Die Geschichte von Ribera del Duero Teil 4: Ribera del Duero – das wird?

Die Geschichte von Ribera del Duero Teil 4: Ribera del Duero – das wird?

Spanierinnen, vor allem aber Spanier sind Profis darin, sich selbst zu überschätzen. Aber auch jenseits der Pyrenäen gibt es die eine oder andere Ansicht, die weit oben am Baum hängt. Da wird dann schon einmal Ribera del Duero in einem Atemzug mit Bordeaux, Burgund, Montalcino oder Barolo genannt, neben Rioja, Rheingau oder Wachau. Sorry, aber in dieser Liga spielt Ribera del Duero nicht. Zumindest noch nicht. Vielleicht nie.

Bordeaux, mit etwa der sechsfachen Rebfläche, ist in über dreißig voneinander abgegrenzte Regionen unterteilt, das Piemont kommt insgesamt auf gerade einmal sechstausend Hektar mehr als Ribera del Duero, ist jedoch in zahlreiche Unterregionen (DOCs, DOCGs und Zeuchs) unterteilt, in neunundfünfzig, um exakt zu sein. Neun Und Fünf Zig! In Ribera del Duero gibt es Joven, Crianza, Reserva sowie Gran Reserva. Punkt! Na ja, Rosado gibt es auch noch…

DIE DOCG Barolo stemmt siebzehnhundert Hektar Rebfläche, das schaffen auch Roa de Duero und La Horra zusammen. Trauben für Barbaresco werden auf gut sechshundert Hektar Rebland gelesen, alleine das Dorf Anguix ist davon so weit nicht entfernt. In einem guten Jahr entspricht die Gesamtproduktion in Barolo etwa der Kapazität der Felix Solís-Bodega in Olmedillo de Roa: neun Millionen Liter.

Nur drei klassifizierte Regionen Italiens spielen mengentechnisch in der Liga von Ribera del Duero: Chianti, Montepulciano d’Abruzzo sowie Prosecco. Auf ganz Sizilien wird weniger Wein gekeltert als in der Ribera.

Diese Zahlenspiele könnten wir drei Stunden lang fortsetzen, es käme immer wieder das gleiche Schema zum Vorschein: Ribera del Duero, letztendlich fast alle Weinbauregionen Spaniens sind nach einem anderen Muster gestrickt: große, mehr oder weniger sinnstiftend zusammengestellte Gebinde, die eher auf Volumen denn auf Qualität ausgerichtet sind.

Trauben sind dort ein Handelsgut, sie kommen auf den Markt als innerhalb einer Region aufgewachsen, oder halt nicht. Von wenigen Regionen (in denen aber auch nicht ernst kontrolliert wird) abgesehen, gibt es keine Erzeugerabfüllungen im mitteleuropäischen Sinne. Will sagen: wenn mein Wein ausverkauft ist, kann ich zur nächsten Tankstelle (Cooperative) laufen, Fasswein kaufen oder gleich dort mit meinem Etikett abfüllen lassen, und munter weiterverkaufen. Alles legal.

Die größten drei Weingüter in Ribera sind Felix Solís, García Carrión (beide zugewandert) sowie Protos. Ein Viertel bis ein Fünftel der Produktion trägt ihre Etiketten. Zwei Dutzend, also nicht einmal zehn Prozent aller Weingüter der Region, werfen zwei Drittel der Produktion auf den Markt. Würde man der Region ein Klassifizierungssystem entsprechend dem der Mosel überstülpen, all diese Produzenten fänden sich plötzlich in zweiter oder dritter Linie wieder. Da die Rückenetiketten beim Consejo zu kaufen sind, dieser somit von den Großbodegas lebt, werden die das nie mit sich machen lassen. Im Priorat funktioniert das, weil dort insgesamt nur fünf Millionen Liter Wein gekeltert werden, wenn überhaupt. Die Rioja strampelt und hampelt, um so zu tun, als ob man ein strengeres System errichten wolle, tut aber letztendlich (fast) alles, um dessen effektive Umsetzung zu behindern. Ribera wird sich das alles erst einmal in Ruhe ansehen, wirklich ändern wird sich in den nächsten zehn Jahren nicht viel.

