Mampf! Jetzt kommt das Fressen. Kommt dann die Moral?

Mampf! Jetzt kommt das Fressen. Kommt dann die Moral?

Firmenübernahmen gibt es überall auf der Welt: eine Automarke schluckt eine andere, chinesische Investoren schlucken lahmende Mittelständler, fette Fluggesellschaften werden durch Fusionen noch fetter. Warum soll das in Sachen Wein anders sein?

Nun, es ist anders, weil der Weinmarkt ein atomisierter Markt ist. Zumindest in good old Europe. Besser gesagt in good old Central Europe. Sowohl in Frankreich als auch in Italien gibt es etwa zweiunddreißig tausend abfüllende Weinbaubetriebe oder artverwandte Einrichtungen, in Deutschland immerhin noch derer siebzehntausend. Hier finden Übernahmen aus Prestigegründen statt, so kaufte etwa der japanische Bierkonzern (heute eher ein Mischkonzern) vor ein paar Jahrzehnten das Weingut Robert Weil, ohne die Struktur wesentlich zu verändern. In Frankreich werden vor allem Luxusweingüter verkauft, die Käufer sind Versicherungen, Luxusmarkenvertriebler, Kobrand, ein paar Chinesen, ein paar Russen, ein paar Amis, Deutsche eher nicht. In Italien schlagen Investoren in der Regel dann zu, wenn es Erbschaftsprobleme gibt, oder halt bei Weingütern, die von Anbeginn an auf Kommerz getrimmt wurden.

Es gibt auch nur wenige Weingüter, die in unterschiedlichen Regionen tätig sind. Innerhalb des Burgund haben diverse Weingüter mehrere Standbeine, ein paar Moselweingüter sind auch in der Pfalz oder im Rheingau aktiv, in Italien trifft man dies ab und zu an, was aber eher dem sehr engen Zuschnitt der Regionen geschuldet ist.

In Spanien ist das anders. In dem Land mit der größten Weintraubenproduktion der ganzen Welt gibt es gerade einmal viertausend Betriebe mit Abfüllberechtigung, wirklich abfüllen tun noch weniger. Bedenkt man, dass mehr als die Hälfte dieser Weingüter keine zwanzigtausend Flaschen füllt, wird schnell klar, dass die Betriebsstrukturen hier ganz anders sind. Es gibt viele große Betriebe und nicht wenige große Betriebe laufen nicht wirklich gut. Dies hat unterschiedliche Ursachen.

Das größte Problem sind streitende Erben, streitende Aktionäre und streitende Gessellschaftsanteileinhaber gehören auch in diese Kategorie. Die Auseinandersetzungen innerhalb der Familie Álvarez (Grupo Eulen: Sicherheitsdienste, Reinigungsunternehmen und nebenbei Besitzer von Vega Sicilia) ziehen sich nun schon mehr als ein Jahrzehnt hin. Wäre Vega Sicilia für die Unternehmensgruppe ökonomisch wichtig, sie hätten die Bodega wohl schon längst verkauft. Aber wer sein Geld mit dem Putzen und/oder Bewachen von Gebäuden macht (Menschen werden dort nur beschützt, nicht geputzt), dem kommt es auf das klein wenig Kleingeld, das Vega Sicilia abwirft, nun auch nicht an.

Andernorts ist das anders. Henkell, aka Dr. Oetker, hat Freixenet übernommen, weil sie endlich einmal auch guten Schaumwein vertreiben wollen. Späßle g’macht…. Sie kauften den katalanischen Cavaproduzenten, weil sich die drei Familiengruppen nicht mehr einig wurden und weil es kein wirklich gutes Management mehr gab. Auch wenn die Cavas nicht wirklich gut sind, um so viele Flaschen ordentlich auf so vielen Märkten zu placieren, braucht ein gutes Management. Oetker kann, neben Pudding, auch Management.

