Adoria Pinot Noir 2016 – Zachowice – Polen

Adoria Pinot Noir 2016 – Zachowice – Polen

Wenn ein echtes noch lebendes Weinkulturerbe Urlaub in Polen macht, bringt es natürlich auch Wein aus diesem für uns unbekannten Weinbauland mit. In diesem Fall handelte es sich um einen Adoria Pinot Noir aus dem Jahrgang 2016 des Produzenten Whitney Adams.
Eine rubinrote Farbe begeistert bereits mit einer fantastischen Klarheit, an welcher auch der Duft mit Noten von satten Kirschen, Weichsel, sehr viel Bitterschokolade, süsslichem Fassbrand und Himbeerkonfitüre nahtlos anknüpfen kann. Dieser Pinot Noir ist ein recht kräftiger Geselle und powert mit starken Barriquenoten, viel Extrakt und einem langen Nachhall dem Trinkenden alle Vorurteile über polnische Weine aus dem Kopf weg.

Auch geschmacklich begeistern hier die facettenreichen Schokoladentöne, die saftige Frucht und die vorhandenen und gut integrierten Gerbstoffe. Der Adoria Pinot Noir schmeckt noch nicht wie ein Top Wein aus dem Burgund, kann aber locker mit vielen deutschen Spätburgundern mithalten.

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112

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Weine

Georges Laval Les Chênes Cumières Premier Cru 2017 Magnum BIO

Champagner · Cumières Premier Cru · Chardonnay · Bio · Magnum

Georges Laval Les Chênes Cumières Premier Cru ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay (Blanc de Blancs) aus der Parzelle Les Chênes in Cumières – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Georges Laval bewirtschaftet die Reben naturnah und kompromisslos auf optimale Reife. Im Glas ein puristischer, terroirgeprägter Champagner.


Cumières

Cumières liegt in der Vallée de la Marne und ist als Premier Cru klassifiziert. Die Einzellage Les Chênes prägt mit ihren kalkgeprägten Böden die Tiefe und Mineralität dieses Chardonnay. Georges Laval arbeitet naturnah und ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus der Einzellage Les Chênes. Der Ausbau erfolgt nach der naturnahen Handschrift des Hauses im Eichenfass, mit sehr geringer bis keiner Dosage. Die Magnum begünstigt eine besonders feine, langsame Reife.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Blanc de Blancs mit der charakteristischen Tiefe und Klarheit der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und längere Reife. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Les Chênes, Cumières (1er Cru), Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: Eichenfass, naturnah, sehr geringe Dosage; Magnum (1,5 l)

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Spirituosen

Milenario Brandy de Jerez Luis Caballero

Spirituose · Brandy de Jerez · El Puerto de Santa María · Spanien

Milenario Brandy de Jerez von Luis Caballero ist ein edler Brandy aus El Puerto de Santa María, der in ehemaligen Sherry-Eichenfässern reifte. Ein unkomplizierter, geschmeidiger Brandy mit reichem Aroma und angenehmer Bernsteinfarbe.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Luis Caballero (gegründet 1830) hat ihren Sitz in El Puerto de Santa María im Marco de Jerez und zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Region. Den Namen verdankt der Brandy dem „Drago Milenario", einem uralten Drachenbaum im Patio der Bodega.

Destillation und Reifung

Hergestellt aus Weindestillaten und gereift im traditionellen Solera- und Criaderas-System in alten amerikanischen Eichenfässern, die zuvor Sherry (Oloroso) enthielten. Als Brandy de Jerez der Kategorie „Solera" – der zugänglichen Einstiegsstufe – erhält er durch die Fassreife seine Bernsteinfarbe und sein weiches Aroma.

Im Glas

Angenehme Bernsteinfarbe. In der Nase Noten von Vanille, Nuss und Eichenholz mit einem Hauch Schokolade. Am Gaumen weich und geschmeidig, mit fruchtig-nussigem Charakter und harmonischem Abgang.

Pur und im Drink

Pur bei Raumtemperatur oder auf Eis genießen – ebenso geeignet als Basis für Longdrinks und Cocktails.

Ideal: pur, auf Eis oder im Longdrink.


