U. das Restaurant – Düsseldorf – Deutschland

U. das Restaurant – Düsseldorf – Deutschland

Schwere Blues Musikstücke mit unendlich erscheinenden, langgezogenem Gitarrengezerre begleiten im Düsseldorfer U. das Restaurant den kulinarischen Abend. Die wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtete Speisestätte versprüht schon rein äußerlich eine nette Gemütlichkeit.

Kleine Sitzgelegenheiten wechseln sich mit großen Tischen ab, wo sich auch schon einmal vorher vollkommen unbekannte Menschen kennenlernen können. Viele leere und volle Weinflaschen großartiger Weinbauern schauen hier aus den Regalen auf die Gäste hinunter und sind so Zeugen einst hier zelebrierter heldenhafter Weinproben.

Der Service wird von einem flinken und wissenden Zeitgenossen erledigt und gestemmt, der hier alles mustergültig im Griff hat und dem seine Arbeit auch sichtlich Spaß zu machen scheint. Zu Hilfe kommen ihm dabei nur ab und zu ein Koch aus der Küche, der die Speisen direkt an die Plätze bringt und diese auch erklärt. Das macht Sinn und lockert die Atmosphäre noch mehr auf. Geboten wird hier eine moderne Crossover-Küche, die sich verschiedener Elemente aus aller Herren Ländern und Kontinenten bedient. Das bringt Abwechslung und macht Appetit auf mehr. Persönliche Highlights an diesem Abend waren das Sashimi vom Lachs und das Onglet (Nierenzapfenstück) vom Nebraska Rind.

Auffallend und schön ist es im U. das Restaurant zu sehen, wie viele junge Menschen diesen Ort aufsuchen, um lecker zu essen oder einen der fair bepreisten und fachkundig ausgewählten Weine zu geniessen. Gerne mehr solcher kulinarischen, lockeren Hotspots auch in anderen Städten!

Lachs Sashimi, Avocado, Ponzu und Erdnussöl.

Steak Tartar, Kimchi.

Island Steinbeißer, geräucherter La Ratte Kartoffelstampf und wilder Brokkoli.

Onglet Nebraska GOP Rind mit Petersilienwurzel Chips, Ravioli und Knochenmark.

Kokosnuss „Osterei“ mit Brownie und Zitrusfrüchten.

U. das Restaurant
Klosterstraße 34
40211 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 91336992
www.u-dasrestaurant.de

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169

Unsere Wertung: 169 von 365 Punkten *

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Länder/Regionen

Joblot Givry Mademoiselle blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru (Cuvée Mademoiselle) Servoisine + alte Reben En Veau Côte Chalonnaise 2022

Der Givry Mademoiselle 1er Cru Blanc 2022 der Domaine Joblot ist ein eleganter, würziger und feingliedriger Chardonnay mit ausgewogener Struktur. Schon jung trinkreif, besitzt er zugleich großes Lagerpotential – eine Cuvée aus den Lagen Servoisine und den alten Reben von En Veau.


Cuvée Mademoiselle – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für Pinot Noir und Chardonnay bekannt. Die Cuvée Mademoiselle vereint Trauben aus der Premier-Cru-Lage Servoisine mit jenen der alten Rebstöcke von En Veau (Vaux) – das gibt dem Wein mineralische Komplexität und Feinheit.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2022 – Côte Chalonnaise

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die würzig-mineralische Art dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus Servoisine und den alten Reben von En Veau.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Elegant, würzig und feingliedrig, mit ausgewogener Struktur. Die mineralische Komplexität wird von einem Potpourri verschiedener Früchte untermalt, während Zitrusnoten für einen frischen, klaren Abgang sorgen.

Würzig, feingliedrig und mineralisch komplex, mit klarem Zitrus-Finish – jung trinkreif und doch lagerfähig.

Schon jung zugänglich, mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus Servoisine und alten Reben von En Veau (beide 1er Cru)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Bota 55

Likörwein · Manzanilla Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla 55 ist eine herausragende, ungeschönte Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Einzelabfüllung (Saca November 2014) aus der Bodega Sánchez Ayala, rund sieben Jahre biologisch unter Flor gereift – tiefgründig, salzig und vielschichtig.


