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3. Juni 2018

Deutschland

EssensArt – Haan – Deutschland

EssensArt – Haan – Deutschland Update. Wie immer tolle, leckere, durchdachte Speisen, die man hier in nettester Atmosphäre genießen und verputzen kann… und das man

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Weine

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris 2022 BIO 

Wein · Weißwein · Nelson · Neuseeland

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris ist ein biozertifizierter Pinot Gris, der an einen superweichen Viognier erinnert: viel Blütenduft zur Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Sehr klar und null breit – sehr wohl aber weich.


Nelson / Neuseeland

Te Mānia ist ein Familienweingut in der Region Nelson an der Spitze der Südinsel Neuseelands – eine der sonnigsten Regionen des Landes mit kühlen Nächten, die für klare Frucht und Frische sorgen. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-039, Non-EU-Agriculture).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Gris. Der Ausbau bewahrt die klare, blumig-fruchtige Aromatik und die weiche, runde Textur, ohne den Wein breit wirken zu lassen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase viel Blütenduft, reife Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Am Gaumen weich und klar zugleich, mit feiner Frucht, schönem Schmelz und sauberem, präzisem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein Favorit für die Terrasse und zum Lunch.

Passt zu: asiatischer Küche, Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch und Salaten.


Lage: Nelson (Südinsel, Neuseeland); Te Mānia Wines
Klassifikation: Nelson – 100 % Pinot Gris, trocken
Ausbau: frucht- und schmelzbewahrender Ausbau

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Spirituosen

Eden Mill Love Gin

Gin · Botanicals · Schottland

Eden Mill Love Gin ist ein schottischer Gin der Eden Mill Distillery in St Andrews. Neben Wacholder prägen rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten den Charakter. Das Ergebnis ist ein fruchtig-florales Profil mit Noten von roten Früchten und Zitrus. Im Glas zeigt sich ein zarter rosa Schimmer.


Herkunft

Die Eden Mill Distillery liegt in St Andrews an der schottischen Ostküste und vereint Brennerei und Brauerei unter einem Dach. Der Love Gin zählt zu den bekanntesten Abfüllungen des Hauses.

Botanicals und Destillation

Kernbotanicals sind Wacholder, rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten. Die Hibiskusblüten geben dem Gin seinen zart-rosa Ton. Abgefüllt mit

Im Glas

In der Nase rote Früchte, Rosenblüte und ein Hauch Zitrus über klarer Wacholderbasis. Am Gaumen fruchtig und blumig, mit Beerennoten und feiner Zitrusfrische. Der Abgang ist weich und floral.

Im Drink

Spirituose ohne Flaschenreifung – kühl und dunkel gelagert über Jahre stabil. Gut gekühlt servieren, pur auf Eis oder im Gin & Tonic; mit hellem Tonic und einer Erdbeere oder Rosenblüte kommt der florale Charakter zur Geltung.

Klassische Begleitung: Tonic Water, rote Beeren, Rosé-Aperitifs und leichte Sommerküche. Auch als Basis fruchtiger Cocktails.


Herkunft: St Andrews, Schottland
Art: Gin
Botanicals: Wacholder, Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren, Hibiskus

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Weine

Bermont rosé Cuvée ensoleillée

Roséwein · Cuvée · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Bermont Rosé ist ein feinherber, süffiger Rosé-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Carignan, Syrah und Grenache ist feinfruchtig und rund – mit Waldbeeren, einem Hauch mediterraner Gewürze und Frühlingswiese im Duft.


Languedoc

Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya aus dem Hérault, am Übergang vom Larzac-Plateau zur Ebene. Die sonnenverwöhnte Mittelmeerregion bringt fruchtbetonte, zugängliche Rosés im südfranzösischen Stil hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Carignan, Syrah und Grenache. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Rosé rund und süffig.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase Waldbeeren, ein Hauch mediterraner Gewürze und Frühlingswiese. Am Gaumen ein beeriges Fruchtspiel, rund und dezent in der Säurestruktur, mit feiner Restsüße und süffigem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter für laue Sommerabende.

