Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2015 – Mosel – Deutschland

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2015 – Mosel – Deutschland

Die Rieslinge von Egon Müller sind absolut Kult. Gewonnen aus der Einzellage Scharzhofberger an der Saar sind diese, abgesehen von einem ziemlich hohen Verkaufspreis, durch ihre knappe Verfügbarkeit, auch noch recht schwer zu ergattern.

Die Kabinett Weine von Egon Müller gehören dabei zu den absoluten Riesling Klassikern, vereinen diese doch auf eine perfekte Art und Weise eine beschwingte Leichtigkeit, unbeschwerte Frische, viel Rieslingfrucht und eine knackige Mineralität.

Genau so verhält es sich auch bei dem Riesling Kabinett aus dem Traumjahrgang 2015. Duft nach frischen Limetten und saurem Apfel, dabei liegt auch noch ein Hauch von frischer Hefe über diesen Fruchtattributen.

Geschmacklich nimmt die mehr als stattliche Säurestruktur alles Vorhandene in seinen Bann. Zesten von Zitrusfrüchten, Puderzucker, frische Kräuter und Salz knallen straff und komplex über den Gaumen.

Der Mundraum scheint von dieser Aromenexplosion förmlich zu zittern. Mineralischer, intensiver Nachhall, der fast schon (positiv!) weh tut.

Ein echter und wahrer Egon Knüller!

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319

Unsere Wertung: 319 von 365 Punkten *

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Weine

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 Brut Nature BIO

Der Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 ist ein Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir. Der Name bedeutet „gemischte Erden“ und spielt auf die unterschiedlichen Böden an, auf denen die Reben stehen. Biologisch angebaut, weiß gekeltert, ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Duft nach hellen Früchten und Zitrus, dazu etwas Brioche. Im Mund trocken, klar und straff, mit spürbarer Mineralität und frischer Spannung. Ein langer, trockener Ausklang.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, gegrillter Fisch, Perlhuhn oder eine Gemüsetarte. Ein Champagner für alle, die Pinot Noir in seiner kühlen, klaren Form mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Terres Mêlées zeigt die frische Seite des Pinot Noir. Für mich ein idealer Essensbegleiter.“

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Kurz gefragt

Was ist ein Blanc de Noirs? Ein weißer Champagner aus roten Trauben. Der Saft wird schnell von den Schalen getrennt und bleibt so hell.

Wie arbeitet die Domaine? Jede Cuvée stammt aus einer einzigen Ernte. Vergoren wird spontan mit natürlichen Hefen, teils in gebrauchten Burgunderfässern, teils im Edelstahl. Gefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel.

Wie trocken ist er? Brut Nature: Es wird kein Zucker zugegeben, der Restzucker liegt bei 0 g/l.

Pinot Noir (100 %), weiß gekeltert · Côte des Bar (Aube), gemischte Böden, Kalk und Mergel · Jahrgang 2021 · bio, FR-BIO-01 · Blanc de Noirs · Restzucker 0 g/l (Brut Nature) · Domaine de Bichery, Neuville-sur-Seine · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Conde Pinel Viura Verdejo

Ein neuer Paukenschlag von Önologenteam rund um David Tofterup aus dem Herzen Spaniens. Die Conde Pinel Linie umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Die Weine sind mit modernstem Weinmacher Know How bereitet worden und sind fruchtbetont, dabei aber trocken und klar. In ihrer Preisklasse sicherlich unübertroffen!

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer Forst Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Ungeheuer 0,9 ha im historischen Kern Basalt, Sandstein, Ton Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Ungeheuer G.C. 2025 kommt aus der einzigen Bodenformation, die in der Mittelhaardt wirklich aus dem Rahmen fällt: Vulkanischer Basalt liegt hier inmitten des allgegenwärtigen Buntsandsteins. Dr. Bürklin-Wolf bewirtschaftet 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der knapp 33 Hektar großen Forster Lage – und füllt daraus einen Riesling, der zu den kraftvollsten des Guts zählt.


