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29. März 2018

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Vignes de Vrigny Premier Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Les Vignes de Vrigny Premier Cru Extra Brut ist reiner Meunier aus Vrigny auf der Petite Montagne. Francis Egly behandelt die Sorte, die viele nur als Nebendarsteller kennen, so ernst wie seinen Grand-Cru-Pinot – mit Reben, die 1970 gepflanzt wurden.

Im Glas

Birne, Roggenbrot und Kirsche in der Nase, kräftig und fruchtig, aber nie schwer. Am Gaumen saftig und fleischig, mit einer Säure, die alles zusammenhält. Ein klarer, langer Nachhall. Er ist der einzige Egly ganz ohne Holz, deshalb steht die Frucht so weit vorn.

Mach was draus

Brathähnchen mit Thymian, Kalbsbries, Perlhuhn oder ein reifer Ziegenkäse. Auch zu einer deftigen Brotzeit am Sonntag macht er Freude. Wenn du ihn jetzt öffnest, dekantier ihn oder lass ihn eine Stunde im Glas. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Für mich der Beweis, dass Meunier Größe haben kann. Gib ihm Luft, dann wird er von Minute zu Minute besser.“

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Kurz gefragt

Was ist Meunier? Eine der drei klassischen Champagner-Rebsorten neben Pinot Noir und Chardonnay. Sie bringt saftige, würzige Frucht.

Sollte ich ihn lagern? Mit ein bis zwei Jahren Kellerruhe wird er offener und vielschichtiger. Wer nicht warten will, dekantiert ihn.

100 % Meunier · Vrigny Premier Cru, Petite Montagne de Reims · vier Parzellen, Kreide · Reben von 1970 · Basisjahrgang mit 50 % Reserve aus zwei Jahrgängen · Edelstahltank, kein Holz · unfiltriert · langes Hefelager · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Orange · südliche Rhône 2021 Ganztraube · 15 Tage Gärung Foudre · Zementei · 500-l-Fass 18 Monate ohne Abstich

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Vergoren mit ganzen Trauben und ohne jede Eingriffe in die Maische, danach 18 Monate ohne Abstich in Foudre, Zementei und 500-Liter-Fass – ein Rhône-Wein, dem man die Kellerhandschrift eines Burgunder-Ausbauspezialisten anschmeckt.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. 2011 erwarben sie eine brachliegende Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes gaben dem Wein seinen Namen: „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Der Boden erklärt, warum das Projekt aufging. Unter einer knapp einen Meter dünnen Schicht armen Tons liegt eine mehrere Meter mächtige Lage kleiner Flusskiesel, im Französischen grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape. Die Steine speichern Feuchtigkeit, die die Reben im trockenen Sommer erreicht, und halten den Wuchs zugleich knapp. Die Appellationsgrenze verläuft wenige hundert Meter entfernt; geologisch ist die Parzelle mit dem Nachbarn verwandt.

Gepflanzt wurden 2011 elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen 3.500. Enger Stand bedeutet mehr Wurzelkonkurrenz, weniger Ertrag je Stock und konzentrierteres Lesegut. Die gesamte Arbeit im Weinberg erfolgt von Hand. Der Inopia folgt damit derselben Logik wie die großen Weine des Hauses – nur eben auf dem Niveau der Appellation Côtes du Rhône Villages.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

Der Jahrgang 2021 war das Gegenteil der heißen Vorjahre. Ein früher Austrieb traf Anfang April auf eine harte Frostperiode, die in der gesamten Rhône Triebe vernichtete. Es folgte ein kühles, feuchtes Frühjahr mit hohem Pilzdruck und einer ungleichmäßigen Blüte, die den Ertrag weiter reduzierte. Der Sommer blieb moderat, ohne die Hitzespitzen, die die Reife sonst überrollen.

Die Reife zog sich entsprechend hin, gelesen wurde spät – bis in den späten September. Was in den Keller kam, war weniger, aber es hatte etwas, das die Südrhône selten liefert: erhaltene Säure bei moderaten Mostgewichten. 2021 brachte daher frische, fein gezeichnete Rotweine mit klarer Kontur statt Wucht – ein klassisches Profil, das genau zu einer Kellerarbeit passt, die Transparenz über Kraft stellt.

Ganztraubengärung ohne Eingriff, 18 Monate ohne Abstich

Cuvée aus Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise ist der seltene Baustein: eine spät reifende Sorte mit niedrigem Zucker und hoher Säure, die der Cuvée Würze und Frische gibt, statt Gewicht hinzuzufügen.

Nach der selektiven Lese stehen die ganzen Trauben zunächst rund eine Woche kalt auf der Maische, bevor die Gärung einsetzt und weitere etwa 15 Tage dauert. Dabei wird weder umgepumpt noch untergestoßen – der Most extrahiert allein, ohne mechanischen Druck. Das ist der Punkt, an dem sich diese Machart von der üblichen Südrhône-Vinifikation unterscheidet: keine Kraftextraktion, sondern Zurückhaltung.

