Mina – Bilbao – Spanien

Mina – Bilbao – Spanien

Theke oder Tisch? Sieben, zehn oder vierzehn Gang Menü? Weinbegleitung oder nicht? Während die ersten Fragen schon vorab bei der Reservierung im Restaurant Mina geklärt werden müssen, sollte die Entscheidung nach dem hier eingenommenen Menü ganz klar vierzehn Gänge und besser keine Weinbegleitung heißen.

Die Weinbegleitung widmete sich an diesem Abend der zur Zeit coolen und hippen Naturweinszene: einem Txakoli als Orange Wein, einem extrahierten Garnacha, wieder in Mode gekommenen Claretes von Anno dazumal und ähnlichen Trinkspässen, die vielleicht spannend sind, aber richtig gut schmecken tun diese nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn das Menü so gut mundet wie hier im Restaurant Mina in Bilbao.

An der Theke sitzend kann der Gast das äußerst ruhige Treiben in der kleinen, offenen Küche beobachten und bewundern, wie viele Miniatur Speisen hier in Windeseile produziert und serviert werden. Im Mina wird vor allen Dingen am äußersten Limit gewürzt und auch mit starken Zitrusaromen und ordentlichen Säurestrukturen gearbeitet. Das bringt Frische und Länge in die Gänge und lässt einen klaren Gaumen zurück.

Die einzelnen Gänge schwankten ein wenig zwischen Genie und Wahnsinn, wobei das Geniale an diesem Abend zweifellos die Oberhand hatte. Die frischen Lebensmittel werden übrigens täglich direkt auf dem La Ribera Markt gekauft. Dieser Markt gilt als größter überdachter Markt ganz Europas und vom Restaurant aus kann dieser gut und schnell erreicht werden.

So wechselt im Mina teilweise auch täglich, je nach Marktlage, das Menü. Das seit elf Jahren von Chefkoch Álvaro Garrido und seinen Mitarbeitern geführte Restaurant hat gerade einmal 25 Sitzplätze und bietet einen grandiosen und tollen Genusstrip. Manchmal glaubt man, schon alles gegessen und jede Geschmackskombination im Mund gehabt zu haben. Im Mina wird man vom Gegenteil überzeugt.

Ähnlich wie im Restaurant Mugaritz scheint hier ein wahrer Tüftler und Geschmacksvordenker am Werk und Herd zu sein, der Neues erfindet und Altes bewahrt. Gerade in der Nachbetrachtung ein mehr als nur geniales Menü.

Der Fluss Nervion mit dem Markt La Ribera zur rechten Hand.

Bacalao in verschiedenen Texturen und Landeigelb mit geröstetem Brot.

Gillardeau Auster und Gingelee mit Zitrusaromen. Das süsse Gingelee prägt den Geschmack im oberen Mundbereich. Dort entfaltet sich dann eine gewisse Bitterkeit mit einer starken Süße, die Wacholdernoten des Gins und der Alkohol dienen dazu noch als Geschmacksträger. Die Auster geht sensorisch erstmal komplett unter, nimmt nach dem ersten Bissen aber dann deutlich an Fahrt auf und zeigt im Abgang jodige, salzige und frische Elemente. Ein Geschmacksbild was unheimlich konträr wirkt, aber dann toll miteinander harmoniert. Ganz starker erster Gang.

Miesmuscheln in Zitronengrass auf Kokosnusssuppe und scharfen Tomaten. Was bei der Auster noch grossartig geklappt hat, war bei diesem Gang etwas zu viel des Guten. Zu viel Zitronengrass Aromatik und die Miesmuscheln waren zwar von einer guten, aber leider nicht wirklich sensationellen Qualität. Aber auch bei diesem Gericht war klar, dass hier im Mina mit viel Würze, sehr starken Zitronenaromen und ziemlich vielen Kontrasten gearbeitet wird.

Krabbenfleisch unter einer Passionsfrucht Emulsion. Herzhaftigkeit und Kraft der Krabbe treffen auf lebendige Frucht und Säure der Tropenfrucht. Spannender und auch leckerer Gang.

Cremiger schwarzer Käse in einer Pilz- Hühnerbrühen Infusion. Der Käse wurde mit schwarzem Knoblauch und Sepiatinte gefärbt und die Brühe aus gerösteten Hühnern gewonnen. Ein herb schmeckender Gang. Intensiv, anders, ziemlich gewagt und im Nachhall auch mütterlich warm schmeckend.

