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27. Februar 2018

Allgemein

Das Fenster zum Meer

Das Fenster zum Meer Nach einem durchaus langen, durchaus intensiven, vor allem aber überaus interessanten Besuch in einer Bodega, von der weiter unten noch die

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Schaumweine

Larmandier-Bernier Champagne Latitude Blanc de Blancs Extra Brut

Champagner · Vertus · Chardonnay · Blanc de Blancs · Extra Brut

Larmandier-Bernier Latitude Blanc de Blancs Extra Brut ist ein runder, großzügiger Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay aus dem Süden von Vertus. Die Cuvée geht auf den in den 1970er-Jahren erstmals aufgelegten „Tradition" zurück und wurde später in „Latitude" umbenannt. Im Glas offen, harmonisch und vollmundig.


Vertus

Die Trauben stammen ausschließlich aus dem Süden von Vertus in der Côte des Blancs, einem Gebiet mit besonders reichem, großzügigem Terroir. Diese Lage bietet ideale Bedingungen für Chardonnay und verleiht den Weinen natürliche Fülle und Balance. Larmandier-Bernier arbeitet biodynamisch.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Nach schonender Pressung wird der Most direkt im Holz ausgebaut; alkoholische und malolaktische Gärung beginnen spontan in Stockinger-Fässern und -Tanks. Im ersten Jahr reift er auf der Feinhefe, ohne Filtration und Schönung. Die Assemblage enthält 40 % Réserve Perpétuelle (seit 2004); die Dosage beträgt 2 g/l (Extra Brut).

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Im Glas offen, harmonisch und vollmundig. Am Gaumen reife Chardonnay-Frucht, eine feine cremige Textur und ausgewogene Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits jung ein großer Trinkgenuss, mit Potenzial über zwei bis drei Jahre. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Süden von Vertus, Côte des Blancs (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Holzausbau (Stockinger), Réserve Perpétuelle (40 %), unfiltriert, 2 g/l Dosage

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Spanien

Vega Sicilia Unico 2013

Rotwein · Ribera del Duero · Tinto Fino & Cabernet Sauvignon

97% Tinto Fino · 3% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero 2013 ~10 Jahre Holz & Flasche 76.476 Flaschen

Der Vega Sicilia Único 2013 ist der Spitzenwein des gleichnamigen Guts in der Ribera del Duero. Eine Cuvée aus 97% Tinto Fino (Tempranillo) und 3% Cabernet Sauvignon, gereift rund zehn Jahre in Holz und Flasche. 2013 zeigt sich als feiner, frischer und präzise gezeichneter Jahrgang.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt 2013 bei rund 33 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Für den Único werden rund 40 Hektar genutzt. Der Ertrag bleibt mit etwa 25,2 Hektoliter pro Hektar streng begrenzt, was Präzision und Tiefe der Trauben sichert.

Jahrgang 2013 – Ribera del Duero

Ein milder Winter mit etwas höheren Temperaturen und geringerem Niederschlag brachte den Austrieb rund sieben Tage früher. Frühjahrsregen und vergleichsweise kühle Temperaturen verschoben Blüte und Reifebeginn dann um etwa zehn Tage nach hinten. Der Sommer verlief mit normalen Temperaturen, eher trocken, mit einzelnen Gewittern bei geringem Schaden.

Der September brachte normale Temperaturen, niedrigere Nachtwerte und damit eine große Tag-Nacht-Amplitude. Die Lese von 27. September bis 17. Oktober verlief mit reichlich Niederschlag; sorgfältige Arbeit im Weinberg sicherte gesunde, reife Trauben. 2013 gilt als feiner, frischer und vertikaler Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 97% Tinto Fino und 3% Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2013, mit 14 % vol.

Der Ausbau folgt dem Vega-Sicilia-Prinzip: insgesamt rund zehn Jahre in Holz und Flasche. Zunächst 225-Liter-Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche, die den Wein strukturieren, danach 22.000-Liter-Holztanks, gefolgt von langer Flaschenreife. Abgefüllt im Juni 2019. Die Auflage umfasst 76.476 Bordeaux-Flaschen, dazu 3.658 Magnum, 362 Doppelmagnum, 59 Imperial und 6 Salmanazar.

