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26. September 2018

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2023

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette AOC Côtes du Rhône Villages Orange · südliche Rhône Ton über Flusskies Zementei und 500-l-Fass 18 Monate auf der Vollhefe 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2023 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Ganztraubig gepresst, in Zementeiern und gebrauchten 500-Liter-Fässern vergoren und 18 Monate unberührt auf der Vollhefe gereift. Ein vollmundiger Weißwein mit erstaunlicher Frische.


Inopia – Ton über Flusskies bei Orange

Rotem und Mounir Saouma haben mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune international Bekanntheit erlangt. Im Süden der Rhône arbeiten sie zusätzlich mit eigenen Weinbergen. 2011 kauften sie eine brachliegende Parzelle bei Orange. Das Bild dieses kargen Landes und der zurückhaltende Ansatz im Keller gaben dem Wein seinen Namen: Inopia, lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Die Böden bestehen aus rund einem Meter magerem Ton, darunter liegen etwa sieben Meter kleiner Flusskiesel, lokal grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape, deren Appellationsgrenze wenige hundert Meter entfernt verläuft. Diese Kiesschicht speichert Feuchtigkeit, im trockenen Klima der südlichen Rhône ein entscheidender Vorteil, und liefert den Wurzeln Mineralstoffe.

Die Saoumas bepflanzten die Fläche 2011 mit elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen rund 3.500. Die Konkurrenz der Reben untereinander senkt den Ertrag je Stock und konzentriert die Trauben. Alle Arbeiten im Weinberg werden von Hand erledigt.

Jahrgang 2023 – südliche Rhône

2023 begann in der südlichen Rhône mit einem historisch trockenen Winter: Zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fiel an 32 Tagen in Folge kein Regen, die längste Trockenperiode seit 1959. Das Frühjahr blieb frisch, der Sommer bis in den August hinein mäßig warm. Bis Ende August fielen in der Region nur 200 bis 350 Millimeter Niederschlag.

Vom 20. bis 24. August traf eine Hitzewelle das Rhônetal, in Orange wurden am 22. August 42,7 °C gemessen. Die weißen Rebsorten waren zu diesem Zeitpunkt meist schon reif oder kurz vor der Lese und litten kaum. Die Lese zog sich von der letzten Augustwoche bis Anfang Oktober. 2023 ergibt in der südlichen Rhône dichte, ausgewogene Weine, bei den Weißen mit guter Frische.

Ganztraubenpressung, Zementei und 18 Monate Ruhe

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2023, trocken. Die ganzen Trauben werden gepresst, der Most gelangt direkt in gebrauchte 500-Liter-Fässer und Zementeier mit 1.600 Litern, wo er vergärt.

Anschließend bleibt der Wein 18 Monate unberührt auf der Vollhefe – ohne Umpumpen, ohne Aufrühren. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und gibt Mannoproteine ab, die die Textur polstern; daraus kommen Fülle und Länge, ohne dass Holz ins Spiel käme. Das Zementei arbeitet dabei anders als das Fass: träge in der Temperatur, minimal im Sauerstoffeintrag – es hält die Frische, die eine so lange Hefereife sonst kosten würde. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase getrocknete Aprikose und Dattel, dazu Nuss, Rosine und eine Spur eingelegter Früchte – die Aromatik südlicher weißer Sorten, wenn sie reif geerntet und lange auf der Hefe gelassen werden.

Am Gaumen mundfüllend und breit gebaut, mit der seidigen Textur aus den achtzehn Monaten Hefekontakt – und trotzdem frisch, mit einer Säure, die den Körper trägt statt ihn zu bremsen. Der Abgang ist lang und salzig. In der Statik nahe an einem weißen Châteauneuf-du-Pape, nur kühler gezeichnet und mit mehr Trinkfluss.

Ton über Flusskies bei Orange, 18 Monate unberührt auf der Vollhefe: getrocknete Aprikose und Nuss mit kühler Frische.

Jung wie gereift zugänglich, aber gib ihm ruhig Luft – nach einer halben Stunde im Glas öffnet sich die Aromatik deutlich. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, sonst bleibt die Textur verschlossen.

Am Tisch

Edler Fisch und Krustentiere, Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, cremige Pasta- und Risottogerichte sowie würzige asiatische Küche und gereifter Hartkäse. Zu leichten Vorspeisen ist der Wein zu dicht – er gehört zum Hauptgang.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · ca. 1 m magerer Ton über ca. 7 m Flusskies (grès) · Pflanzung 2011 · 4.700 Stöcke/ha
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2023
Vinifikation Ganztraubenpressung · Gärung in gebrauchten 500-l-Fässern und Zementeiern (1.600 l)
Ausbau 18 Monate unberührt auf der Vollhefe · ohne Bâtonnage · ungeschönt · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Spanien

Zarate El Palomar Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage El Palomar Zárate Granit · wurzelechte Reben > 100 J. 2.200-l-Fuder · langes Hefelager nur 0,50 ha · ~38 hl/ha 2022

Der Zárate El Palomar Albariño 2022 stammt aus einer der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas' – ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit über 100-jährigen, wurzelechten Albariño-Reben. Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Albariños überhaupt: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig.