Sanlúcar de Barrameda

Equipo Navazos (Jesús Barquín und Eduardo Ojeda) wählt außergewöhnliche Sherry-Fässer (botas) aus und füllt sie nummeriert ab. Diese Manzanilla stammt aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala im Barrio Bajo von Sanlúcar de Barrameda, wo das feuchte Atlantikklima die Flor besonders kräftig gedeihen lässt. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Trocken ausgebaut und leicht aufgespritet, reifte der Wein rund sieben Jahre biologisch unter dem Flor (velo de flor) in der Solera – aus derselben Solera wie frühere Abfüllungen der „Bota"-Reihe (Nr. 4, 8, 16, 22, 32, 42). Die biologische Reifung bringt die typischen, intensiven Hefe- und Acetaldehyd-Noten. Saca November 2014, auf 5.000 Flaschen limitiert.

Im Glas

Tiefes Gelb. In der Nase intensiv und maritim: Algen und Meeresbrise, dazu vegetale Noten von Aubergine und Gurke, Irish Moss, gegerbtes Leder und altes Holz. In Schüben treten immer neue Nussaromen hervor. Am Gaumen warm und nussig, vielschichtig; nach etwas Belüftung zeigen sich feste Säure und salzige Frische. Der Abgang ist enorm lang, mit feinen Salzkristallen, die minutenlang nachklingen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–9 °C im Weißweinglas servieren – ideal als Aperitif und zu salzig-maritimer Küche. Nach etwas Luft zeigt der Wein noch mehr Tiefe.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Sardellen, Meeresfrüchten, Jamón und gereiftem Käse.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega Miguel Sánchez Ayala
Klassifikation: Manzanilla (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 55"
Ausbau: ~7 Jahre biologische Reifung unter Flor (Solera); Saca November 2014, 5.000 Flaschen

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Rebsorten

Huber Spätburgunder Alte Reben trocken 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Alte Reben (gehobener Ortswein) Bernhard Huber Malterdingen · Baden Reben ~30–70 Jahre Muschelkalk Maischegärung · ~⅓ neues Barrique unfiltriert · 2023

Der Bernhard Huber Spätburgunder Alte Reben 2023 ist ein gehobener Ortswein aus den ältesten Malterdinger Parzellen – schon unter Bernhard Huber einer der großen deutschen Pinots. Dicht und kraftvoll, zugleich elegant und mineralisch.


Alte Reben – die ältesten Malterdinger Parzellen

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier denselben verwitterten Muschelkalk vorfanden.

In den „Alte Reben" fließen viele Parzellen unmittelbar neben dem Bienenberg GG – allesamt Malterdinger Lagen, dazu abgestufte Bienenberg-Fässer. Die Reben sind zwischen rund 30 und fast 70 Jahre alt und wurzeln auf kalk- und muschelkalkreichen Böden. Ihre geringen Erträge verleihen dem Wein besondere Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Baden

Nach dem trockenen 2022 füllten reiche Winterniederschläge die Wasserreserven; die älteren Reben kamen gesund durch den heißen, trockenen Frühsommer. Ein regenreicher August brachte die Wende und sicherte Frische und Balance. 2023 verbindet aromatische Dichte mit rassiger Kühle – ideale Voraussetzungen für einen dichten, zugleich transparenten Pinot.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (gehobener VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder von alten Reben auf Muschelkalk.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; im herausfordernden Jahr wurde etwas kräftiger extrahiert (sechs- bis achtmal untergestoßen), um Dichte und Gerbstoff zu gewinnen. Der Ausbau erfolgt rund 16 bis 18 Monate in burgundischen Barriques, davon etwa ein Drittel neues Holz. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein dichter, zugleich transparenter Pinot: rote Kirsche und Himbeere, dazu Cassis und Cranberry, feine Kräuter- und Gewürznoten sowie eine rauchig-mineralische Nuance und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-frischen, langen Nachhall.

Rote Kirsche, Himbeere und Cranberry über Cassis, feiner Würze und rauchiger Mineralität – saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, salzig-frischem Nachhall.

Ein dichter, langlebiger Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern karaffieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wild, zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); alte Reben (~30–70 Jahre) auf kalk-/muschelkalkreichen Böden, u. a. neben dem Bienenberg
Klassifikation: Spätburgunder, gehobener VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, ~16–18 Monate in burgundischen Barriques (~⅓ neu), unfiltrierte Füllung

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rotfruchtig

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Prickelnd Rotfruchtig ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk mit dichter roter Beerenfrucht. Schwarze Johannisbeere und Sauerkirsche dominieren – kräftig und üppig, ergänzt um Holunderbeere und die frischen Noten der Limette.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese. Frucht, Frische und Handwerk stehen im Mittelpunkt jeder Kreation.

