Amparito Roca – Madrid – Spanien

Amparito Roca – Madrid – Spanien

Jesús Velasco und Eugenio Collado sind bereits über zwei Jahrzehnte in Guadalajara als Gastronomen tätig gewesen, bis sie im Jahre 2016 mit ihrem Restaurant Amparito Roca in die spanische Hauptstadt Madrid umgezogen sind.

Marktfrische und beste Lebensmittel gut verfeinert und gewürzt und ohne jegliche Effekthascherei zubereitet, das ist das perfekt umgesetzte Ziel in ihrem Restaurant.

Der Gast wird hier im wahrsten Sinne des Wortes direkt abgeholt, darf auch schon einmal einen Wein als Einladung verkosten, der nicht auf der Karte steht, wird kompetent und schnell bedient und darf sich in Anbetracht der hier gebotenen Qualität nur auf jeden einzelnen Bissen aufs neue freuen.

Das Amparito Roca ist so einer dieser Orte, wo man die Zeit gerne mit guten Freunden und einem Glas Wein verbringen möchte!

Mandarinen Suppe mit Herzmuschel, Alge und Bergamotte Schaum.

Thunfisch Tatar.

Hummer Salpicon.

Iberico und Tomaten.

Rinderfilet, Gänseleber auf Senfsauce.

Garnelen Risotto.

Schokoladenvariation mit Vanille- und Karamelleis.

Tejas.

Amparito Roca
Calle de Juan Bravo, 12
28006 Madrid
Spanien
Telefon: 0034 91 348 33 04
www.restauranteamparitoroca.com

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2014 100 % Islay Bourbon Single Cask 57,30 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2014 100 % Islay Bourbon Single Cask ist ein getorfter Single Malt aus Kilchomans Flaggschiff-Reihe „100 % Islay". Gebrannt 2014, vollständig auf Islay erzeugt – ein Single Farm Single Malt aus dem Ex-Bourbon-Einzelfass.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005). Die Reihe „100 % Islay" ist das Flaggschiff des Hauses: Die Gerste wächst auf den eigenen Feldern der Brennerei, wird vor Ort gemälzt, destilliert, gereift und abgefüllt – Islays einziger Single Farm Single Malt. Diese Range ist mit rund 20 ppm milder getorft als die Standardreihe.

Destillation und Reifung

Getorfter Single Malt (rund 20 ppm), gebrannt 2014. Als Single Cask reifte er vollständig in einem Ex-Bourbon-Fass, das Vanille, Zitrus und Malznoten betont. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase frische Zitrus- und gelbe Frucht, Vanille, Gerstenzucker und ein weicher Torfrauch. Am Gaumen cremig und malzig, mit Vanille, Honig, Zitrus und sanftem, küstenwürzigem Rauch. Langer, fein rauchiger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener Single Farm Single Malt in Fassstärke für Liebhaber und Sammler – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky – „100 % Islay" (Single Farm, getorft ~20 ppm), Single Cask
Reifung: vollständig im Ex-Bourbon-Fass; ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2014

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Clavel Cotes-du-Rhone Regulus rouge

Rotwein · Côtes-du-Rhône AOC · Rhône-Cuvée

60 % Grenache · 30 % Syrah · 10 % Marselan Saint-Gervais · Gard rechtes Rhôneufer Ton, Kies und Sand Vinifikation nach Sorte und Parzelle ohne prägenden Holzeinsatz

Domaine Clavel Régulus Côtes-du-Rhône Rouge ist eine saftige Cuvée aus Grenache, Syrah und Marselan von den Lagen rund um das Dorf Saint-Gervais am rechten Rhôneufer. Jede Sorte und jede Parzelle wird getrennt vinifiziert und erst danach assembliert. Claire Clavel führt das Gut. Ein vollmundiger, kräftiger Côtes-du-Rhône – intensiv fruchtig, mit Struktur und Biss.


Saint-Gervais – Eingangstor zum Cèze-Tal

Saint-Gervais liegt im Gard am rechten Ufer der Rhône, dort wo die Cèze aus den Cevennen kommend in die Rhône-Ebene tritt. Der Ort ist einer der wenigen mit eigener Nennung in den Côtes du Rhône Villages – ein Hinweis darauf, dass hier mehr möglich ist als der Durchschnitt der Appellation. Die Rebflächen liegen auf einem windigen Plateau über dem Fluss.