El Palomar – die älteste Albariño-Lage der Rías Baixas

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der von Hand arbeitet, mit Kompost und ohne Herbizide, und neue Reben ausschließlich per Massselektion aus den ältesten Stöcken zieht.

Die Einzellage El Palomar ist ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit Albariño-Rebstöcken, die weit über 100 Jahre alt sind – eine der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas'. Der Boden ist granitisch und flach; die Wurzeln der wurzelechten Reben dringen tief in das massive Felsgestein ein, um ihre Nahrung zu sichern, was dem Wein seinen besonderen mineralischen Charakter verleiht. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der alten Granitlage El Palomar ergibt das einen dichten, kraftvollen und zugleich spannungsgeladenen Wein mit festem Kern, mineralischer Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Weinlese erfolgt manuell mit Selektion bereits im Weinberg. Die Trauben werden entrappt und einem langen, sanften Pressvorgang unterzogen, was einen niedrigen Mostertrag zur Folge hat. Der Most fermentiert in einem 15 Jahre alten, 2.200 Liter fassenden Fuderfass aus französischer Vogesen-Eiche – das führt zu geringer Eichenextraktion, aber zu einer leicht oxidativen Reifung im Kontakt mit dem Hefesatz, ohne Umfüllung bis nach der spontan einsetzenden malolaktischen Gärung. Nach dem ersten Abstich bleibt der Wein drei weitere Monate auf der Feinhefe bis zur Abfüllung.

Im Glas

Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Weine, die aus der Rebsorte Albariño gewonnen werden: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig im Mund und lang und zitrusfruchtig im Nachhall. Die alte Granitlage verleiht ihm Dichte, festen Kern und eine salzig-mineralische Tiefe, die mit Flaschenreife weiter gewinnt.

Reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig – lang und zitrusfruchtig im Nachhall.

Schon jetzt faszinierend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage El Palomar (Meaño, Galicien, Spanien); flacher Granitboden, ~0,50 ha; wurzelechte Reben > 100 Jahre; ~38 hl/ha
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Entrappung, lange sanfte Pressung; Gärung/Reife im 15 J. alten 2.200-l-Fuder (franz. Vogesen-Eiche), spontane Malo, langes Feinhefelager, erst spät abgestochen

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Rebsorten

Marco Felluga Collio Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Sauvignon Blanc ist ein kräftiger Sauvignon aus dem Friaul von grünlich-gelber Farbe. Blumig im Duft, erinnert sein Bukett an Holunderblüten, Brennnessel und Pfeffer. Frisch und harmonisch am Gaumen, mit leichten Aromen von grüner Paprika und Stachelbeere.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Nach Handlese und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend auf der Feinhefe, was die typische Aromatik bewahrt und dem Wein Schmelz verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Grünlich-gelb. In der Nase blumig, mit Holunderblüten, Brennnessel und einer pfeffrigen Note. Am Gaumen frisch und harmonisch, kräftig strukturiert, mit leichten Aromen von grüner Paprika und Stachelbeere und sauberem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Spargel, Fisch, Meeresfrüchten, Ziegenkäse und Gemüsegerichten.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

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Schaumweine

Domaine Vincey Champagne Auge Grand Cru 2018

Auge heißt das Stück Weinberg, aus dem der Domaine Vincey Champagne Auge Grand Cru 2018 stammt: gerade 0,3 Hektar, 1971 bepflanzt, gelegen in Le Mesnil-sur-Oger. Kein Dorf der Champagne liefert strengeren Chardonnay. Vincey verzichtet auf Malo wie auf Dosage und lässt diese Strenge unverstellt stehen. Gefüllt wurden 1.375 Flaschen.

Im Glas

Hellstrohfarben, grün schimmernd, mit feinem Mousseux. Der Duft ist karg und genau: Zitrone, grüner Apfel, Austernschale, Kreide und Feuerstein, im Hintergrund etwas Brioche und Haselnuss vom Fass. Im Mund straff, salzig und schneidend frisch. Die Hefe bringt eine leise Cremigkeit. Filigranes, sehr langes Finale.

Mach was draus

Austern aus der Bretagne, rohe Langustinen, Ceviche, Sashimi oder Fisch aus der Pfanne. Auch junger Hartkäse passt. Cremige Saucen eher meiden. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C im großen Glas und gib ihm Luft – und gern noch einige Jahre im Keller.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Auge ist nichts für Einsteiger. Wer kompromisslosen Blanc de Blancs liebt, wird ihn feiern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Die Gärung läuft spontan im Holz, danach liegt der Grundwein ein Jahr lang mit seiner Hefe in französischen Eichenfässern; den biologischen Säureabbau lässt Vincey aus. Rütteln und Degorgieren erledigt das Paar per Hand.

