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30. Mai 2018

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Weine

Claus Preisinger Kalkstein Blaufränkisch 2023 BIO

Rotwein · Blaufränkisch · Neusiedlersee · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Kalkstein Blaufränkisch ist ein Bio-Rotwein aus 100 % Blaufränkisch. Die Trauben stammen aus den von fossilem Kalk und Kalksandstein des Urmeers geprägten Lagen am Nordende des Neusiedler Sees. Würzig, saftig und kräftig, mit feiner Mineralität. Im Glas dunkle Beerenfrucht und Waldbodennoten.


Neusiedlersee (Burgenland)

Die Trauben wachsen am Nordende des Neusiedler Sees im Burgenland (Österreich), auf Lagen, die von fossilem Kalk und Kalksandstein eines Urmeers geprägt sind. Diese Böden verleihen dem Blaufränkisch seine feine Mineralität. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Blaufränkisch. Nach Handlese im Oktober mit Vorselektion im Weingarten und Nachsortierung im Weingut erfolgt eine schonende Verarbeitung und Spontangärung im Tank. Anschließend reift er acht Monate in Eichenfässern auf der eigenen Hefe; abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase ein feiner Duft von Brombeeren, Waldbeeren und frischem Waldboden. Am Gaumen würzig, saftig und kräftig, mit klarer Struktur. Der Abgang zeigt eine feine Mineralität.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Nordufer Neusiedlersee, Burgenland (Österreich); fossiler Kalk/Kalksandstein
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: 100 % Blaufränkisch, Spontangärung im Tank, 8 Monate Eichenfass auf der Hefe

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2012

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2012 ist ein klassisches Beispiel für diese Lage: wild, komplex und vielschichtig, mit Olivenpaste, Kräutern, Holzkohle und Rauch über einem schönen Kern dunkler Frucht – vollmundig und dennoch von leichter, eleganter Textur.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2012. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Dunkles, undurchdringliches Rubin. In der Nase wild und vielschichtig: Olivenpaste, zerriebene Kräuter, Holzkohle und Holzrauch über dunkler Frucht. Am Gaumen vollmundig und reich, mit aufbauendem Tannin und einer leichten, eleganten Textur. Zugänglich, aber mit festem Gerbstoffgriff.

Am Tisch

Jetzt schön trinkreif, mit Potenzial bis etwa 2030. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Rind vom Grill und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2012
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Langenmorgen Deidesheim Rieling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Langenmorgen 0,68 ha Anteil Löss über Buntsandstein Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Langenmorgen G.C. 2025 ist die kleinste Position im Deidesheimer Portfolio von Dr. Bürklin-Wolf: 0,68 Hektar in einer Lage, die insgesamt nur sieben Hektar misst. Der Langenmorgen ist auch der Außenseiter unter den Deidesheimer Grands Crus des Guts – Hohenmorgen und Kalkofen sitzen auf dem Kalkriff der warmen Hangzone, hier liegt Löss über Buntsandstein, und der Wald steht dicht daneben.


Langenmorgen – Löss über Buntsandstein am Waldrand

Die Lage liegt unterhalb der Statue „Steinerne Eva" und wird vom Paradiesgarten halbkreisförmig umschlossen. Ihren Namen verdankt sie den auffallend langen Flurstücken: Ein „Morgen" bezeichnete die Fläche, die ein Mann mit einem Gespann an einem Vormittag pflügen konnte – hier fielen diese Einheiten eben besonders lang aus. Urkundlich erwähnt wird der Langenmorgen bereits 1491.

Geologisch ist er in Deidesheim ein Sonderfall. Der Untergrund besteht aus sandigen Lehmen, rotem und weißem Buntsandstein-Verwitterungsboden und Sandsteingeröll, darüber liegen ausgeprägte Lössablagerungen mit hohem Kalkanteil. Das ist ein deutlich fruchtbarerer, wasser- und nährstoffhaltigerer Boden als auf dem Kalkriff nebenan – Löss speichert Wasser und gibt es langsam ab, während der Sandstein darunter Wärme hält. Die Südostexposition bringt Morgensonne und hohe Mostgewichte; die Nähe zum Waldrand kühlt dagegen die Nächte deutlich ab. Aus dieser Spanne zwischen Tag und Nacht kommt die Kombination, die den Langenmorgen ausmacht: viel Frucht und Schmelz, aber ohne die Schwere, die man bei so viel Reife erwarten würde.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrostschäden blieben vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – in einem biodynamisch geführten Betrieb mit begrenztem Instrumentarium ein spürbarer Vorteil. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch. Für den Langenmorgen war die Bodenzusammensetzung in diesem Jahr eine Reserve: Der Löss hält Wasser besser als die leichten, schnell entwässernden Böden weiter südlich, und die kühlen Nächte am Waldrand bremsten in einem heißen Sommer den Säureabbau.

