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8. Mai 2018

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Länder/Regionen

Martin Waßmer Gutedel

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Gutedel duftet nach einer frischen Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Der ideale Weinbegleiter zum heimischen Spargel.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – der Heimat des Gutedel. Kaum eine andere deutsche Region ist so eng mit dieser Rebsorte verbunden, die hier leichte, frische und unkomplizierte Weißweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel. Der Ausbau bewahrt die leichte, frische Art und die zarte Aromatik der Rebsorte. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frische Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Am Gaumen leicht und frisch, mit zarter Frucht, animierender Säure und einem klaren, unkomplizierten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: heimischem Spargel, Fisch, leichten Vorspeisen, Salaten und mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Gutedel, trocken
Ausbau: leicht und frisch

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive · 180–200 m Ton-Sand-Boden große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 stammt von jüngeren Reben auf tiefgründigen Ton-Sand-Böden in Neive. Die Familie Busso bestimmt diese Trauben schon bei der Lese für den Langhe Nebbiolo – er ist eine eigene Kategorie im Sortiment, kein herabgestufter Barbaresco. Im Glas ein harmonischer, fruchtbetonter Nebbiolo mit feinem Tannin und der Frische des kühleren Jahrgangs 2024.


Neive – jüngere Reben auf den tiefgründigen Böden am Hangfuß

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019 und traditionell gearbeitet.

Die Trauben für den Langhe Nebbiolo wachsen in der Gemeinde Neive auf 180 bis 200 Metern Höhe, nach Südwesten ausgerichtet, im Guyot-System erzogen. Die Böden sind tonig-sandig und damit tiefgründiger und nährstoffreicher als in den Barbaresco-Lagen des Hauses. Zum Vergleich: Die Busso-Crus Albesani und Gallina liegen auf 210 bis 240 Metern und stehen auf Kalk mit Ton und Schluff, San Stunet in Treiso erreicht rund 400 Meter.

Genau dieser Unterschied prägt den Wein. Die fetteren Böden und die jüngeren Stöcke bringen fruchtigere, weichere Nebbiolo-Trauben mit zugänglicherem Tannin hervor. Statt sie in einen Barbaresco einfließen zu lassen, keltert die Familie sie seit Jahren gezielt als eigenständigen Langhe Nebbiolo.

Jahrgang 2024 – Langhe

Auf einen Winter mit wenig Regen und kaum Schnee folgte in den Langhe ein sehr regenreiches Frühjahr. Die Niederschläge beendeten die Sorge vor Trockenheit, erschwerten aber die Arbeit im Weinberg: Der Druck durch Falschen und Echten Mehltau lag deutlich über dem Vorjahr, besonders in ohne Herbizide bewirtschafteten Lagen. Im Sommer folgten Hitzewellen.

Die Nebbiolo-Lese begann um den 10. Oktober. Drohender Herbstregen zwang viele Betriebe, in kurzen Zeitfenstern zu lesen – die Ernte zog sich über Wochen, die tatsächlichen Lesetage waren aber knapp. 2024 ergibt im Piemont Weine mit etwas niedrigerem Alkohol als in den Vorjahren und sehr guter Säure – frisch und ausgewogen, eine gute Voraussetzung für einen früh zugänglichen Langhe Nebbiolo.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Die vergleichsweise warme Gärung zieht Farbe und Frucht aus den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, die Struktur geben, ohne Holzaromen aufzuprägen, und schließlich in der Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und ein Hauch Rose. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit saftiger Frucht, frischer Säure und einem feinen, gut eingebundenen Tannin, das dem Wein Länge gibt.

Junge Reben auf Ton und Sand, großes Holz und ein frischer Jahrgang 2024: Nebbiolo mit roter Frucht und feinem Tannin, früh zugänglich.