Die Böden sind uneinheitlich: Ton, Kies und Sand wechseln sich kleinräumig ab. Der Ton speichert Wasser für den trockenen Sommer, Kies und Sand entwässern und wärmen. Zusammen mit der Höhe des Plateaus und dem Mistral, der nach jedem Regen abtrocknet und die Nächte kühlt, ergibt das Weine mit mediterraner Würze, aber einer Frische, die der südlichen Rhône sonst leicht abgeht.

Die Familie Clavel ist seit dem 17. Jahrhundert in Saint-Gervais ansässig; das Weingut in heutiger Form wurde 1934 gegründet und umfasst rund 80 Hektar. Claire Clavel führt es in der jüngsten Generation. Die Cuvées des Hauses tragen Himmelsnamen – neben Régulus, dem hellsten Stern im Löwen, stehen Syrius, Clair de Lune und Éclipse im Sortiment.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint rund 60 % Grenache, 30 % Syrah und 10 % Marselan. Grenache liefert Fülle, rote Frucht und Wärme, Syrah die dunkle Frucht, Pfeffrigkeit und das Gerüst. Marselan ist der ungewöhnliche Baustein: eine 1961 gezüchtete Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Grenache, in der südlichen Rhône erst seit wenigen Jahrzehnten zugelassen. Sie bringt kleine, dickschalige Beeren, viel Farbe und feinkörniges Tannin – genau das, was einer Grenache-lastigen Cuvée sonst fehlt.

Vinifiziert wird nach Sorte und nach Parzelle getrennt; assembliert wird erst, wenn die Einzelweine fertig sind. Damit legt der Kellermeister das Verhältnis nach dem tatsächlichen Ergebnis des Jahres fest statt nach Rezept. Der Ausbau bleibt ohne prägenden Holzeinsatz – Régulus ist im Sortiment der Wein für die Frucht, nicht der für die Fassreife.

Im Glas

Tiefes Rot mit karminfarbenem Rand. In der Nase intensiv fruchtig, mit Kirsche, roten Beeren und Süßholz, dahinter eine kakaoartige Note. Am Gaumen vollmundig und kräftig, mit viel Struktur und Biss, ohne dass das Tannin hervortritt. Der Abgang ist saftig und lang.

Jede Sorte, jede Parzelle einzeln vergoren – die Assemblage entscheidet erst, wenn die Weine fertig sind.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Über die nächsten Jahre zu trinken, solange die Frucht trägt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Lamm, Schmorgerichte und mediterrane Küche. Der Marselan-Anteil trägt auch Kräftigeres – Daube provençale, Merguez, Ratatouille mit Röstaromen, Ziegenkäse vom Grill.


Produzent Domaine Clavel, Claire Clavel, Saint-Gervais (Gard)
Rebsorte rund 60 % Grenache, 30 % Syrah, 10 % Marselan
Lage Saint-Gervais, rechtes Rhôneufer am Eingang des Cèze-Tals · Ton, Kies und Sand auf windigem Plateau
Klassifikation Côtes-du-Rhône AOC · Rouge · trocken
Vinifikation getrennte Vinifikation nach Sorte und Parzelle · Assemblage nach der Gärung
Ausbau ohne prägenden Holzeinsatz
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Le Moine Morey St. Denis Reserve MS 1er Cru 2015 Magnum

Rotwein · Morey-Saint-Denis 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis 1er Cru Réserve MS Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert Magnum (1,5 l) · 2015

Der Le Moine Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru 2015 in der Magnum ist eine rare Premier-Cru-Cuvée des Beauner Micro-Négoce – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir aus einem großen Jahrgang. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Im Magnum-Format für die lange Reife.


Morey-Saint-Denis 1er Cru – zwischen Gevrey und Chambolle

Morey-Saint-Denis liegt in der Côte de Nuits zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny und verbindet die Stile beider Nachbarn: die Struktur und Kraft des einen mit der Finesse und Aromatik des anderen. Die ton-kalkigen Böden bringen tiefe, würzige und langlebige Pinot Noirs hervor. „Réserve MS" ist eine eigenständige Premier-Cru-Cuvée von Lucien Le Moine.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer 1er Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren – in winziger Stückzahl, hier im Magnum-Format für die ganz lange Reife abgefüllt.

Jahrgang 2015 – Côte de Nuits

2015 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer strukturreichen Lage wie Morey und im Magnum-Format ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015, Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Aus den ton-kalkigen Böden von Morey-Saint-Denis und dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Premier Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze ein. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Morey-Saint-Denis 1er Cru „Réserve MS", Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny, ton-kalkige Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Nerone Negroamaro Primitivo

Wein · Rotwein · Apulien · Italien

Nerone ist eine apulische Rotwein-Cuvée, in der sich Negroamaro und Primitivo die Klinke in die Hand geben. Rote Beerenfrucht trifft auf schwarze Beerenfrucht, getragen von einer warmen, cremigen Art – mit leichten Anklängen von Rosinen, dezenter Würze und rundem Finish.