Aber auch in diesem Zusammenhang lohnt es sich, in andere Ecken der Welt zu blicken. Nehmen wir die weiter oben bereits erwähnte Region Brunello aus Montalcino. Es ist keine dreißig Jahre her, da konnte man viele der guten Brunelli in Bonn bei italienischen Lebensmittelhändlern für n’Appel und n’Ei kaufen, in Sachen Barbaresco oder Barolo war das nicht viel anders. Man darf nicht den Fehler machen, nur das heutige Ergebnis der Entwicklung zu betrachten. Barolo war vor fünfzig Wintern alles andere als eine noble Weinbauregion, es dominierten eher bäuerliche Weine. Selbst Burgund oder Bordeaux haben Jahrzehnte (Jahrhunderte) gebraucht, um dort zu sein, wo sie heute sind. Die Zeiten, in denen Chablis gerade einmal als bessere Kochwein zu verkaufen war, sind so lange noch nicht her.

Die Weinbauregion Ribera del Duero gibt es gerade einmal vierzig Jahre, viele Weingüter sind keine zwanzig Jahre alt. Nix mit fünfter oder sechster Generation, und natürlich kämpft jede Bodega, die nur mit sauberem Geld errichtet wurde, mit Schulden und ähnlichen Problemen. Dazu kommt, dass Spanier, insbesondere Kastilier, keine Verkäufer sind.

Die Tatsache, dass zwei Drittel aller Ribera-Weine von Bodegas vermarktet werden, die entweder nicht aus der Ribera sind oder Protos heißen, ist nicht das Problem. Im Gegenteil: es ist eine Art Versicherung für das Überleben der Region. Die Frage ist nur: was macht das restliche Drittel daraus?

Die Zukunft besteht aus drei Begriffen und deren Umsetzung: Qualität, Terroir sowie Rebsortenmix.

Ersteres ist recht einfach zu verstehen, aber oftmals schwer umzusetzen, zumindest tun sich diverse Bodegas schwer damit. All jene Weinmacherinnen und Weinmacher, die schon einmal im Burgund oder in Bordeaux gearbeitet haben oder von dort stammen, haben es etwas leichter, viele lokal oder bestenfalls regional erfahrene Winzer verstehen oft nicht, was Qualität eigentlich ausmacht. Noch immer gilt an vielen Orten die Devise: viel hilft viel! Die Top-Weine werden besonders behandelt, mehr von allem: längere Reifedauer (in Ribera fatal), längere Maischestandzeit (gibt Suppe), viel zu viel zu aggressives Holz (trocknet den Mund aus und hinterlässt Späne). Solange das nicht aufhört, wird das nichts. Aber wie soll das aufhören, wenn die Weingutsbesitzer (Önologen machen meistens das, was die Besitzer wollen, da gibt es nur wenig Spielraum) das gar nicht raffen. Es handelt sich um die gleichen Weingutsbesitzer, die, wenn man sie auf fehlende Qualität anspricht, eher bereit sind, Preise zu senken, als an der Qualität ihrer Weine zu arbeiten. Da muss man dran arbeiten.

Auch gibt es zu viele Weingüter, die nach Schema „F“ arbeiten, wobei man das in Ribera in Schema „A“ umtaufen sollte, A wie Ayuso, eine Familien von Weinmachern, die etwa vierzig Weingüter der Region berät. Natürlich ist ein Stahltank praktischer, natürlich ist es einfacher, die malolaktische Säureumwandlung auch in einem Stahltank durchzuführen, die Weine werden dann halt betont langweilig ausfallen. Aber solange es Kunden für derart brotlose Weine gibt, wird sich daran nicht viel ändern. Inzwischen haben viele Bodegas Zementeier in ihren Hallen herumstehen oder -liegen. Was sie damit machen, ist eine andere Sache.

