Wir müssen reden!

Wir müssen reden!

Natürlich warst Du meine erste große Weinliebe, damals, dreihundert sechzig volle Monde ist das her, als es mehr als die Hälfte aller aktuellen Weinregionen Spaniens noch gar nicht gab, in einer Zeit, in der el oso alemán sein Dasein als obärfränkischer Nebenerwebsweinhändler fristete. Und es gab Dich, Dich, und nicht viel mehr als Dich. Gut, der Miguel aus Pacs del Penedès war auch schon da, Don Álvaro aus dem Palacio verkaufte damals noch Barricas. Berberana Gran Reserva, bei einem Importeur aus Troisdorf günstig erworben, das waren die ersten tapsigen Schritte des oso alemán.

Seitdem ist viel passiert. Und darüber müssen wir mal reden, so von Bär zu Rebstock. Ein Bär mit vielen Rebstöcken, mehr als einundsechzig tausend Hektar sind da mit Reben bestockt. Und das schon ziemlich lange. Aber irgendwie hast Du Dich gewandelt, alte Rioja.

Gut, es ging Dir schon einmal schlechter, damals, vor gut zwanzig Jahren. Weißt Du noch, wie das war, als die dunklen Riberas auf den Markt kamen, als Dir plötzlich, einem unheiligen Geist gleichend, eine Konkurrenz erschien, mit der Du nie und nimmer gerechnet hattest? Ein echter Rivale! Auf kastilischem Boden. Unerhört. Fast schon Rebellion! Gut, das hatte auch sein Gutes, denn nur so konnte das zarte Pflänzlein entstehen, all diese neuen Projekte, die eine Rioja suchen, welche schon lange verschwunden war.

Denn damals warst Du klar auf dem Weg ins Fegefeuer, mit Deiner Tempranillo-Manie, mit Quatrupillonen von Weinen, die einfach nur langweilig waren.

Weißt Du noch, wie das früher war, vor mehr als einhundert Jahren? Als die Laus den Reben zu nahe kam und alles fraß, was nicht auf Sand gebaut war. Wohl das einzige Mal in der Geschichte der Weinheit, als auf Sand bauen etwas Positives war. Ein paar dieser alten Kerle stehen da noch, in der Sierra de Yerga, in der Sierra de Alhama; die eine oder andere Parzelle hat die Laus gar nicht entdeckt, Bergsteigen war nicht ihr Lieblingssport.

Und selbst danach war noch alles beim alten, Rioja war eine Region, in der er viel Weißwein gab, dazu viel Garnacha, Mazuelo, Graciano und all die Sorten, die im Laufe der Zeit verschwunden sind oder verdrängt wurden. Glücklicherweise gibt es ein paar Weinberge, in denen solche alten Sorten noch stehen: Maturana etwa, oder Monastell, Rojal, Túrruntes (der nix mit Torrontés zu tun hat). Scharf neben einer Kurve zwischen La Bastida und Briñas gibt es eine Parzelle, in der Rebstöcke stehen, von denen niemand so genau weiß, was es ist. So etwas gab es damals zuhauf. Ach, war das schön.

Heute gibt es das fast gar nicht mehr. Etwa neunzig Prozent aller roten Stöcke heißen mit Nachnamen Tempranillo, einzig die Garnacha kann sich mit Ach und Krach behaupten. Aber auch nur, weil es im Südwesten, in Badarán, in Cordovín und in Cárdenas und in einigen Dörfern außen herum noch immer die Tradition der Claretes gibt, weiß (meistens Viura, seltener Garnacha) mit roter Garnacha verquirlt. Wenn das nicht wäre… Na gut, unten oben findet man auch noch Garnacha. Und Mazuelo. Und Graciano. Unten oben, das ist eine der spannendsten Regionen der Rioja. Unten, das ist die Rioja Baja, die auf Geheiß [sc bitte dazudenken] einiger Kommerzapostel jetzt Rioja Oriental heißen muss. Oben, das sind die Bergregionen in der Rioja Baja. Eigentlich ist das eine groteske Sache: dort unten, zwischen Autol, Quel und Arnedo, aber auch noch weiter unten, in Grávalos und den Bergdörfern des Río Alhama stehen die Reben auf siebenhundert Metern, teilweise noch einmal hundert Meter weiter oben. Im Biosphärenreservat des Alhama soll es Parzellen auf knapp tausend Metern geben. Die Rioja Alta kriegt Schnappatmung, wenn man sie daran erinnert. Diese Ecken sind ein Juwel, denn dort findet man all das, was man sonst nicht findet. Da die Parzellen ohnehin klein waren und das Land zerklüftet ist, lohnt sich industrieller Weinbau dort nicht. Das kriegt man unten, ganz unten, besser und billiger hin. Aber irgendwann wollte das niemand mehr hören. Dafür gab es echte „Innovationen“, El Coto zum Beispiel, oder tausend andere Exponate industrieller Langweiligkeit.