Apulien / Salento

Apulien, der Stiefelabsatz Italiens, und besonders der Salento stehen für kraftvolle, sonnengereifte Rotweine. Das heiße mediterrane Klima sorgt für üppige, reife Frucht. Negroamaro und Primitivo sind die beiden prägenden Rebsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negroamaro und Primitivo. Negroamaro bringt rote Beerenfrucht und feine Würze, Primitivo dunkle Beerenfrucht, Wärme und cremige Fülle. Zusammen ergeben sie einen weichen, zugänglichen Rotwein mit reifer Frucht.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und schwarze Beerenfrucht mit leichten Anklängen von getrockneten Rosinen und dezenter Würze. Am Gaumen warm, cremig und rund, mit weicher Frucht, milden Tanninen und rundem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Feierabendwein.

Passt zu: Pastagerichten, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Apulien / Salento (Italien); Nerone (Globus Wine)
Klassifikation: Apulien IGT – Cuvée aus Negroamaro & Primitivo
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Knab Weißer Burgunder/Chardonnay Selektion P... ***

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder / Chardonnay Selektion P… *** 2017 ist eine hochklassige Weißwein-Cuvée vom Kaiserstuhl. Sie brilliert durch Schmelz und Cremigkeit: Nussaromen, frisch gebackenes Brot und reife Birnen verwöhnen in Duft und Geschmack – lang, vielschichtig und kraftvoll am Gaumen.


Baden / Kaiserstuhl

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Jahrgang 2017 war von erheblichen Frostschäden geprägt: Kellermeister Thomas Rinker berichtet von extrem niedrigen Erträgen von nur 15–20 hl/ha in einigen Lagen – die wenigen verbliebenen Trauben aber von phänomenaler Qualität. Die ***-Kennzeichnung steht bei Knab für die höchste Qualitätsstufe.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay. Der Ausbau erfolgte über 11 Monate in besten französischen Eichenfässern, was dem Wein starke Röst- und Würzaromen sowie seinen ausgeprägten Schmelz verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase Nussaromen, frisch gebackenes Brot und reife Birne, untermalt von feiner Röst- und Holzwürze. Am Gaumen cremig und schmelzig, lang, vielschichtig und kraftvoll, mit großem Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Selektion, Spitzenklasse (***) – Cuvée Weißburgunder & Chardonnay, trocken
Ausbau: 11 Monate in französischen Eichenfässern
Jahrgang: 2017

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Marco Felluga Collio Pinot Grigio

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Pinot Grigio leuchtet gelb im Glas und duftet nach Akazien und Blüten. Im Geschmack Aromen von Apfel und Birne, kraftvoll und elegant im Nachhall.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Grigio. Nach Handlese, Kaltmazeration auf den Schalen und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend rund sechs Monate auf der Feinhefe, was ihm zusätzlichen Schmelz und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit goldenen Reflexen. In der Nase Akazienblüte und florale Noten, dazu Apfel und Birne sowie eine mineralisch-salzige Nuance. Am Gaumen kraftvoll und elegant, frisch und mit feinem Schmelz, mit langem, persistentem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, hellem Fleisch und Frischkäse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Pinot Grigio, trocken
Ausbau: Edelstahltank, ~6 Monate auf der Feinhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Julian Haart Haart Riesling 2025

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Gutsriesling Piesport & Wintrich · Mosel Devonschiefer feine Restsüße Handlese · Steillage 2025

Der Julian Haart „Haart Riesling" 2025 ist der Gutsriesling eines der genauesten Betriebe der Mittelmosel. Er stammt aus den Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich, wurde von Hand gelesen und zeigt den Jahrgang klar: reife Frucht, präsente Säure, wenig Gewicht.


Steillagen um Piesport und Wintrich – Devonschiefer der Mittelmosel

Die Reben stehen in den nach Süden und Südwesten exponierten Steillagen zwischen Piesport und Wintrich, auf verwittertem Devonschiefer mit Hangneigungen von rund 50 bis über 60 Prozent. Der Boden ist flachgründig und wasserdurchlässig, die Wurzeln arbeiten sich tief in die Schieferklüfte; die dunkle Gesteinsoberfläche speichert Tageswärme und gibt sie nachts an die Reben zurück. Julian Haart bewirtschaftet mit seiner Frau Nadine rund fünf Hektar, ein Großteil davon in Einzelpfahlerziehung.