Das mit dem Holz geht auch auf die Kappe des Consejo Regulador. Als man damals das Regelwerk der Rioja kopierte, nahm man auch den Passus hin, dass für Weine der Klassifikationen Crianza gen oben nur Barricas eingesetzt werden dürfen, deren Fassungsvermögen dreihundert Liter nicht überschreitet. Hinterfragt hat das damals sicherlich niemand. An dieser Regel hat sich bis heute nichts geändert, alles, was in großen Barricas reift, darf nur als vino de cosecha, Jóven, auf den Markt gebracht werden. Für große Weine und große Namen ist das kein Problem, ein gewisser Pingus kommt auch als Jóven auf den Markt. Viele kleine Bodegas können zumindest ohne die Bezeichnung Crianza nicht leben, auch wenn sie sich damit oft selbst ein Bein stellen.

Ganz klare Ansage: solange die Rioja ihre Weingüter zu Crianza, Reserva und Gran Reserva drängt, wird sich, en gros, Ribera dem nicht widersetzen können, und auch nicht widersetzen wollen. Das Konzept Reserva, dass es so ja auch in vielen anderen europäischen Weinbauregionen gibt, könnte, würde man es ein klein wenig überarbeiten, durchaus bestehen bleiben. Kein Reserva aus zugekauftem Fasswein etwa, oder eine etwas strengere Höchstertragsregel, da gäbe es schon Möglichkeiten.

Dafür muss aber auch erst mal ein Markt da sein, es ist ja nicht so, dass den Bodegas Weine zu zwanzig Euro Exportpreis aus den Händen gerissen würden. Denn oftmals gibt es ja bessere für derer fünfzehn, oder zwölf… Importeure, die auch mit hochwertigen Weinen anderer Länder handeln, fallen auf so etwas nur selten herein, wobei es da auch blendende Ausnahmen gibt, Händler indes, die nur mit spanischen Weinen handeln, sind da oftmals weniger aufmerksam. Aber das ist eher weniger beunruhigend, mit der Zeit gibt sich das. Geben wir dem noch vielleicht zwanzig Jahre.

Terroir ist ein komplizierteres Thema, auch wenn es letztendlich das einfachste ist. Denn Terroir, vor Sprengungen kompletter Berge einmal abgesehen, kann der Mensch nur bedingt verändern. Der Duero kann nicht mal eben gen Nord-Süd umgeleitet werden, Wind und Wolken scheren sich nicht um das, was Ribera-Winzer so wollen, Frost und Hagel auch nicht. Letztere gehören natürlich zum Thema Terroir, schließlich gibt es Ecken, wo Frost häufig auftritt, während an anderen Stellen einmal alle fünfzig Winter Frost ein Problem darstellt.

Fast alle namhaften Weingüter aus Riberadolid, Peñafiel gen Westen, arbeiten vor allem mit Trauben aus Burgos und/oder Soria, Riberadolid ist keine wirklich gute Ecke, wenn man einzig mit Tempranillo arbeitet. Zu trocken, zu heiß, Tempranillo wird dort schon einmal betont säurefrei gelesen. Als in Aalto nur Zaccagnini und Mariano García das Sagen hatten, kamen achtzig Prozent der Trauben, die in der Bodega verarbeitet worden, nicht aus Riberadolid, obwohl die Bodega genau dort beheimatet ist. Inzwischen haben dort die Eigentümer von Enate und Muriel das Sagen, keine Ahnung, was da heute so abgeht. Die Trauben all der Weinberge, die, als Finca Vega Sicilia markiert, rund um deren Bodega angelegt sind, wurde über Jahre hinweg nicht einmal in der eigenen Bodega verarbeitet, heute macht man zumindest irgendetwas damit. Die Weinberge für den Pingus findet man in Roa, in La Horra, in Anguix, aber nicht in Riberadolid. Einzig Hacienda Monasterio arbeitet ausschließlich mit Trauben aus dieser Ecke, aber dazu kommen wir noch.

Der schon weit über einhundert Winter alte Weinberg Gordejuela (in Aranda) hat sogar den Bau der Autobahn überstanden.

Fuhr man vor zwanzig Jahren von Aranda de Duero gen Peñafil, so sah man nur wenige Rebanlagen, heute sind die Straßenränder voll davon. Nahe Gumiel de Mercado gibt es eine kleine Straße, in einem kleinen Tal, in dem früher keine Reben standen. Denn entweder gab es Frost, ernsten Frost, oder aber die Reben produzierten Trauben ohne Ende. Heute ist das Tal voller Rebanlagen. Und? Nun, entweder gibt es ernsten Frost und kaum Erträge oder aber die Rebstöcke produzieren wie blöde.

