Al-Andalus – Weinbau im bergigen Land

Al-Andalus – Weinbau im bergigen Land

Mit dieser Ausgabe beginnt mit etwas, das ich eigentlich gar nicht mag: das Aufsplitten eines Themas auf mehrere Ausgaben. So etwas wie Spielfilme in der guten alten Zeit (Was bisher geschah…). Gleichwohl: das Thema ist einfach zu spannend und zu komplex, um es mal schnell in einem Artikel abzuhandeln.

Wir sprechen von Al-Andalus!

(aka Andalusien) Richtig gelesen: Südspanien! Das Land, wo es die süßen Weine und die zumindest in Deutschland zumeist süßen Sherrys gibt und Wein, der mit Orangenschalen versetzt ist und solcher, der mit eingekochtem Traubensirup angereichert wird. Dazu kommen Massen an bestenfalls belanglosen Weißweinen. Und das soll spannend sein? Das von ein paar guten Amontillados und Olorosos einmal abgesehen, nun ganz sicher nicht. Aber das, was dort kaum jemand vermutet: erstklassige Rotweine und durchaus spannende Weißwein.

Sinnstiftend zusammengefasst gibt es vier Bereiche, die ordentlich voneinander abzutrennen sind: Málaga (Ronda, Axarquía und das Zwischenland, auch das Hinterland), Granada (der Norden der Sierra Nevada und die Alpujarra), Almería (eine Art Wette auf die Zukunft) sowie Cádiz und Sevilla (unten am Meer, aber auch hoch in den Bergen). Den Spuren des Bären folgend beginnen wir mit

Málaga

Damals, es ist noch keine vier Jahrzehnte her, läuteten schon die Glöckchen, müde Geier kreisten über der Region. Die Glocken läuteten in ein paar kleinen Weilern, denn es würden wohl nicht viele Menschen herbeiströmen, um die D.O. Málaga unter die Erde zu bringen. Und selbst die Geier begriffen schnell, dass sich eine Leichenfledderei nicht lohnen würde. Genau an diesem Zeitpunkt erschien ein Deutscher mit Adelstitel auf der Bildfläche, der sonst eigentlich nur im Jet-Set bekannt war: Alfons(o) zu Hohenlohe, der „König von Marbella“. Alfons war nicht darauf aus, die Welt der Málaga-Weine zu retten, er wollte eigentlich nur guten Wein für das Nachtleben in Marbella. Seine Idee: Wein aus dem bergigen Hinterland der Provinz, Wein aus Ronda.

Ronda ist einer der Orte in Al-Andalus, der für vieles bekannt ist, nicht jedoch für Wein. Die Geschichte der Vinos Malagueños spielte sich wo anders ab, im Süden, nahe der Küste, aber auch in der Nähe von Antequera, im eher fruchtbaren Norden.

Ob nun die Römer oder die Griechen, beides ist zumindest dokumentiert, sich um den Weinbau in Málaga verdient machten, kann man so genau nicht bestimmen. Vielleicht waren es sogar die Phönizier, sie errichteten nahe der heutigen Stadt Cádiz ein Lager, die erstmals Rebstöcke nach Málaga brachten. Die Westgoten interessierten sich nicht für das Thema, sie waren in Al-Andalus auch eher weniger präsent. Orte wie Córdoba, Sevilla oder Medina Sidonia, die nur wenig später zu den beeindruckendsten Plätzen der Iberischen Halbinsel mutierten, waren kaum bekannt. Unter den Mauren florierte der Weinbau. Das mag verwunderlich erscheinen, ist es aber bei näherer Betrachtung dann doch nicht. Denn zum einen waren Tafeltrauben und Rosinen ein klassisches Lebensmittel, zum anderen wurde die strikte Alkoholabstinenz der Muslime erst durch Ayatollah Chomenei begründet. In den Zeiten der Abd-Al-Rahman – Dynastie war Weingenuss sowohl am Hofe als auch bei der Truppe nicht ungewöhnlich.

Die damals wirklich wichtige Rebsorte (sie ist es bis heute, zumindest im Süden) ist Moscatel de Alejandría, zumindest damals wurden die Weine stets süß ausgebaut. An den Granithängen, aber auch, in Axarquía, im Osten der Provinz, zwischen Málaga und Nerja, auf Schiefer, wuchsen die Stöcke dort, wo sonst nichts wächst. Nicht einmal der Bauboom hätte sie dort verdrängen können. Diese Arbeit jedoch wurde bereits vorher gründlich erledigt.