Prägend ist der Wintricher Ohligsberg, mit dem das Gut 2010 begann: eine der kühleren Toplagen der Mittelmosel, deren Schieferverwitterung gröber und eisenhaltiger ausfällt als im benachbarten Piesporter Goldtröpfchen. Aus dieser Kombination – kühlere Wintricher Parzellen, wärmere Piesporter Hangfüße – entsteht die Balance des Gutsrieslings zwischen Zug und Reife.

Die Familie Haart ist seit dem 14. Jahrhundert in Piesport dokumentiert. Ein Teil der Rebanlagen ist über hundert Jahre alt und wurzelecht, die Steillagen sind nicht befahrbar und werden vollständig von Hand bearbeitet. In den Gutsriesling fließen die jüngeren Rebzeilen und die Randparzellen der Steillagen – dieselbe Arbeit, geringere Selektionsstufe.

Jahrgang 2025 – Mosel

Nach dem frostgeschädigten Vorjahr trugen die Reben 2025 wieder voll aus. Der Austrieb verlief regulär, die Blüte um den 15. Juni fiel in eine trockene, warme Phase und verlief rasch und gleichmäßig. Der Sommer wechselte zwischen Niederschlägen und Sonnentagen bei warmen, aber nicht heißen Temperaturen – ohne Trockenstress und ohne Hitzeblockade. Anfang September setzte Regen ein, die Beeren nahmen Wasser auf, der Fäulnisdruck stieg; im Oktober verschärfte sich die Lage, flussaufwärts stärker als flussabwärts.

Wer früh und schnell las, brachte gesundes Lesegut ein. An der Mittelmosel wurde vielfach in knapp zwei Wochen bis Anfang Oktober durchgeerntet. Riesling erreichte an der Mosel Mostgewichte zwischen 70 und 95 °Oechsle, die Erntemenge lag mit rund 780.000 Hektolitern etwa 52 % über 2024 und 11 % über dem langjährigen Mittel – die Mosel gehörte damit zu den wenigen deutschen Gebieten über dem Zehnjahresschnitt. Die Säure blieb präsent, geschmacklich aber gut eingebunden: 2025 ist an der Mosel ein Jahrgang mit klarer Frucht, moderatem Alkohol und Zug, nicht mit Wucht.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, aus den Steillagen um Piesport und Wintrich. Vollständige Handlese mit Selektion im Weinberg – im Jahrgang 2025 der entscheidende Schritt, weil nur zügig und sauber gelesene Partien die Klarheit behielten.

Im Keller wird minimalistisch gearbeitet: schonende Pressung, Vergärung ohne technische Eingriffe, anschließend längerer Ausbau auf der Feinhefe. Die Gärung endet mit einer feinen Restsüße, die der Säure des Jahrgangs Gegengewicht gibt, ohne den Wein süß erscheinen zu lassen. Kein Holzeinfluss, keine Aromakorrektur – Schiefer und Frucht sollen unverstellt durchkommen.

Im Glas

Helles Gelbgrün. In der Nase gelber Pfirsich und Aprikose, Zitruszeste, weiße Blüten und ein feuersteiniger Zug, wie er aus flachgründigem Schiefer kommt. Am Gaumen straff und schlank, die Frucht bleibt kühl, die Säure zieht gerade durch die Mitte, die Restsüße legt sich darunter statt darüber. Im Abgang salzig-schiefrig mit einem Kräuterton.

Ein Gutsriesling, der die Handschrift der Steillage schon auf Einstiegsebene zeigt: gelber Pfirsich über Schiefersalz, getragen von der geraden Säure des Jahrgangs 2025.

Bei 9–11 °C servieren, kein Dekantieren nötig. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur von 2025 trägt den Wein problemlos bis etwa 2032, mit Entwicklung in Richtung Zitrusschale und Feuerstein.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Sushi und rohem Fisch, zu gebratenem Zander oder Forelle mit Butter, zu Kalbsbrust, Geflügel und hellem Schwein. Zu asiatischer Küche mit Schärfe und Ingwer spielt die Restsüße ihre Rolle aus, ebenso zu jungem Ziegenkäse und Frischkäse.


Produzent Weingut Julian Haart, Piesport, Mosel
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich
Klassifikation Gutsriesling, Mosel
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · schonende Pressung · Vergärung ohne technische Eingriffe
Ausbau Feinhefelager · kein Holzeinfluss · feine Restsüße
Trinkempfehlung 2026–2032
Rebenalter teils über 100 Jahre, in Teilen wurzelecht
Bewirtschaftung Steillage, Einzelpfahlerziehung, Handarbeit

Mehr erfahren ...