Gepresst wird der Wein samt Feinhefe und wandert dann in Foudres, Zementeier und 500-Liter-Fässer, wo er 18 Monate ohne Abstich liegt. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und polstert über Mannoproteine die Textur; die unterschiedlichen Gebinde liefern unterschiedliche Sauerstoffmengen, was die Assemblage vielschichtiger macht. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration.

Im Glas

Mittleres, transparentes Rubinrot. Die Nase braucht Zeit: Direkt nach dem Öffnen wirkt sie verschlossen und uneindeutig, mit Luft kommen dann rote Kirsche, Kräuter der Provence, Veilchen und eine feine pfeffrige Note dazu, dahinter ein Ton von weißem Tee.

Am Gaumen schlank gebaut und klar gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin und einer Säure, die den Wein vorwärts trägt – deutlich mehr Burgunder-Statik als Südrhône-Wucht. Die Textur aus achtzehn Monaten auf der Feinhefe ist seidig, ohne dass Holz hervortritt. Der Abgang ist lang und salzig, und das Bild im Glas verändert sich über die ganze Flasche hinweg.

Ganze Trauben, kein Umpumpen, kein Unterstoßen: Der Wein bekommt seine Struktur aus der Zeit, nicht aus der Extraktion.

Ruhig dekantieren und dem Wein Zeit im Glas geben – mit Luft entfaltet er sich zusehends. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs 2021 passt auch zu Gerichten, an denen ein wuchtiger Südrhône-Wein scheitert: Kaninchen mit Thymian, Pilzrisotto, gegrillter Thunfisch.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · armer Ton über tiefen Flusskieseln (grès) · Pflanzung 2011 mit 4.700 Stöcken je Hektar
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handarbeit im Weinberg · selektive Lese · Ganztraubenmaischung kalt über eine Woche · Gärung rund 15 Tage ohne Umpumpen und Unterstoßen · ohne Schönung und Filtration
Ausbau 18 Monate ohne Abstich in Foudres, Zementeiern und 500-l-Fässern
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Spanien

Torre Oria Seda Monastrell

Rotwein · Utiel-Requena · Monastrell · Altreben

Torre Oria Seda Monastrell ist ein Rotwein aus 100 % Monastrell, der lokal auch Mourvèdre genannten Sorte, aus der spanischen D.O.P. Utiel-Requena bei Valencia. Die Trauben stammen von sehr alten Rebstöcken, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Nach dem Ausbau im Eichenfass zeigt er sich mittelschwer und samtig. Im Glas ein dunkler, fruchtbetonter Allrounder mit schwarzer Frucht und Mokka.


Utiel-Requena

Die D.O.P. Utiel-Requena liegt auf einem Hochplateau im Hinterland von Valencia. Das warme, kontinental geprägte Klima mit heißen Sommern und kühlen Nächten bringt reife, konzentrierte Monastrell-Trauben hervor. Die alten Reben wurzeln tief und liefern geringe Erträge mit dichter Aromatik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Monastrell von alten Rebstöcken. Nach der Gärung reift er rund neun Monate in Eichenfässern, was die Tannine glättet und Noten von Mokka und Vanille beisteuert, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase schwarze Früchte, Brombeere und Mokka, dazu reife Kirsche und etwas Würze. Am Gaumen mittelschwer und samtig, mit reifen, harmonischen Tanninen. Der Abgang ist fruchtig und ausgewogen.

Am Tisch

Ein unkomplizierter Allrounder zu vielen Gelegenheiten; eine kurze Belüftung im Glas genügt. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Geflügel, Lamm, gegrilltes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: D.O.P. Utiel-Requena (Valencia), Altreben
Klassifikation: Utiel-Requena DOP
Ausbau: ca. 9 Monate im Eichenfass

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Länder/Regionen

Lenotti Le Olle Bardolino Superiore

Wein · Rotwein · Bardolino Superiore DOCG · Italien

Lenotti Le Olle Bardolino Superiore ist der etwas andere Bardolino: nach der Amarone-Methode aus teils getrockneten Trauben erzeugt. Kraftvoll, dicht und intensiv, mit getrockneten Früchten und Gewürzen im Duft – weit entfernt vom leichten Bardolino.


Bardolino / Gardasee

Die Cantine Lenotti liegen in Bardolino am Ostufer des Gardasees (Veneto). Die Trauben stammen aus der Lage „La Prà" in den klassischen Hügeln (Classico) auf moränischem, steinigem Boden. Der Name „Le Olle" geht auf antike Tonkrüge (ital. olle) zurück, die im Weinberg ausgegraben wurden.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina (65 %), Rondinella (25 %) und Cabernet Sauvignon (10 %). Ein Teil der Trauben wird nach der Ernte direkt gepresst, ein weiterer Teil zunächst einige Wochen getrocknet (Appassimento, Amarone-Methode), um die Aromen zu konzentrieren. Nach der Gärung mit täglichem Délestage reift der Wein teils im Eichenholzfass, teils im Edelstahl. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, kräftiges Rot. In der Nase getrocknete Früchte, dunkle Kirsche, Pflaume und Gewürze. Am Gaumen kraftvoll, dicht und vollmundig, mit reifer Frucht, samtiger Struktur und sehr langem, intensivem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, am besten etwas dekantiert – ein kraftvoller Begleiter für herzhafte Gerichte.

