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4. Dezember 2017

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Spirituosen

Túnel Green Absinthe

Absinth · Spirituose · Mallorca · Spanien

Túnel Green Absinthe ist ein hochprozentiger Absinth, der auf der Insel Mallorca in der Destillerie Antonio Nadal hergestellt wird. Das Geheimnis ist die Mischung natürlicher Extrakte von Sternanis, Koriander und Wermutkraut. Traditionell mit Wasser, Eis und Zucker genossen.


Mallorca

Die Destillerie Antonio Nadal auf Mallorca blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von Spirituosen und Likören zurück. Hier entsteht der Túnel Green Absinthe nach überlieferter Rezeptur.

Herstellung und Reifung

Der Absinth wird aus natürlichen Extrakten von Sternanis, Koriander und Wermutkraut komponiert. Diese Kräutermischung verleiht ihm seinen charakteristischen, anisgeprägten Geschmack und die typisch grüne Farbe.

Im Glas

Leuchtend grün. In der Nase und am Gaumen intensiv anisgeprägt, mit der würzig-bitteren Note des Wermuts und einem Hauch Koriander. Hochprozentig, aromatisch und lang im Abgang.

Zum Genuss

Traditionell mit kaltem Wasser, Eis und etwas Zucker zubereiten – das Wasser lässt den Absinth milchig eintrüben (Louche-Effekt). Auch als Zutat in Cocktails geeignet.

Klassische Begleitung: als Apéritif oder Digestif, klassisch im Absinth-Ritual.


Herkunft: Mallorca (Spanien)
Art: Absinth (hochprozentige Spirituose)
Herstellung: natürliche Extrakte: Sternanis, Koriander, Wermut

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Weine

Bico do Cabo Albarino

Weißwein · D.O. Rías Baixas · Val do Salnés

Albariño Val do Salnés 2025 Verwitterter Granit 50–150 m 4 Monate Hefelager Ohne malolaktische Gärung

Der Fento Bico do Cabo Albariño 2025 kommt aus dem Val do Salnés, der atlantischsten Subzone der D.O. Rías Baixas. Der Name verweist auf einen Strand der Küste, an der die Parzellen liegen. Eulogio Pomares vinifiziert ihn ohne Holz, ohne biologischen Säureabbau und mit vier Monaten Hefelager – ein Albariño, der auf Salzigkeit und Zug setzt statt auf Fülle.


Val do Salnés – Granitzersatz auf Meereshöhe

Die Parzellen liegen zwischen 50 und 150 Metern über dem Meer, wenige Kilometer von der Ría de Arousa entfernt. Der Untergrund besteht aus verwittertem Granit, in Galicien xabre genannt: ein grobkörniger, sandiger Zersatz, der Wasser rasch abführt und die Wurzeln zwingt, in die Klüfte des anstehenden Gesteins zu gehen. Diese Kombination aus armem Sand über hartem Fels ist die Grundlage der salzig-mineralischen Ader, die Albariño aus dem Salnés von den weicheren Weinen des Condado do Tea unterscheidet. Die Reben sind 15 bis 25 Jahre alt.

Salnés ist die kühlste und feuchteste der fünf Subzonen. Über 1.200 Millimeter Jahresniederschlag und die ständige atlantische Brise halten die Nächte kühl und die Säure hoch, erzeugen aber zugleich hohen Pilzdruck. Die traditionelle Antwort darauf ist die Pergola-Erziehung auf Granitpfosten: Das Laub hängt in zwei bis drei Metern Höhe, die Trauben bleiben durchlüftet, und der Boden darunter trocknet ab.