Klassische Begleitung: frische Salate, Fingerfood, Grillgemüse und leichte Sommerküche.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Roséwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rheingau · Riesling

100 % Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Terrassen-Steillage über dem Rhein Schiefer & Quarzit traditionelles Holzfass trocken 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der bekanntesten Lage Rüdesheims, einer extrem steilen Terrassenlage über dem Rhein. Die schiefer- und quarzithaltigen Böden ergeben einen trockenen Riesling mit großer Präzision, in dem zarte Pfirsich- und Nusstöne hervortreten. Die Auflage liegt bei 4.242 Flaschen.


Berg Schlossberg – Terrassen unter der Burg Ehrenfels

Der Rüdesheimer Berg ist das westliche Ende des Rheingaus: Hier biegt der Rhein nach Norden ab und tritt bei Bingen in das enge Tal des Mittelrheins ein. Der Berg Schlossberg liegt direkt an diesem Knick, unterhalb der Burgruine Ehrenfels, der die Lage ihren Namen verdankt. Die Terrassen sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet und fallen so steil zum Fluss ab, dass die Arbeit fast ausschließlich von Hand erfolgt.

Der Boden besteht aus Schiefer und Quarzit des Taunus – hartes, steiniges Gestein mit wenig Feinerde. Die Reben müssen tief wurzeln, um an Wasser zu kommen, und liefern kleine, konzentrierte Erträge. Der Rhein wirkt dabei als Wärmespeicher und reflektiert das Licht auf die Hänge. Das Ergebnis ist ein Riesling, der Reife und Kraft aus der Wärme bezieht und seine Präzision, Würze und salzige Kontur aus dem kargen Gestein.

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim gehört zu den prägenden Gütern des Rheingaus und hat den trockenen Lagen-Riesling früh zur Maxime gemacht. Heute führt Theresa Breuer das Gut; der Stil setzt auf Handarbeit in den Steillagen und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Jahrgang 2022 – Rheingau

Der Jahrgang 2022 war im Rheingau von Hitze und Trockenheit geprägt. Nach einem frühen Austrieb blieb der Sommer lange ohne nennenswerten Regen, und in den flachgründigen Steillagen gerieten junge Reben unter Wasserstress. Alte Anlagen mit tiefen Wurzeln kamen besser durch – gerade in einer Lage wie dem Berg Schlossberg entscheidet das Rebalter in solchen Jahren über die Qualität.

Regenfälle zum Ende des Sommers entspannten die Lage kurz vor der Lese, kühlere Nächte im September hielten die Säure. Gelesen wurde gesundes, reifes Lesegut. Die Rieslinge des Jahrgangs zeigen reife Frucht und Fülle; wo die Lagen kühl genug blieben, auch Spannung und Präzision.

Trockener Ausbau im Holzfass

Trockener Lagen-Riesling aus dem Rüdesheimer Berg Schlossberg, Jahrgang 2022, 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Ausgebaut wird im traditionellen Holzfass. Bei den großen Fassformaten des Rheingaus gibt das Holz praktisch kein Aroma ab, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure rundet und die Textur öffnet. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen – im Vordergrund soll die Lage stehen, nicht die Technik. Die Auflage liegt bei 4.242 Flaschen.

Im Glas

Helles Goldgelb. In der Nase zarte Pfirsich- und Nusstöne, dazu Zitrus, gelbe Frucht und ein schiefrig-rauchiger Ton. Am Gaumen präzise und klar gebaut, mit der Reife des warmen Jahrgangs, getragen von einer straffen Säure und einer salzigen, steinigen Mineralität. Der Nachhall ist lang und klar.

Schiefer und Quarzit unter den Terrassen, der Rhein als Wärmespeicher davor: Kraft aus der Wärme, Präzision aus dem Gestein.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter. Ein langlebiger Steillagen-Riesling, der in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Hecht in Rieslingsauce, Lachsforelle und Kalbsrücken mit Pfifferlingen.


