Euskalduna Studio – Porto – Portugal

Euskalduna Studio – Porto – Portugal

Du willst in Porto richtig lecker essen gehen? Dann haben wir für Dich genau das richtige gefunden.

Das Restaurant Euskalduna Studio hat nur wenige Plätze, weshalb eine Reservierung wichtig ist.

Wir bekommen Plätze an der Bar, was aber ziemlich cool ist, weil man dort die Köche bzw. die Kellner beim Zubereiten des Essens beobachten kann. Der Raum ist recht dunkel gehalten, aber total schick.

Man muss hier das Menü bestellen. Wenn man das Restaurant schon mal gegessen hat, bekommt man natürlich ein komplett anderes Menü. Wir, zum 2. mal vor Ort, bekommen also zehn „neue“ Gänge.

Es geht los mit einem Salatkeks, einer Fischcreme und einem Algenplättchen. Wie ein kleiner Snack, super frisch und geschmacksintensiv. Als zweiten Gang gibt es eine Art Brotball mit einer Füllung aus leckerem Fleisch. Es schmeckt wie Chorizo, ist aber recht flüssig. Ein super Gang.

Daraufhin gibt es eine Calamarsuppe mit Calamares in Nudelform. Meiner Meinung nach fehlt ein wenig die Geschmacksintensität, aber auch hier kann man sagen, dass es sensationell schmeckt.

Einer meiner Favoriten ist aber die Makrele mit dem Gurkensalat und dem Gin Schaum. Der Gurkensalat ist Top und auch der Fisch super zart. Dazu der Schaum, der alles perfekt abrundet. Ich war und bin immer noch „vom Hocker gerissen“.

Mit das beste Fleisch was ich je gegessen habe gab es auch an diesem Abend. Der nächste Gang ist nämlich ein Stück Fleisch, und zwar Schweinekopf! Außen sehr gut angebraten und innen super zart. Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, dieses leckere Ding zu beschreiben, weil der Geschmack einfach unbeschreiblich ist. Dazu kommt eine perfekt passende Sauce.

Der nächste Gang wird ein wenig verrückter, ein Stück Meeräsche mit der Magenhaut einer Kuh. Hört sich ziemlich schräg an, aber mit der dazu passenden Sauce, in diesem Fall eine Portweinreduktion, könnte ich mir nichts besseres vorstellen. Besonders der Magen überrascht mich mit seinem Geschmack und der Qualität. Da wir so tolle Gäste sind :), gibt es für uns natürlich auch etwas zum Probieren: Gambas in einer Sauce, eine Art Püree, keine Ahnung was das war, und kleine Gambas artige Würfeln. Super fischig und voll mein Ding, ein klasse Essen.

Das nächste Gericht ist auch wieder Fisch mit einer Suppe und Salat. Was kann ich anderes dazu sagen, dass der Fisch perfekt ist, die Sauce perfekt dazu passt und auch der Salat einfach dazu gehört. Mein Lieblingsgang ist dann aber glaube ich das nächste Gericht, die Wachtel mit Couscous. Der Couscous ist in eine schmackhafte Sauce getränkt und das Fleisch ist super zart. Der Couscous schmeckt etwas außergewöhnlich, so wie man ihn nicht kennt, ist aber dafür umso wunderbarer.

Das letzte warme Gericht ist ein Rippchen, Püree mit einem Blatt Spinat und eine Sauce mit Stückchen, die ich auch nicht recht identifizieren kann. Was ich aber sicher sagen kann, dass alles ziemlich gut schmeckt. Das einzige was hier zu bemängeln wäre, dass nach so vielen Gerichten mit Fleisch oder Fisch das Rippchen zu viel wird. Außerdem ist das Rippchen vom Geschmack nichts gegen die anderen Fleischstücke.

Endlich geht es dann auch los mit dem Nachtisch. Auch hier bekommen wir einen auf Kosten des Hauses Euskalduna Studio. Nur 30 Gäste pro Jahr dürfen diese ein Jahr gereifte alte Banane essen. Aber Moment mal, dass hört sich komplett abartig an, ich weiß. Aber die Banane ist karamellisiert und wird mit einem Käseeis serviert. Man nehme die Banane und das Ei und es schmeckt wie der beste Snickersriegel, den du jemals gegessen hast. Ich habe selten so einen fantastischen Nachtisch gegessen.