Passt zu: kräftigen Pastagerichten, Schmorbraten, gegrilltem rotem Fleisch, Wild und gereiftem Käse.


Lage: Weinberg „La Prà", Bardolino Classico, Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Bardolino Superiore DOCG Classico – Corvina, Rondinella, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Appassimento (Amarone-Methode), teils Eichenholzfass, teils Edelstahl

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Rebsorten

Marco Felluga Collio Pinot Grigio

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Pinot Grigio leuchtet gelb im Glas und duftet nach Akazien und Blüten. Im Geschmack Aromen von Apfel und Birne, kraftvoll und elegant im Nachhall.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Grigio. Nach Handlese, Kaltmazeration auf den Schalen und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend rund sechs Monate auf der Feinhefe, was ihm zusätzlichen Schmelz und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit goldenen Reflexen. In der Nase Akazienblüte und florale Noten, dazu Apfel und Birne sowie eine mineralisch-salzige Nuance. Am Gaumen kraftvoll und elegant, frisch und mit feinem Schmelz, mit langem, persistentem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, hellem Fleisch und Frischkäse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Pinot Grigio, trocken
Ausbau: Edelstahltank, ~6 Monate auf der Feinhefe

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Spanien

Coto de Imaz Reserva

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Coto de Imaz Reserva ist ein klassischer Rotwein von El Coto de Rioja aus dem Rioja. Der reinsortige Tempranillo reift in amerikanischer Eiche und auf der Flasche, bevor er in den Handel kommt – ein weicher, ausladender Tinto mit Erdaromen und rundem Abgang.


Rioja

El Coto de Rioja wurde 1970 in Oyón (Rioja Alavesa) gegründet und ist heute der größte Rebflächenbesitzer im Rioja, mit Lagen in Rioja Alta, Rioja Alavesa und Rioja Oriental. Der Tempranillo für den Coto de Imaz Reserva stammt aus diesen Lagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die Gärung erfolgt im Edelstahl mit mehrtägiger Maischestandzeit. Anschließend reift der Wein mindestens 18 Monate in amerikanischer Eiche und mindestens weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in bestem Trinkstadium ausgeliefert wird.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife Frucht, Kakao und feine Vanille- und Röstnoten aus der Eiche. Am Gaumen weich und samtig, mit reifen Tanninen, erdigen Anklängen und gutem Säurespiel. Der Abgang ist rund und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher Rioja-Klassiker – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: Wild, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.


Lage: Rioja (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: 18 Monate amerikanische Eiche, 18 Monate Flasche

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rosenzauber

Jörg Geiger Rosenzauber ist die blumigste der alkoholfreien Cuvées aus Schlat: Apfel, Brombeere und Himbeere, dazu Rosenduft, Gartenminze und Gewürzen. Ein prickelndes Getränk, das schon beim Einschenken nach Sommergarten duftet.

Im Glas

Feines Prickeln. In der Nase frischer Apfel, Himbeere und ein intensives Rosenbukett. Am Gaumen fruchtig mit Himbeere und Brombeere und einem lebendigen Spiel aus Süße und Säure. Minze und Gewürze sorgen für einen langen, duftigen Nachhall. Trotz der Frucht wirkt er nie schwer oder klebrig.

Mach was draus

Beerendesserts, Panna cotta mit Himbeeren, Obstsalat, Rosenkuchen oder leichtes Gebäck. Auch als alkoholfreier Aperitif auf der Gartenparty, zum Muttertag oder zur Babyparty passt er wunderbar. Gut gekühlt im Weinglas servieren, gern mit ein paar frischen Himbeeren im Glas. Die Farbe der Beeren und der Rosenduft machen ihn zu einem kleinen Hingucker auf jedem Tisch.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Rosenzauber ist für mich der schönste Begleiter zu Himbeer-Desserts. Ein Minzblatt im Glas, und es ist perfekt.“

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Kurz gefragt

Wonach schmeckt Rosenzauber? Nach Apfel, Himbeere und Brombeere, getragen von Rosenduft und einer frischen Note Minze.

Wann passt er am besten? Vor dem Essen als duftiger Aperitif ohne Alkohol – oder danach zu allem mit Beeren.

Apfel, Himbeere, Brombeere · Rose, Gartenminze, Gewürze · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Weine

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas Magnum 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel · Magnum)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben Magnum 1,5 l · nur 25 Flaschen ungeschönt & unfiltriert · 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2016 in der 1,5-Liter-Magnum ist eine echte Rarität – nur 25 Flaschen dieses Großformats wurden gefüllt. Ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar, der trotz seiner stattlichen Alkoholwerte kühl, fein und salzig ist und ganz klar sein großes Terroir widerspiegelt.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Im Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, zeigt sich der Wein besonders frisch und langlebig.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2016, trocken; von über 60 Jahre alten Reben. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 25 Magnums.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo, im Magnumformat mit großem Reifepotenzial; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; nur 25 Magnums

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