Mit dem, was man landläufig als Rioja kennt, hat das natürlich nichts zu tun. Denn das sind eben keine latent hohlen Säuerlinge, wie sie in Cenicero, in Guardia, in Haro oder in wo auch immer entstehen, kein Marqués de Cáceres, kein Griñón, kein Felix Solís. In Blindproben käme wohl niemand auf die Idee, dies als Rioja einzustufen.

Ist es aber. Und genau das, liebe Rioja, ist Deine Aufgabe für die Zukunft. Wir müssen weg von der Tempranillitis, Rioja-Weine waren zeitlebens (in der Zeit vor den Marketing-Päpsten) Cuvées aus verschiedenen Sorten, weiße und blaue (Ribera übrigens auch). Nur kann man das halt schwer vermarkten. Rioja – Tempranillo – Crianza – Reserva – Gran Reserva. Fünf Wörter, das musste reichen, um die Region in der Welt bekannt zu machen. Wobei: das, was im achtzehnten und auch noch im neunzehnten Jahrhundert gen Amerika verschifft wurde, war kein sortenreiner Tempranillo. Damals stand diese Sorte auf nicht einmal zehn Prozent der Rebfläche, die Weine waren ganz anders.

Überhaupt: die Weißweine. Zu Zeiten unserer Großbären und Urgroßbären war die Rioja eine Weißweinregion, zumindest hauptsächlich. Viura und weiße Garnacha, Rojal, ein klein wenig echte Malvasía, Albillo Mayor (den die Riojanas und Riojanos aus irgend einem Grund Túrruntes nennen), Maturana Blanca, aber auch diverse Sorten, die aus dem Südwesten Frankreichs gen Rioja schwappten, die Bandbreite war immens. Irgendwann ging das verloren, und zwar nicht nur, weil die Leute Tempranillo schrien. Sondern weil sich der Markt der Weißweine veränderte: Edelstahl und temperaturgesteuerte Gärführung brachten Weine hervor, die es so hundert Jahre zuvor nicht gab. Und Du, liebe Rioja, hast verträumt über Felder und Auen geblickt, denn wer in Spanien kann schon den großartigen Weißweinen von Viña Tondonia und zwei oder drei anderen Kellereien das Wasser reichen. Mag sein, aber der Markt geht anders. Dann stand da halt das Penedès und später Rueda, mit frischen Weinen, die auch ein weniger detailverliebtes Publikum ansprachen. Und Du? Hast Deine seelenlosen Viuras auf den Markt geworfen, die niemand mehr haben wollte. ¡Schluchtz!

Als es dann schon fast fünf nach zwölf war, kam der erste Rundumschlag. Zwar musste Rojal noch immer Malvasía heißen, dafür waren plötzlich Chardonnay, Verdejo sowie Sauvignon Blanc als Qualitätsrebsorten zugelassen. Rebsorten ja – Qualität hmmmm. Ganze dreihundert Hektar Verdejo gibt es inzwischen in der Rioja, fast die Hälfte steht in Navarra, wo es schon fast egal ist, was da steht. Chardonnay und Sauvignon bringen es zusammen gerade einmal aus zweihundert und fünfzig Hektar Rebland. Großbodegas brauchen das nicht, weil die in Rueda oder in der Mancha oder in Aragón füllen (lassen) und für kleine Bodegas ist das Thema ohnehin nicht relevant.

Dafür gibt es jetzt ja die neue, t’schuldigung, Sau, die Du durch die Dörfer getrieben hast: Tempranillo Blanco. Diese Sorte gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten, ausgerechnet bei Paco García tauchte sie zum ersten Mal auf, die verantwortlichen Teilzeitfunktionäre tun aber so, als ob diese Sorte die Rettung wäre. So ganz unter uns: die weiße Mutation einer säurearmen Rebsorte ist immer noch säurearm, fehlende Farbpigmente spielen da keine Rolle. Dazu kommt, dass diese Sorte gerade verstärkt dort angebaut wird, wo Platz ist; nicht jedoch dort, wo sie am besten gedeihen kann. Tempranillo Blanco muss auf mineralischen Boden, erdig sollte er auch sein, vulgo: fetter Lehm und möglichst weg von zuviel Sonne. So, wie Du das gerade angehst, gibt das nix.