Der Braten war noch nicht richtig verdaut, da legt der amerikanische Investmentfond Carlyle dreihundertneunzig Millionen Euros auf den Tisch, um sich die Mehrheit der Bodegagruppe Codorníu zu sichern. Dazu gehören neben dem Stammhaus im Penedès auch Weingüter in Costers del Segre (Raimat), in der Rioja (Bilbainas), in Ribera (Legaris) und noch ein paar mehr. Codorníu war zu der Operation gezwungen, da einige Aktionäre ihre Anteile verkaufen wollten. Da schien es angebrachter zu sein, einen Investor zu suchen, als Gefahr zu laufen, diverse quengelnde Kleinaktionäre zu bekommen. Nur gab es keine Investoren, die lediglich einen kleinen Teil der Aktien kaufen wollten. Entweder Mehrheit oder nix.

Carlyle will Codorníu zu einem der global player der Welt der Weine machen. Wenn sie sich da mal nicht zuviel vorgenommen haben. Denn das ist ja nicht das erste Investment, das als Löwe springt, um dann nicht einmal als Bettvorleger landen zu können. Einige werden sich noch an das Ballyhoo erinnern, das E.&J. Gallo vom Stapel gelassen hatten, als sie Martín Códax übernehmen wollten. Zehntausend Hektar Albariño wollte man besitzen und die Marke und die Rebsorte global präsent machen. Abgesehen davon, dass es weltweit keine zehntausend Hektar Albariño gibt, haben die Amis mal wieder nicht von europäischer Gesetzgebung verstanden. Sie mussten lernen, dass man hier nicht einfach Reben setzen kann, wie man lustig ist. Außerdem sind Galicier nun einmal Galicier, ein eher eigenwilliges Völklein. Als man sah, dass die Aktion nicht wie geplant verlief, baute man das Narrativ um, man erklärte, dass man bewusst mit Genossenschaften zusammenarbeite, um kein Eigenkapital übernehmen zu müssen. ¡Kwark! Martín Códax verfügt inzwischen über mehrere Bodegas in Rías Baixas, über je eine in Monterrei und in Bierzo, außerdem beutet man eine Genossenschaft in der Rioja aus. Ohne Ami-Geld hätten sie das nie und nimmer stemmen können.

Chinesen sind nur selten aktiv, gerade einmal in zwei Bodegas in Ribera haben sie etwas zu sagen. In der Rioja kaufte Changyu Pioneer Wine die Bodega Marqués del Atrio für bescheidenen fünfunddreißig Millionen. Gut, die stand zum Verkauf und sonst war wohl niemand interessiert.

Sogrape aus Oporto kaufte unlängst LAN, mit Santiago Ruiz als Beifang, sowie Aura, die Rueda-Bodega, die zuvor Pernod Ricard gehörte. Vorher hatte sich Sogrape mal in Galicien versucht, ist aber nach frustrierenden Kontakten mit den Eingeborenen schnell wieder über den Miño gen Heimat geschwommen.

Letztendlich sind dies aber nur kleine, wenn auch finanziell gewaltige Operationen. Der wirkliche Piranhas-Markt ist innerspanisch und er geht so: in der Regel sind Supermärkte und größere Abnehmer von Weinen mehr auf Marken und Regionen denn auf Qualität fixiert. Ein Großhändler braucht Rioja, Ribera, Rueda, Rías Baixas und Raldepeñas, vielleicht noch ein paar „R“s mehr. Und je weniger Lieferanten man hat, desto besser. Profi in dieser Angelegenheit ist J. García Carrión. Die aus Jumilla stammende Weinbaufamilie (in der es auch gerade ein paar atmosphärische Turbulenzen gibt) ist eigentlich in allen Weinbauregionen Spaniens präsent, die man halbwegs unfallfrei aussprechen kann. „Sie wollen einen Wein aus Kwambimbistan? Aber klar, haben wir!“ García Carrión hat durchgesetzt, dass Markennamen nicht auf eine Denominación oder Autonomie beschränkt sein dürfen, inzwischen kann man Weine aus ganz Europa unter dem gleichen Markenlabel anbieten. Wichtigster Konkurrent ist nicht etwa Felix Solís (die spielen sich eher gegenseitig Bälle zu), sondern Ramón Bilbao, die in Haro beheimatete und in ganz Spanien präsente Riojabodega. Eigene, auf ihren Namen lautende Bodegas hat man nur in wenigen Regionen, in Rueda etwa. Normalerweise hat man eine lokale Bodega unter der Fuchtel, die für Ramón Bilbao schuftet; ein Beispiel ist Mar de Frades aus Rías Baixas, ja genau, die mit dem Thermoetikett und dem rosa Schiffchen.