Dann kippte das Tempo. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann vielerorts die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Die ab Mitte September einsetzenden Niederschläge brachten stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 hat Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umgestellt – zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf. Die gutseigene Pyramide aus Village, P.C. und G.C. stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Die Kellerarbeit bei den Grands Crus ist bewusst immer dieselbe: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Bei diesem Volumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein, um Aroma abzugeben – was bleibt, ist langsamer, minimaler Sauerstoffkontakt, der die Phenolik rundet und Textur aufbaut. Weil an allen G.C.s gleich gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkriff und Löss im Glas nachvollziehbar, statt von Kellertechnik überschrieben zu werden.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenem Kern. Die Nase ist hellstimmig und offen: weißer und gelber Pfirsich, Birne, Zitrusblüte, dazu eine feine Kräuterwürze und ein trockener Steinton aus dem Buntsandstein. Am Gaumen zeigt sich das Charakteristische dieser Lage – ein cremiger Schmelz, den die Deidesheimer Lössböden mitbringen, gepaart mit einer Leichtigkeit, die man bei dieser Reife nicht erwartet. Der Extrakt des Jahrgangs 2025 gibt dem Wein mehr Substanz und Druck als üblich, ohne dass er breit wird; die Säure ist reif, präsent und führt sauber durch. Der Abgang bleibt trocken, salzig unterlegt und lang.

Der zugänglichste der Deidesheimer Grands Crus – und der, der am wenigsten nach Kraft klingt.

Am Tisch

Die helle, schmelzige Anlage macht diesen Riesling zum dankbarsten Essensbegleiter der Deidesheimer Reihe. Er passt zu Saibling, Zander und Steinbutt, zu Jakobsmuscheln, zu Kalbfleisch und Geflügel in heller Sauce, zu Spargel mit brauner Butter und zu Pilzgerichten. Auch feine asiatische Küche mit Zitrusgras und Ingwer funktioniert. Beim Käse bleiben Sie bei mittelaltem Comté oder Bergkäse. Servieren bei 11 bis 12 °C im großen Glas; jung profitiert er von einer halben Stunde Luft.


Lage: Deidesheim Langenmorgen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 7 ha, davon 0,68 ha im Besitz des Weinguts; Südosthang am Waldrand, sandige Lehme mit rotem und weißem Buntsandstein-Verwitterungsboden und Sandsteingeröll, ausgeprägte Lössablagerungen mit hohem Kalkanteil; erstmals 1491 urkundlich erwähnt
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin, DE-ÖKO-003

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Spanien

Real Agrado Rioja tinto 12er Set

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Real Agrado Rioja Tinto wurde aus Garnacha und Tempranillo gekeltert. Das feine Fruchtaroma von roten Beeren ist gut schmeckbar und gibt dem Wein eine intensive Struktur – erdig, würzig, frisch und aromatisch. Hier im günstigen 12er-Vorteilspaket.


Rioja

Der Wein stammt aus der Rioja, einer der renommiertesten Weinregionen Spaniens. Erzeuger ist Viñedos de Alfaro im östlichen Teil der Rioja. Tempranillo und Garnacha sind die klassischen Rotweinsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo. Garnacha bringt reife rote Frucht und Wärme, Tempranillo Struktur und Würze. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die frische, aromatische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase feine rote Beerenfrucht mit erdig-würzigen Anklängen. Am Gaumen frisch und aromatisch, mit roter Frucht, intensiver Struktur, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter und idealer Schoppenwein.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Viñedos de Alfaro
Klassifikation: Rioja – Cuvée aus Garnacha & Tempranillo, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: 12er-Paket (12 Flaschen à 0,75 Liter)

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2023

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2023 ist ein aus Chardonnay vinifizierter Weißwein aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – geradlinig, salzig-mineralisch und frisch, mit fester Struktur und feiner Würze.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen geradlinigen, salzig-mineralischen und frischen Chardonnay mit Länge und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays lebt dieser Chardonnay: helle, feste Frucht und Zitrus, dazu frische Blütennoten und eine salzig-mineralische Würze. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine feine, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen geradlinig und fest im Kern, mit lebendiger Säure, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Helle, feste Frucht und salzig-mineralische Würze – geradlinig und fest, mit lebendiger Säure und langem, frischem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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Weine

Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Sekthaus Krack Chardonnay 2021 Brut Nature

Der Sekthaus Krack Chardonnay 2021 Brut Nature ist reinsortiger Chardonnay aus der Pfalz. Etwas Holz im Ausbau sorgt für Struktur, die Flaschengärung und die Zeit auf der Hefe geben Feinheit. Abgefüllt ohne Dosage – klar und elegant.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zarte Zitrusnoten, gelber Apfel und ein Anflug von Crème brûlée. Im Mund straff und harmonisch, lebendig in der Säure, mit salzigem, mineralischem Zug. Das Holz bleibt im Hintergrund. Langer, trockener Ausklang.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, Seeteufel, Kalbsfilet oder Perlhuhn. Er passt zu feinen Menüs und ist ein schöner Aperitif für Kenner. Serviere ihn kühl, bei 6 bis 8 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Chardonnay aus Deidesheim, der Champagner nicht scheuen muss. Für mich ein echter Geheimtipp.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Brut Nature? Nach dem Degorgieren wird kein Zucker zugegeben. Der Restzucker liegt bei 0 g/l.

Wie arbeitet das Sekthaus? Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Trauben gepresst. Der Grundwein gärt überwiegend im Holzfass und bleibt bis zum folgenden Sommer auf der Vollhefe. Gerüttelt und degorgiert wird im eigenen Haus.

Schmeckt man das Holz? Kaum. Es sorgt vor allem für Struktur und Textur.

100 % Chardonnay · Pfalz, Deidesheim · dezenter Holzeinsatz · traditionelle Flaschengärung · Hefelager · Jahrgang 2021 · Brut Nature, 0 g/l · Sekthaus Krack, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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