Zutaten und Herstellung

Eine alkoholfreie Cuvée aus Sauerkirsche, schwarzer Johannisbeere und Holunderbeere, ergänzt um Quitte und Limette. Die feine Kohlensäure macht das Getränk fein prickelnd.

Im Glas

Dichte Frucht von Sauerkirsche, schwarzer Johannisbeere und Holunderbeere, gepaart mit frischen Limettennoten. Am Gaumen kräftig und üppig, mit leicht herber Quitte und Limette und einer feinen, prickelnden Kohlensäure.

Zum Genießen

Gut gekühlt solo als alkoholfreier Aperitif oder zum Dessert.

Passt zu: roten und schwarzen Beeren und Früchten, z. B. Roter Grütze mit Vanilleeis.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk (rotfruchtig)
Zutaten: Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere, Holunderbeere, Quitte, Limette
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.03.2027

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Schaumweine

Jörg Geiger Birnengold Birnenschaumwein doux

Schaumwein · Birne · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Birnengold ist ein fruchtsüßer Birnenschaumwein (doux) aus Dörrbirnen, im Barriquefass ausgebaut. Klares Strohgelb mit goldenen Reflexen und feiner Perlage.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen Streuobst-Spezialitäten. Mit dem Birnengold widmet sie sich einer Rarität: einem im Barrique gereiften, fruchtsüßen Schaumwein aus Dörrbirnen.

Zutaten und Ausbau

Hergestellt aus Dörrbirnen. Nach dem Pressen und der anschließenden Gärung reift der Schaumwein im Barriquefass – zu 50 % in neuer amerikanischer Eiche und zu 50 % in gebrauchten Sauternesfässern. Die Lagerung im Holz verleiht dem Süßwein zusätzliche Würze und Struktur. Fruchtsüß ausgebaut (doux).

Im Glas

Klares Strohgelb mit goldenen Reflexen und feiner Perlage. In der Nase üppige, süße Dörrbirnenfrucht mit nussig-würzigen Anklängen. Am Gaumen vollreife süße Birne, gepaart mit dezenter Röstaromatik und feiner Barriqueherbe; die Kohlensäure bietet der Süße Paroli und verleiht dem Birnengold Eleganz.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als festlicher Begleiter zu Käse und Dessert.

Passt zu: karamellisiertem Ziegenfrischkäse, Käse-Crème-brûlée, Trüffel, Desserts mit weißer Schokolade, frischen Früchten und Gebackenem.


Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Birnenschaumwein, fruchtsüß (doux)
Zutaten: Dörrbirnen
Ausbau: Barriquefass – 50 % neue amerikanische Eiche, 50 % gebrauchte Sauternesfässer

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Spanien

Monteabellon Finca La Blanquera 2019

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Finca La Blanquera 2019 ist ein Spitzen-Einzellagenwein von extrem kalkhaltigen Höhenböden gegenüber Nava de Roa. Kraftvoll, wild und von immenser Dichte und Intensität, mit Tabaknoten, dunklen Fruchtaromen und einem langen Abgang – ein neuer Topwein des Guts.


Ribera del Duero / Nava de Roa

Die Einzellage Finca La Blanquera wurde vor über zehn Jahren von der Familia García auf extrem kalkhaltigen Böden in Höhenlage gegenüber dem Örtchen Nava de Roa in der Ribera del Duero bepflanzt – ein Terroir, das für Spitzenweine prädestiniert ist. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón.

Rebsorte und Ausbau

Geprägt von Tinta del País (Tempranillo). Der über dreijährige Ausbau in französischen Barriques hat die enorme Wucht des Weines leicht gemildert, ohne ihm seine kraftvolle, wilde Art zu nehmen. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase dunkle Fruchtaromen, Tabak und eine ausgeprägte Fassnote. Am Gaumen kraftvoll, dicht und intensiv, zügellos und wild, mit enormer Konzentration, festen Tanninen und sehr langem Abgang. Ein Wein für die Zukunft.