Gäbe es ein bessere Klassifikation, der Verbraucher könnte einen Bogen um solche Weine machen. Aber so zieht jeder belanglose Wein dieser Anlagen das Image der Region noch ein bisschen weiter gen Süden.

Terroir kann nur durch Menschen vermittelt werden, Ribera ist nicht Burgund, es gibt keine hunderte von Büchern, die sich ernsthaft mit Ribera del Duero und Terroir beschäftigen, wahrscheinlich gibt es nicht einmal eines. Nur: wie kann man ein Buch über Terroir und dessen Auswirkung auf die Weine schreiben, wenn es kaum auf Terroir basierende Weine gibt? Der in Deutschland, in Frankreich, in Österreich oder in Italien übliche Fall, dass es viele Weine von Trauben aus einer bestimmten Lage gibt, ist in Spanien, insbesondere in der Ribera, schlicht inexistent. Es gibt eine Lage, und daraus einen Wein. Ob das Ganze sinnstiftend ist, kann man eigentlich nur dann überprüfen, wenn ein Weingut verschiedene Lagenweine keltert, deren Reben auf unterschiedlichen Terroirs stehen. Und selbst dann ist das kompliziert. Nur: wenn man weg will von den vielen Billigweinen und auch die Blender, die simple Wein für viel Geld verhökern, am Straßenrand stehenlassen will, dann geht daran kein Weg vorbei.

Der wichtigste Weg hin zu wirklich guten Weinen aus Ribera geht indes über die Wahl der Rebsorten. Die Zeit, in der Tempranillo als quasi Monopolrebsorte diente, wird zwar noch ein wenig andauern, eine wirklich Zukunft hat sie zumindest im Topweinsegment eher nicht.

Dabei geht es nicht um internationale Sorten, weder Cabernet Sauvignon noch Merlot haben sich letztendlich durchgesetzt. Beide leiden an den klimatischen Gegebenheiten. Einzig in Hacienda Monasterio scheint dies halbwegs zu funktionieren, denn diese Weine bestehen nun einmal aus den drei Rebsorten. Da ist aber auch mit Peter Sisseck jemand zumindest beratend tätig, der in Bordeaux gelernt hat, mit diesen Sorten umzugehen. Man braucht eben Flecken Land, auf denen Merlot nicht zu schnell reift und Cabernet Sauvignon zumindest halbwegs reif gelesen werden kann. Man sollte Cabernet Franc pflanzen, ist aber leider nicht erlaubt. Der oso alemán kennt eine (illegale) Parzelle Petit Verdot, der dazugehörige Wein war immer sehr gut. Leider ist der Weinmacher vor einigen Jahren verstorben, die Trauben landen heute irgendwo. Und nein, Syrah braucht man in der Region nun wirklich nicht. Denn selbst die besten, natürlich illegalen Syrahs (oder halt als IGP Castilla y León auf den Markt gebracht und damit legal), sind doch nicht viel mehr als gewöhnliche Syrahs. Braucht kein Bär.

Die Weinbauern, die vor einhundert Jahren Tempranillo und diverse andere regionale Sorten anbauten, waren ja nicht blöde, die haben sich dabei schon etwas gedacht. Wir brauchen Maturana, Garnacha, Bobal, Mencía, Albillo und all die anderen Sorten, um wirklich großartige Weine zu keltern. Der Consejo Regulador hört das natürlich nicht so gerne. Aber zur Not muss man halt solche Weine erst einmal als IGP Castilla y León auf den Markt bringen, irgendwann raffen das selbst die in Roa.

Was wir aber vor allem brauchen ist eine bessere Nutzung des Geländes: viele potentielle Top-Parzellen sind nicht bestockt, wohingegen es haufenweise Rebanlagen in Kartoffelland gibt. Weinbauern, die an Bodegas verkaufen und nur nach produzierte Menge, potentiellem Alkohol und Farbintensität bezahlt werden, kann man keinen Vorwurf machen, die optimieren einfach ihre Arbeitsgrundlage. Bodegas hingegen, die einen gewissen Qualitätsanspruch vor sich hertragen, können so nicht länger agieren.