Ungeheuer – Basalt im Sandsteinland

Die Lage liegt am Fuß des Haardtgebirges zwischen 130 und 170 Metern, nach Süden und Südosten ausgerichtet, mit bis zu dreißig Prozent Hangneigung; etwa ein Drittel der Flächen ist terrassiert. Was den Ungeheuer geologisch von seinen Nachbarn trennt, liegt darunter: Zum verwitterten Buntsandstein mit Kalkgeröll tritt vulkanischer Basalt. Dieses dunkle, dichte Gestein erwärmt sich schnell und speichert Wärme über die Nacht – zusammen mit der südöstlichen Neigung erklärt das, warum die Reben hier früh in die Blüte gehen und die Reife zügig beginnt. Darunter liegen dichte Ton- und Sandschichten, die tiefgründig Wasser halten und die Nährstoffversorgung sichern.

Der Name führt in die Irre, und das gleich doppelt. Die markanten Sandsteinfiguren am Ortseingang von Forst legen ein Fabelwesen nahe, sind aber jüngeren Datums und reine Publikumsattraktion. Tatsächlich geht der Lagenname auf den Familiennamen eines Deidesheimer Stadtschreibers zurück, wobei eine Flurbezeichnung „an dem ungehuwern" bereits aus dem 14. Jahrhundert überliefert ist. Die Anekdote, Otto von Bismarck habe Ende der 1880er-Jahre befunden, dieses Ungeheuer schmecke ihm ungeheuer, hat zur Bekanntheit beigetragen – die königlich-bayerische Lagenklassifikation hatte den Weinberg allerdings schon 1828 als Spitzenlage geführt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein entspanntes Pflanzenschutzjahr. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch. Ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und regten den Wuchs noch einmal an. Auf dem Ungeheuer trifft Hitze auf einen Boden, der Wärme ohnehin verstärkt; entscheidend war deshalb der tiefgründige Ton- und Sanduntergrund, der Wasser hält, wo flachgründigere Lagen früher in den Stress geraten.

Anfang September beschleunigte die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – auf einer warmen Basaltlage die Konstellation, bei der die Kraft nicht in Breite umschlägt.

Spontangärung und langer Fassausbau

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf alle Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb Mitglied der französischen Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf; die G.C.-Lesegüter werden von Hand gelesen und selektioniert.

Im Keller gilt für alle Grands Crus dasselbe Verfahren: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach ein langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Beim Ungeheuer hat dieser lange Fassausbau eine besondere Funktion – er nimmt der Lage die jugendliche Ungestümheit, für die sie bekannt ist, und formt aus Kraft Struktur. Neues Holz kommt dabei nicht zum Einsatz: Bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein für einen Fasston, was bleibt, ist der langsame, geringe Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet.

Im Glas

Kräftiges Gelb mit grünem Rand. Die Nase ist dunkler getönt als bei den Deidesheimer Lagen des Guts: gelbe Steinfrucht und Zitrusschale, dahinter eine rauchig-erdige Note und eine deutliche Würze, wie sie basaltgeprägte Böden häufig mitbringen. Am Gaumen zeigt der Wein Masse – breite Schultern, viel Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs, ein fester, fast salziger Kern. Die Säure ist reif und steht der Kraft nicht entgegen, sondern gibt ihr Richtung. Der Abgang ist lang, mineralisch unterlegt und trocken, mit einem griffigen, leicht phenolischen Schluss.

Kein Wein, der Feinheit vorführt – einer, der sie sich erarbeitet.