Geräucherte Stachelmakrele auf einer Blumenkohlcreme und Cider Emulsion. Kurz erwärmte und perfekt geräucherte Makrele. Der Tranigkeit des Fisches wird eine perfekte Säure in Form des Ciders entgegengesetzt; die Blumenkohlcreme dient dabei als gutes Bindeglied. Die Makrele war dazu noch in einer spektakulären Produktqualität. Auch Minuten nach dem letzten Biss im Nachgeschmack zu schmecken. Großes Kino!

Aubergine konfiert mit rotem Tee, Honig und Limette unter einer weißen Gamba auf einer Soja Brandy Reduktion. Tolles Spiel zwischen Säure und Süße und einem mehr als gelungenen Auberginen Eigengeschmack. So sollten die sonst langweilig schmeckende Aubergine immer schmecken!

Geröstete Jakobsmuschel in einer Gemüsebrühe aus gegrilltem Gemüse. Schmackhaft, voller Volumen und ein Top Grundprodukt machen auch hier Lust auf noch mehr kleine, verführerische Gänge.

Geräucherter Thunfisch auf einer grünen Curryreduktion. Hier stimmte a) die Qualität des Thunfisches leider nicht und b) auch der Curry Geschmack biss sich mit dem zu tranigen Fischaroma.

Tintenfisch zerstückelt als Risotto getarnt. Fantastische Interpretation eines Calamar Risottos. Tolles Spiel zwischen der Schärfe des Pimienton und der Frische der Zitrusfrüchte.

Die Kunst der Gaumenprovokotion in absolut perfekter Vollendung und der Gang des ganzen Abends dann, die Gänseleber mit Kaisergranat und Fenchel in einer stark Zitrus lastigen, an der Grenze zum Sauren übergehenden Reduktion.

Bonito in Gemüsebrühe, frisches Gemüse und Basilikum. Nach dem Gaumenhammer zuvor ein guter Gang bei dem im Nachgeschmack das Basilikum gegen den Thunfisch dominierte. Eine Speise, die stark polarisierte und unterschiedliche Meinungen an der Theke hervorrief.

Im Green Egg gegrillte Wachtel auf einer scharfen Wachtelreduktion, Gemüse und Senfkörner. Ein feiner, zarter Hauptgang. Perfekt gegart und mit wilden, asiatischen Aromen gespickt.

Dieser Nachtisch wird das „Meer“ genannt und kann als Limonen Variation in verschiedenen Texturen beschrieben werden. Quasi als Sorbet Ersatz und mit der frischen, reinigenden Wirkung, die so ein kleines Dessert nach dem Hauptgang auch haben sollte.

Milcheis auf Ras al Hanout Gewürzmischung und Wildfrüchten. Auch fast am Ende noch einmal ein provokantes Geschmacksspiel mit komplett unterschiedlichen Aromen, die vordergründig eigentlich gar nicht zusammen passen können. Aber auch dieses Dessert verwundert erst im Mund und im Nachgeschmack kommt die Erkenntnis, dass dies eine wirklich neue und auch perfekt harmonierende Geschmackserfahrung war.

Zabaione aus braunem Zucker mit einem Bitterorangen Sorbet und Joghurtsphären. Ein Klassiker des Hauses, der hier wohl jedes Menü in den letzten elf Jahren beendet hat.

Und noch ein paar Petit Fours in Form von einer Art Madalena, Butterkeksen und einem leicht saurem Gelee.

Restaurant Mina
Martzana Kaia, s/n
48003 Bilbao
Spanien
Telefon: +34 944 79 59 38
www.restaurantemina.es

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Frankreich

Domaine Paul Pillot Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Côte de Beaune 2023 ~10 % neues Holz

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 der Domaine Paul Pillot ist ein floraler, frischer Rotwein aus der Côte de Beaune – rubinrot, fein und voller Trinkspaß. Ein eleganter Einstieg in die Rotweine eines der spannendsten Erzeuger Chassagnes.


Bourgogne rouge aus der Côte de Beaune

Die Domaine Paul Pillot in Chassagne-Montrachet ist vor allem für ihre großen Weißweine berühmt – doch Thierry Pillot keltert seine Rotweine mit demselben Fingerspitzengefühl. Die Trauben für diesen Bourgogne stammen aus Lagen bei Chagny und Remigny, südlich von Chassagne.

Die Kalk-Ton-Böden geben dem Wein Frische und aromatischen Auftrieb. So entsteht ein Pinot Noir, der seine Herkunft klar zeigt, ohne lauter zu sein, als es das Terroir erlaubt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde, großzügige Ernte – ein entspannter Jahrgang mit unmittelbarem Charme in Rot wie Weiß.