Ende des neunzehnten Jahrhunderts, alleine in der Provinz Málaga waren dereinst über einhundert tausend Hektar Land mit Reben bestockt, ereignete sich im Hafen von Málaga ein kleiner, aber entscheidender Zwischenfall: die Reblaus ging an Land. Und sie räumte auf. Es gibt in der Sierra de Tejeda und der Sierra de Almijara ein paar Ecken, die von der Reblaus nicht erreicht wurden, derartige Ecken findet man an vielen Stellen Spaniens, der Rest indes wurde vernichtet.

Dies geschah zu einem Zeitpunkt, in dem ohnehin gerade Krise angesagt war. Auch wenn die Weine aus Málaga nicht gerade die wichtigsten Exportartikel gen Lateinamerika waren, Cádiz und Sevilla gaben hier den Ton an, so ging der Verlust der Übersee-Kolonien mit dem Verlust eine großen Absatzmarktes einher. England war mit Jerez und Oporto beschäftigt, einzig Deutschland blieb, für die süßen Málagas. Aber auch das war bald Geschichte. In den sechziger Jahren war der Niedergang unübersehbar. Noch einmal zehn Jahre später standen in ganz Málaga gerade einmal knapp dreitausend Hektar unter Reben. In Málaga Stadt hatten sich gerade einmal eine Handvoll Betriebe gehalten, die süße, gelegentlich klebrige Weine unter das Volk brachten. Davon sind heute gerade einmal derer drei übrig.

Als Alfons von Hohenlohe begann, Reben in Ronda setzen zu lassen, gab es dort weit und breit keinen Weinbau. Fährt man übers Land, dann findet man keine alten Rebstöcke, es ist nichts geblieben von der Zeit, in der der Hauswein für Manche ein einträgliches Geschäft war. Alfons von Hohenlohe war, natürlich, kein Weinbauexperte, er hatte aber das Glück, mit einem Weinbauexperten zusammenarbeiten zu können, der gerade eben aus Bordeaux zurückgekehrt war: Juan Manuel Vetas. In der Folgezeit sollte Juan Manuel der Berater vieler Weingüter werden, wenn es darum ging, Parzellen zu selektieren und Reben zu setzen. Seine Zeit in Bordeaux brachte es mit sich, dass er sich für dortige Rebsorten interessierte, insbesondere für Petit Verdot, Cabernet Franc und, mit respektablem Abstand, Cabernet Sauvignon.

Allerdings sollte man sich gleich einmal von dem Gedanken verabschieden, dass das international Bordeaux-Blends seien. Die Reben stehen auf etwa achthundert Meter über Meeresniveau, und zumindest bis Mitte April regnet es beständig und intensiv. Gelesen wird spät, die Trauben reifen langsam aus. Genau deswegen spielt in und um Ronda inzwischen eine Rebsorte die erste Geige, die man dort schon gleich gar nicht erwarten würde: Pinot Noir.

Der erste, der Pinot Noir, in dem Fall natürlich Spätburgunder, gen Ronda brachte, war Friedrich Schatz aus dem Remstal. Er siedelte sich in den achtziger Jahren in Ronda an, heute kultiviert er gut drei Hektar Rebland, sieben oder acht verschiedene Weine, eher eleganter Art. Martin Kieninger brachte Pinot Noir aus Österreich gen Ronda, er begann aber erst zwei Jahrzehnte nach der Ankunft seines schwäbischen Kollegen, dessen Familie eigentlich aus Südtirol ist. Der mit Abstand beste Pinot Noir, vielleicht der beste, den es derzeit aus Spanien gibt, entsteht in einem gar nicht einmal so kleinen Weingut im Nordwesten des Ortes: Cortijo Los Aguilares; verantwortlich für diesen Wein ist Bibi García, die ihre Erfahrungen als Önologin an diversen Orten in und jenseits von Europa sammelte.

