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11. November 2017

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Weine

Hermann Ludes Mosel Riesling

Weißwein · Mosel · Riesling (feinherb)

Riesling Mosel · Thörnich feinherb Schieferböden

Der Mosel Riesling feinherb von Hermann Ludes ist der süffige, saftige Basis-Riesling des Guts – steinig, intensiv und von makelloser Frische. Ein Paradebeispiel für einen authentischen Mosel-Riesling, wie er sein sollte.


Mosel-Riesling – Steillagen rund um Thörnich

Es wird Zeit, mehr Werbung für die herausragenden Mosel-Rieslinge zu machen, die quasi um die Ecke wachsen. Was hier in mühevoller Handarbeit und in respekteinflößenden Steillagen den Schieferböden abgerungen wird, ist spektakulär lecker, unfassbar lagerfähig – und sollte von mehr Menschen wahrgenommen werden.

Der Basis-Riesling stammt aus Weinbergen der Gemarkung Thörnich und der Steillage Ritsch – Riesling von den typischen Schieferböden der Mittelmosel.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling von der Mosel, feinherb ausgebaut, mit gerade einmal 10 % Alkohol – damit angenehm leicht.

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Wie alle Ludes-Weine profitiert auch dieser stark von Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Süffig, saftig, weinig und intensiv, mit makelloser Frische. Die vorhandene Restsüße wirkt durch die tragende Säurestruktur frisch und transparent – fast knackig, immer steinig und deutlich nach den Schieferböden der Mosel schmeckend. Leicht und animierend, ein perfekt gemachter Alltags-Riesling von echter Herkunft.

Steinig, knackig und makellos frisch – ein authentischer Mosel-Riesling, wie er sein sollte.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitig zu hellem Fleisch, Fisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ebenso ein süffiger Aperitif.


Lage: Mosel (Gemarkung Thörnich, Steillage Ritsch); Schieferböden
Klassifikation: Mosel Riesling, feinherb
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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Schaumweine

Mabe Composition I Brut Nature

Mit dem Mabe Composition I Brut Nature hat das kleine Haus aus Venteuil seine erste Cuvée gemischt. Zwei Herkünfte treffen sich: Meunier (60 %) von der Lage Les Petits Prévosts in Bonneil und Chardonnay (40 %) aus Oger, einem Grand Cru der Côte des Blancs. Der Name ist Programm – die Mischung wird mit jedem Jahr neu austariert.

Im Glas

Helles Gold, seidige und zugleich präzise Perlen. In der Nase Zitrusschale, gelber Apfel und Birne, dazu Kreide und ein wenig Brioche. Im Mund voll und doch klar gebaut: Der Meunier gibt saftige Frucht, der Chardonnay macht den Wein schlank und lang. Das Finale ist kühl und fokussiert. Mit Luft gewinnt er deutlich.

Mach was draus

Zu Brathähnchen oder Perlhuhn mit hellem Jus, zu Meeresfrüchten, Fisch und feinen Vorspeisen. Er gehört eher an den Esstisch als an die Bar. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Composition I bringt Saft und Spannung zusammen. Ein toller Einstieg in die Welt von Mabe.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Der Meunier wächst auf tonreichen Böden in Bonneil im Marnetal, gepflegt von Guillaume Marteaux. Der Chardonnay kommt von der Familie Vincey aus Oger, wo die Reben auf Kreide stehen.

Wie wird er gemacht? Beide Gärungen – die alkoholische wie die malolaktische – laufen spontan. Danach liegt der Wein in Eichenfässern auf der Hefe, mit wenig neuem Holz; die zweite Gärung findet unter Korken statt. Ungeschönt, unfiltriert und ohne Dosage.

60 % Meunier, 40 % Chardonnay · Les Petits Prévosts, Bonneil (Ton) · Oger (Grand Cru, Kreide) · Spontangärung · Hefelager im Eichenfass · Tirage unter Korken · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature, 0 g/l · Champagne Mabe, Venteuil · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature

Eine Lage, eine Rebsorte: Der Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature besteht nur aus Meunier, gewachsen auf der gleichnamigen Parzelle in Bonneil. Das Dorf liegt im westlichen Marnetal, wo Meunier traditionell den Ton angibt. Spontan vergoren, im Holz gereift, ohne Dosage.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Die Nase pendelt zwischen dunkler Frucht und einem exotischen Hauch, darunter liegt herzhafte Würze mit einem Anflug von Rauch. Am Gaumen straff geführt und doch geschmeidig, fast etwas fleischig, mit klarem Gerüst und frischer Spannung. Im Finale Salz und Erde statt Opulenz.

Mach was draus

Charcuterie, Geflügel, Pilzgerichte oder Speisen mit milder Würze. Er braucht einen gedeckten Tisch, mehr als einen Stehempfang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Petits Prévosts zeigt, wie ernst Meunier sein kann. Würzig, rauchig und salzig.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Meunier im Marnetal? Meunier beginnt im Frühjahr später zu treiben als Pinot Noir und ist dennoch früher reif. Das macht ihn ideal für die kühlen Lagen an der Marne, wo Spätfrost droht.

Was macht der Ton? Tonreiche Böden halten Wasser. Sie geben dem Meunier Saft, Substanz und Struktur.

Wie wird er gemacht? Alkoholische Gärung und Malo laufen spontan, danach reift der Wein auf der Hefe im Eichenfass. Die zweite Gärung findet unter Korken statt; geschönt, gefiltert oder dosiert wird nicht.