Der Weinbau im Salnés ist kleinteilig. Historisches Erbrecht hat die Flächen über Generationen in Parzellen von wenigen Hundert Quadratmetern zerlegt, oft eingefasst von Trockenmauern aus Granit. Der Wein entsteht deshalb nicht aus einer Einzellage, sondern aus einer Vielzahl kleiner Lagen mit unterschiedlicher Exposition – die Handlese mit Vorselektion im Weinberg ist unter diesen Bedingungen keine Stilentscheidung, sondern Voraussetzung.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Auf einen milden, niederschlagsreichen Winter folgte ein ebenso feuchtes Frühjahr, das einen frühen Austrieb auslöste. Die Fruchtbarkeit der Augen lag bei rund 90 Prozent bei 2,3 Trauben je Auge – die Anlage für einen mengenreichen Jahrgang stand damit früh fest. Blüte im Mai, Fruchtansatz im Juni, beides ohne nennenswerte Verrieselung. Der Sommer verlief stabil und thermisch ausgeglichen, ohne die Hitzespitzen der Vorjahre, was den Säureabbau in der Reifephase bremste. Der Pilzdruck des feuchten Frühjahrs ließ sich im trockeneren Sommer kontrollieren.

Die Lese in Rías Baixas begann am 20. August und lief bis zum 8. Oktober; die Hauptmenge im Val do Salnés wurde in der ersten Septemberhälfte geholt, zwischen den Niederschlägen, die den Monat zeitweise unterbrachen. Der Gesundheitszustand des Leseguts war durchgehend gut. Mit 47,5 Millionen Kilogramm (+12,7 Prozent) und einem Durchschnittsertrag von 9.881 kg/ha war 2025 einer der mengenreichsten Jahrgänge der Denominación; Val do Salnés stellte mit 65 Prozent den größten Anteil. Das Consejo Regulador stufte den Jahrgang als „muy buena" ein – hohe Menge bei erhaltener Säure, ein Jahr für präzise, straffe Weine statt für Opulenz.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Albariño aus dem Jahrgang 2025, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert. Die Gärung findet ausschließlich im Edelstahltank statt, temperaturkontrolliert und ohne Holzeinsatz – die Entscheidung zielt auf die primäre Sortenfrucht des Albariño: Apfel, Zitrus, Steinobst, Fenchel.

Der Wein bleibt anschließend vier Monate auf der Feinhefe und gewinnt daraus Textur und Bindung am Gaumen. Eine malolaktische Gärung findet nicht statt, die Apfelsäure des Jahrgangs bleibt vollständig erhalten. Vor der Füllung wird der Wein kaltstabilisiert und filtriert, um Frucht und Frische unverändert in die Flasche zu bringen.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Apfel, verhaltene Zitrusfrucht, Fenchel und ein exotischer Anklang, dazu grüne, kräuterige Noten. Am Gaumen zupackende Säure, die die Aromatik trägt statt sie zu überdecken; das Hefelager gibt der Mitte Griff, der Nachhall bleibt saftig und salzig.

Vier Monate Feinhefe geben die Textur, der ausgebliebene Säureabbau lässt den Granit ungebremst durch.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, kälter verschließt sich die Frucht. Kein Dekantieren nötig, ein großes Glas hilft dem Fenchelton. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur des Jahrgangs 2025 trägt den Wein ohne Mühe bis 2030, wobei sich die Primärfrucht ab dem dritten Jahr in Richtung Kräuter und Nuss verschiebt.

Am Tisch

Der klassische Weg ist der kurze: Austern, Miesmuscheln in Weißwein, gegrillte Sardinen, Pulpo á feira mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso gut zu Empanada mit Bacalao, zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Sashimi oder zu jungem Ziegenkäse. Auch zu Spargel mit Zitronenbutter, wo die Säure die Bitternoten auffängt.


Produzent Fento Wines (Eulogio Pomares), Meaño, Val do Salnés
Rebsorte 100 % Albariño
Lage Val do Salnés, Parzellen auf 50–150 m
Klassifikation D.O. Rías Baixas
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese mit Selektion im Weinberg · Gärung im Edelstahltank · ohne malolaktische Gärung
Ausbau 4 Monate auf der Feinhefe · kaltstabilisiert · filtriert
Trinkreife 2026–2030
Boden Verwitterter Granit (xabre) über Granitfels
Rebenalter 15–25 Jahre

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Spanien

Jose Gil Paraje El Bardallo Rioja tinto 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje El Bardallo San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · 515–540 m nur 2.430 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje El Bardallo 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Bardallo-Tal – ein kalkgeprägter Tempranillo mit einem Hauch Viura, von feiner Eleganz und unverwechselbarem Charakter. Nur 2.430 Flaschen.