Ich könnte jetzt noch stundenlang weiter jammern, denn über all das, was in den letzten vier Jahrzehnten schiefgelaufen ist, haben wir ja noch nicht einmal ansatzweise gesprochen. Das wäre aber wenig zielführend. Besser ist es, mal ganz kurz auf die einzugehen, die Sachen anpacken.

Von den großen Betrieben darf man da nicht allzu viel erwarten. Gut, Viña Tondonia hat endlich mal die Brett-verseuchten Barricas rausgeworfen. Die Weine sind wieder besser geworden, die Marquesse keltern nach wie vor traditionelles Zeuch. Und da mag der lustige Luis, der für den lustigen Robert schreibt, der gerade seine Zeitung an lustige Chinesen und lustige Franzosen verkauft hat, noch so viel loben: selbst wenn die bei Bilbainas (Codorniu) die Qualität des Viña Pombal um dreihundert Prozent steigern würden, wer bei nahe null anfängt, hat einen langen Weg vor sich.

Zugegeben: seit den Tagen, in denen ein gewisser M. A. de Gregorio die modernsten Rotweine der Rioja kelterte, ist viel geschehen. Typen wie der Roberto mit seinen Tentenublos, der Gorka mit den schlechten Steinen oder aber der Javier mit seinen vier Solos haben schon Ausrufezeichen gesetzt. Der Bryan aus Südafrika, der mal bei dem Dominik aus Süd-München im Mittelpriorat gearbeitet hat, setzt ganz andere Akzente, Und der Oxer, jawohl, der mit dem komplizierten Familiennamen, kann nicht nur Kalamity, er mag und macht auch Suzanne und noch ein paar Weine, die wahre Terroirmonster sind. Der mit dem Philar tanzt ist auch nicht schlecht. Und es gibt noch ein paar mehr.

Schon klar, in der Summe bringen die (noch) nichts auf die Waage, vielleicht eine Million Flaschen zusammengerechnet, bei derer dreihundert in der ganzen Region.. Aber auch ein langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Und diesem ersten Schritt, diesem Anfang, wohnt, wie jedem Anfang, ein Zauber inne.

Wahre Liebe rostet nicht. Text: El oso alemán

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2011

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2011

Der Feuerheerd's Colheita 2011 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2011 – Douro

Herbst- und Winterregen des Vorjahres hatten die Bodenwasserspeicher gut auf den heißen, trockenen Sommer vorbereitet; die Wachstumsperiode verlief weitgehend problemlos. Der Hochsommer brachte jedoch sehr hohe Temperaturen bis nahe an einen Dürrezustand; einige Trauben gingen durch Sonnenbrand oder Rosinenbildung verloren. Erleichternde Regenfälle kamen Ende August bis Anfang September.

Ein fantastischer Altweibersommer brachte die Trauben zur vollen phenolischen Reife. Trotz reduzierter Erntemenge war die Qualität herausragend: hohe Fruchtkonzentration, ausgefeilte Tannine und eine grandiose Struktur prägen den 2011er.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2011.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Rebsorten

Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese

Weißwein edelsüß · Mosel · Riesling

Riesling Trittenheimer Apotheke Mittelmosel Auslese · edelsüß 2023 7,50 % vol

Die Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese 2023 ist der Inbegriff eines feinen, eleganten, klassischen Rieslings von der Mittelmosel – edelsüß ausgebaut, mit hellem Kernobst, Akazienhonig und einem herumwirbelnden Säurespiel. Der perfekte Wein zum Dessert.


Trittenheimer Apotheke – Steillage am Schiefer

Das Weinhaus Gebrüder Steffen wurde 1794 in Trittenheim an der Mittelmosel gegründet und zählt nach über 200 Jahren zu den etablierten Namen der Region. Die Trittenheimer Apotheke gehört zu den besten und VDP-klassifizierten Lagen der Mosel – in einer Liga mit Wehlener Sonnenuhr und Bernkasteler Doctor.

