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1. Februar 2018

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Weine

Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature BIO

Der Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem man das Haus am besten versteht: alle drei Champagner-Sorten aus dem warmen Premier-Cru-Dorf Cumières, acht Monate im Eichenfass und ohne Zucker abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. In der Nase ursprüngliche Aromen und ein Hauch Holz. Am Gaumen trocken, ausgewogen und rein, mit klarer Säure und der Fülle der Südlage. Lang und klar im Abgang. Ein Champagner, dem man nichts hinzugefügt hat.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, gebratenes Huhn, Kalbsbries oder ein milder Ziegenkäse. Er funktioniert als Aperitif genauso wie zum ganzen Menü. Ein Champagner für Abende, an denen du wissen willst, wie Champagner ohne jede Süße schmeckt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und lass ihn ein wenig atmen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Dosage zeigt Laval, wie reif die Trauben in Cumières werden. Ich mag ihn besonders zu Geflügel mit Pilzen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Brut Nature? Nach der zweiten Gärung kommt kein Zucker dazu. Laut Steckbrief hat er 0 g/l Restzucker.

Was macht Cumières besonders? Das Dorf liegt wie ein Amphitheater nach Süden geöffnet an der Marne und ist eine der wärmsten Lagen der Champagne.

Pinot Noir, Meunier, Chardonnay · Premier Cru Cumières im Marnetal · acht Monate im Holz · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Blagny-Zone, Puligny-Montrachet Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer Parzelle von 0,99 Hektar hoch oben in der Blagny-Zone, die das Gut 1989 gepflanzt hat. Ein kühler, geradliniger Chardonnay mit steiniger Kontur – im reifen, großzügigen Jahrgang 2023 mit mehr Frucht als sonst, aber ohne die Spannung der Lage zu verlieren.


La Garenne – hoch über Puligny, an der Grenze zu Saint-Aubin

La Garenne zählt mit rund 10 Hektar zu den größten Premier Crus der Blagny-Zone. Der Hang ist nach Osten ausgerichtet, die Lage beginnt etwas südwestlich des Weilers Blagny und reicht im Westen bis an die Gemarkung von Saint-Aubin. Wer im Weinberg steht, sieht die berühmten Lagen von Puligny tief unter sich – La Garenne liegt deutlich höher, dort, wo der Hang flacher wird und in die Hochfläche übergeht. Nicht zu verwechseln ist die Lage mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.

Die Höhe bestimmt den Charakter. Die Bodenauflage ist dünn, der Kalkstein nah, die Wurzeln gehen schnell in den Fels. Oben weht mehr Wind, die Nächte sind kühler, die Trauben reifen langsamer. Daraus entstehen Chardonnays, die eher über Kontur und Säure wirken als über Breite – ein Gegenmodell zu den üppigeren Pulignys der Hangmitte.

Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet, gehört zu den Referenzbetrieben der Gemeinde. Die eigene Parzelle von 0,99 Hektar wurde 1989 bepflanzt; die Reben waren zur Lese 2023 also gut dreißig Jahre alt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

In der Côte de Beaune war 2023 das Jahr der vollen Trauben. Ein milder Winter und ein kühles, feuchtes Frühjahr füllten die Wasserreserven; der Austrieb kam Mitte April, ab Mitte Mai stabilisierte sich das Wetter. Die Blüte Anfang Juni lief fast ohne Ausfälle, und der Fruchtansatz war entsprechend groß – wer im Sommer nicht ausdünnte, riskierte verwässerte Weine.

Eine Hitzewelle gegen Ende August gab der Reife den letzten Schub, Regen Mitte September brachte kurz vor der Lese Entspannung. Das Lesegut war gesund und aromatisch, mit reifer Frucht und klarer Säure. In einer kühlen Hochlage wie La Garenne zeigt sich der Jahrgang von seiner besten Seite: Die Reife des Jahres trifft auf die Frische des Standorts.

Temperaturgeführte Spontangärung im Holz

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Die Gärung startet spontan mit den weinbergseigenen Hefen und läuft temperaturgeregelt in Eichenfässern – ein langsamer Verlauf, der die Aromen erhält und der Hefe Zeit lässt, Textur aufzubauen.