Im Glas

Feine Eleganz, Frische und Klarheit prägen diesen Jahrgang. Komplex, seidig und präzise, mit klarer Linie statt Wucht. Derzeit zeigt sich der Wein noch verschlossen.

Ein feiner, frischer und präziser Único: schon jetzt ein Genuss, mit der Flaschenreife aber noch tiefer.

Mehrere Stunden vor dem Genuss dekantieren. Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung (12–14 °C) aber über Jahrzehnte haltbar; bei rund 18 °C servieren.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 97% Tinto Fino, 3% Cabernet Sauvignon; ~10 Jahre Holz (225-l-Barrique + 22.000-l-Holztank) und Flasche, abgefüllt Juni 2019

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Rebsorten

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Tank & Fass je 50 %

Der Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein präziser, salzig-frischer Chardonnay aus dem Mâconnais – Kultwein eines Erzeugers, der seit Jahrzehnten beweist, dass großer Chardonnay keinen Grand-Cru-Status braucht.


En Crazy – Chardonnay aus Pierreclos

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen ließen sich 1976 in Vergisson nieder und erwarben 1979 ihre ersten Parzellen in Pierreclos. Seither stellen sie im Mâconnais Weißweine her, die in Präzision, Mineralität und Spannung mit weit teureren Namen der Côte de Beaune mithalten.

Der En Crazy stammt aus der Lage Chavigne, von den unteren Teilen des Weinbergs. Guffens arbeitet eigenwillig: kein Entblättern, kein Gipfeln, späte Lese reifer, kleiner Beeren in mehreren Durchgängen – ungewöhnlich für Burgund, aber prägend für den Stil des Hauses.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten, indem zweimal geschnitten wurde. Danach setzten Hitze und Trockenheit über lange Zeit ein. Ein Saftstau verhinderte das Wachstum der Trauben – bremste aber zugleich den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der En Crazy vereint die ersten Säfte des unteren En-Crazy-Hangs mit den zweiten Pressungen der besseren Parzellen – eine jugendlich-zugängliche, klar gezeichnete Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die Trauben werden leicht angequetscht und auf einer modifizierten Coquard-Presse schonend gepresst – die ersten, pH-niedrigen Säfte sind der Schlüssel zur typischen Säurespannung. Der Ausbau erfolgte je zur Hälfte im Edelstahltank und im Fass.

Im Glas

Ein reines, einladendes Bouquet aus weißem Pfirsich, Nektarine, weißen Blüten, Muskatnuss und frischem Brot, dazu ein Hauch geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, satinig und texturreich, getragen von feiner Säure und einer salzigen Note bis ins frische Finale.

Großer Chardonnay braucht keinen Grand-Cru-Status – präzise, salzig und voller Spannung.

Schon jung zugänglich, über Jahre lagerfähig (etwa 2024–2033). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse oder eine feine Gemüseküche. Ein vielseitiger, animierender Speisebegleiter.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); Kalk-Ton-Untergrund
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; je 50 % Edelstahltank und Fass, Coquard-Presse

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Italien

Lenotti Colle dei Tigli

Wein · Weißwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Colle dei Tigli ist ein körperreicher Weißwein vom Gardasee. Eine Cuvée aus Cortese und Garganega – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit sehr fruchtigem Bukett nach Pfirsich, reifen Äpfeln und Sommerblumen.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen mitten in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben für den Colle dei Tigli – benannt nach dem von Linden gesäumten Rebhügel – wachsen auf moränischen Hügeln mit steinigem Boden glazialen Ursprungs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cortese und Garganega. Die Trauben werden leicht gepresst, die Schalen entfernt; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert (15–16 °C) im Edelstahl. So bleibt der Wein frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur – jung zu genießen.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sehr fruchtig, mit Pfirsich, reifem Apfel und Sommerblumen. Am Gaumen körperreich, saftig und harmonisch, mit guter Frische und feinem Schmelz.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–10 °C servieren – als Aperitif ebenso wie zum Essen.

Passt zu: Vorspeisen, Sushi, Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch.


Lage: Bardolino, moränische Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Bianco – Cuvée aus Cortese und Garganega
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo Vigna Gattera 2020

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Vigna Gattera (La Morra) Revello Fratelli kalkhaltig-lehmiger Boden Reben 1960–1995 24 Monate slawonische Großfässer 2020

Der Revello Fratelli Barolo Vigna Gattera 2020 DOCG stammt aus der Menzione Gattera in der Annunziata bei La Morra – einer Lage, die von der markanten Libanon-Zeder überragt wird. Ausgewogen und elegant, mit klarer, klassischer Struktur und würziger, hoch wiedererkennbarer Aromatik.