Produzent Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau · Terrassen-Steillage über dem Rhein · Schiefer und Quarzit
Klassifikation Lagen-Riesling · Rheingau · trocken
Jahrgang 2022
Ausbau traditionelles Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2040
Auflage 4.242 Flaschen

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2021

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2021 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Handarbeit im Weinberg und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

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Spanien

La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Gran Reserva 890 Jahrgang „Excelente" 6 Jahre amerik. Eiche 2010

Der La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010 ist die Spitzen-Cuvée des Hauses aus einem legendären „Excelente"-Jahrgang – der erste 890 seit dem mythischen 2005. Ein klassischer Rioja Gran Reserva von seidiger Reife, großer Komplexität und langem Leben.


La Rioja Alta – Gran Reserva 890

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten Kellereien der Rioja Alta. Der Gran Reserva 890 ist der Spitzenwein des Hauses, benannt nach dem Gründungsjahr, und wird nur in den allergrößten Jahrgängen erzeugt – 2010 war der erste seit dem legendären 2005.

Die Trauben stammen ausschließlich aus eigenen, über 40 Jahre alten Lagen in der Rioja Alta: Tempranillo und Mazuelo aus Briñas, Labastida und Villalba, der Graciano aus der Finca Montecillo in Fuenmayor. Die Böden sind tonig-kalkig, das Klima kontinental-atlantisch. Vinifiziert und ausgebaut wird in der hauseigenen Böttcherei – nach unverändert klassischer Methode.

Jahrgang 2010 – Rioja

2010 gilt als einer der besten Rioja-Jahrgänge des 21. Jahrhunderts und wurde offiziell als „Excelente" eingestuft. Ein günstiger Witterungsverlauf mit hervorragendem Gesundheitszustand, niedrigen Erträgen und kleinen, lockeren Trauben sorgte für eine langsame, ausgeglichene Reife – getragen von sonnigen Vormittagen und kühlen Nächten. Einer der atlantisch geprägtesten Jahrgänge der letzten Jahre, mit großer Frische und Komplexität, ideal für lange Fassreife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Tempranillo, 3 % Graciano und 2 % Mazuelo, Jahrgang 2010.

Handlese in 20-kg-Kisten, gekühlter Transport, sanfte Entrappung. Alkoholische Gärung über 18 Tage (Tempranillo und Mazuelo gemeinsam, Graciano separat), natürliche malolaktische Gärung über vier Monate. Nach der Wintersstabilisierung Auswahl der besten Partien und sechs Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche mit zehn traditionellen Handabstichen. Für die finale Cuvée wurden 236 Fässer ausgewählt; unfiltrierte Abfüllung im März 2017.

Im Glas

Granatrot mit beginnenden ziegelroten, jodigen Rändern. In der Nase die typischen Noten des Rioja-Klassizismus: Kirschkonfitüre und eingekochte schwarze Pflaume, Tabakblatt, Zimt, Vanille, Pfeffer und Kakaopulver, dazu Anklänge von Waldboden, Trüffel und Zedernholz aus der langen Reife. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinen Tanninen, angenehmer Frische und großer aromatischer Tiefe.

Einzigartig, zeitlos, ewig – ein klassischer Gran Reserva aus einem der größten Jahrgänge des Jahrhunderts.

Schon jetzt ein Genuss, mit langem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich von mehreren Stunden in der Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm aus dem Ofen und Niederwild, zu kräftigen Fischgerichten (Thunfisch, Kabeljau) sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, eigene Lagen über 40 J. in Briñas, Labastida, Villalba und Fuenmayor (Spanien); tonig-kalkige Böden, kontinental-atlantisches Klima
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"
Ausbau: 95 % Tempranillo, 3 % Graciano, 2 % Mazuelo; 6 Jahre amerikanische Eiche (eigene Böttcherei), 10 traditionelle Handabstiche, unfiltriert

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