Der Manvirgo, an sonnigen Tagen sieht er hübsch und unschuldig aus …

Ribera del Duero ist noch keine große Weinbauregion, Ribera kann das aber werden. Vor zehn Jahren gab es vielleicht zwei oder drei Weingüter, die auf Terroir basierende, hochwertige Weine kelterten, heute sind es vielleicht derer zwanzig. Das sind wenige, aber immerhin. Weingüter mit zumindest zwei Lagenweinen gibt es vielleicht derer fünf oder sechs, ernsthaft dem Thema Lagenweine verschrieben haben sich indes nur zwei: Dominio de E.S. (Bertrand Sourdais) und Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero (Sophie Kuhn), Dominio de Águila (Jorge Monzón) ist zumindest auf dem Weg dorthin. Loire, Elsass und ein Kastilier, der im Burgund gearbeitet hat.

Neunzig Jahre auf schwerem Lehm: Finca San Miguel in Anguix.

Kein Stairway to heaven, viel Steine gibt’s und wenig Brot. Und dennoch: zumindest ein erster Schritt ist gemacht. Gut Ding will Weile haben.

Ribera del Duero – das wird schon. Text: El oso alemán

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Feinkost

Il Caruggiu Pesto Rosso

Feinkost · Pesto Rosso · Sauce · Ligurien

Il Caruggiu Pesto Rosso ist ein rotes Pesto des kleinen ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu. Im Gegensatz zum grünen Pesto Genovese steht hier die getrocknete Tomate im Mittelpunkt, abgerundet mit ligurischem Olivenöl. Ein vielseitiges Pesto für Pasta, als Aufstrich oder zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut und verarbeitet. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges Klima. Das hauseigene ligurische Olivenöl bildet die Grundlage der Pesto-Spezialitäten.

Anbau und Verarbeitung

Für das Pesto Rosso werden vor allem getrocknete Tomaten mit ligurischem Olivenöl verarbeitet. Die Zutaten werden zu einer streichfähigen, aromatischen Sauce verarbeitet, die sich vom klassischen grünen Pesto durch ihre rote Farbe und den intensiven Tomatengeschmack unterscheidet.

Geschmack

Kräftiges Rot. Im Geschmack intensiv und würzig, geprägt von der Süße und Säure getrockneter Tomaten, mediterran und vollmundig.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta, ebenso als Aufstrich zu Weißbrot oder als Dip zum Aperitif. Auch zum Verfeinern von Saucen, Risotto oder gegrilltem Gemüse geeignet.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Pesto Rosso (rotes Pesto)
Art: Pesto auf Tomatenbasis
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: getrocknete Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 06.02.2028

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Portugal

Niepoort Charme 2024

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Charme 2024 – manche Weine sprechen sofort, der Charme flüstert. Jung zeigt er sich noch verschlossen, fast introvertiert, mit nach innen gerichteter Energie. Wer ihm Luft gibt und wartet, wird belohnt: rote Blüten, frische Kräuter und dezente Würze, getragen von reifer, saftiger Frucht.


Douro

Niepoort versteht den Douro wie kaum ein anderes Haus. Der Charme ist eine burgundisch inspirierte Terroir-Cuvée aus dem Herzen des Tals – von alten Reben auf den Schieferterrassen, in nur knapp 13.000 Flaschen. Stilistisch bewegt sich der Jahrgang nah am hochgelobten Vorjahr, wirkt dabei jedoch präziser und klarer definiert; gemeinsam mit dem 2021er zählt er zu den überzeugendsten Interpretationen des Charme.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tinta Roriz und Touriga Franca, ergänzt durch weitere autochthone Sorten der D.O.C. Douro. Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend mit zurückhaltender Extraktion; der Ausbau in überwiegend gebrauchtem Holz bewahrt Finesse und Klarheit. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Blüten, frische Kräuter und eine dezente Würze, dazu reife, saftige Frucht. Am Gaumen feinkörniges Tannin, eine geschmeidige, fast cremige Textur und eine geschliffene Struktur, die man nicht vergisst. Profitiert deutlich von Luft und hat Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein Wein für Geduldige.