Am Tisch

Die Kraft dieses Rieslings verlangt entsprechend kräftige Gerichte. Gut passen Bresse-Poularde und Perlhuhn aus dem Ofen, Kalbsbraten, Schweinebauch mit Kruste, Wildgeflügel, Saibling und Steinbutt mit Speck oder Brotkruste, Pilzrisotto mit Steinpilzen. Auch gereifter Hartkäse trägt der Wein mühelos. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung gehört er in die Karaffe und braucht dort mindestens eine Stunde.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Ungeheuer (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Einzellage knapp 33 ha, 130–170 m ü. NHN, süd- bis südostexponiert, bis 30 % Hangneigung, rund ein Drittel terrassiert; davon 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil im Besitz des Weinguts; verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und vulkanischem Basalt über dichten Ton- und Sandschichten; 1828 als Spitzenlage klassifiziert
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Handlese und Selektion, temperaturkontrollierte Spontangärung, langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Länder/Regionen

La Baume Cabernet Sauvignon Les Thermes

Rotwein · Cabernet Sauvignon · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Les Thermes Cabernet Sauvignon ist ein kräftiger Rotwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Im Farbspiel ein dunkles Rubinrot, mit kräftiger Nase von frischen und gereiften schwarzen Früchten. Im Glas gut strukturiert, mit strammen Tanninen und schöner Länge.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, kräftige Weine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Cabernet Sauvignon. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm holzige Noten, Kaffeearomen und eine gut strukturierte Tanninstruktur.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. Kräftige Nase von frischen und zugleich gereiften schwarzen Früchten wie Brombeeren und Johannisbeeren, verbunden mit holzigen Noten und Aromen von Kaffeebohnen. Am Gaumen frische schwarze Früchte mit Johannisbeernote, gefolgt von einem gut strukturierten Finish mit strammen Tanninen. Schöne Länge im feinen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cabernet Sauvignon
Ausbau: Cabernet Sauvignon, Holzfassreife

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Portugal

Kompassus Coleção Privada Tête De Cuvée Nature Baga

Weißwein (Blanc de Noirs) · Bairrada · Baga

Baga (weiß ausgebaut) DOC Bairrada Coleção Privada · Tête de Cuvée Nature / Naturwein Kompassus · João Póvoa 2017

Der Kompassus Coleção Privada Tête de Cuvée Nature Baga ist eine echte Rarität: ein weiß ausgebauter Naturwein aus der roten Baga-Traube der Bairrada – spontan, ohne Zugabe von Hefen vergoren und aus einer ganz persönlichen Geschichte heraus entstanden.


Kompassus – Baga-Spezialist aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft. Seit 1991 erzeugt er Wein, seit 2005 unter dem Namen Kompassus; die Baga, die große rote Sorte der Bairrada, ist die Basis all seiner Rot- und Schaumweine. Die Reben in Cordinhã sind rund 70 Jahre alt und wachsen auf tonig-kalkigen Böden mit starker Südexposition und minimal-invasiv bewirtschaftet. Seit 2012 verantwortet kein Geringerer als Anselmo Mendes, der „Alvarinho-Magier" aus dem Vinho Verde, die Önologie.

Dieser Nature Baga entspringt einer ganz persönlichen Geschichte von João Póvoa: „In der Weinkellerei meiner Eltern, wo ich seit meiner Kindheit an der Weinlese teilnahm, gab es nur zwei Arten von Wein: Weiß und Rot. Letztere wurden nach einer traditionellen Technik hergestellt: Die Trauben kamen in großen Körben an und wurden in eine obere Presse entladen, von der der Most durch Schwerkraft in die unteren Gärtanks floss; dort wurden sie mit den Füßen gestampft. Eines Tages während der Weinlese, als ich ein junger Universitätsstudent war, beschloss ich, etwas Neues auszuprobieren: Ohne jemandem etwas zu sagen, nahm ich den Most, der aus der oberen Presse floss, und füllte ein altes 200-Liter-Fass, das bis dahin für Weißwein genutzt worden war. Mein Vater bemerkte es erst, als die Gärung begann."