Mit dem anschließenden Ausbau auf der Feinhefe bleibt der Wein bis zu 18 Monate im Keller. Holz und Hefe arbeiten dabei zusammen: Das Fass sorgt für einen langsamen Sauerstoffaustausch, die Hefe für Schmelz. Bei einem Jahrgang mit reicher Frucht gibt diese lange Zeit dem Wein die Struktur, die ihn über Jahre trägt.

Im Glas

Helles Gold mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone, gelber Apfel und weiße Blüten, dazu ein kühler, steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit der runden Frucht des Jahres und einer klaren Säure, die sie trägt. Der Abgang ist lang, salzig und trocken.

Ein üppiger Jahrgang auf einer kühlen Hochlage: La Garenne nimmt die Frucht von 2023 und gibt ihr Kontur.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren; die reife Frucht des Jahrgangs trägt auch Kalbsrücken mit Pfifferlingen und gebratene Jakobsmuscheln.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2023
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturgeregelt
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2033
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Feinkost

Croix Verte Huile d´Avocat Avocadoöl

Feinkost · Avocadoöl · Frankreich

La Tourangelle Croix Verte Huile d'Avocat ist ein Avocadoöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus dem Fruchtfleisch reifer Avocados gewonnen – mild und vielseitig, ideal für Mayonnaise, Krabbensalat und zum Verfeinern von Pasta und Tomate-Mozzarella-Salat.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her – darunter dieses Avocadoöl der Linie „Croix Verte".

Gewinnung und Herstellung

Gewonnen aus dem Fruchtfleisch reifer Avocados und schonend gepresst – 100 % Avocadoöl, ohne Zusätze. Durch seinen vergleichsweise hohen Rauchpunkt eignet es sich sowohl zum Verfeinern als auch zum Erhitzen.

Geschmack

Grünlich-goldene Farbe. Im Geschmack mild und fein, mit dezent buttriger, avocadotypischer Note. Zurückhaltend genug, um Speisen zu verfeinern, ohne sie zu überdecken.

In der Küche

Kalt zum Verfeinern von Mayonnaise, Krabbensalat, Pasta und Tomate-Mozzarella-Salat. Dank des hohen Rauchpunkts auch zum Anbraten und für warme Gerichte geeignet.

Passt zu: Mayonnaise, Krabben- und Tomate-Mozzarella-Salat, Pasta und zum Braten.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Avocadoöl (Huile d'Avocat), Linie „Croix Verte"
Zutat: 100 % Avocadoöl (aus dem Fruchtfleisch)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: aus dem Fruchtfleisch schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 04.11.2027

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Parzelle 0,36 ha 900–1.500 Flaschen 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis. Im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir. Die Böden reichen von reicher und tiefer am Morey-Ende, mit strengeren Weinen, bis feiner und kalkreicher am Chambolle-Ende, mit seidigeren Weinen. Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht. Gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

Nach einem milden Winter und einem warmen April lag die Vegetation rund zwei Wochen vor dem langjährigen Mittel. Die Blüte begann bereits Mitte Mai, begleitet von etwa 60 mm Regen zwischen dem 11. und 20. Mai. Danach setzte sich die Trockenheit durch: An der Côte d'Or fiel rund 62 % weniger Niederschlag als üblich, die Sonnenstunden lagen gut ein Viertel über dem Schnitt. Die Hitze im August verlangsamte die Farbumfärbung, weil viele Reben wegen des Wassermangels die Reife vorübergehend einstellten.

Die Lese begann an der Côte de Beaune um den 17. August, an der Côte de Nuits meist eine Woche später – so früh wie selten zuvor. Die Trauben waren kerngesund, die Beeren klein, mit hohem Schalen- und geringem Saftanteil. Beim Pinot Noir lagen die Erträge vielerorts 20–40 % unter den Erwartungen. Kühle Nächte hielten die Säure. 2020 steht in der Côte de Nuits für dichte, konzentrierte Rotweine mit feinem Tannin und klarer Frische – eine Kombination, die dem Bonnes-Mares Kraft und Spannung zugleich gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988, teils mit Ganztrauben vergoren.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren. Eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Produzent Domaine Jacques-Frédéric Mugnier, Chambolle-Musigny
Rebsorte Pinot Noir
Lage Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits · Mittelhang · Parzelle 0,36 ha
Klassifikation Bonnes-Mares Grand Cru
Jahrgang 2020
Vinifikation teils Ganztraube
Ausbau Holzfass · zurückhaltender Holzeinsatz
Rebenalter Pflanzungen 1961, 1980, 1988
Auflage ca. 900–1.500 Flaschen