Aber auch der zweite Nachtisch kann da auf jeden Fall mithalten, vielleicht weil auch der sich ein bisschen merkwürdig anhört: Süßkartoffel mit Eigelb. Ein Nachtisch? Ja, einer der dich wieder vom Hocker reißen wird. Ich weiß nicht wie es süß schmecken kann, aber die krossen Süßkartoffelsticks und das Eigelb, sensationell. Zum Abschluss gibt es noch vier Pralinen, die mir wortwörtlich den Rest gegeben haben. Die Kellner haben uns leider nicht verraten, was genau wir da jetzt essen müssen. Zum Glück greife ich als erstes nach dem…  Knoblauch Gummibären. Ich muss ehrlich sagen, dass ich selten so etwas Ekliges gegessen habe. Ich hätte es am liebsten ausgespuckt, wusste aber nicht wohin. Wir alle mit Tränen in den Augen, die Kellner und Köche sich „am tot lachen“,… wie verzweifelt müssen wir ausgesehen haben. Als das Stück dann hinuntergeschluckt war, habe ich natürlich schnell nach dem nächsten gegriffen, um den Geschmack loszuwerden. Bei meinem Glück habe ich genau den Keks gegriffen, der einfach komplett scharf ist. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht und war einfach nur überfordert. Deswegen habe ich schnell das nächste Bonbon gegriffen; dies war zum Glück ein normales Karamellbällchen. Top, aber unter dem Schock von davor konnte ich es auch nicht richtig genießen. Das letzte ist eine Schokoladen Praline, welche auch echt gut war. Mit dem Knoblauchgeschmack im Mund konnte ich auch die ganze Nacht noch leben, danke dafür!

Zu dem Essen gab es natürlich auch jede Menge Wein, denkste! Ich mit meinen jungen Jahren und meine Cousine haben einfach nichts bekommen. Am Ende wurde ein Spiel daraus, wer bekommt das vollste Glas. Verloren haben wir auf jeden Fall, weil in unserem Glas immer nur ein Tröpfchen drin war. Unser Motto war, schnell austrinken damit man wieder was bekommt. Das hat super geklappt.

Noch ein zweites Spiel, womit man sich seine Zeit im Restaurant versüßen kann: aufstehen ohne Hilfe. Sobald man zum Klo gehen wollte, stand direkt ein Kellner hinter deinem Stuhl, als hätte er darauf gewartet. Die Toilettentür wurde aufgehalten und beim Hinsetzten (auf den Barhocker) wurde auch geholfen. Es ist quasi unmöglich etwas zu machen, was keiner sieht. Daran wird auch klar, dass die Bedienung bzw. die Köche super aufmerksam, freundlich und höflich sind. Alle außer natürlich der Sommelier, der uns einfach keinen Wein geben wollte.

Das Restaurant ist einfach klasse! Man fühlt sich wohl, alle sind gut drauf, das Essen ist bombastisch gut und die Weine sind lecker. Ein Restaurant was mich mehr als überzeugt hat. Und wer dort keinen Besuch abstattet, der hat etwas ganz und gar Grandioses in Porto verpasst.

Algen, Seewolf, Salat, Butterkeks.

Eine Art Brioche mit eingemachtem Fleisch als Füllung und Pancetta oben auf.

Calamar Reduktion mit Calamar.

Gurke, Makrele, Gin Schaum.

Schweinekopf, Salat, Senf.

Meeräsche, Kuhmagen, Portwein Sauce.

Krabben.

Corvina (Fisch) mit Blumenkohl und Rüben.

Wachtel mit Cous Cous.

Lammkarree, Sellerie und Brot.

Bananen, Käseeis, Mandeln.

Süßkartoffeln mit Eigelb.

Petit Fours.

Euskalduna Studio
Rua de Santo Ildefonso 404
4000-466 Porto
Portugal
Telefon: +351 935 335 301
www.euskaldunastudio.pt

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330

Unsere Wertung: 330 von 365 Punkten *

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*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert red

Entalkoholisiert · Rotwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert red ist ein alkoholfreier Rotwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Rotwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Rubinrot. In der Nase frische rote Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit weichem Verlauf – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Rotweins.

Am Tisch

Leicht gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: geschmortes Geflügel, Pasta und mediterrane Küche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Rotwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2014

Ein eisenhaltiger Lehmkalkboden ist das Geheimnis der kleinen 0,37 Hektar grossen Rebparzelle Las Paredes in der Rioja Alavesa. Diese ist mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo bestockt, welche inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht hat. Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Châtau Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. So ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja Winzer noch nicht verlassen. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd. Das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen. Im Jahrgang 2014 ist Roberto Olivan noch einmal ein Qualitätssprung gelungen. Noch feiner und finessenreicher und damit vielschichtiger präsentiert sich dieses Unikat im Duft, Geschmack und Abgang. Outstanding! Gesamtproduktion: 302 Flaschen.