Bibi ist auch eine der wenigen, die einen ausgezeichneten Petit Verdot auf den Markt bringt. Diese Rebsorte ist schon einmal etwas bockig, grüne Tannine gibt es zuhauf. Die Weine brauchen Jahre, um zu reifen, viele Bodegas, die etwas knapp bei Kasse sind, können oder wollen sich das nicht leisten. Strukturell betrachtet ist Cabernet Franc die beste Rebsorte für die Weinberge im Norden und im Osten von Ronda; sie ist weniger anspruchsvoll hinsichtlich des Terroirs und sie reift etwas schneller als Cabernet Sauvignon, die in kühlen Jahren, auch so etwas soll es in Ronda geben, schon kämpfen muss. Verstärkt angebaut werden Merlot (sinnfrei) und Tempranillo (in der Regel betont langweilig). Weißweine gibt es zwar, in der Regel sind sie aber eher langweilig oder aufdringlich fruchtüberladen. Keine einzige der zweiundzwanzig besuchten Bodegas bot einen Weißwein zur Verkostung, von dem ich mir eine kleine Schachtel in den Kofferraum des ollen Ford Focus hätte legen wollen.

Aktuell bilden drei Bodegas die absolute Spitze der Region: die bereits erwähnten Cortijo Los Aguilares und Martin Kieninger sowie Bodegas Conrad, vor fast zwei Jahrzehnten von dem Schweizer Unternehmer Theo Conrad gegründet. Hier entstehen sehr mineralische, erdige Weine, die Reben stehen auf rotem Lehmboden, wie man ihn auch in Anguix antrifft. Mit kleinem Sicherheitsabstand folgen dann Bodegas Schatz und Bodegas Vetas, die zwei Urgesteine der Region. Cortijo La Parchite ist geschlossen, Alfons zu Hohenlohe feiert nicht mehr auf dieser Welt.

Weitere fünf oder sechs Weingüter keltern sehr gute Weine, ohne aber an das Qualitätsniveau der Top-Betriebe heranzureichen Samsara etwa, oder Lunares, Cézar, die einzige Bodega, die etwas weiter von Ronda entfernt ist. Doña Felisa gehört auch in diese Gruppe. Und dann, aber das ist in Touristenregionen nun einmal so, gibt es natürlich auch diverse Kellereien, die einfache Weine an kauflustige Touristen vertickern, die busweise vom nahen Málaga, von Marbella oder Estepona herangekarrt werden.

Der klassische Süden, dort, wo Moscatel die Hänge hoch- und wieder herunterkriecht, ist gerade erst dabei, sie neu zu erfinden. Die Stöcke stehen im Westen, nahe Manilva, auf Albariza-Böden, das ist der aus Sanlúcar de Barrameda, weiter im Osten, am Eingang der Axarquía, auf Schiefer. Eine Bodega mit gerade einmal achttausend Flaschen, eine Bodega, die eigentlich ein Lebensmittellieferant für die Gastronomie ist, und derer zwei, die auf den Namen Ordoñez hören, damit ist dieser Teil von Málaga auch schon beschrieben. Jorge ist der bekanntere, Veronica hat ihr Projekt dereinst mit Alois Kracher aufgebaut.

Der Osten der Axarquía ist ein extrem spannendes Gebiet. Von Cómpeta, das Hauptdorf, kann man auf das Meer blicken, es ist Luftlinie gerade einmal dreizehn Kilometer entfernt. Mit dem Auto braucht man eine Stunde. Hinter Cómpeta türmen sich die Sierra de Tejeda und die Sierra de Almijara gen Himmel, ihre Spitzen überklettern die Zweitausend-Meter-Linie mit Leichtigkeit. Schiefer und Granit dominieren. Und natürlich Moscatel. Die Süßweine von Telmo Rodriguez stammen aus Cómpeta. Bislang ist er der beste Botschafter der Region.