100 % Meunier (Blanc de Noirs) · Einzellage Les Petits Prévosts in Bonneil (Marnetal) · Ton · Spontangärung · Eichenfass mit wenig neuem Holz · Tirage unter Korken · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature, 0 g/l · Champagne Mabe, Venteuil · Stand: Oktober 2026

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Weine

Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nackenheim (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Nackenheim VDP.Aus Ersten Lagen Kühling-Gillot Roter Hang · Nackenheim roter Tonschiefer (Rotliegendes) große alte Stückfässer · langes Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 ist der Prototyp des kristallklaren Rieslings vom Roten Schiefer. Streng, klar und erhaben – mit zurückhaltender Frucht und ausgeprägter, steiniger Würze.


Nackenheim – der Rote Hang an der Oberfläche

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). In Nackenheim drückt sich die mächtige Tonschieferbank des Roten Hangs an die Oberfläche, bevor sie einige Kilometer südlich bei Nierstein wieder unter der Erde verschwindet.

Das Gut besitzt Parzellen in allen spannenden Lagen des Roten Hangs; nach umfangreichen Neuanpflanzungen haben besonders die Reben in Nackenheim das richtige Alter für einen großen Wein erreicht. Durch die geringere Südausrichtung gegenüber den Niersteiner Lagen fällt die Frucht etwas zurückhaltender, die steinige Würze dafür ausgeprägter aus; der karge Unterboden lässt den Riesling streng, klar und erhaben erscheinen. Seit dem Jahrgang 2018 trägt der Wein die Klassifikation VDP.Aus Ersten Lagen, da nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen einfließen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Tonschiefer und die geringere Südausrichtung bewahrten steinige Würze, Klarheit und Frische – ein strenger, erhabener Riesling ohne opulenten Körper.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallklarer, strenger Riesling vom Roten Schiefer: zurückhaltende gelbe Frucht, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und erhaben, mit frischer Säure, nicht allzu opulentem Körper, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Zurückhaltende gelbe Frucht über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und erhaben, mit frischer Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein strenger, klarer Rotliegend-Riesling mit Reifepotential; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nackenheim, Roter Hang, Rheinhessen; roter Tonschiefer (Rotliegendes) an der Oberfläche; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Ausbau in großen alten Stückfässern mit langem Hefelager; biologisch, DE-ÖKO-006

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Länder/Regionen

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore

Wein · Rotwein · Valpolicella · Italien

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore wird aus Corvina, Corvinone und Rondinella gekeltert und ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren. So erlangt er die rosinige Frucht und Intensität eines Amarone, mundet jedoch etwas feinfruchtiger und leichter.


Valpolicella / Venetien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona. Die Trauben wachsen in der Valpolicella Classico, der historischen Kernzone in den Hügeln nördlich von Verona – seit der Antike für ihre hochwertigen Rotweine bekannt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Corvinone und Rondinella. Nach der ersten Gärung wird der Wein nach der Ripasso-Methode ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren – das verleiht ihm zusätzliche Farbe, Tannine, Körper und Konzentration. Anschließend reift er rund 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, gefolgt von einer Flaschenreife.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. Fein-würzige Aromen von Kirschen und süßen Trauben, untermalt von Schokoladennoten. Am Gaumen sehr dicht und vollmundig, mit rosiniger Frucht und weichen Tanninen. Langer, weicher Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse.


Lage: Valpolicella Classico, Venetien (Italien); Mabis (Biscardo)
Klassifikation: Valpolicella Ripasso Classico Superiore DOC – Cuvée aus Corvina, Corvinone & Rondinella
Ausbau: Ripasso-Methode (zweite Gärung auf Amarone-Maische), ~12 Monate slawonische Eiche, anschließend Flaschenreife

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Rebsorten

Cantina Tollo Roccaventosa Pinot Grigio Liter

Weißwein · Pinot Grigio · Abruzzen · Italien

Roccaventosa Pinot Grigio ist ein weicher, runder Weißwein der Cantina Tollo aus den Abruzzen, hier in der 1-Liter-Flasche. Die große Genossenschaft im Ort Tollo keltert daraus einen unkomplizierten, fruchtbetonten Pinot Grigio aus Mittelitalien. Im Glas Noten von reifem Apfel, harmonisch und mild – ein Wein mit eigenem Profil und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Abruzzen

Die Cantina Tollo liegt im Ort Tollo in der Provinz Chieti in den Abruzzen, einer sonnenreichen Region an der mittleren Adriaküste Italiens. Das milde Klima und die fruchtbaren Böden bringen reife, zugängliche Weißweine hervor. Der Wein trägt die Herkunft Terre di Chieti.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinot Grigio. Er vergärt kühl im Edelstahltank und bleibt unverholzt, was die weiche, apfelbetonte Frucht und das milde Profil bewahrt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reifer Apfel und dezente Fruchtnoten. Am Gaumen weich, harmonisch und rund, mit zurückhaltender Säure und eigenem, sortentypischem Profil. Der Abgang ist mild und unkompliziert.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen, ideal als Begleiter im Alltag.

Klassische Begleitung: helle Vorspeisen, Fisch, Pasta und Geflügel.


Lage: Tollo (Chieti), Abruzzen, Italien
Klassifikation: Pinot Grigio – Terre di Chieti IGT
Ausbau: Edelstahl, ohne Holz

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Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2021

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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