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Spanien

Perez Marin La Guita Manzanilla

Sherry · Manzanilla · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

La Guita Manzanilla ist einer der bekanntesten Manzanilla-Sherrys aus Sanlúcar de Barrameda. Trocken, klar und frisch, aus Palomino Fino unter Flor gereift – mit der typisch salzigen Note der Atlantikküste. Der trockene Sherry schlechthin.


Sanlúcar de Barrameda

Sanlúcar de Barrameda an der andalusischen Atlantikküste ist die Heimat der Manzanilla. Das feuchte, vom Meer geprägte Klima lässt den Flor – die Hefeschicht auf dem Wein – besonders kräftig wachsen und verleiht der Manzanilla ihre frische, salzige Art. Hinter La Guita steht die Bodega Hijos de Rainera Pérez Marín.

Bereitung und Reifung

Aus Palomino Fino, trocken ausgebaut und auf Weinalkohol aufgespritet. Die Reifung erfolgt biologisch unter Flor im traditionellen Solera-y-Criaderas-System, bei dem jüngerer und älterer Wein fortlaufend verschnitten werden. So bleibt der Wein blass, frisch und unverwechselbar.

Im Glas

Blasses Strohgelb. In der Nase frisch und fein, mit Mandel, Hefe- und Brotnoten und salziger Meeresbrise. Am Gaumen trocken, klar und sehr weinig, mit feiner Frische, dezenter Salzigkeit und einem leicht herben, mandeligen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – der klassische Aperitif. Nach dem Öffnen innerhalb von 3 bis 4 Tagen austrinken, sonst verliert er an Aroma.

Klassische Begleitung: Oliven, Mandeln, Jamón, gebratener Fisch, Meeresfrüchte und Tapas.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Andalusien (Spanien); D.O. Manzanilla–Sanlúcar de Barrameda
Klassifikation: Manzanilla (trocken) – Palomino Fino
Ausbau: biologisch unter Flor, Solera y Criaderas

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Spanien

La Esquirla del Bardallo 2016

Rotwein · Rioja · Spanien

Tempranillo & Viura D.O.Ca. Rioja El Bardallo · San Vicente de la Sonsierra biodynamisch unfiltriert

Der La Esquirla del Bardallo 2016 ist ein biodynamischer Lagenwein des Projekts 3 Viñerones aus der D.O.Ca. Rioja. Die Trauben stammen aus einer einzigen Parzelle im Paraje El Bardallo bei San Vicente de la Sonsierra, die in einem guten Jahr nur rund 3.000 Kilo liefert. Vergoren wird spontan im offenen Bottich, anschließend reift der Wein in großen Barricas. Abgefüllt wird er etwa zwei Jahre nach der Lese, unfiltriert und ohne Kälteschock – ein frischer, eleganter Rioja 


El Bardallo – San Vicente de la Sonsierra, Rioja

Die Parzelle El Bardallo liegt bei San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, am Fuße der Sierra de Cantabria nahe Labastida. Der Lagenname geht auf einen lokalen Bach zurück; eine „Esquirla" ist ein neolithisches Steinwerkzeug, wie man es in diesem Barranco findet. Das frische Mikroklima und die Böden aus Lehm und Kalk geben dem Wein Säurespannung, feine Tannine und eine mineralische Textur. Hinter 3 Viñerones stehen drei befreundete Winzer der spanischen Szene; die Lage wird seit Jahren biodynamisch bewirtschaftet – in dieser Region eine gewisse Herausforderung.

Assemblage und Ausbau

Im Glas Tempranillo und Viura, gemeinsam vergoren – die Vielfalt der Rebsorten im Weinberg gibt dem Wein zusätzliche Komplexität. Das Lesegut wird zweimal verlesen, im Weinberg und in der Bodega; die Trauben werden nicht entrappt und im offenen Bottich spontan vergoren. Anschließend reift der Wein in großen Barricas, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft. Abgefüllt wird etwa zwei Jahre nach der Lese, weder filtriert noch kältegeschockt.