Schon jetzt zugänglich, profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Geflügel und Vitello tonnato, gegrilltes und geschmortes Fleisch sowie mittelreifer Käse.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Neive, Piemont · 180–200 m · Südwest · tonig-sandiger Boden · jüngere Reben · Guyot
Klassifikation Langhe DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau große Eichenfässer · Flaschenreife
Zertifizierung

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Feinkost

Raguso Orecchiette

Feinkost · Pasta · Apulien · Italien

Raguso Orecchiette sind ein absoluter Klassiker der süditalienischen Küche. Italienisch für „Öhrchen", zeichnen sie sich durch ihre kuppelförmige Gestalt mit rauer Oberfläche aus – ideal, um Saucen aufzunehmen.


Herkunft / Apulien

Orecchiette sind eng mit Apulien verbunden. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig geklärt – diskutiert werden Wurzeln in der Provence (eingeführt durch die Anjou-Dynastie) ebenso wie eine Verbindung zur normannischen Herrschaft in Apulien. Regionale Varianten sind etwa die „strascinati" in der Basilikata oder die größeren „Priesterohren" aus Cisternino. Hier von Pasta Raguso.

Zutaten und Herstellung

Traditionell gefertigt aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Der Teig wird geknetet, in kleine Stücke geschnitten und mit dem Daumen zur typischen Öhrchenform gedrückt – ein handwerkliches Verfahren, das Geschick und Übung erfordert. Die raue Oberfläche sorgt dafür, dass Saucen besonders gut haften.

Geschmack

Angenehm bissfest mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Die kuppelige Form und raue Oberfläche geben dem Gericht Biss und nehmen Sauce hervorragend auf.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Orecchiette con le cime di rapa (mit Stängelkohl), Varianten mit Sardellen oder Peperone Crusco, oder als Orecchiette alla materana überbacken mit Tomaten, Lammhack, Mozzarella und Schafskäse.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Orecchiette – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Apulien (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 05.03.2029

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Rebsorten

Seehof Riesling -M- 2018

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Riesling -M- 2018 stammt von der weltberühmten Lage Morstein – das „-M-" steht für Morstein. Ein mineralischer, feiner und rassiger Riesling, der durch seine fruchtigen Aromen von Birne, Pfirsich und Holunder besticht.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage mit schweren, kalkhaltigen Tonböden und unterirdisch verlaufenden Wasseradern, die den Reben im trockenen, heißen Mikroklima eine gleichmäßige Versorgung sichern. Die besten Parzellen im mittleren, sehr steinigen Teil ergeben Weine von großer Mineralität und langer Lagerfähigkeit.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die feine, rassige und mineralische Stilistik der Lage mit klarer Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase fruchtige Aromen von Birne, Pfirsich und Holunder. Am Gaumen mineralisch, fein und rassig, mit klarer Frucht, animierender Säure und langem, mineralischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, hellem Fleisch und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein „-M-" (Morstein) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont; reine Südlage mit kalkhaltigen Tonböden
Jahrgang: 2018

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Spanien

Fernandez de Pierola Reserva 2015 tinto

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Reserva 2015 ist ein über 24 Monate klassisch im kleinen Eichenholz-Barrique ausgebauter Reserva aus der Rioja Alavesa. Die Farbe schimmert klar durch die Glaswand; der Duft erinnert an Tannenzapfen, Waldboden, Pilze und dunkle Kirschen, dazu leichte Bourbon-Vanille-Noten. Ein eleganter, zeitloser Wein.


Rioja Alavesa

Der Wein stammt aus der Rioja Alavesa, einer für ihre eleganten, klassisch ausgebauten Rotweine bekannten Zone der Rioja. Bodega Fernández de Piérola setzt bewusst auf einen vornehmen, zeitlosen Stil, der jeder Modeerscheinung trotzt. Tempranillo ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Als Reserva reift der Wein über 24 Monate im kleinen Eichenholz-Barrique, ergänzt um eine längere Flaschenreife. Der klassische Ausbau verleiht ihm Reife, Komplexität und feine Würze. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Klares, helles Kirschrot mit Reifetönen. In der Nase Tannenzapfen, Waldboden, Pilze und dunkle Kirschen mit leichter Bourbon-Vanille. Am Gaumen kommen rote und dunkle Beeren sowie Schokolade hinzu; elegant und vielschichtig, mit seidigen Tanninen, frischer Säure und langem, vornehmem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein klassischer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild, Eintöpfen und reifem Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Klassifikation: Rioja Reserva – 100 % Tempranillo, trocken
Ausbau: über 24 Monate im Barrique, anschließend Flaschenreife
Jahrgang: 2015

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Ungarn

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2016

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2016.