Die extreme Steillage – teils bis zu 70 % Neigung – ist nach Südwesten ausgerichtet und von blau-grauem Schiefer geprägt. Das Gestein speichert tagsüber die Wärme und gibt sie nachts an die Reben zurück; so erhält der spät reifende Riesling genügend Zeit, Mineralien, Extrakt und Frucht aufzubauen. Das Ergebnis: charaktervolle, filigrane und langlebige Rieslinge von kraftvoller Eleganz.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 brachte an der Mosel reife, aromatische Rieslinge mit gutem Süße-Säure-Spiel. Für edelsüße Prädikatsweine waren die Bedingungen günstig: vollreifes, gesundes Lesegut mit der nötigen Konzentration, getragen von der für die Mosel typischen frischen Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Auslese, edelsüß, 7,50 % vol.

Ausschließlich Handlese in der Steillage, ausgesuchtes, vollreifes Traubengut, behutsame Selektion im Presshaus. Schonende Kaltgärung im Edelstahltank bewahrt Frucht, Frische und das filigrane Süße-Säure-Spiel.

Im Glas

Leuchtendes Hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein intensives, langanhaltendes Bouquet: frisches Kernobst, reifer Apfel und Quitte, dazu Aprikose, ein Hauch Akazienhonig, zarte florale Noten von Jasmin und Akazienblüte sowie viel helle Frucht. Untermalt wird das Ganze von der typischen mineralischen Note des blau-grauen Schiefers – sonnenwarmes Gestein und ein feiner Zug von Feuerstein. Am Gaumen begeistert die „Apotheke" mit sehr vielen Facetten: dicht und vollmundig im Geschmack, saftig und fein gewoben, mit reifer Frucht, die von einem herumwirbelnden Säurespiel umtanzt wird, das nie langweilig wird.

Dicht, lang und mit nie langweiligem Säurespiel – der perfekte Wein zum Dessert.

Lang im Abgang, getragen von schiefriger Mineralität und feiner Süße-Säure-Balance. Gut reifungsfähig über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als klassischer Dessertwein zu Obstkuchen und Crème brûlée, zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie als Solist nach dem Essen.


Lage: Trittenheimer Apotheke, Mittelmosel (Deutschland); VDP-klassifizierte Steillage, blau-grauer Schiefer, Südwest, bis 70 % Neigung
Klassifikation: Mosel, Riesling Auslese, edelsüß (Prädikatswein)
Ausbau: Riesling; Handlese, Kaltgärung im Edelstahltank, edelsüß

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Spirituosen

Andres Kirschwasser

Spirituose · Pfalz · Obstbrand (Kirschwasser)

Kirschwasser Obstbrand aus Kirschen Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert aromatisch

Das Andres Kirschwasser ist ein feiner Obstbrand von den Gebrüdern Andres aus der Pfalz – ein klarer, aromatischer Kirschbrand aus dem Hause des Deidesheimer Weinguts.


Andres Kirschwasser – Obstbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieses feine Kirschwasser – ein klassischer Obstbrand aus der Pfalz.

Herstellung

Kirschwasser ist ein Obstbrand, der durch Vergärung und anschließende Destillation von Kirschen gewonnen wird. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das reine, fruchtbetonte Kirscharoma.

Im Glas

Klar und aromatisch, mit dem typischen, reinen Duft und Geschmack reifer Kirschen und einer feinen Note vom Kirschkern. Am Gaumen kräftig und dennoch fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und aromatisch – reines Kirscharoma mit feiner Kernnote, kräftig und dennoch fein, mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten leicht gekühlt bei 8–12 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als klassische Begleitung zu Schwarzwälder Kirschtorte und Schokoladendesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Kirschwasser (Obstbrand aus Kirschen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; leicht gekühlt servieren

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Weine

De Sousa Champagne Rosé BIO

Champagner · Rosé · Chardonnay & Pinot Noir · Bio

De Sousa Rosé Brut ist ein Bio-Rosé-Champagner aus 90 % Chardonnay und 10 % Pinot Noir. Der Chardonnay aus dem Premier-Cru-Dorf Grauves bringt Frische, Energie und Eleganz, der Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Aÿ feine Aromen kleiner roter Früchte. Im Glas ein zartes Orangerosa mit feiner Perlage.


Côte des Blancs & Aÿ

Der Chardonnay stammt aus dem Premier-Cru-Dorf Grauves in der Côte des Blancs, der Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Aÿ in der Vallée de la Marne. Die kalk- und kreidegeprägten Böden verleihen dem Champagner Frische und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 90 % Chardonnay und 10 % Pinot Noir. Die handgelesenen Trauben werden im Edelstahltank vergoren; der Champagner wird ohne Schönung und Filtration bereitet und mit 7 g/l Dosage als Brut abgefüllt.

