Liquid Farm Chardonnay 2014 – Rita Hills – U.S.A.

Liquid Farm Chardonnay 2014 – Rita Hills – U.S.A.

Laut Aussage der Weinmacher von Liquid Farm lieben diese die Weine der „Alten Welt“. In diesem Fall wird sogar versucht, einem Chardonnay die Noten eines Old School Weißweines aus good old Europa zu verleihen. Nun weiss man natürlich nicht, wo die Vorbilder für diesen sogenannten Europäischen Weinstil bei den Jungs und Mädels von Liquid Farm liegen.

Streng genommen gibt es diesen Stil aber auch gar nicht. Es gibt Terroir Chardonnays sowie buttrige, fette, tropische, mineralische, knackige, vielschichtige, banale, gute und schlechte Chardonnay Typen auf der ganzen Welt.

Unbestritten und natürlich klar ist, dass diese Rebsorte, neben dem Riesling, die spannendste und beste Weißwein Rebsorte der Welt ist.

Dieser Liquid Farm Chardonnay aus dem Jahrgang 2014 aus Rita Hills gehört aber eher zu der Rubrik „alles versucht und leider nichts gewonnen“. Old school im Sinne von richtig gut und „burgundisch- mineralisch“ ist dieser Tropfen leider in keinster Weise. Es wurde massiv Holz eingesetzt, und zwar von dieser Sorte Barriquefässer, wo der Kokosnuss Geschmack den Duft und Geschmack komplett für sich einnimmt. Die Holzaromen verwirren zunächst das Duftaroma, um sich dann im ganzen Mundbereich an den Geschmackspapillen festzukrallen. Der ganze Wein schmeckt einfach nur nach einem ordinären Bounty. Süsslich ohne süss zu sein, ohne Länge und wenig frisch.

Vielleicht kommt dieser Wein ja in ein paar Jahren noch aus seinem zugeknöpften Gewand hervor geprescht und zeigt noch, was er so alles kann. Die Erfahrung ähnlicher Wein Typen, ob Old School oder New World, zeigt aber, dass hier meistens leider nicht mehr so viel zu erwarten ist.

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2022

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2022

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2021

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 forderte die Winzer. Auf einen milden Winter folgten kalte Phasen und Ende März kurze Wärme bis 27 °C, die einen frühen Austrieb auslöste. Drei Frostperioden im April mit Tiefstwerten bis −8 °C und nächtlichem Schneefall richteten erhebliche Schäden an; starke Hagelgewitter im Juni und Fruchtansatzabfall reduzierten den Ertrag weiter.

Sommerliches Wetter in der ersten Septemberhälfte ließ die Trauben gut ausreifen; die Lese begann am 17. September. Die Erntemenge war etwa halbiert, die Trauben jedoch gesund und reif. Für 2021 stehen eine feine Tanninqualität sowie ein ausgewogener, frischer Charakter.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Schaumweine

François Montand Blanc de Blancs Brut

Den François Montand Blanc de Blancs Brut öffnet man, wenn Champagner zu viel und Prosecco zu wenig wäre. Colombard, Ugni Blanc und Chardonnay, in der Flasche vergoren und auf der Hefe gereift – frisch, klar und trocken.

Im Glas

Hellgelb mit grünem Schimmer, feine und ausdauernde Perlen. Duft von Apfel, Zitruszeste und Blüten, dazu ein wenig frisches Gebäck. Im Mund straff und saftig zugleich, mit gelbem Apfel, Traube und Zitrone und klarer Säure. Trocken und mit einer salzigen Note im Ausklang.

Mach was draus

Austern, Ceviche, Sushi, Zander mit heller Soße, Ziegenfrischkäse oder Tempura – die Perlage räumt das Fett vom Gaumen. Ein Schaumwein für Empfänge, Geburtstage und den Aperitif auf der Terrasse. Gut gekühlt auf 6 bis 8 Grad und lieber im Weinglas als in der Sektflöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Im Weißweinglas wird er deutlich offener. Probier es einmal nebeneinander – der Unterschied ist erstaunlich.“

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Kurz gefragt

Wie wird er hergestellt? Nach der Méthode traditionnelle: Der Grundwein gärt im Edelstahl, die zweite Gärung findet in der Flasche statt, danach reift er rund neun Monate auf der Hefe.

Wie lange hält er? Er ist sofort trinkreif und bleibt in der Flasche zwei bis drei Jahre frisch.

Colombard, Ugni Blanc, Chardonnay · Chardonnay aus dem Jura, Colombard und Ugni Blanc aus der Gascogne · versektet im Jura · Grundwein im Stahltank, kein Holz, kein BSA · zweite Gärung in der Flasche, 9 Monate und mehr auf der Hefe · Brut · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses Les Hautés 2023

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2023

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2023 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; handwerklicher Weinbau

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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USA

J Dusi Wines Model M 2023

Rotwein · Cuvée · Paso Robles · Kalifornien

J Dusi Model M ist eine kalifornische Rotwein-Cuvée aus Paso Robles an der Central Coast. Winzerin Janell Dusi vereint die klassischen roten Rebsorten der Region rund um die Dusi-Heritage-Sorte Zinfandel – satte dunkle Beeren, Kirsche und etwas Vanille, weich und saftig am Gaumen.