Was bedeutet Brut Nature? Es wird kein Zucker zugegeben: 0 g/l Dosage.

Rebsorte Chardonnay · Einzellage Auge (Le Mesnil-sur-Oger, Grand Cru) · Fläche 0,3 ha, Pflanzjahr 1971 · Kreide unter Ton und Kalkstein · Jahrgang 2018 · Spontangärung im Holz · ein Jahr Feinhefe im Eichenfass · kein Säureabbau · Handrüttelung · Dosage null · Auflage 1.375 Flaschen · Domaine Vincey, Oger · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Henri Bourgeois Quincy blanc

Weißwein · Quincy · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Quincy Blanc ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Quincy an der Loire. Aus Schwemmkiesel- und Sandböden entwickelt er typische Aromen von weißen Blüten und Zitrusfrüchten. Im Glas süffig und frisch.


Quincy

Quincy liegt im Centre-Loire, westlich von Bourges, und ist eine der klassischen Sauvignon-Blanc-Appellationen der Loire. Die Schwemmkiesel- und Sandböden verleihen dem Wein seine süffige Frische und florale Aromatik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die frische, florale Frucht des Quincy-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase typische Aromen von weißen Blüten und Zitrusfrüchten. Am Gaumen süffig und frisch, mit klarer Frucht. Der Abgang ist saftig und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Ziegenkäse, Fisch und Salate.


Lage: Quincy, Centre-Loire (Frankreich); Schwemmkiesel/Sand
Klassifikation: Quincy AOC
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Cantina Angiuli Donato Maccone Primitivo Puglia rosso

Rotwein · Primitivo · Apulien · Süditalien

Maccone Primitivo Puglia ist ein konzentrierter, gehaltvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. Er entsteht zu 100 % aus Primitivo aus der Provinz Bari, nach sorgfältiger Handlese. Im Glas ein dunkler, kraftvoller Süditaliener mit feurigem Bukett, reifer Beerenfrucht und Würze.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens, aus Weinbergen in der Provinz Bari rund um Acquaviva delle Fonti. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt vollreife, zuckerreiche Primitivo-Trauben hervor. Der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo. Nach der Handlese Mitte September folgen schonende Pressung und eine rund zehntägige Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was die kräftige, reife Frucht in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein feuriges Bukett mit reifer Beerenfrucht, einem Hauch Kaffee, Lakritz und mediterranen Kräutern. Am Gaumen komplex, gehaltvoll und konzentriert, mit weichem Tannin. Der Abgang ist kraftvoll und langanhaltend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: gegrilltes rotes Fleisch, kräftige Pastagerichte, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Primitivo
Ausbau: Edelstahl

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin les jeunes rois 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit Les Jeunes Rois Reben aus 1953 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Jeunes Rois 2023 von Pierre Duroché stammt aus einer winzigen Parzelle mit alten Reben. Die Stöcke aus dem Jahr 1953 wurzeln tief im sandigen Mergel und geben dem reinsortigen Pinot Noir seine feine, zugleich komplexe Struktur – ein Wein von bemerkenswerter Finesse und Ausdruckskraft.


Les Jeunes Rois – alte Reben in Gevrey-Chambertin

Die Lage Les Jeunes Rois liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Aus einer winzigen Parzelle mit Reben aus dem Jahr 1953 entsteht dieser Wein; die tief im sandigen Mergel wurzelnden Stöcke verleihen ihm eine feine und zugleich komplexe Struktur.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Reben aus dem Jahr 1953.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Spannung, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, rote Johannisbeeren, Veilchen und ein Hauch Waldboden. Am Gaumen geschliffen und harmonisch, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem eleganten, mineralisch geprägten Nachhall. Ein Wein von innerer Spannung und Raffinesse – konzentriert, vielschichtig und von großer Länge.

Reife Kirsche, Veilchen und Waldboden über feinem Tannin – ein konzentrierter Gevrey von innerer Spannung und großer Länge.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Jeunes Rois (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); sandiger Mergel, Reben aus 1953
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spirituosen

Faude feine Brände Gurkengeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Gurkengeist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Die absolute Konzentration der „krummen Gurke" von der Insel Reichenau – knackig, frisch-grün und intensiv, wie der Biss in eine saftige Salatgurke.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die Gurken stammen von der Insel Reichenau im Bodensee, die dank ihres milden Mikroklimas im Untersee als traditionsreiches Gemüseanbaugebiet gilt.

Mazeration und Destillation

Da die Gurke zu wenig Zucker für eine Maische und Vergärung enthält, wird sie als Geist hergestellt: Das frische Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die klaren, sauberen Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv-grün, geradezu wie eine frisch aufgeschnittene Gurke. Am Gaumen knackig, klar und intensiv, mit saftig-grüner Frucht und feinem Nachhall – ein vielschichtiges, zugleich leichtfüßiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails – ein Geist, der in der gehobenen Bar-Szene zu Hause ist.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Gurkengeist (Gemüse-Geist), Gurken von der Insel Reichenau
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert

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