammen von nach Norden ausgerichteten Lagen.

100 % Pinot Noir · Côte des Bar, Nordlagen · Kimmeridge-Kalk · Reben 20–35 Jahre · Ganztraubenpressung · Spontangärung im gebrauchten Eichenfass · 24 Monate Hefelager · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2020

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheimer Berg Rottland Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · ~33 % Neigung Schiefer · Quarzit · Kies trocken · großes Holzfass Spontangärung · Handarbeit im Weinberg 2020

Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2020 stammt aus einer der bekanntesten Steillagen des Rüdesheimer Bergs. Mit ihren teils aprikosenartigen Aromen zählen die Weine des Berg Rottland zu den subtilsten des Rüdesheimer Bergs – finessenreich, tiefgründig und von großer Struktur.


Rüdesheimer Berg Rottland – subtile Steillage

Das 1880 gegründete Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau – Rieslinge, die selbst in warmen Jahren selten die 12-%-vol-Marke überschreiten.

Der Berg Rottland ist eine Steillage mit rund 33 % Hangneigung am westlichen Ortsrand von Rüdesheim, nahe dem Binger Loch; hier wurden bereits 1074 die ersten Weinberge angelegt. Die Böden sind sehr steinig und wechselhaft, mit Anteilen von Schiefer, Quarzit und Kies, teils leicht mit Löss abgedeckt. Das optimale Kleinklima mit hoher Licht- und Strahlungsmenge bringt reife Trauben hervor – die Grundlage für den finessenreichen, aprikosengeprägten Charakter dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Schiefer, Quarzit und Kies.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Einer der subtilsten Rieslinge des Rüdesheimer Bergs: zarte, aprikosenartige Steinobstaromen, dazu Pfirsich, Zitrus und feine Kräuter- und florale Anklänge über einer steinig-mineralischen Prägung von Schiefer und Quarzit. Am Gaumen finessenreich und geradlinig, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Zarte Aprikose und Pfirsich über steinig-mineralischer Prägung – finessenreich und geradlinig, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau; Steillage (~33 % Neigung) am westlichen Ortsrand; sehr steinig, Schiefer, Quarzit und Kies, teils lössüberdeckt
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg

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Schaumweine

Guy Charbaut Bruit Blanc 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Bruit Blanc 1er Cru Brut ist ein Blanc de Blancs aus reinem Chardonnay. Die Trauben stammen allesamt aus Bisseuil, einem kleinen Premier-Cru-Ort im Marnetal, der selten im Rampenlicht steht. Die Basis bildet der Jahrgang 2017, dazu kommen 15 % Reserveweine. Sieben Jahre lag er auf der Hefe.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. In der Nase helle Blüten, Haselnuss und etwas Zitrusschale. Im Mund straff gebaut, dabei mit cremiger Textur, salziger Note und viel Präzision; die Länge erstaunt.

Mach was draus

Ein ernsthafter Aperitif oder Begleiter zu Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge oder Geflügel. Auch zu einem jungen Comté sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas. Er trinkt sich jetzt schon gut und hat Reserven bis über 2030 hinaus.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Bruit Blanc ist ein Blanc de Blancs mit viel Reife und wenig Lärm. Mein Tipp für Chardonnay-Fans.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nur im Edelstahl vinifiziert, ohne Holz. Danach sieben Jahre Hefelager in den alten Kreidekellern unter Mareuil-sur-Aÿ.

Wie trocken ist er? Brut, mit einem Restzucker von 4,8 g/l.

Wer steht dahinter? Champagne Guy Charbaut aus Mareuil-sur-Aÿ, ein Familienhaus in dritter Generation.

100 % Chardonnay (Blanc de Blancs) · Bisseuil Premier Cru, Grande Vallée de la Marne · Basis 2017, 15 % Reserveweine · Edelstahl · 7 Jahre Hefelager · Brut, Restzucker 4,8 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Italien

Farnese Edizione Cinque Autoctoni No 22

Rotwein · Cuvée · 5 Rebsorten · Italien

Farnese Edizione Cinque Autoctoni No. 22 ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Süditalien. Eine Selektion aus fünf autochthonen Rebsorten – Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera – 13 Monate im Barrique gereift. Tiefes Granatrot, vollmundig und füllig.


Süditalien

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Die „Edizione Cinque Autoctoni" vereint fünf typische Rebsorten aus Apulien und den Abruzzen – die Nummer (No. 22) kennzeichnet die fortlaufende Edition.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera. Die malolaktische Gärung und die 13-monatige Reife finden im Barrique statt, was dem Wein Tiefe, Struktur und Röstnoten verleiht.

Im Glas

Tiefes Granatrot. In der Nase eine verschwenderische Fülle aus reifen Backpflaumen, Amarenakirschen, schwarzer Johannisbeere und geröstetem Brot. Am Gaumen vollmundig und füllig, mit guter Struktur und schmeichelnden Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. So gehaltvoll, dass er auch solo überzeugt – fast eine Weinmahlzeit für zwischendurch.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Süditalien (Italien)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Vino d'Italia, trocken)
Ausbau: 13 Monate im Barrique

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Veroilles 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Véroilles · 1er Cru (Monopol) Chambolle-Musigny höchster 1er Cru · 0,6 ha · Bajocium-Kalk 2023

Der Chambolle-Musigny Les Véroilles 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus dem höchstgelegenen Premier Cru von Chambolle – einer Monopol-Lage des Guts oberhalb von Bonnes-Mares. Ein straffer, präziser und aromatischer Pinot Noir mit feiner Mineralität und großer Eleganz.