El Bardallo – kalkgeprägte Top-Lage der Sonsierra

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje El Bardallo 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Bardallo-Tal in San Vicente de la Sonsierra, auf einer Höhe von 515 bis 540 Metern. Die nordöstliche Ausrichtung und die kalkhaltigen Böden dieser Top-Weinbergslage verleihen dem Wein seine besondere Charakteristik.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der kalkgeprägten Höhenlage El Bardallo ergibt das einen feinen, klar definierten Tempranillo von eleganter Struktur. Die Produktion ist mit 2.430 Flaschen streng limitiert.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Tempranillo, ergänzt durch einen kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand in 200-kg-Behältern gelesen, schonend entrappt und mit einem kleinen Anteil der Stiele verarbeitet, um zusätzliche Struktur und Tiefe zu erzeugen. Anschließend reift der Wein zehn Monate lang in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem alten Kellergewölbe, wo er seinen unverwechselbaren Charakter und seine Eleganz entfaltet. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein feiner, kalkgeprägter Lagen-Tempranillo von unverwechselbarem Charakter: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine zarte Würze, getragen von der Feinheit der kalkhaltigen Böden. Am Gaumen elegant und präzise, mit feinen kreidigen Tanninen, lebendiger Frische und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Elegant und präzise – feine kreidige Tannine, lebendige Frische und ein langer, mineralischer Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Reifekäse sowie zur klassischen baskisch-riojanischen Küche.


Lage: Rioja DOCa, Paraje El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), 515–540 m, nordöstliche Ausrichtung, kalkhaltige Böden
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 2.430 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), schonend entrappt mit kleinem Stielanteil, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im alten Kellergewölbe; organischer Anbau

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2020

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2020

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bearbeitung der Weinberge und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2020 – Mosel

2020 brachte an der Mosel einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr ergibt das einen besonders filigranen, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und kristalline mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Fond Du Bateau Chouilly Grand Cru

Champagner · Chouilly Grand Cru · Chardonnay · Extra Brut

Pertois-Lebrun Le Fond du Bateau Grand Cru Extra Brut ist die erste Einzellagen-Cuvée der Kollektion „Les Fidèles" und stammt aus der gleichnamigen Parzelle am südlichen Ende der Grand-Cru-Weinberge von Chouilly. Der 1,44 Hektar große Weinberg wurde 1955 von Großvater Paul Pertois angelegt. Im Glas ein präziser, cremiger Blanc de Blancs mit kreidiger Spannung.


Chouilly Grand Cru

Chouilly ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs. Die ostexponierten, über 50 Jahre alten Reben wurzeln tief in kalkhaltigen, siltig-kreidehaltigen Böden aus der Oberkreidezeit, was dem Wein Spannung, Frische und salzige Mineralität verleiht. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah mit organischen Düngern, mechanischer Bodenbearbeitung und biodynamischen Grundsätzen.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) und ausschließlich aus der ersten Pressung (Cuvée). Nach der Gärung bei 17 °C reift der Grundwein zehn Monate auf der Feinhefe, zu 53 % im Edelstahltank und 47 % im Holzfass, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens neun Jahren Hefelager mit 2 g/l Dosage als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel und exotische Noten von Litschi und Ananas, dazu Vanille, geröstetes Brot und Lakritz. Am Gaumen präzise und klar, zugleich geschmeidig und cremig; klare Zitrusfrische verbindet sich mit ausgeprägter Kreidigkeit und feiner salziger Spannung bis in den langen, eleganten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, edler Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Le Fond du Bateau, Chouilly Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kalk/Kreide, Ostlage
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: Erstpressung, 53 % Edelstahl / 47 % Holzfass, 10 Monate Feinhefe, mind. 9 Jahre Hefelager, 2 g/l

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Rebsorten

Huber Malterdinger Chardonnay 2022

Huber Malterdinger Chardonnay 2021.