Viele andere Bodegas machen das auch, in der Regel sind es ebenfalls Kellereien aus der Rioja. Warum? Nun, sie verfügen über ein gut ausgebautes nationales und internationales Vertriebsnetz, sie müssen lediglich einen oder ein paar wenige Weine hinzufügen.

Die Eigentümerstruktur lässt Rückschlüsse auf die Handelsaktivitäten ganzer Regionen zu. Viele spanienweit aktive Weingüter stammen aus der Rioja oder aus Katalonien, zwei Gegenden, die als betont kaufmännisch bekannt sind, auch wenn das in Sachen Katalonien doch eher zweifelhaft ist. Von Gallo, ähhh Martín Códax, einmal abgesehen, gibt es genau zwei galicische Investoren, die sich jenseits der Grenzen tummelm: José María Fonseca (Terras Gauda) und Manuel Jové, der Teile des Juan Gil Imperiums übernahm. Pepe Rodríguez wollte groß hinaus, ihn ereilte indes das Schicksal, welches schon Daedalus und Icarus kennenlernten.

Aktuell wird gerade Valdeorras neu zugeteilt. Pagos de los Capellanes und CVNE sind schon da, die Liste derer, die angeblich kommen wollen, ist lang. Ribera del Duero wird ferngesteuert, Rueda und Toro auch. Überall dort, wo man entweder pflanzen kann oder aber große Rebflächen vorhanden sind, tummeln sich die Großen der Szene.

Und was ist das Problem an der Geschichte? Nun, alle diese Flaschen, die von all diesen Bodegas auf alle möglichen Märkte dieser Welt geworfen werden, tragen ein Rückenetikett, auf dem der Name der Weinbauregion steht. An den Regionen, genauer gesagt an der Darstellung der Typizität einer jeder Region sind die Großbodegas nicht interessiert. Sie wollen, dass da unter ihrem Namen eine Rebsorte und eine Region steht. Aber erst kommt García Carrión oder Ramón Bilbao oder CVNE, und dann die Region und eventuell die Rebsorte. Nur der Produzent ist wichtig. Aber woher soll der unbedarfte Konsument das wissen. Wenn ein Ribera von Bodegas Fulanito nach rotem Wasser schmeckt, hat nicht nur die Bodega den Schaden. Viele Konsumenten glauben dann, dass Ribera-Weine nach rotem Wasser schmecken.

Soviel zum Fressen. Und wo bleibt nun die Moral? ¡Argh! Text: El oso alemán

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Vignes de Vrigny Premier Cru Extra Brut

Champagner · Premier Cru · Pinot Meunier · Extra Brut

Egly-Ouriet Les Vignes de Vrigny Premier Cru Extra Brut ist ein Winzerchampagner aus 100 % Pinot Meunier – jener oft unterschätzten Rebsorte der Champagne. Egly-Ouriet begegnet ihr mit derselben Ernsthaftigkeit wie dem Grand-Cru-Pinot-Noir: eine Cuvée mit Tiefe, Präzision und Charakter. Im Glas ein glasklares, fruchtbetontes Bild von Meunier.


Vrigny

Die Weinberge in Vrigny liegen auf der Petite Montagne de Reims, einem der wenigen Premier-Cru-Terroirs der Champagne, das vor allem Pinot Meunier hervorbringt. Vier Parzellen auf Kreideböden, mit Reben aus dem Jahr 1970 – über fünfzig Jahre Wurzeltiefe.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Meunier. Grundlage ist der aktuelle Basisjahrgang, ergänzt durch 50 % Reserveweine aus zwei älteren Jahrgängen. Als einzige Abfüllung des Hauses wird der Vrigny ohne Holzkontakt im Edelstahltank ausgebaut und ohne Filtration abgefüllt. Lange Hefelagerung; Dosage 2 g/l.

