Blog

14. April 2018

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2021 16,00 % vol

Der Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich elegant, weich und vielschichtig, aus einem milden Jahrgang, der laut Krankl an den großen 2019 erinnert.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta III 2021 stammt zu 51 % vom The Third Twin Vineyard, zu 26 % vom Cumulus Vineyard und zu 23 % vom Eleven Confessions Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2021 – Central Coast

2021 brachte an den Sine-Qua-Non-Lagen Krankls bevorzugte Bedingungen: mildes Wetter mit konstantem Sonnenschein, aber ohne extreme Hitze – nur ein einziger Tag mit 100 °F, und das an nur einem der vier Weinbergstandorte.

Das Ergebnis erinnert an den Jahrgang 2019, vielleicht mit etwas mehr Reichhaltigkeit: viel Eleganz, Charakter und spielerische Würze mit vielen Schichten und Nuancen.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 81,7 % Syrah, 11,3 % Grenache, 3,3 % Mourvèdre, 2,1 % Petite Sirah sowie 1,6 % weiße Sorten (0,7 % Gelber Muskateller, 0,9 % Petit Manseng).

21 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren, 79 % entrappt. Ausgebaut über rund 23 Monate: 53,0 % in brandneuen französischen Eichenfässern, 43,1 % in gebrauchten Fässern (ein bis drei Jahre alt) und 3,9 % in Beton.

Im Glas

Sehr dunkle Farbe. In der Nase Kaffeesatz, Rhabarber, rote Pflaumen, Toffee, Boysenbeere, zerdrückte Erdbeerhäute, Zigarrenkiste sowie etwas Kreide und staubige Keksbrösel. Am Gaumen super weich, aber nicht schlaff, sondern strukturiert und weit aufgefächert – ähnlich dem 2019, mit einem Hauch mehr Fleisch. Die Tannine sind reichlich, doch breit und seidig, dazu milde asiatische Gewürze. Mit Luft wird der Wein zusehends üppiger und umhüllender. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Super weich, doch strukturiert und aufgefächert – mit breiten, seidigen Tanninen.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (51 %), Cumulus (26 %) und Eleven Confessions (23 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 21 % Ganztrauben; 23 Monate Eiche/Beton (53,0 % neue französische Eiche, 43,1 % gebraucht, 3,9 % Beton); 16,00 % vol

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Kompassus Bical 2021 branco

Weißwein · Bairrada · Bical

Bical DOC Bairrada autochthon Kompassus · João Póvoa gebrauchtes Barrique 2021

Der Kompassus Bical 2021 beweist, welch spannende, reinsortige Weine sich aus der seltenen, säurebetonten Bical-Traube vinifizieren lassen – frisch wie ein Gletscherbach, mineralisch und cremig zugleich. Anders, spannend, intensiv.


Kompassus – autochthone Sorten aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft, seit 1991 im Weinbau und seit 2005 unter dem Namen Kompassus. Das Gut arbeitet naturnah und minimal-invasiv auf tonig-kalkigen Böden; seit 2012 verantwortet Anselmo Mendes, einer der besten Önologen Portugals und Spezialist für frische, atlantische Weißweine, die Kellerarbeit.

Bical ist eine autochthone portugiesische Weißweinsorte und gehört eher zu den säurebetonten Gewächsen dieser Erde. Die Anbaufläche ist mit gut 1.000 Hektar gering, und der meiste Wein daraus wird zudem als Sekt verarbeitet. Dass sich daraus äußerst spannende, reinsortige Weine erzeugen lassen, beweist dieser Bical: Ton- und Kalkböden geben ihm eine exzellente Terroirnote.

Jahrgang 2021 – Bairrada

Der Jahrgang 2021 bringt im Bical einen besonders frischen, geradlinigen Weißwein mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die kühl-atlantisch geprägte Bairrada und die kalkreichen Böden betonen Mineralität und Spannung – ein Wein von erfrischender Klarheit und Intensität.

Ausbau

Reinsortiger Bical aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Die Vergärung im gebrauchten Barriquefass gibt dem Wein den nötigen Schmelz und eine cremige Textur im Mundgefühl, ohne die markante Frische und die mineralische Terroirnote zu überlagern.

Im Glas

Starke, facettenreiche Zitrusnoten, Minze, Eukalyptus und grüner Apfel sind seine Hauptmerkmale. Geschmacklich frisch wie ein Gletscherbach, reintönig – mit Bergamotte, Ingwer, Salzkristallen und einem Schuss Tannenwald im Gepäck. Der Abgang ist säurehaltig und prickelnd.

Anders, spannend, intensiv – frisch wie ein Gletscherbach.

Ein ausdrucksstarker, gastronomischer Weißwein mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Austern und Muscheln, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu frischem Ziegenkäse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); Ton- und Kalkböden
Klassifikation: DOC Bairrada, Bical (trocken)
Ausbau: reinsortiger Bical; Vergärung im gebrauchten Barriquefass (Schmelz, cremige Textur)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Von Winning Marmar Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Marmar (Fassselektion) Forster Ungeheuer von Winning · Deidesheim kalkreiche, kühle Parzelle trocken im Holz ausgebaut 2021

Der von Winning Marmar Riesling 2021 ist eine expressive, kraft- und druckvolle Selektion der allerbesten Fässer aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der Einzellage Forster Ungeheuer. Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert, intensiv und mit unglaublicher Länge.