Dies aber könnte sich ändern, es wird sich ändern! Nicht mit Moscatel de Alejandría, sondern mit roten Sorten, mit klassischen roten Sorten aus Al-Andalus!!! Rome, Melonera, Blasco, Jaen Negro, Monastrell, Garnacha, Mantúo und noch einige mehr, auch ein paar weiße Sorten wie Vijiriega, Jaén Blanca oder Garnacha Blanca. All das steht in einem Weinberg, gerade einmal einen Hektar groß, die Reben wurden nach der Reblaus gesetzt. Das gibt es sonst nirgends in Al-Andalus, zumindest kennt der Oso Alemán keine vergleichbare Parzelle. Sie befindet sich wenige Kurven hinter Sedella, ein Ort, der von Cómpeta gerade einmal durch siebenhundert und achtunddreißig Kurven getrennt ist. Más o menos. Der Hang fällt gen Nordosten ab, die Reben blicken direkt auf das mächtige Gebirge. Bodega Sedella nennt sich dieses Unterfangen. In diesem Fall, das ist in Spanien beileibe nicht immer so, gehört die Parzelle einem waschechten Profi-Önologen: Lauren Rosillo (Tante Gockel weiß, was Lauren im Hauptberuf so macht). Es gibt einen Wein, wenige tausend Flaschen, mit all den Rebsorten. Vor etwa zehn Jahren legte Lauren eine Kopie des Weinberges an: die Reiser aus der alten Anlagen, neu gepfropft, nur wenige Meter von dem alten Weinberg entfernt. Der einzige Unterschied: die Parzelle fällt gen Süden ab. Seitdem gibt es zwei Weine: den Sedella und den Laderas de Sedella. Das ist schon großes Kino! Und nein – niemand würde in einer Blindverkostung Weine dieser Qualität der Weinregion Al-Andalus zuordnen. Text: El oso alemán

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Länder/Regionen

Shangri La Ao Yun 2020

Rotwein · Yunnan · China

Cabernet Sauvignon 60 % Cab Franc 18 % · Merlot 10 % Syrah 6 % · Petit Verdot 6 % Yunnan, China 2.200–2.600 m Höhe 12 Monate Holz & Steingut

Der Ao Yun 2020 ist der Icon-Wein der Shangri-La Winery, eines Weingutsprojekts des Luxuskonzerns LVMH (Moët Hennessy) im Norden der chinesischen Provinz Yunnan. Die Weinberge liegen im Vorland des Himalaya auf rund 2.200 bis 2.600 Metern Höhe – der Name Ao Yun bedeutet „über den Wolken fliegen". Vorbild ist Bordeaux: ein Cabernet-geprägter Rotwein aus einem Terroir, das es so kein zweites Mal gibt. Der erste Jahrgang kam 2013 auf den Markt.


Yunnan – Vorland des Himalaya

Die Reben wachsen in vier abgelegenen Bergdörfern – Adong, Xidang, Sinong und Shuori – am Fuß des heiligen Meili-Massivs, beidseits des Mekong. Auf 2.200 bis 2.600 Metern Höhe sorgen große Tag-Nacht-Unterschiede und ein zwischen Bordeaux und Napa liegendes Klima für eine langsame Reife. Ursprünglich brachten französische Missionare im 19. Jahrhundert Cabernet in die Region. China kennt kein europäisches Herkunftssystem; der Wein wird der Provinz Yunnan zugeordnet.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2020 ist eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 18 % Cabernet Franc, 10 % Merlot, 6 % Syrah und 6 % Petit Verdot. Der Wein reift rund zwölf Monate – etwa zu je 30 % in neuen und gebrauchten französischen Barriques, der Rest in Steingut-Amphoren. Verantwortlich ist der Bordelaiser Önologe Maxence Dulou. Nur ein Teil der Ernte gelangt in die finale Assemblage.

Im Glas

Klare, glänzende Farbe, weniger dunkel und dicht als viele Neue-Welt-Weine. Das Bukett wird zunächst von Cassis dominiert; mit Luft kommen Pfefferminz, Brombeere, Zartbitterschokolade sowie Anklänge von Rauch und Kaminholz hinzu. Am Gaumen ein kräftiges Tanningerüst – die Gerbstoffe sind reif und von schwarzer Johannisbeere unterlegt. Voll und opulent im Mund, mit langem Abgang. Mit Luftkontakt wird der Wein weicher und zugänglicher.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei 17–18 °C zeigt er sich am offensten. Klassische Begleitung: kräftiges rotes Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichte und reifer Hartkäse. Der 2020 hat Lagerpotenzial und entwickelt sich über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte weiter.



Herkunft: Yunnan, China (Vorland des Himalaya, 2.200–2.600 m)
Ausbau: ca. 12 Monate, französische Barriques & Steingut-Amphoren

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Länder/Regionen

Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023 ist ein eleganter, finessenreicher Chardonnay aus einem der kleinsten Premier Crus der Appellation – expressiv, mineralisch und mit großer Persistenz.