Im Glas

Zartes Orangerosa mit feiner Perlage. In der Nase klare, fruchtbetonte Aromen von Apfel, Himbeere und reifer roter Frucht. Am Gaumen ausgewogen und frisch, die Frucht bleibt dezent im Hintergrund und schafft eine harmonische Balance zwischen Fülle und Finesse. Der Abgang ist fein.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, vielseitig als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: feine Vorspeisen, salzige Snacks und Desserts mit roten Früchten.


Lage: Grauves (1er Cru, Côte des Blancs) & Aÿ (Grand Cru), Champagne
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Brut
Ausbau: Edelstahl, ohne Filtration, 7 g/l Dosage

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Rebsorten

Metzger Scheurebe trocken -B-

Weißwein · Scheurebe · trocken · Pfalz

Metzger Scheurebe trocken -B- ist ein aromatischer, trockener Scheurebe aus der Pfalz. Reben besten Alters, eine warme Lage mit kalkhaltigem Boden, geringer Ertrag und viel Handarbeit ergeben einen reichhaltigen Duft von Cassis, rosa Grapefruit, Orangenschalen und Pfirsichen. Zum Niederknien.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Eine warme Lage mit kalkhaltigem Boden und Reben besten Alters bilden die Grundlage für diesen ausdrucksstarken Scheurebe.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Scheurebe. Geringer Ertrag und viel Handarbeit sorgen für Konzentration; der Wein wird trocken ausgebaut und stellt die reichhaltige, aromatische Frucht in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein reichhaltiger Duft von Cassis, rosa Grapefruit, Orangenschalen und Pfirsichen. Am Gaumen trocken, aromatisch und saftig, mit frischer Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, Fisch, Geflügel, Salate und würzige Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); kalkhaltiger Boden, warme Lage
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Scheurebe), trocken
Ausbau: Scheurebe, Altreben, geringer Ertrag, trocken

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Weine

Jérôme Blin OEil de Perdrix Coteaux Champenois blanc 2022 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Meunier · Bio

Jérôme Blin Œil de Perdrix Coteaux Champenois Blanc ist eine echte Rarität: ein stiller, weiß gekelterter Meunier aus der Champagne. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Region; ein weiß gekelterter Meunier ist darüber hinaus eine Seltenheit. Der Wein stammt aus über 45 Jahre alten Meunier-Reben. Im Glas ein spannungsgeladener, leicht oxidativer Stillwein.


Vincelles & Dormans

Die über 45 Jahre alten Meunier-Reben wachsen auf besten lehm- und kalkhaltigen Böden in Vincelles und Dormans im Vallée de la Marne. Diese Herkunft verleiht dem Wein Druck, Struktur und einen facettenreichen Säurebogen. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus weiß gekeltertem Meunier und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt im gebrauchten Holzfass und in der Amphore, wo der Wein unter einer Flor langsam reift – daher die oxidative Prägung.

Im Glas

Goldgelber Farbton. Duft und Geschmack zeigen sich leicht oxidativ, mit Aromen von Nüssen, Wald, Herbstlaub und dunkler Schokolade. Am Gaumen spannungsgeladen und von pulsierender Länge, mit Druck und Struktur, während der facettenreiche Säurebogen für Frische und Eleganz sorgt.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft betont die oxidative Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Geflügel, Pilzgerichte und helles Fleisch.


Lage: Vincelles & Dormans, Vallée de la Marne (Champagne); Lehm/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: weiß gekelterter Meunier, gebrauchtes Holzfass + Amphore, Reifung unter Flor

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Portugal

Feuerheerd´s 10 years Old Tawny Port

Portwein · Tawny · 10 Jahre · Douro · Portugal

Feuerheerd's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre gereifter Tawny-Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Nach langer Fassreife zeigt er komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca, Tinto Cão und weiteren autochthonen Douro-Sorten vinifiziert. Nach zehn Jahren Reife in Eichenholzfässern entwickelt er seine komplexen, oxidativen Aromen von Nüssen, Rosinen und Dörrobst.

Im Glas

Goldbraune bis ziegelrote Farbe. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Kuchen, Schokolade, Crème brûlée, Nüsse und gereifter Käse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port, 10 Jahre (süß)
Reifung: 10 Jahre im Eichenholzfass

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