„Zum Glück begannen bald darauf die Vorlesungen wieder, und ich kehrte nach Coimbra zurück. Trotzdem entging ich nicht einer Standpauke, weil ich ‚gute Trauben für ein Wasser-Wein-Gemisch verschwendet' hatte. In den Weihnachtsferien machte ich den ersten Abstich, und zu Ostern füllte ich, mit der Hilfe meiner Mutter, die Flaschen aus diesem Fass ab – denn mein Vater wollte mit diesem ‚Zeug' nichts zu tun haben. Später erfuhr ich jedoch, dass er die Flaschen heimlich trank, um nicht zuzugeben, dass es ihm schmeckte."

Jahrgang 2017 – ein Experiment, wiederholt

„Mein Freund Anselmo Mendes, der die Geschichte kannte, forderte mich heraus, das Experiment zu wiederholen. So habe ich während der Weinlese 2017 den Most von ganzen Baga-Trauben, der eigentlich für die Grundweine von Schaumwein bestimmt war, ‚abgezweigt'." So entstand aus dem Jahrgang 2017 dieser außergewöhnliche, weiß ausgebaute Baga.

Ausbau

Weiß ausgebauter Baga (Blanc de Noirs) aus dem Jahrgang 2017, Nature.

Der Most ganzer Baga-Trauben wurde ohne Zugabe von Hefen in Edelstahlbehältern vergoren und durchlief eine Bâtonnage mit Weißweinhefen. Nach einer leichten Filtration wurde der Wein im August 2018 abgefüllt und reift seither in der Flasche.

Im Glas

Ein eigenständiger, Weißwein aus einer roten Traube: klar und fein, mit heller Frucht, einem dezent kräutrig-würzigen Ton und der von der Bâtonnage getragenen, leicht cremigen Textur. Die kühle Bairrada-Herkunft und die lange Flaschenreife geben dem Wein Frische, Spannung und feine Tiefe.

Ein weiß ausgebauter Baga aus einer ganz persönlichen Geschichte – eigenständig und voller Charakter.

Eine echte Rarität für Entdecker. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zur traditionellen Bairrada-Küche (Spanferkel/Leitão) sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); tonig-kalkige Böden, Südexposition, alte Baga-Reben (~70 Jahre)
Klassifikation: DOC Bairrada, Baga weiß ausgebaut (Blanc de Noirs), Nature
Ausbau: Most ganzer Baga-Trauben, spontan ohne Hefezugabe im Edelstahl vergoren, Bâtonnage mit Weißweinhefen, leichte Filtration; abgefüllt 8/2018, seither Flaschenreife

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Fosse Grely brut nature BIO

Der Ruppert-Leroy Fosse-Grely Brut Nature kommt aus der ältesten Lage der Familie: La Fosse, unten am Hang, mit rotem Ton über einer Kalkplatte. Pinot Noir und Chardonnay zu gleichen Teilen, aus eigener Massenselektion – der klassische Einstieg in das Haus.

Im Glas

Helles Gold, natürliche, feine Perlen. Cremige Textur, darunter eine klare, salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und tief, gut gebaut und mit Zug. Der Pinot Noir bringt Körper, der Chardonnay Frische. Ein langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ein Apéro mit Gougères, Muscheln, gebratene Forelle, Hühnchen mit Estragon oder ein Stück Langres. Er ist ein Champagner für Freunde, die Naturwein mögen und neugierig auf Champagner ohne Zusätze sind. Gut für ein entspanntes Abendessen, bei dem man über den Wein ins Gespräch kommt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Fosse-Grely ist mein Lieblingsbeweis, dass Naturchampagner nicht kompliziert sein muss. Er schmeckt einfach gut.“

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Kurz gefragt

Woher kommt der Name? Von der Parzelle La Fosse in Essoyes. Dort stehen rund 30 Jahre alte Reben aus eigener Massenselektion.

Wie wird er ausgebaut? Neun Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern, danach 18 bis 20 Monate in der Flasche. Ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel.