La Truffière – der kleinste 1er Cru von Puligny

Mit knapp 2,5 Hektar ist La Truffière einer der kleinsten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Den Namen verdankt die Lage dem burgundischen Trüffel, der hier früher kultiviert wurde und einst den Tisch der französischen Könige zierte. Der eher flache Boden ist rötlich gefärbt und durchzogen von zahllosen kleinen Kieselsteinen, die nachts die gespeicherte Sonnenwärme zurückgeben.

So reifen die Trauben gut aus – obwohl La Truffière in einer für Premier-Cru-Lagen ungewöhnlichen Höhe von rund 300 bis 330 Metern liegt, am oberen, südlichen Rand der Appellation Richtung Saint-Aubin. Kalksteingeprägtes Terroir und kühlere Höhenluft geben dem Wein seine feine Mineralität und feste Struktur.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen, Reife auf sehr feiner Hefe ohne übermäßige Bâtonnage in Fässern von 228 und 350 Litern mit nur rund 20 % neuem Holz; anschließend Lagerung im Tank und Abfüllung nach 16 bis 18 Monaten. Schwefel wird im strikten Minimum und nie während der Gärung eingesetzt – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Ein expressiver, schon in der Jugend hochparfümierter Puligny mit Anklängen von reifer Ananas und Mandelcreme. Am Gaumen elegant und finessenreich, mit klarer Mineralität, fester Struktur und guter Persistenz – ein Wein, der alle Merkmale eines großen Burgunders besitzt.

Finesse, Mineralität und Länge – La Truffière vereint die Eleganz von Puligny mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer oder Languste, zu Jakobsmuscheln, zu gegrilltem oder gebratenem Meeresfisch, zu Bresse-Geflügel in Sauce sowie zu mildem Ziegenkäse oder Reblochon.


Lage: Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière, Côte de Beaune (Frankreich); ~2,5 ha, ~300–330 m Höhe, rote, kieselige Kalksteinböden
Klassifikation: Puligny-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, Fässer 228/350 L, 16–18 Monate, Feinhefe ohne übermäßige Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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Weine

Schäfer-Fröhlich Stromberg Riesling GG 2021

Weißwein · Bockenauer Stromberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Bockenauer Stromberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr-Steillage Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Bockenauer Stromberg Riesling GG 2021 stammt aus Tim Fröhlichs steilster Lage – einer südexponierten Vulkanporphyr-Steillage mit alten Reben. Ein würzig-rauchiger, kraftvoller und salzig-mineralischer Riesling von großer Präzision und Tiefe.


Bockenauer Stromberg – Vulkanporphyr in Steillage

Der Bockenauer Stromberg ist eine VDP.Große Lage an der Nahe und die steilste Lage des Weinguts – mit bis zu 70 % Hangneigung, südlich ausgerichtet, sodass die Handlese hier zwingend ist. Anders als die Schiefer- und Quarzitlagen des Guts (Felseneck, Halenberg) ist der Stromberg von verwittertem vulkanischem Porphyr (Vulkangestein) geprägt. Dieser Boden verleiht dem Riesling seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und kraftvolle Struktur.

Die alten Reben – ein Teil deutlich über sechzig Jahre alt – wurzeln tief im kargen Fels und liefern kleine, intensive Beeren mit niedrigem Ertrag. Das ist die Grundlage für einen vielschichtigen, langlebigen Großen-Gewächs-Riesling.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr des Stromberg ergibt das ein Großes Gewächs von straffer Spannung, salziger Mineralität und feiner Würze – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Bockenauer Stromberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Stromberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr der Steillage lebt dieses Große Gewächs: Zitrus wie Limette und Grapefruit, gelbe Steinobstnoten, dazu Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen ist der Wein konzentriert, straff und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer ausgeprägt salzigen Mineralität. Jung zeigt er sich steinig und verschlossen, mit Belüftung gewinnt er Tiefe und Länge – und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, gelbes Steinobst, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – straff, salzig und präzise, mit sehr langem mineralischem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bockenauer Stromberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage (bis ~70 % Neigung) auf verwittertem vulkanischem Porphyr; alte Reben
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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Spanien

La Madriguera Rosé

Roséwein · D.O. Valencia · Bobal

Bobal 100 % Roséwein D.O.P. Valencia Terres dels Alforins

Der Antonio Arráez La Madriguera Rosé 2024 ist ein reinsortiger Rosé aus 100 % Bobal aus der D.O. Valencia. Blassrosa und leuchtend im Glas, bringt er valencianisches Sommergefühl an die Tafel – Sonne und Meeresluft der Costa del Azahar. Die Trauben wachsen im Hinterland westlich von Valencia auf rund 700 Metern Höhe. Tiefe Frucht trifft hier auf natürliche Frische.