Passt zu: geschmortem Lamm, Entenbrust und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro (Portugal); Niepoort
Rebsorten: hauptsächlich Tinta Roriz & Touriga Franca, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten, trocken
Ausbau: traditionelle, schonende Vinifikation; Reifung in überwiegend gebrauchtem Holz
Jahrgang/Produktion: 2024; ca. 13.000 Flaschen

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Rebsorten

Lafarge Beaune Clos des Aigrots 2021

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Clos des Aigrots Beaune (Frankreich) 2021 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Beaune Clos des Aigrots 2021 aus dem französischen Burgund ist ein frischer, floraler Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – von alten Reben, mit feiner Mineralität und der für das Haus typischen Klarheit.


Beaune Clos des Aigrots – die Lage

Der Clos des Aigrots liegt am Hang von Beaune in der Côte de Beaune. Lafarges Parzelle umfasst rund 0,66 Hektar mit alten Reben, gepflanzt unter anderem 1949 und 1964, auf rotem Kies-Lehmboden über Kalkstein. Dieser Untergrund prägt frische, helle und aromatisch florale Pinot Noirs mit feiner Struktur.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Burgund

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Weine mit feiner Säure – Lafarge beendete die Lese mit dieser Parzelle Anfang Oktober und arbeitete mit etwas festerer Extraktion als in sonnigen Jahren.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte über rund 18 Monate in Fässern mit nur geringem Neuholzanteil (0–15 %), ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Ein sehr frisches Bouquet aus roter Kirsche, Himbeere und Pflaume, umspielt von floralen Noten wie Veilchen und Pfingstrose. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, saftig und texturreich, mit ausgeprägter Mineralität, feiner Säure und salzigem, präzisem Abgang – jung noch straff und mit Reifepotenzial. (Eindruck nach Fachpresse-Notizen aus dem Fassstadium.)

Frisch, floral und mineralisch – die unaufgeregte Klarheit, für die Lafarge steht.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Ente, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Clos des Aigrots, Beaune, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); roter Kies-Lehmboden über Kalkstein, alte Reben
Klassifikation: Beaune AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; ca. 18 Monate Fass (0–15 % neu); biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Weine

Mauro Terreus 2022 BIO

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo

Tempranillo VT Castilla y León Paraje de Cueva Baja Bio 20 Monate franz. Eiche 2022 14,50 % vol

Der Mauro Terreus 2022 ist die Einzellagen-Spitze von Mariano García – ein reinsortiger Tempranillo aus dem Paraje de Cueva Baja von sehr alten Reben. Verführerisches Bouquet roter Früchte, vollmundig und kraftvoll, mit wohldefinierten Tanninen und ausgeprägter Frische.


Terreus – das Einzellagen-Juwel aus Cueva Baja

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der lange Zeit bei Vega Sicilia wirkte und seit 1978 in Tudela de Duero seine eigene Handschrift perfektioniert. Terreus ist die kompromisslose Spitze des Guts und wird nur in herausragenden Jahrgängen erzeugt – ein wahrer Pago-Wein, der nicht jedem gefallen will, sondern jene bewegt, die dem Terroir zuhören.

Die Trauben stammen aus dem historischen Paraje de Cueva Baja in Tudela de Duero – gerade einmal drei Hektar sehr alte Reben in Höhenlage (rund 830 bis 860 Meter) auf lockeren, tiefgründigen Ton-Sand-Böden. Geringe Erträge und ausgeprägte Tag-Nacht-Kontraste formen eine konzentrierte, reife und zugleich stets frische Frucht. Bewirtschaftet wird ökologisch zertifiziert.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein warmes, trockenes Jahr mit ausgeprägter Sommerhitze, dank guter Wasserreserven und sorgfältiger Weinbergsarbeit aber gut ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reife, der die für die großen Mauro typische Frische bewahrt – konzentriert, fließend und fein gebaut.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2022, 14,50 % vol.