Im Glas

In der Nase Birne, Roggenbrot und rote Kirsche – ausdrucksstark und fruchtbetont, aber nie plump. Am Gaumen mittlerer bis voller Körper, fleischig und fruchtreich, mit einer Säure, die trotz aller Reife Spannung hält. Der Abgang ist lang und klar. Der Wein entwickelt sich im Glas und braucht Luft.

Am Tisch

Wer jetzt öffnet, sollte dekantieren oder den Wein eine Stunde im Glas lassen; ein bis zwei Jahre Kellerzeit machen ihn zugänglicher und komplexer. Serviertemperatur 8–10 °C.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalbsbries, gereifter Ziegenkäse und klassische Champagnerküche.


Lage: Vrigny, Petite Montagne de Reims (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut
Ausbau: Edelstahltank (ohne Holz), ohne Filtration, langes Hefelager, 2 g/l Dosage

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Rebsorten

Henri Prudhon St. Aubin Cuvee Frisson D´Avril 1er Cru 2021

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Cuvée Frisson d'Avril Côte de Beaune · Kalk/Mergel 2021

Der Saint-Aubin Frisson d'Avril 1er Cru 2021 von Henri Prudhon ist ein Weißwein aus 100 % Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin (Côte de Beaune). Zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen, zeigt er sich fein, mineralisch und elegant.


Saint-Aubin – Côte de Beaune

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status. Die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnay-Weine hervor.

Die Domaine Henri Prudhon ist eine etablierte Familienadresse in Saint-Aubin und steht für präzise, terroirtreue Weißweine.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die mineralische Eleganz dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Nach burgundischer Tradition reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur, feine Würze und cremige Textur verleiht, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, Steinobst und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen fein und elegant, mit cremiger Textur und einer klaren, mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang und frisch.

Zitrus, weiße Blüten und Steinobst über cremiger Textur und mineralischer Spannung – fein, elegant und lang.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren; ein Burgunderglas betont die Aromatik.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die mineralische Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (1er Cru), Côte de Beaune (Burgund); Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru – Blanc
Ausbau: 100% Chardonnay, Holzfassreife

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2023 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant am Gaumen – ein Village-Chardonnay, der regelrecht durch den Mund tanzt.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die mineralische Tiefe dieses Puligny trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Village-Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

La Villette Chardonnay

Weißwein · Südfrankreich · Chardonnay

Chardonnay Südfrankreich · Pyrenäen-Vorland 6 Monate sur lie im Eichenfass teilweise malolaktisch harmonisch · cremig

Der La Villette Chardonnay von Badet Clément wird aus Trauben südfranzösischer Weinberge am Fuße der Pyrenäen gekeltert. Sechs Monate „sur lie" im Eichenfass und eine teilweise malolaktische Gärung geben ihm komplexe Aromen von Zitrus, Birne und frischem Brot – harmonisch, mit einem Hauch Vanille und Haselnuss.


Chardonnay vom Fuße der Pyrenäen

Der La Villette ist nach einem bekannten Pariser Stadtviertel benannt, das für das französische Savoir-vivre steht. Die Chardonnay-Trauben stammen aus Südfrankreich, von Weinbergen am Fuße der Pyrenäen.

Badet Clément et Compagnie keltert daraus einen zugänglichen, harmonischen Weißwein im Geist des Savoir-vivre.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus Südfrankreich.

Der Wein reift sechs Monate „sur lie" in Eichenfässern; ein Teil durchläuft die malolaktische Gärung, wodurch sich frische, typische Chardonnay-Aromen entwickeln und eine cremige Textur entsteht.

Im Glas

Komplexe Primäraromen nach Zitrusfrüchten, Banane, Birne und frischem Brot. Am Gaumen harmonisch, mit einem Hauch von Vanille und Haselnüssen und cremiger Textur.

Zitrus, Birne und frisches Brot mit einem Hauch Vanille und Haselnuss – harmonisch und cremig.

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung schon zugänglich und trinkfreudig.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel, Pasta in heller Sauce und mildem Weichkäse. Ein vielseitiger, unkomplizierter Begleiter.