Terres dels Alforins

Die Bobal-Reben stehen in den Terres dels Alforins westlich von Valencia, rund 90 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und auf etwa 700 Metern Höhe. Die Böden sind lehmig und karg, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Die großen Tag-Nacht-Unterschiede erhalten Frucht und Säure. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2024 besteht zu 100 % aus Bobal, einer autochthonen Rebsorte des spanischen Levante. Für den Rosé wird das Lesegut schonend und mit kurzer Maischestandzeit im Edelstahl verarbeitet, sodass die blassrosa Farbe und die klare Frucht erhalten bleiben. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez, die heimische Sorten modern interpretiert.

Im Glas

Blassrosa und leuchtend. In der Nase intensive Aromen von Himbeere und Erdbeere, untermalt von zarten Blütennoten. Am Gaumen frisch, klar und ausgewogen, mit saftiger Frucht und einer geradlinigen Säure. Der Abgang bleibt frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Tapas, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und leichte Sommergerichte. Ebenso gut solo, wenn der Sommer ruft. Der 2024 ist jung und frisch und sollte in den nächsten ein bis zwei Jahren getrunken werden.



Lage: Terres dels Alforins, Valencia (~700 m)
Klassifikation: D.O.P. Valencia
Ausbau: schonende Rosé-Bereitung im Edelstahl

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Weine

Radio Boka Verdejo Bag in Box 3 Liter

Weißwein · Verdejo · Bag-in-Box · Spanien

Radio Boka Verdejo Bag-in-Box (3 Liter) ist ein frischer, trockener Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien – reinsortiger Verdejo in der praktischen 3-Liter-Box. Goldgelb mit grünlichen Reflexen und sommerlich-fruchtiger Aromatik.


Castilla

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Verdejo trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla. Verdejo gilt als eine der prägenden Weißweinsorten Spaniens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren. Jung gefüllt, bleibt der Wein knackig und unkompliziert.

Im Glas

Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sommerliche Aromen von Zitronenschale, reifem grünem Apfel und Lindenblüten, dazu ein Hauch heller tropischer Frucht. Am Gaumen voll und saftig, mit einem schönen mineralischen Touch und frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche. Die Bag-in-Box bleibt nach dem Öffnen über den Zapfhahn mehrere Wochen frisch, ideal für den glasweisen Genuss.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und helles Fleisch.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt
Inhalt: 3-Liter-Bag-in-Box (entspricht 4 Flaschen)

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Spanien

Vina Ardanza Reserva 2019

Rotwein · Reserva · Rioja · Spanien

Viña Ardanza Reserva ist ein klassischer Rotwein der Bodega La Rioja Alta aus dem Rioja. Die trockene Cuvée aus Tempranillo und Garnacha reift lange in amerikanischer Eiche und zeigt balsamische, feinwürzige und komplexe Aromen.


Rioja Alta

Die Bodega La Rioja Alta wurde 1890 in Haro gegründet und zählt zu den traditionsreichen Häusern der Region. Der Tempranillo stammt von rund 30 Jahre alten Reben in Cenicero und Fuenmayor (Rioja Alta), die Garnacha aus Tudelilla in Rioja Oriental.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 80 % Tempranillo und 20 % Garnacha. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Tempranillo 36 Monate, die Garnacha 30 Monate in amerikanischer Eiche aus der hauseigenen Böttcherei (20 % neue Fässer).

Im Glas

Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife dunkle Frucht von schwarzer Kirsche, Pflaume und Cassis, dazu balsamische und würzige Noten von Vanille, Nelke und Pfeffer. Am Gaumen vollmundig und komplex, mit feinkörnigen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, vor dem Genuss dekantieren. Mit seiner Struktur eignet er sich auch für weitere Flaschenreifung.

Klassische Begleitung: Lammbraten, gegrilltes und geschmortes Fleisch, Wild und gereifter Käse.