Handlese mit Selektion im Weinberg und am Sortiertisch, Gärung mit eigenen Hefen, malolaktische Gärung im Fass, anschließend zwei bis drei Wochen Maischestandzeit. Reife über 20 Monate in Fässern aus französischer Eiche (neu und gebraucht). Limitierte Produktion. Bio-zertifiziert (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Ein verführerisches Bouquet roter Früchte, ergänzt durch ein vollmundiges, kraftvolles Geschmackserlebnis. Wohldefinierte Tannine und eine ausgeprägte Frische runden das Profil dieses außergewöhnlichen Tintos ab – kraftvoll und elegant zugleich, mit mineralischem Charakter und großer Tiefe.

Einer der großen Tintos Spaniens – pure Expression eines einzigartigen Terroirs.

Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; empfehlenswert, ihn ein bis zwei Stunden vorher zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schweinebraten mit Pflaumensauce, zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu kräftigen Eintöpfen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Paraje de Cueva Baja, Tudela de Duero (Spanien); ~3 ha alte Reben, ~830–860 m Höhe, lockere Ton-Sand-Böden
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo (trocken)
Ausbau: Tempranillo; 20 Monate französische Eiche (neu/gebraucht), Malo im Fass; Bio (ES-ECO-031-CL)

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Feinkost

Conservas Rosara "Bonito del Norte“ Thunfisch in Olivenöl

Feinkost · Thunfisch · Bonito del Norte · Spanien

Conservas Rosara „Bonito del Norte" Thunfisch in Olivenöl ist weißer Thunfisch (Albacore) in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara. „Bonito del Norte" steht für die edelste Thunfischart, schonend von Hand verarbeitet und in Olivenöl eingelegt. Zart, hell und fein im Geschmack.


Herkunft

„Bonito del Norte" bezeichnet den Weißen Thun (Albacore), der vor allem im Kantabrischen Meer und Nordatlantik gefangen wird. Conservas Artesanas Rosara aus Spanien verarbeitet ihn in traditioneller Manufakturqualität.

Anbau und Verarbeitung

Verwendet wird ausschließlich Weißer Thun (Bonito del Norte / Albacore). Der Fisch wird schonend von Hand verarbeitet und in Olivenöl eingelegt, was sein zartes, helles Fleisch besonders gut bewahrt.

Geschmack

Helles, zartes Fleisch. Fein und mild im Geschmack, mit der typischen Saftigkeit des Bonito del Norte und der sanften Note des Olivenöls. Zart in der Textur.

Am Tisch

Pur, mit etwas Brot, in Salaten oder als Tapa genießen.

Klassische Verwendung: Salate, Tapas, belegte Brote und Pasta.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Bonito del Norte – Thunfisch in Olivenöl
Art: Weißer Thun (Albacore)
Herkunft: Spanien
Verarbeitung: von Hand verarbeitet, in Olivenöl
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2027

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Italien

I Muri Rosso Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Cuvée · Salento · Italien

I Muri Rosso Puglia ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus dem Salento in Apulien. Ein fruchtsüßes Bukett nach reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren – körperreich im Geschmack, mit weichem Finale.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, vollmundige Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Rotwein-Cuvée aus typischen Rebsorten des Salento. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die reife, dunkle Frucht und sorgt für den kraftvollen Körper und das weiche Finale.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein fruchtsüßes Bukett aus reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren. Am Gaumen kraftvoll und körperreich, mit reifer Frucht und weichem, rundem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, zugänglicher Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont

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Weine

Weinreich Basis Rotwein Cuvée BIO

Wein · Rotwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Rotwein Cuvée ist eine ernsthafte, biozertifizierte Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent und Cabernet Mitos. Sie spielt mit viel Frucht, einem strammen Tanningerüst und dem richtigen Schuss Mineralität am Gaumen – eine Basis, die man sich jeden Tag wünscht.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Der Basis Rotwein gehört zur Gutsweinlinie und steht für unkomplizierten, charaktervollen Trinkgenuss.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent und Cabernet Mitos. Merlot bringt Schmelz und Frucht, Dornfelder Farbe und Beerenfrucht, Regent und Cabernet Mitos Struktur und Würze. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit klarem Tanningerüst. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes, tiefes Rot. In der Nase viel dunkle und rote Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen fruchtbetont und strukturiert, mit strammem, gut eingebundenem Tannin und einem mineralischen Zug; saftiger, langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, alltagstauglicher Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pasta, Pizza, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent & Cabernet Mitos, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit klarem Tanningerüst

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