50 % Pinot Noir, 50 % Chardonnay · Lage La Fosse, Essoyes · roter Ton über Kalk, Süd-Südost · Massenselektion, Reben ca. 30 Jahre · Spontangärung, 9 Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern · biologischer Säureabbau · 18–20 Monate Flaschenreife · ungeschönt, unfiltriert, ohne Schwefelzusatz · Jahrgang 2022 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Ruppert-Leroy, Essoyes · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Jade Gross Harrobia 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo Rioja Alavesa Harrobia · La Cantera alte Buschreben (36 J.) ~600 m Höhe 12 Monate franz. Eiche nur 2.250 Flaschen 2023

Der Jade Gross Harrobia 2023 ist ein charakterstarker Tempranillo aus der hochgelegenen Parzelle La Cantera in Labastida – kraftvoll und zugleich präzise, mit Finesse, Tiefe und mineralischer Frische. Ein ausdrucksstarker Rioja mit großem Potenzial.


Harrobia – La Cantera auf 600 Metern

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Harrobia – baskisch für „Steinbruch", eine Anspielung auf den Lagennamen La Cantera – ist der erste Weinberg, den sie zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte.

Aus dieser hochgelegenen Parzelle in Labastida stammt der charakterstarke Tempranillo. Auf 600 Metern Höhe wurzeln 36 Jahre alte Buschreben in kargen Kalk- und Sandsteinböden – ideale Bedingungen für konzentrierte Trauben mit klarer Struktur. Der Wein vereint die Eigenständigkeit seiner Lage mit zeitgemäßem Winzerhandwerk.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Die Handlese am 28. September 2023 erfolgte mit größter Sorgfalt. 70 % der Beeren wurden entrappt, bevor die Gärung traditionell in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein 12 Monate in französischer Eiche, wobei 30 % der Fässer neu waren – ein Ausbau, der Eleganz mit einer feinen Holzwürze verbindet. Gesamtproduktion: 2.250 Flaschen.

Im Glas

Kraftvoll und zugleich präzise: Aromen dunkler Beeren, feine Gewürzanklänge, mineralische Frische und eine zupackende Säure verleihen ihm Spannung und Länge. Ein ausdrucksstarker Rioja, der die Eigenständigkeit seiner Lage mit zeitgemäßem Winzerhandwerk vereint.

Kraftvoll und zugleich präzise – ein ausdrucksstarker Rioja mit großem Potenzial.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit großem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Harrobia/La Cantera in Labastida (Spanien); ~600 m, karge Kalk- und Sandsteinböden, 36 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 2.250 Flaschen
Ausbau: Tempranillo; 70 % entrappt, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate franz. Eiche (30 % neu); handwerklich

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Weine

Vina Real Gran Reserva 2015 MAGNUM

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Magnum

CVNE Viña Real Gran Reserva ist ein klassischer Rioja Gran Reserva des renommierten Hauses CVNE – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Er stammt aus der Rioja Alavesa und vereint die klassischen Rioja-Sorten. Ein Rioja für die besonderen Stunden. Im Glas mittelschwer, vielschichtig und elegant.


Rioja Alavesa

Viña Real stammt aus der Rioja Alavesa. Die kalk- und tonhaltigen Böden sowie das von atlantischen Einflüssen geprägte Klima verleihen dem Wein Eleganz, Frische und erdige Tiefe. CVNE zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Rioja.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Tempranillo dominiert, ergänzt um Garnacha, Graciano und Mazuelo. Als Gran Reserva reift der Wein lange im Eichenfass und anschließend mehrere Jahre in der Flasche. Die Magnum begünstigt eine besonders feine, langsame Reife.

Im Glas

Reifes Rot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase Zimt, reife Beeren, Eisen, Unterholz, Steinpilze und etwas Vanille. Am Gaumen mittelschwer, vielschichtig und sehr elegant, mit erdigen und würzigen Noten, die sich mit der dezenten Frucht verbinden. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und längere Reife.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: Tempranillo-dominiert mit Garnacha/Graciano/Mazuelo, lange Fass- und Flaschenreife; Magnum (1,5 l)

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