Lage: Rioja Alta / Rioja Oriental (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: 36/30 Monate amerikanische Eiche

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Weine

Weingut Andres Donnerkiesel Weißburgunder Grauburgunder BIO

Weißwein · Pfalz · Grauburgunder & Weißburgunder

Grauburgunder & Weißburgunder Donnerkiesel (Cuvée) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres fruchtig · cremig Apfel · Birne BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Donnerkiesel 2025 ist ein fruchtiger, sinnlicher und cremiger Blend aus Grauburgunder und Weißburgunder. Die Brüder Michael und Thomas Andres haben zusammengefügt, was naheliegt – ein Geschmacks-Donnerwerk aus der Pfalz.


Donnerkiesel – Burgunder-Blend aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Donnerkiesel ist ihr fruchtbetonter Burgunder-Blend, in dem sie die beiden naheliegenden Rebsorten Grauburgunder und Weißburgunder zu einem harmonischen Ganzen assemblieren.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandsteinverwitterung bis Löss – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen zugänglichen, cremigen Wein mit klarer Fruchtprägung.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Donnerkiesel 2025 zeigt eine reife, saftige Frucht bei animierender Frische. Der auf Zugänglichkeit und Cremigkeit ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die fruchtige, verspielte Art des Blends – Fülle und Trinkfluss im Vordergrund.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grauburgunder und Weißburgunder, Jahrgang 2025; fruchtbetont assembliert.

Der Grauburgunder bringt viel Apfelaroma, der Weißburgunder als Gegengewicht ein gehöriges Maß an Birnenfrucht. Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von Frucht, Cremigkeit und Trinkfluss ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Viel Apfelaroma bringt der Grauburgunder, ein gehöriges Maß an Birnenfrucht als Gegengewicht der Weißburgunder. Der Donnerkiesel ist voll im Mundgefühl und hat eine transparente, verspielte Art; die Säure hält sich dezent im Hintergrund, und der Abgang ist weinig und lang. Ein wahres Geschmacks-Donnerwerk!

Apfel vom Grauburgunder, Birne vom Weißburgunder – voll im Mundgefühl, transparent und verspielt, mit dezenter Säure und einem weinigen, langen Abgang.

Ein cremiger, zugänglicher Burgunder-Blend zum Genießen. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu hellem Fleisch und Geflügel, zu Fisch in cremiger Sauce, zu Pasta- und Gemüsegerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Cuvée, Pfalz; Grauburgunder und Weißburgunder
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Whisky

The Alrik the Woodsmoked Hercynlan Single Malt Whisky Edition 1912 Samhain

Spirituose · Single Malt Whisky · Harz · Deutschland

The Alrik Edition 1912 Samhain ist ein kräftiger, holzrauchiger Single Malt Whisky der Hercynian Distilling Co. (Hammerschmiede) aus dem Harz. Aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz gebrannt und in PX-Sherryfässern gereift – wuchtig, aromatisch und auf 666 Flaschen limitiert.


Herkunft

Die Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede in Zorge im Harz brennt seit 2002 Single Malt Whisky – im klassischen Pot-Still-Verfahren, stets in kleinen Stückzahlen, ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff. The Alrik ist die holzrauchig-kräftige Reihe des Hauses, die 2007 als private Spielerei des Brennmeisters begann.

Destillation und Reifung

Gebrannt aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz, geräuchert über Buchen- und Erlenholz – kein Torf wie in Schottland, sondern echter Holzrauch. Die Edition 1912 Samhain reifte in ausgewählten PX-Sherry-Hogsheads und wurde zum Abschluss in einem PX-Sherry-Butt vermählt. Abgefüllt am 13.11.2020.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase kräftiger, teils aschiger Holzrauch, dazu honigglasierter Räucherspeck, Keksteig und süße Sherrynoten. Am Gaumen wuchtig und ölig, mit Toffee, Karamell, dunkler Frucht aus dem PX-Fass und langem, rauchig-würzigem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Tumbler oder Nosing-Glas, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein intensiver Whisky für Liebhaber rauchiger, sherryfassgereifter Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Zorge, Harz (Deutschland)
Art: Hercynian Single Malt Whisky – The Alrik (woodsmoked, Buchen- & Erlenrauch)
Reifung: PX-Sherry-Hogsheads, Final Touch im PX-Sherry-Butt
Edition: Edition 1912 Samhain, abgefüllt 13.11.2020, 666 Flaschen

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