Bei den Roten zeigt sich 2023 bei Pillot floral und frisch, mit durchscheinender Farbe, geringer Extraktion und seidigem Fluss.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Schonende Vinifikation mit eigenen Hefen, teils unter Verwendung von Ganztrauben und mit minimalem Schwefeleinsatz. Der Ausbau erfolgte in Fässern unterschiedlichen Alters mit nur rund 10 % neuem Holz, bevorzugt in größeren Fassformaten – ganz auf Reinheit und Frucht ausgerichtet.

Im Glas

Durchscheinendes Rubin. In der Nase rote und dunkle Frucht – säuerliche Kirsche, Johannisbeere, zerdrückte Erdbeere –, dazu florale Noten und ein Hauch Würze und Erde. Am Gaumen mittelgewichtig, lebhaft und seidig, mit feinem, kreidigem Tannin und sanftem Grip im Finale.

Ein Pinot zum Verlieben: floral, frisch und voller Trinkspaß – nicht lauter, als das Terroir erlaubt.

Jung schon zugänglich, über etwa drei bis fünf Jahre gut trinkbar. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Kalb, Schmorgerichte wie Bœuf bourguignon oder Lammschulter, dazu mild gereifter Käse. Ein geselliger, vielseitiger Pinot Noir.


Lage: Côte de Beaune (Chagny/Remigny, südlich von Chassagne-Montrachet); Kalk-Ton-Böden
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir; ~10 % neues Holz, größere Fassformate, teils Ganztrauben · Biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2011 Biodynamie · 13,50 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011 ist der allererste Jahrgang dieses biodynamischen Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – ein klassisch nordrhôneartiger, mineralisch-würziger Wein von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt nahe Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2011 – Walla Walla Valley

2011 war einer der kühlsten und spätesten Jahrgänge der Region – ein ausgesprochen klassisches Jahr mit niedrigeren Alkoholgraden, lebendiger Säure und einem nordrhôneartig zurückhaltenden, eleganten Stil.

Zugleich ist 2011 der allererste Jahrgang von Horsepower Vineyards – der Beginn einer der gesuchtesten Syrah-Serien Nordamerikas.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2011, 13,50 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Ein klassisches Nord-Rhône-Profil: Brombeere und Cassis treffen auf Eisen, flüssiges Mineral, geräuchertes Fleisch und eine fast blutige Note, dazu Speck, Jod und kreidige Salinität. Am Gaumen vollmundig, geschichtet und fabelhaft konzentriert, mit

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Frankreich

Groffier Gevrey Chambertin Les Seuvrees 2020

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Les Seuvrées Gevrey-Chambertin (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Gevrey-Chambertin Les Seuvrées 2020 stammt von einer Village-Lage unter dem Grand Cru Mazoyères-Chambertin, an der Grenze zu Morey-Saint-Denis – ein frischer, präziser Pinot Noir, ohne Neuholz ausgebaut.


Gevrey-Chambertin Les Seuvrées – die Lage

Les Seuvrées liegt am Südende von Gevrey-Chambertin, direkt unterhalb des Grand Cru Mazoyères-Chambertin und hart an der Grenze zu Morey-Saint-Denis. Die Lage nimmt stilistisch mehr vom kräftigeren Morey-Charakter auf als vom klassischen Gevrey. Groffier bewirtschaftet hier teils alte Reben.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Ausbau je nach Jahrgang und Cuvée feinjustiert und nur einmal am Ende abgestochen.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit einem Drittel Ganztrauben, ausgebaut ausschließlich in gebrauchten Fässern, ohne Neuholz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Ein klares, präzises Bouquet mit dem für die Domaine typischen Leitmotiv welker Rosenblätter, das sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen mittelgewichtig, mit knackiger Cranberry und Erdbeere, guter Säure und einer feinen Bitternote zum Abgang, die den Speichel anregt – frisch, würzig und sehr nachhaltig.

Knackig, frisch und präzise – ein Gevrey mit Morey-Charakter, ohne Neuholz.

Profitiert von drei bis vier Jahren Flaschenreife. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Geflügel, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Seuvrées, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); unter Mazoyères-Chambertin, Grenze zu Morey-Saint-Denis, teils alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ein Drittel Ganztrauben; kein Neuholz (gebrauchte Fässer); ein Abstich; 13,50 % vol

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Weine

Vinos de Encostas Xose Lois Sebio Superheroe MAGNUM

Wein · Rotwein · Spanien

Xosé Lois Sebio Superhéroe ist ein charaktervoller Rotwein von Vinos de Encostas – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum, die dem Wein eine besonders harmonische Reifung schenkt.