Paso Robles

J Dusi Wines wird von Janell Dusi in Paso Robles an Kaliforniens Central Coast geführt. Die Familie baut hier seit den 1920er-Jahren Reben an; ihr alter Zinfandel-Weinberg (Dante Dusi Vineyard) ist bei Spitzenerzeugern begehrt. Paso Robles bietet große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede – ideal für aromatische, ausgewogene Rotweine. Der Name „Model M" erinnert an den Model-M-Traktor von 1939, den Arbeitsesel der Familie über drei Generationen.

Assemblage und Ausbau

Klassische Cuvée aus den roten Leitrebsorten der Central Coast – auf Basis der Dusi-Heritage-Sorte Zinfandel, ergänzt u. a. um Petite Sirah und Cabernet Sauvignon. Aus trocken bewirtschafteten (dry-farmed) Reben mit kleinen, konzentrierten Beeren entsteht ein vollmundiger, zugleich saftig-zugänglicher Rotwein.

Im Glas

Tiefes Dunkelblau-Violett, dabei ohne Schwere. In der Nase satte dunkle Beeren, Schwarzkirsche, Cassis und Blaubeere mit etwas Vanille und Backgewürz. Am Gaumen weich, saftig und vollmundig, mit viel Frucht, nur dezenter Würze und geschmeidigen Tanninen. Charmant und mit großer Trinkfreude.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; an heißen Sommertagen verträgt er auch ein paar Minuten im Kühlschrank. Ein vielseitiger Allrounder für Terrasse und Grillsaison – und einer der besten Pizzaweine überhaupt.

Klassische Begleitung: Pizza, Burger, Gegrilltes, Lamm und herzhafte Pasta.


Lage: Paso Robles, Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: Cuvée auf Zinfandel-Basis, u. a. mit Petite Sirah und Cabernet Sauvignon; dry-farmed

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Spirituosen

Yzaguirre Vermouth Rojo 1,00 Liter

Vermouth · Rojo · Katalonien · Aperitif

Yzaguirre Vermouth Rojo ist ein roter Wermut aus Katalonien, hergestellt nach der originalen, traditionellen Rezeptur der Bodegas Yzaguirre. Das Haus produziert seit 1884 in El Morell zwischen Reus und Tarragona. Grundlage ist ein Weißwein aus Macabeo, der mit Karamell und rund 80 Kräutern und Gewürzen mazeriert wird. Im Glas ein bernsteinroter, würziger Aperitif mit mild-süßem Charakter.


Katalonien

Die Bodegas Yzaguirre wurden 1884 von Enrique de Yzaguirre gegründet und sitzen in El Morell, zwischen Reus und Tarragona. Die Rezeptur folgt der Tradition der alten Wermut-Häuser am Fuß der italienischen Alpen und wird bis heute als geheime Formel bewahrt. Der Grundwein stammt aus der katalanischen Macabeo-Traube.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein aus Macabeo, der mit Karamell gefärbt wird. Dazu kommen rund 80 Kräuter, Wurzeln und Gewürze wie Wermutkraut, Zimt, Kardamom und Nelke. Der Rojo ist im Stil leicht süß und vollmundig – der klassische rote Wermut Spaniens.

Im Glas

Bernsteinrot bis Mahagoni. In der Nase aromatische Kräuter und warme Gewürze mit balsamischen Noten. Am Gaumen mild-süß und ausgewogen, mit Anklängen an reife Frucht, Karamell und Würze. Der Abgang ist weich mit feiner Kräuterbitterkeit.

Zum Genuss

Sehr kühl bei 6–8 °C servieren, klassisch auf Eis mit einer Orangenscheibe und einer Olive. Ein Aperitif für jeden Tag, ebenso Basis für Cocktails wie Negroni oder Americano.

Passt außerdem zu Oliven, Tapas, spanischem Käse und gesalzenen Nüssen.


Herkunft: Katalonien, Spanien (El Morell)
Art: Vermouth Rojo (roter Wermut)
Grundlage: Macabeo-Wein, Karamell, rund 80 Botanicals

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Spirituosen

Prinz Alte Himbeere

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Himbeere ist eine holzfassgereifte Wald-Himbeerspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Die Waldhimbeere mit ihrem charakteristisch starken Eigengeschmack kommt hier besonders gut zur Geltung – goldig-rötlich, intensiv-fruchtig, mit klarer Süße und feiner Vanillenote aus dem Fass.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Waldhimbeeren werden über die Sommermonate bis in den September geerntet und müssen rasch verarbeitet werden.

Destillation und Reifung

Da Himbeeren wenig Zucker enthalten, werden sie nicht eingemaischt, sondern mazeriert – in Alkohol eingelegt, sodass die Fruchtaromen übergehen. Anschließend wird im doppelten Prinz-Feinbrandverfahren destilliert. Nach mehrjähriger Ruhe im Steingut reift das Destillat in kleinen Prinz-Holzfässern und wird zuletzt mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Goldig-rötlicher Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase sortenintensiv nach sonnengereiften Waldhimbeeren. Am Gaumen entfaltet sich das volle fruchtige Potenzial: sortentypischer Himbeergeschmack, klare Süße und eine feine, leicht vanilleartige Holzfassnote.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die beerige Frucht passt auch zu Dessert oder über Vanilleeis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Wald-Himbeerspezialität (Obstbrand)
Destillation: Mazeration, doppeltes Feinbrandverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Prinz-Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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