Vigna Gattera – Eleganz unter der Libanon-Zeder

Der Barolo Gattera stammt aus der Menzione Gattera in der Ortschaft Annunziata in La Morra – einem Weinberg, der nicht nur für die Qualität seiner Weine, sondern auch für die markante Zeder des Libanon bekannt ist, die das Gebiet überragt. Die Lage ist vielschichtig angelegt und weist unterschiedliche Expositionen von Südost über Süd bis Südwest auf.

Bewirtschaftet wird rund ein Hektar Rebfläche, der sich in zwei klar unterscheidbare Parzellen gliedert: eine südöstlich ausgerichtete Fläche in unmittelbarer Nähe der Kellerei sowie ein südlich exponierter Teil auf dem historisch als Turna Lunga bekannten Hügel. Die Weinberge liegen auf 240 bis 250 Metern und sind von kalkhaltig-lehmigen Böden geprägt. Die ausschließlich mit Nebbiolo bestockten Reben wurden zwischen 1960 und 1995 gepflanzt, die Erträge sind bewusst moderat gehalten.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen, eher zugänglichen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer eleganten La-Morra-Lage wie Gattera ergibt das einen harmonischen, klassisch strukturierten Nebbiolo, der schon Charme zeigt und zugleich über viele Jahre reift. Die Lese erfolgt in der Regel von Anfang bis Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau beginnt mit einer Maischegärung in horizontalen Rotomazeratoren, bei der die Trauben etwa sechs bis acht Tage in Kontakt mit den Schalen bleiben. Die alkoholische Gärung wird anschließend in Edelstahltanks über einen Zeitraum von rund zehn bis fünfzehn Tagen abgeschlossen, wo auch der biologische Säureabbau stattfindet. Es folgt eine 24-monatige Reifezeit in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Nach der Abfüllung im Juli des der Vermarktung vorausgehenden Jahres ruht der Wein weiter in der Flasche und gelangt im März des vierten Jahres nach der Lese in den Verkauf.

Im Glas

Im Geschmacksprofil zeigt sich der Barolo Gattera ausgewogen und elegant, mit einer klaren, klassischen Struktur. Feine, gut eingebundene Tannine verleihen ihm Halt und Länge, während eine präzise Säure für Frische und Spannung sorgt. Würzige Noten prägen das Aromabild und verleihen dem Wein eine hohe Wiedererkennbarkeit, getragen von einer harmonischen Balance und einem stilvollen, lang anhaltenden Abgang.

Ausgewogen und elegant, mit klarer, klassischer Struktur – feine Tannine, präzise Säure und würzige, hoch wiedererkennbare Aromatik.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Vigna Gattera, Menzione Gattera, Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 1 ha in zwei Parzellen, Expositionen Südost–Süd–Südwest auf 240–250 m; kalkhaltig-lehmiger Boden; Reben 1960–1995
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung und Malo in Edelstahl (10–15 Tage); 24 Monate große slawonische Eichenfässer

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bewirtschaftung der Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit haben die Riesling GGs 2022 einen moderaten Alkoholgehalt, eine feine Eleganz sowie eine spannende Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Weine

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Premier Cru · Bio

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus der Côte des Blancs. Larmandier-Bernier zählt zu den führenden biodynamischen Häusern der Champagne. Als Extra Brut mit geringer Dosage zeigt er die kreidige Mineralität seiner Lagen. Im Glas frisch, salzig und präzise.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus Premier-Cru-Lagen der Côte des Blancs (rund um Vertus), dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die reinen Kreide- und Kalkböden verleihen dem Wein seine salzige, mineralische Prägung. Das Haus arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen, der Ausbau kombiniert Holzfass und Tank nach der Handschrift des Hauses, gefolgt von langem Hefelager. Abgefüllt als Extra Brut mit geringer Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Brioche, getragen von kreidiger Mineralität. Am Gaumen frisch, salzig und präzise, mit feiner Spannung. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Premier Cru, u. a. Vertus), Champagne; Kreide/Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass + Tank, langes Hefelager, geringe Dosage

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