Herkunft / Nordwestspanien

Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas) zählt zu den engagierten Erzeugern im atlantisch geprägten Nordwesten Spaniens und arbeitet mit den heimischen, oft alten Rebsorten der Region. Seine Weine stehen für kühle Eleganz, Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Aus autochthonen Reben des Guts vinifiziert, in einem auf Frische und Terroir ausgerichteten Stil. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l), in der der Wein dank des größeren Volumens langsamer und besonders harmonisch reift. Trocken ausgebaut. (Genaue Rebsorte, Herkunft und Ausbau laut Etikett/Steckbrief.)

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht, florale Noten und feine Würze mit mineralischem Anklang. Am Gaumen frisch und saftig, mit lebendiger Säure, fein gewobenen Tanninen und elegantem, langem Abgang.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – die Magnum ist ideal für besondere Anlässe und Tafelrunden.

Passt zu: Geflügel, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Erzeuger: Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas), Nordwestspanien
Klassifikation: Rotwein aus autochthonen Reben, trocken (Details laut Etikett)
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Spirituosen

Valverde Grappa di Moscato L'Armonia

Spirituose · Grappa · Moscato · Italien

Valverde Grappa di Moscato L'Armonia ist eine sortenreine italienische Grappa aus Moscato-Trester. Klar und unverändert (bianco), besticht sie durch die unverwechselbar blumig-aromatische Art der Muskattraube.


Herkunft / Italien

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand und darf ausschließlich aus in Italien gewonnenem Traubentrester hergestellt werden. Diese Grappa stammt sortenrein vom Moscato (Muskat) – einer der ältesten und aromatischsten Rebsorten. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester der Moscato-Traube. Als klare Grappa (bianco) reift sie nicht im Holz, sondern bewahrt unverfälscht die typische blumig-traubige Aromatik des Moscato.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase intensiv blumig und traubig, mit der charakteristischen Muskat-Aromatik, dazu Anklänge von Rosenblüte und Litschi. Am Gaumen weich und aromatisch, mit klarer Frucht und einem feinen, anhaltend wärmenden Abgang.

Pur genießen

Leicht gekühlt in einem Grappa-Glas servieren – als aromatischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder zu Obstdesserts und Gebäck.


Herkunft: Italien; Valverde
Art: Grappa (klar, bianco)
Grundlage: Trester der Moscato-Traube (sortenrein)
Reifung: ohne Fassreife

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2023

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2023 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Rotwein-Ernte mit klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Die alten Reben geben Konzentration und Substanz, die der Ausbau im Holzfass in eine feine, geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig und fein, mit weichem Tannin und langem, mineralischem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2021

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2021 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Wein mit frischer, transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: helle und dunkle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein, frisch und transparent, während die alten Reben Konzentration und Substanz geben, die der Ausbau im Holzfass in eine geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Helle und dunkle rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig, fein und frisch, mit weichem Tannin und langem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Schaumweine

Petit Clergeot Champagne Parcelle Chevry Cuvée Cuve V21 Pinot Noir

Champagner · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Brut Nature

Petit Clergeot Parcelle Chevry Cuvée Cuve V21 ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Pinot Noir, komplett ohne Dosage und damit knochentrocken abgefüllt. Ein sehr eleganter, spritziger Blanc de Noirs. Im Glas feinste Perlage, klare mineralische Textur und ein fokussierter Abgang.


Parcelle Chevry

Der Champagner stammt von der Einzelparzelle „Chevry" des Hauses Petit Clergeot in der Aube (Côte des Bar), dem südlichen Teil der Champagne. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Pinot Noir seine klare, mineralische Textur und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus der Einzelparzelle Chevry. Der Ausbau erfolgt im Tank (Cuve); abgefüllt komplett ohne Dosage – knochentrocken.

Im Glas

Helles Gold mit feinster Perlage. Frisch und spritzig, mit klarer, mineralischer Textur. Am Gaumen spannungsgeladen, tänzelnd und fokussiert, mit einem präzisen, trockenen Abgang. Ein individueller, eigenständiger Champagner.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Parzelle Chevry, Aube / Côte des Bar (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Pinot Noir, Tank (Cuve), ohne Dosage

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