Lage: Südfrankreich; Weinberge am Fuße der Pyrenäen
Klassifikation: Weißwein (vmtl. IGP Pays d'Oc)
Ausbau: Chardonnay; 6 Monate sur lie im Eichenfass, teilweise malolaktische Gärung

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Spirituosen

Cassissée Creme de Cassis de Dijon

Spirituose · Likör · Burgund · Frankreich

L'Héritier-Guyot Cassissée ist ein original französischer schwarzer Johannisbeerlikör. Frische schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne prägen den natürlich-fruchtigen Geschmack dieser Crème de Cassis de Dijon.


Herkunft / Dijon

L'Héritier-Guyot ist ein traditionsreiches Haus aus Dijon im Burgund und einer der Spezialisten für Crème de Cassis. „Crème de Cassis de Dijon" ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die für höchste Qualität und einen besonders hohen Fruchtanteil steht.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus frischen schwarzen Johannisbeeren der Burgunder Spitzensorte Noir de Bourgogne, die für ihr intensives Aroma bekannt ist. Die Beeren werden mazeriert, um ihren natürlich-fruchtigen Geschmack und die tiefdunkle Farbe zu gewinnen.

Im Glas

Tiefes Dunkelviolett. In der Nase intensive, frische schwarze Johannisbeere. Am Gaumen vollmundig und fruchtig, mit der typischen Süße und Säurefrische der Cassisbeere und einem lang anhaltenden Beerenaroma.

Pur und im Drink

Klassisch im Kir (mit Weißwein) oder Kir Royal (mit Champagner oder Crémant) – oder über Desserts.

Ideal: für Kir und Kir Royal, in Cocktails, über Eis und Desserts oder zum Verfeinern.


Herkunft: Dijon, Burgund (Frankreich); L'Héritier-Guyot
Art: Crème de Cassis de Dijon (schwarzer Johannisbeerlikör), geschützte Herkunftsbezeichnung
Zutaten: schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne

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Weine

Marie-Courtin Éloquence Extra Brut 2019 BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Blanc de Blancs · Bio

Marie-Courtin Éloquence Extra Brut ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay von über 25 Jahre alten Reben an der Côte des Bar. Die Reben wurzeln auf mergeligen Kalkböden. Ein Champagner wie eine kraftvolle Feder im Boxhandschuh – kraftvoll und zugleich fein. Im Glas kreidig, cremig und salzig.


Côte des Bar

Die Trauben stammen von einem über 25 Jahre alten Rebbestand an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die mergeligen Kalkböden verleihen dem Chardonnay seine kreidige Mineralität und Tiefe. Marie-Courtin (Dominique Moreau) arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus einer Einzellage. Schonend ausgebaut und mit langer Hefereife, wird er als Extra Brut mit minimaler Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feinster Perlage. Volle Aromen von Kreide, unreifem Pfirsich, nassem Stein, Kernobst und gerösteten Mandeln. Die Textur am Gaumen ist cremig, reif und zugleich frisch. Der Nachhall ist lang, das Finish salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar (Champagne); Mergelkalk, Altreben
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: 100 % Chardonnay, schonender Ausbau, langes Hefelager, minimale Dosage

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Rebsorten

Caliterra Cabernet Sauvignon Tributo Gran Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Cabernet Sauvignon · Gran Reserva

Caliterra Tributo Cabernet Sauvignon Gran Reserva ist ein kraftvoller, klar strukturierter Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Die Tributo-Linie steht über der Reserva und ist ein Tribut an die besten Lagen und Menschen des Weinguts. Der Wein basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon. Im Glas ein reifer Cabernet mit schwarzer Johannisbeere, Schokolade und einem Hauch Paprika.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz, in nach Nordosten ausgerichteten, sonnenexponierten Lagen. Das fördert reife, komplexe Aromen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile weiterer Sorten. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm Tiefe und feine Würze gibt.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere und Cassis, Schokolade und ein Hauch Paprika, dazu Gewürze und Tabak. Am Gaumen satt und fruchtbetont; die Tannine zeigen sich erst beim Nachschmecken. Der Abgang ist lang und harmonisch.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Steak, kräftige Fleischgerichte, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Gran Reserva (Tributo)
Ausbau: 14 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert white

Entalkoholisiert · Weißwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert white ist ein alkoholfreier Weißwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Weißwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Zitrusnoten und gelbe Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit klarer Frische – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Weißweins.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Weißwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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