Les Véroilles – Monopol-Premier-Cru oberhalb von Bonnes-Mares

Les Véroilles ist ein 5,7 Hektar großer Weinberg nördlich des Dorfes Chambolle, oberhalb des Grand Cru Bonnes-Mares. Nur ein kleiner Teil von 0,6 Hektar im südöstlichen Winkel – mit etwas tieferer Bodenschicht – genießt seit der Klassifikationsüberprüfung 1987 Premier-Cru-Status; diese Fläche ist eine Monopol-Lage der Domaine Ghislaine Barthod.

Als höchstgelegener Premier Cru von Chambolle herrscht hier ein kühleres Mikroklima mit starken Tag-Nacht-Schwankungen, was einen eleganten, schlanken Stil fördert. Die Osthänge erhalten reichlich Morgensonne; der Boden besteht fast ausschließlich aus Bajocium-Kalkstein unter lockerem, steinigem Geröll. Die gute Drainage führt zu Wasserstress und damit zu kleinen, konzentrierten Trauben. Der hohe Kalkanteil prägt die präzise Mineralität – eine Tiefe, die an den Nachbarn Bonnes-Mares erinnert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Elegant, fein geschliffen und beinahe feminin. Zarte Fruchtaromen und eine präzise, kalkgeprägte Mineralität führen über ein subtiles Spiel am Gaumen in einen sehr langen Nachhall.

Zarte Frucht und präzise, kalkgeprägte Mineralität über fein geschliffener Struktur – ein Pinot Noir von großer Klasse.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Véroilles (1er Cru, Monopol Ghislaine Barthod), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); höchster 1er Cru, Bajocium-Kalkstein mit steinigem Geröll, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask 57,30 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie. Gebrannt 2014 und vollständig im Oloroso-Sherryfass gereift – ein Einzelfass, in dem dunkle Trockenfrucht und Nuss auf maritimen Torfrauch treffen.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts; die Standard-Range ist mit rund 50 ppm kräftig getorft.

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt (rund 50 ppm), gebrannt 2014. Als Single Cask reifte er vollständig in einem Oloroso-Sherryfass, das Trockenfrucht, Nuss und würzige Fülle beisteuert. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Tiefes Gold bis Bernstein. In der Nase Dörrobst, Rosine, Walnuss und süße Sherrynoten, unterlegt von kräftigem Torfrauch. Am Gaumen vollmundig und würzig, mit dunkler Frucht, Schokolade, Nuss und maritimem Rauch. Langer, warm-rauchiger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, sherryfassgereiftes Einzelfass in Fassstärke für Liebhaber getorfter Islay-Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft ~50 ppm), Single Cask
Reifung: vollständig im Oloroso-Sherryfass; ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2014

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Meursault Cuvée Charles Maxime 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC (Cuvée Charles Maxime) 7 gutseigene Lagen · 3 ha Côte de Beaune 2022

Der Meursault Cuvée Charles Maxime 2022 der Domaine Latour-Giraud ist der Village-Meursault des Guts aus ausschließlich eigenen Weinbergen. Er steht für die Eleganz der Appellation – mit geschmeidigem Schmelz, frischer Säure und den charakteristischen Haselnussnoten.


Meursault – Cuvée aus sieben Lagen

Meursault bildet das Herz der „Côte des Blancs" und ist mit rund 430 Hektar die größte Weißwein-Gemeinde der Côte de Beaune. Die Domaine Latour-Giraud besitzt 3 Hektar in sieben Lagen – darunter Limozin, Crotots und Pelles Dessous direkt unterhalb der Genevrières, Poruzots, Vireuils Dessous nahe Auxey-Duresses, Clos du Cromin, Corbins und Malpoiriers im Norden Richtung Volnay.

Aus diesen Parzellen entsteht die Cuvée Charles Maxime – benannt nach den Großvätern Charles (Giraud) und Maxime (Latour). Die Domaine zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den geschmeidigen, zugleich frischen Stil dieses Meursault.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Schmelz und feine Würze gibt, ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht und Zitrus, untermalt von charakteristischen Haselnussnoten. Am Gaumen geschmeidiger Schmelz, getragen von frischer Säure und feiner Eleganz, mit langem Abgang.

Gelbe Frucht und Haselnuss über geschmeidigem Schmelz und frischer Säure – Meursault in eleganter Village-Form.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen, 3 ha
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2024

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit klarer Frucht, straffer Struktur und feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2024 – Graach (Mosel)

2024 war ein herausforderndes Jahr mit erfreulicher Bilanz: Nach warmem Winter und frühem Austrieb führten Frost Ende April und starker Hagel am 2. Mai zu teils erheblichen Schäden, besonders in den höheren Parzellen des Himmelreichs. Die langgezogene Blüte deutete auf niedrige Erträge und selektive Lese; ein trockener, warmer August stabilisierte die Reife. Die Lese begann am 23. September und erforderte mehrere Durchgänge. Das Ergebnis sind klassische, präzise Weine mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach aufwändiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die Gärung verlief reibungslos, die kühle Vergärung bewahrt die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett: klare Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und einer lebendigen, klaren Mosel-Säure, die in einen frischen, mineralischen Nachhall führt.

Klare Frucht nach Apfel und Zitrus über weißem Pfirsich, floralen Anklängen und feiner Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: aufwändige selektive Handlese in mehreren Durchgängen, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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