Am Tisch

Aktuell mindestens sechs Stunden dekantieren – oder noch einige Jahre im Keller reifen lassen, damit er sein ganzes Aromenspektrum entfaltet. Bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Lamm, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero, Einzellage Finca La Blanquera, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Rebsorte: Tinta del País (Tempranillo), trocken
Ausbau: über 3 Jahre in französischen Barriques
Jahrgang: 2019

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Weine

Aurore Casanova Cuvée Aure Extra Brut

Champagner · Champagne / Mardeuil · Assemblage Brut

Extra Brut Rund 35 % Reserveweine (bis 5 Jahre) Grand-Cru-Anteil: Puisieulx · Le Mesnil-sur-Oger Kreide- & Kalkböden Naturhefen · ohne Filtration

Die Aurore Casanova Cuvée Aure ist der Basis-Assemblage-Champagner des kleinen Winzerhauses von Aurore Casanova und Jean-Baptiste Robinet in Mardeuil bei Épernay. Die Cuvée aus den drei Champagner-Rebsorten lebt von einem hohen Anteil gereifter Reserveweine – ein trockener, texturbetonter Champagner, der auf Tiefe statt bloße Frische setzt.


Mardeuil: Winzerchampagner aus Grand-Cru-Lagen

Das 2013 gegründete Haus bewirtschaftet Parzellen in mehreren Zonen der Champagne – der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und der Vallée de la Marne. Prägend sind die Grand-Cru-Herkünfte Puisieulx (Pinot Noir, Chardonnay) und Le Mesnil-sur-Oger sowie Oger (Chardonnay auf reiner Kreide); der Meunier kommt aus dem Marnetal um Champvoisy.

Lehm-Kalk über Kalkstein in Puisieulx gibt Zug und Struktur, die Kreideböden der Côte des Blancs steuern Klarheit und Spannung bei. Der Betrieb ist seit 2023 biozertifiziert und arbeitet minimalistisch im Keller.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée Aure vereint 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay und 10 % Meunier. Kern des Charakters sind rund 35 % Reserveweine mit bis zu fünf Jahren Reife, die aus dem seit 2016 geführten fortlaufenden Reservesystem (perpetual reserve) stammen und der Cuvée Tiefe und Komplexität geben.

Der Ausbau folgt der Handschrift des Hauses: spontane Gärung mit Naturhefen, Reifung auf der Feinhefe und Abfüllung ohne Filtration, knapp dosiert im Extra-Brut-Stil.

Im Glas

Strahlende Farbe, feine Perlage. In der Nase Brioche und weiße Früchte, am Gaumen ein Zusammenspiel aus frischen weißen Früchten und feinem Gebäck, getragen von einer cremigen Textur und trockenem, klarem Abgang.

Rund ein Drittel der Cuvée sind bis zu fünf Jahre alte Reserveweine – das gibt Aure Tiefe statt bloßer Frische.

Vor dem Servieren gut gekühlt (8–10 °C); mit etwas Luft im Glas treten die Brioche-Noten deutlicher hervor.

Am Tisch

Als Aperitif ebenso wie zu Tisch: Austern und Sashimi, gebratener Fisch, Geflügel in Rahm oder gereifter Comté. Die cremige Textur und der Reserveanteil tragen den Champagner auch durch einen ganzen Menügang.


Lage Puisieulx, Le Mesnil-sur-Oger, Oger, Champvoisy (Sitz: Mardeuil)
Klassifikation Grand Cru (Puisieulx, Le Mesnil-sur-Oger, Oger)
Ausbau Naturhefen, Reifung auf der Feinhefe, ohne Filtration, rund 35 % Reserveweine (perpetual reserve, bis 5 Jahre)
Stil Extra Brut

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Wein · Rotwein · Südburgenland · Österreich

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist ein Rotwein, mit dem Weintrinken richtig Spaß macht – ob pur genossen oder zum Essen. Sortentypisch würzig und mineralisch, mit feiner, saftiger Frucht.


Südburgenland / Eisenberg

Das Weingut Kopfensteiner liegt am Eisenberg im Südburgenland. Die eisenhaltigen Schiefer- und Lehmböden der DAC-Lage Eisenberg sind berühmt für besonders würzige, mineralische und langlebige Blaufränkisch-Weine mit unverwechselbarer Handschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Der Ausbau betont die saftige Frucht, die feine Würze und die typische mineralische Struktur der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle Beerenfrucht mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig und animierend, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und fein eingebundenem Tannin; sauberer, würziger Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Speisebegleiter.

Passt zu: einem ordentlichen Teller Pasta, gebackenem oder gebratenem Geflügel, hellem Fleisch und mittelreifem Käse – oder einfach pur.


Lage: Südburgenland, Eisenberg (Österreich); Weingut Kopfensteiner
Klassifikation: 100 % Blaufränkisch, trocken
Ausbau: frucht- und mineralitätsbetont (Eisenberg-Stilistik)

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