Herkunft: El Puerto de Santa María (Spanien); Bodega Luis Caballero
Art: Brandy de Jerez (Kategorie Solera)
Destillation: holandas aus Jerez-Weinen
Reifung: Solera-/Criaderas-System in alten amerikanischen Sherry-(Oloroso-)Eichenfässern

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Weine

Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Bouquinardières Gabbro-Böden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 18 Monate Vollhefe

Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.


Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais

Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.

Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.

Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Bouquinardières, Pays Nantais (Loire); tonhaltige Gabbro-Böden, Reben über 30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; über 18 Monate auf der Vollhefe (Untergrundtank), Spontangärung

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Rebsorten

San Donaci Duca del Salento Primitivo

Wein · Rotwein · Salento · Italien

San Donaci Duca del Salento Primitivo duftet nach Pflaumen und Dörrobst und zeigt sich vollmundig und weich am Gaumen. Ein Primitivo, urwüchsig wie er leibt und lebt – bestens zur kraftvollen Küche.


Salento / Apulien

Die Winzergenossenschaft Cantina San Donaci (gegründet 1933) liegt in San Donaci bei Brindisi im Herzen des Salento, der Südspitze Apuliens. Das warme, mediterrane Klima und die tonig-kalkhaltigen Böden – oft mit traditionellen Alberello-Buschreben bepflanzt – bringen vollreife, kraftvolle Primitivo-Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Primitivo. Nach der Lese werden die Trauben rasch gepresst; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert bei 25–27 °C über rund zehn Tage. Anschließend reift der Wein im Edelstahltank, wodurch die reife, weiche Frucht und die typisch mediterrane Würze erhalten bleiben.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Pflaumen und Dörrobst, dazu dunkle Beeren und eine warme Würze. Am Gaumen vollmundig und weich, samtig und kraftvoll, mit reifer Frucht und langem, warmem Abgang – urwüchsiger Primitivo, wie er leibt und lebt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter zur herzhaften, mediterranen Küche.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Lamm und gereiftem Hartkäse.


Lage: Salento, San Donaci (Brindisi, Apulien, Italien); Cantina San Donaci
Klassifikation: Primitivo del Salento IGT – 100 % Primitivo
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung, Reife im Edelstahltank

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Spanien

Pupitre Cava brut

Ein sehr frischer und fruchtbetonter Cava. Harmonisch am Gaumen und mit einer feinen Perlage versehen.

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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Schaumweine

Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019

Champagner · Coteaux du Petit Morin · Pinot Noir · Extra Brut

Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs Extra Brut ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus einer winzigen Parzelle in Coizard-Joches; die Reben wurden bereits 1974 gepflanzt. Mit nur rund 1.300 Flaschen pro Jahrgang ist diese Cuvée eine echte Rarität. Ohne Schönung und Filtration und mit minimaler Dosage zeigt er sich von kompromissloser Klarheit. Im Glas ein präziser, kraftvoller Blanc de Noirs.


Coizard-Joches

Coizard-Joches liegt in den Coteaux du Petit Morin im Süden der Champagne, nahe der Côte des Blancs. Die silexhaltigen, kalkgeprägten Böden verleihen dem Pinot Noir eine dezente Rauchigkeit und salzige Mineralität. Die Parzelle ist sehr klein, die Reben alt.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Die Trauben werden schonend mit einer traditionellen Coquard-Holzpresse abgepresst und spontan vergoren; ein Teil der Grundweine reift in kleinen 205-Liter-Fässern. Ohne Schönung und Filtration, mit nur 1 g/L Dosage als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase rote Beeren, reife Birne und feine Zitrusnoten, dazu eine dezente Rauchigkeit von den Silexböden. Am Gaumen präzise, geradlinig und kraftvoll, mit salziger Mineralität und eleganter Struktur. Der Abgang ist sehr lang und vibrierend frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, hervorragend als Speisenbegleiter oder pur genossen.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Coizard-Joches, Coteaux du Petit Morin (Champagne); Silex/Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: Coquard-Holzpresse, Spontangärung, teils 205-l-Fass, unfiltriert, 1 g/L Dosage

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