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Weine

Domaine des Sénons Fracta Corda Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Yonne · Pinot Noir

Pinot Noir IGP Yonne Lage Fracta Corda Kalk & Feuerstein 2022 · Bio (FR-BIO-01)

Der Fracta Corda Pinot Noir 2022 der Domaine des Sénons stammt aus einer Einzellage im Sénonais bei Sens (IGP Yonne). Rote Beeren, Gewürze und ein Hauch Lakritz treffen auf eine salzig-kalkige Mineralität; am Gaumen verbindet er Cremigkeit und Frische – ein wahrer Charmeur aus biologischem Anbau.


Fracta Corda – Kalk und Feuerstein im Sénonais

Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne) und belebt das historische Weinland der Region neu. Die Einzellage Fracta Corda besteht aus Kalkstein, durchzogen von Feuerstein-Formationen; ein sandig-lehmiger Obergrund sorgt für eine ausgewogene Balance dieses besonderen Bodens.

Diese Bodenmischung prägt die salzig-kalkige, leicht rauchige Mineralität des Weins. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Yonne

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – passend zum charmanten, zugleich frischen Stil dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01), mit minimalem Kellereingriff.

Ein Teil reift im Holzfass, der Rest im Tank; anschließend werden beide harmonisch miteinander verschnitten. Das verbindet Cremigkeit und Frische.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Gewürze, ein Hauch Lakritz, unreife Erdbeeren und Veilchenpastillen. Am Gaumen Kalk, Salz und Frische, eine leichte Rauchigkeit, dezente Himbeerfrucht und etwas Speck. Subtil und fein der lange Nachhall.

Rote Beeren, Lakritz und Veilchenpastillen über salzig-kalkiger Mineralität – cremig, frisch und ein wahrer Charmeur.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie und Gerichte mit Speck, Pilze, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Fracta Corda, Sénonais bei Sens (Yonne); Kalkstein mit Feuerstein, sandig-lehmiger Obergrund
Klassifikation: IGP Yonne; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; teils Holzfass, teils Tank, anschließend verschnitten; minimaler Kellereingriff

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Rebsorten

Cielo e Terra Gran Maestro Primitivo di Manduria DOC

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Primitivo di Manduria ist ein reinsortiger Primitivo aus der DOC Primitivo di Manduria in der Region Puglia. Die reifen Trauben wurden handverlesen, sanft gepresst und der Wein im Holzfass gereift. Granatrot in der Farbe, zeigt er komplexe Aromen von süßen Waldfrüchten und Vanille.


Primitivo di Manduria (Puglia)

Die DOC Primitivo di Manduria liegt im Süden der Region Puglia, rund um die Stadt Manduria. Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Böden bringen besonders reife, konzentrierte Primitivo-Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo. Die handverlesenen, reifen Trauben werden sanft gepresst; anschließend reift der Wein im Holzfass, das ihm Würze, Tiefe und weiche Tannine verleiht.

Im Glas

Granatrot. In der Nase komplexe Aromen von süßen Waldfrüchten und Vanille. Am Gaumen ein vollmundiges Potpourri aus Kakao, reifem Pflaumenkompott und Kaffee, abgerundet von einer samtigen Fruchtsüße und weichen Tanninen. Das Finish ist rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Schmorgerichte, kräftige Pasta und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: 100 % Primitivo, Handlese, Holzfassreife

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