Marmar – Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Marmar ist eine besondere Selektion der allerbesten Fässer.

Die Trauben stammen aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der berühmten Einzellage Forster Ungeheuer. Der hohe Kalkanteil und die kühle Ausrichtung dieser Parzelle verleihen dem Wein trotz seiner Kraft und Konzentration Frische, Spannung und eine markante Mineralität.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Die kalkreiche, kühle Parzelle im Ungeheuer und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Frische und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkreichem Boden.

Für den Marmar werden die allerbesten Fässer selektiert. Wie bei von Winning üblich, reift der Wein im Holz lange auf der Feinhefe – das verleiht ihm Schmelz, Tiefe und Struktur, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert und intensiv: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine rauchige Zitrusaromatik und feine Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität. Am Gaumen kraft- und druckvoll, dabei frisch und rassig; der Abgang hat Spiel und eine unglaubliche Länge.

Kraft- und druckvoll, konzentriert und intensiv – rauchige Zitrusaromatik und Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität, mit Spiel und unglaublicher Länge im Abgang.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Lagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalkreiche, kühle Parzelle im Forster Ungeheuer, Forst, Pfalz; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, Ausbau im Holz auf der Feinhefe; naturnahe Bewirtschaftung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2022

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Tiefe des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Margerum M5 Red 2019

Wein · Rotwein · Santa Barbara · USA

Margerum M5 Red offenbart eine funkelnd granatrote Farbe. Im Bouquet dominieren intensive Noten von Pflaumen, Brombeeren und etwas Cassis mit leichten Röstaromen – schon in der Nase kühl und mit feinem Lift. Am Gaumen sehr saftig, mit straffer Textur: ein vollmundiger, schön ausbalancierter Wein, der an einen Châteauneuf-du-Pape erinnert.


Santa Barbara County / Kalifornien

Die Margerum Wine Company (gegründet 2001 von Doug Margerum) arbeitet mit Spitzenlagen im Santa Barbara County an Kaliforniens Central Coast, wo kühle Pazifik-Einflüsse für Frische und Eleganz sorgen. Der M5 ist das Flaggschiff des Hauses, bewusst nach dem Vorbild der südlichen Rhône – dem Châteauneuf-du-Pape – komponiert.

Assemblage und Ausbau

Das Kürzel steht für Programm: M für Margerum, 5 für die fünf Rhône-Sorten Grenache (Basis), Syrah, Mourvèdre, Cinsault und Counoise. Nach reduktiver, langsamer und kühler Gärung reift der Wein überwiegend in gebrauchten (neutralen) Puncheons und Barriques mit nur wenig Neuholz – das Holz ist gut integriert. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Funkelndes Granatrot. In der Nase Pflaume, Brombeere und Cassis mit leichten Röstaromen und feinem Lift. Am Gaumen kühle Aromatik mit Heidelbeere, Maulbeere und Brombeere, dazu ein Hauch Kakaonibs vom Mourvèdre. Saftig und straff, mittlerer bis voller Körper, druckvoll und vielschichtig, mit klassischen Proportionen – kein Schwergewicht, sondern fein balanciert.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Essensbegleiter, der zu fast jeder Küche passt.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, mediterraner Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Santa Barbara County (Central Coast, Kalifornien, USA); Margerum Wine Company
Klassifikation: Rhône-Cuvée – Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Counoise, trocken
Ausbau: überwiegend neutrale Puncheons/Barriques, wenig Neuholz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Massolino Nebbiolo 2022

Wein · Rotwein · Piemont · Italien

Massolino Langhe Nebbiolo zeigt sich granatrot, mit den klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Er mundet sehr elegant und vollmundig; im fruchtigen Nachhall machen sich zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen breit, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.


Langhe / Piemont

Das Familienweingut Massolino wurde 1896 in Serralunga d'Alba gegründet und zählt zu den renommiertesten Barolo-Erzeugern der Langhe. Nebbiolo ist die große Rebsorte des Piemonts, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Die Reben wachsen auf den kalkhaltigen Hügeln rund um Serralunga.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Nebbiolo. Nach traditioneller Vinifikation mit mehrtägiger Maischegärung reift der Wein rund ein Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti) – schonend gedämpft statt getoastet, um die reine Sortentypizität ohne aufdringliche Holznoten zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase die klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Am Gaumen elegant und vollmundig, mit feinen Tanninen und guter Frische. Im fruchtigen Nachhall zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, jung gern karaffieren – ein eleganter Begleiter der piemontesischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Trüffel, Risotto, rotem Fleisch, Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Langhe, Serralunga d'Alba (Piemont, Italien); Massolino
Klassifikation: Langhe DOC – 100 % Nebbiolo, trocken
Ausbau: ~1 Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

Mehr erfahren ...