Im Glas

Ein frischer, eleganter Rioja, der nicht grün wirkt. In der Nase reife dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen seidige Textur, geschliffene Tannine und die typische Rioja-Säure, getragen von der Mineralität aus Lehm und Kalk. Ein Wein, bei dem alles an seinem Platz ist – mit Spannung und Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes rotes Fleisch und Hülsenfrüchte-Eintöpfe. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon trinkreif, bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Spontangärung im offenen Bottich, Reife in großen Barricas, MLF im Fass

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Spanien

Izadi Crianza

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Izadi Crianza ist ein reinsortiger Tempranillo aus der Rioja Alavesa. Aus alten Reben, 14 Monate im Eichenfass gereift – butterweich und mit viel Schmelz, mit Noten von Sahne, Karamell und edlem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.


Rioja Alavesa

Bodegas Izadi liegt in Villabuena de Álava im Herzen der Rioja Alavesa. Die Trauben stammen aus dem „Triángulo" zwischen Villabuena, Samaniego und Ábalos – aus alten Reben (im Schnitt rund 45 Jahre) auf Ton-Kalk-Böden. „Izadi" heißt auf Baskisch „Natur".

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Wein 14 Monate im Eichenfass – überwiegend amerikanische, ergänzt um französische Eiche (rund 20 % neue Fässer). Der Crianza-Ausbau gibt ihm cremige Fülle und feine Holzwürze, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Glänzendes Rubinrot. In der Nase Sahne, Karamell und edle Holznoten, dazu rote Frucht, Lakritz und Gewürze. Am Gaumen butterweich und mit viel Schmelz, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gut eingebundenem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: gegrilltes rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte, Hülsenfrüchte und Manchego.


Lage: Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); D.O.Ca. Rioja
Klassifikation: Crianza – Tempranillo, Rotwein (trocken)
Ausbau: 14 Monate im Eichenfass (überwiegend amerikanische, dazu französische Eiche)

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2013 STR Single Cask 55,10 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2013 STR Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie mit STR-Finish. Gebrannt 2013 – das Shaved-Toasted-Re-charred-Rotweinfass bringt rote Frucht und Würze, getragen von maritimem Torfrauch.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „100 % Islay – barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts (rund 50 ppm).

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt, gebrannt 2013. Als Single Cask der „Uniquely Islay Series" reifte er zunächst rund sieben Jahre im Ex-Bourbon-Fass und wurde dann in einem STR-Rotweinfass nachgereift. STR steht für Shaved, Toasted & Re-charred – ein von Dr. Jim Swan entwickeltes Verfahren, bei dem Rotweinfässer abgehobelt, getoastet und neu ausgebrannt werden. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Goldgelb mit leicht rötlichem Schimmer. In der Nase rote Früchte – Kirsche, Himbeere –, dazu Eichenwürze, Vanille und Torfrauch. Am Gaumen kräftig und würzig, mit roter Frucht, Karamell, Gewürznoten und maritimem Rauch. Langer, rauchig-würziger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes Einzelfass für Liebhaber getorfter, rotweinfassgereifter Islay-Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft), Single Cask – Uniquely Islay Series
Reifung: Ex-Bourbon, Nachreifung im STR-Rotweinfass (Shaved, Toasted & Re-charred); ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2013

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Spirituosen

Prinz Alte Williams Christbirne

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Williams-Christbirne ist ein holzfassgereifter Williams-Birnenbrand der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus der beliebten, aromatischen Williams-Christ-Birne destilliert und im Holzfass veredelt – intensiv-fruchtig, vollmundig und weich, mit feiner Fassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Verarbeitet werden nur sonnenverwöhnte Williams-Christ-Birnen bester Qualität aus den Gärten regionaler Obstbauern, geerntet meist im August und September.

Destillation und Reifung

Die Birnen werden auf ihren Reifegrad geprüft – das weiße Fruchtfleisch soll zart, nicht mehlig sein –, dann entkernt, entstielt, eingemaischt und vergoren. Im Roh- und Feinbrandverfahren übertragen die Brennmeister die vielschichtigen Fruchtaromen ins Destillat. Nach der Reifung im Steingut folgt das Finish im Holzfass, dessen Holzart den Charakter prägt, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase vielschichtig, intensiv und charakteristisch nach reifer Williams-Birne. Am Gaumen vollmundig und weich, mit dezenter Süße und herb-würzigen Holzfassnoten. Der fruchtige Eindruck setzt sich im Abgang fort.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtig-würzige Art passt auch zu Dessert oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifter Williams-Birnenbrand (Obstbrand)
Destillation: Roh- und Feinbrandverfahren
Reifung: Steingut, Finish im Holzfass

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