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Aux Chaumes 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Aux Chaumes

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Aux Chaumes 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist ein präziser, saftiger Pinot Noir aus einer Einzellage auf dem Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges – reine, energiegeladene Frucht mit der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Aux Chaumes – Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges

Aux Chaumes liegt auf einem Plateau oberhalb der großen Premiers Crus von Nuits-St-Georges, von Les Pruliers bis Les Saint Georges. Der Boden ist überwiegend Kalkstein mit etwas Ton; stilistisch steht die Lage zwischen der gourmandhaften Pièce Dame Marie und der mineralisch-linearen Dames Huguette – breiter und geschmeidiger.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar in den Hautes Côtes; 2023 ist der fünfte Jahrgang dieser Cuvée unter Sébastien Cathiard.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Die kühlere Höhenlage spielt gerade in warmen Jahrgängen ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein subtiles, florales Bouquet mit Präzision und reiner, energiegeladener roter Frucht – Himbeere und Johannisbeere, eine Spur dunkler als beim regulären Hautes-Côtes. Am Gaumen mundfüllend und geschmeidig, mit reifen, griffigen Tanninen und einem salzig-mineralischen, saftigen Abgang.

Reine, energiegeladene Frucht auf salzig-mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Präzision.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2032. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Federwild, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein eleganter, saftiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Aux Chaumes"; Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges, überwiegend Kalkstein mit etwas Ton
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Noirs Ambonnay Grand Cru extra brut BIO

Der Eric Rodez Blanc de Noirs Ambonnay Grand Cru Extra Brut ist Pinot Noir mit Tiefgang: fünf bis sechs Jahrgänge in einer Flasche, im Holz gereift. Ein Champagner für Herbstabende mit kräftigem Essen.

Im Glas

Hellgold, feine Bläschen. Reife Himbeere und Kirsche in der Nase, dazu Brioche und ein Hauch Gewürz. Am Gaumen voll und cremig, aber nicht schwer – die kalkige Frische hält ihn in Balance. Ein langer, ruhiger Abgang.

Mach was draus

Ente mit Rotkohl, Coq au Vin blanc, Wildschwein-Ragout oder ein reifer Brie de Meaux. Auch ein einfaches Brathähnchen am Sonntag macht ihn glücklich. Ein Glas davon, und der Herbst darf kommen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Für mich ist er ein Champagner zum Essen. Zu Geflügel oder einem gereiften Käse zeigt er seine ganze Fülle.“

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Kurz gefragt

Warum mehrere Jahrgänge? Eric Rodez verschneidet hier Weine aus fünf bis sechs Jahren. So gewinnt der Champagner an Komplexität – eine Technik, die Rodez bei Krug gelernt hat.

Wie trocken ist er? Extra Brut, also höchstens 6 g Zucker pro Liter. Er schmeckt trocken, wirkt durch seine Fülle aber nie karg.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru · Assemblage aus 5–6 Jahrgängen · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Weinviertel · Chardonnay

Chardonnay Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass Biodynamie (AT-BIO-402) 2023

Der Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Chardonnay aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Konsistente Struktur und fein eingebundene Gerbstoffe.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Wein durch die subtile Oxidation an Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2023 – Weinviertel

Der Jahrgang 2023 bringt im Horizont Chardonnay einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Salzigkeit, Struktur und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Chardonnay zeichnet sich durch seine konsistente Struktur und die feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen zeigt er Anklänge von getrockneter Banane, Ananas, Kräutern und mineralischer Salzigkeit.

Konsistente Struktur und feine Gerbstoffe – getrocknete Banane, Ananas, Kräuter und mineralische Salzigkeit.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu cremigen Risotti und Pasta sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Chardonnay (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar); biodynamisch

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Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

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