 

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Weine

Weingut Andres Old Skool Riesling BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Old Skool (Gutsriesling) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss natürliche Hefen · Edelstahl Hefelager BIO · 2024

Der Weingut Andres Old Skool Riesling 2024 erinnert an die Weine von früher: ein klassischer Vertreter der Pfalz aus verschiedenen Lagen entlang der Mittelhaardt, der mit frischer Säure und feiner Fruchtigkeit begeistert – authentisch, klar und unkompliziert.


Old Skool – Riesling aus der Mittelhaardt

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Old Skool Riesling ist ihr Gutsriesling – ein Riesling aus den unterschiedlichen Lagen des Guts entlang der Mittelhaardt.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Wein saftige Frucht und eine feine mineralische Prägung – ein bodenständiger, herkunftstypischer Pfälzer, wie man ihn kennt und liebt.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die Lagen der Mittelhaardt und der bewusst schnörkellose, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und klare Frucht – Saftigkeit und Balance im Vordergrund.

Ausbau

Gutsriesling aus verschiedenen Lagen der Mittelhaardt, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zum größten Teil im Edelstahl ausgebaut, mit anschließendem Hefelager, wie es im Weingut üblich ist. So bleiben Frische, saftige Frucht und die klare, unkomplizierte Art erhalten. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein klassischer Pfälzer Riesling: im Duft reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel und ein Hauch Pfirsich. Am Gaumen klar und unkompliziert, mit einer schönen Balance zwischen Frische und Mineralität. Die saftige Frucht und die frische Säure machen ihn zu einem authentischen, animierenden Alltagsriesling – wie man ihn kennt und liebt.

Reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel und ein Hauch Pfirsich – klar und unkompliziert, mit schöner Balance aus Frische und Mineralität und saftiger Frucht.

Ein idealer Begleiter für leichte Gerichte oder einfach zum Genießen. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu leichten Vorspeisen und Salaten, zu Fisch und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche und mildem Käse.


Lage: verschiedene Lagen der Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Gutsriesling, Pfalz; 100 % Riesling; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, größtenteils im Edelstahl mit anschließendem Hefelager; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2015

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2015 Biodynamie · 13,50 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2015 ist ein biodynamischer Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – im heißesten Walla-Walla-Jahrgang der jüngeren Geschichte floraler, saftiger und früher zugänglich, ohne den unverwechselbaren, salzig-umamihaften Charakter der Basaltsteine des Rocks District zu verlieren.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2015 – Walla Walla Valley

2015 gilt als der wärmste Jahrgang in der jüngeren Geschichte Washingtons: ein heißer Vegetationsverlauf brachte vollreife Trauben und eine frühe Lese.

Das Ergebnis ist ein breiterer, geschmeidiger und früher zugänglicher Stil mit parfümierter, floraler Aromatik – dennoch von frischer, salziger Spannung getragen und mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2015, 13,50 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein parfümiert-floraler, zugleich savoriger Auftritt: Veilchen und Grapefruitblüte über schwarzer Olive und Olivenblatt, dazu Teer, Rauch und Asche, wilde Huckleberry, Tapenade, getrocknete Kräuter und weißer Pfeffer. Am Gaumen saftig, vollmundig und konzentriert, mit satinigen Tanninen, deutlicher salziger Mineralität und großer Länge – breiter und zugänglicher als die kühleren Jahrgänge, aber mit der typischen Rocks-Spannung.

Floral, saftig und salzig – ein zugänglicher Rocks-District-Syrah aus dem heißen Jahrgang 2015.

Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2030. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas), 13,50 % vol

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