Casa Zabala – Gijón – Spanien

Casa Zabala – 95 Jahre Tradition

Cimadevilla ist der älteste Stadtteil der asturischen Industrie- und Hafenstadt Gijon. Ein quirliges und lebendiges Viertel, mit vielen kleinen Plätzen und einer pulsierenden Gastronomie Szene, die hauptsächlich aus Siderias mit lokalem Speisenangebot besteht.

Das Casa Zabala ist in diesem historischen Zentrum mit 95 Jahren das zweit- älteste Restaurant in ganz Gijón und wird nun bereits in der vierten Generation von der Familie Zabala betrieben.

Gegessen wird hier nach wie vor reichlich und dies dann auch sehr klassisch. Wie überhaupt die Zeit in der abgeschiedenen Stadt Gijón stehen geblieben zu sein scheint, verteidigt das Casa Zabala die heimische Küche souverän gegen in dieser Zone nicht existierende Fast Food Ketten, Pizzerien oder Döner Buden.

Ein liebenswerter Ort der schönen Tradition, an welchem sich das Restaurant auch erst ab 22.00 Uhr so richtig füllt und die gute Stimmung dann nach ein paar Gläsern Apfelwein von Tisch zu Tisch überschwappt.

Casa Zabala
Calle Vizconde de Campo Grande, 2
33201 Gijón
Spanien
Telefon: +34 985 34 17 31
www.casazabala.com

39

Unsere Wertung: 39 von 365 Punkten *

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Frankreich

Domaine Duroche Gevrey Chambertin 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC 9 Parzellen · 3,15 ha Reben ab 1934 2023

Der Gevrey-Chambertin 2023 von Pierre Duroché entsteht aus neun Parzellen mit insgesamt 3,15 Hektar, bepflanzt zwischen 1934 und 1980. Das Zusammenspiel kalk- und mergelreicher, teils sandiger Böden gibt dem reinsortigen Pinot Noir Tiefe, Spannung und eine natürliche Eleganz.


Gevrey-Chambertin – neun Parzellen alter Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Dieser Dorfwein stammt aus neun unterschiedlichen Parzellen mit kalk- und mergelreichen, teils sandigen Böden, gepflanzt zwischen 1934 und 1980 – das Zusammenspiel der Lagen prägt Tiefe und Spannung.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage aus neun Parzellen mit teils sehr alten Reben (ab 1934).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Saftigkeit, feinkörniges Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Waldbeeren, feine Blütenaromen und ein Hauch von Rauch und Erde. Am Gaumen saftig, geschmeidig und harmonisch, getragen von klarer Frische und feinkörnigem Tannin. Der Abgang ist präzise, mineralisch und anhaltend salzig.

Reife Waldbeeren und feine Blüten über feinkörnigem Tannin – ein charmanter Gevrey mit präzisem, salzigem Abgang.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); 9 Parzellen, kalk-/mergelreich, teils sandig, 3,15 ha, Reben ab 1934
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Monteabellon Finca Matambres 2020

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Finca Matambres 2020 ist ein großer Einzellagen-Ribera del Duero von kalkhaltigem Grund. Der reinsortige Tempranillo begeistert mit kräftiger Brombeerfrucht, dezenter Holzwürze, seidigen Gerbstoffen, klarer Frische und sehr langem Abgang – dicht, expressiv und vielschichtig.


Ribera del Duero / Nava de Roa

Die Einzellage Matambres in der Ribera del Duero fußt auf kalkhaltigem Grund und bietet eine ideale Grundlage für einen großen Wein. Bodegas Monteabellón geht mit diesem Wein den nächsten Schritt: weg vom klassischen spanischen Qualitätssystem (Crianza/Reserva), hin zur Betonung der besten Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo (Tinta del País). Der Wein reifte über zwei Jahre in besten französischen Eichenfässern, was ihm Struktur, dezente Holzwürze und seidige Gerbstoffe verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut, mit Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase kräftige Brombeerfrucht mit dezenter Holzwürze. Am Gaumen dicht, expressiv und vielschichtig, mit seidigen Gerbstoffen, klarer Frische und einem sehr langen Abgang – schon nach rund zwei Stunden Luftkontakt zugänglich.

Am Tisch

Vor dem Genuss einige Stunden dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: rotem Fleisch, Lamm, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero, Einzellage Finca Matambres (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Rebsorte: 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: über 2 Jahre in französischen Eichenfässern
Jahrgang: 2020

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Italien

Ca dei Frati Rosa dei Frati

Roséwein · Riviera del Garda · Gardasee · trocken

Ca' dei Frati Rosa dei Frati ist ein frischer, eleganter Rosé vom Südufer des Gardasees. Das Weingut Ca' dei Frati keltert ihn als trockenen Chiaretto aus den lombardischen Rebsorten Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera. Die Reben stehen rund um Sirmione und Desenzano nahe dem See. Im Glas ein lachsrosa Rosé mit Aromen von Blüten, Apfel, Mandel und reifer Kirsche.


Riviera del Garda

Der Rosa dei Frati stammt vom Südufer des Gardasees, aus der DOC Riviera del Garda Classico. Die moränischen Böden aus Kalk, Ton, Schluff und Sand und das milde Seeklima prägen den Stil. Die Trauben werden bei später Reife rund um Sirmione und Desenzano gelesen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera. Nach kurzem Schalenkontakt zur Farbgewinnung vergärt der Wein kühl im Edelstahltank, ohne malolaktische Gärung. Anschließend reift er rund sechs Monate auf der Feinhefe und zwei Monate in der Flasche, was ihm Tiefe und cremige Textur gibt.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase Blüten wie Weißdorn, dazu grüner Apfel, Mandel und reife Kirsche. Am Gaumen saftig und vollmundig, frisch und salzig zugleich, mit vielschichtigem Charakter. Der Abgang macht Lust auf das nächste Glas.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder zum Essen; jung zu genießen.

Klassische Begleitung: Vorspeisen, Salate, Fisch, helles Fleisch und Risotto.


Lage: Südufer Gardasee (Sirmione/Desenzano), Lombardei
Klassifikation: Riviera del Garda Classico DOC – Rosé
Ausbau: Edelstahl, kurze Maischestandzeit, 6 Monate Feinhefe, keine malolaktische Gärung

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Weine

Jose Gil Vinedos En San Vicente de la Sonsierra 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit ~20 % Garnacha & 5 % Viura Rioja DOCa Viñedos en San Vicente San Vicente de la Sonsierra José Gil Höhenlagen > 500 m 2024

Der José Gil Viñedos en San Vicente de la Sonsierra 2024 ist der Village-Wein des Hauses – ein „Einstiegswein" auf hohem Niveau: präzise, feinmaschig, frisch und zutiefst terroirgeprägt. So schmeckt der perfekte Rotwein aus San Vicente.


Viñedos en San Vicente – der Village-Wein von José Gil

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

2024 markiert einen wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Präzisionsarbeit von José und Vicky Gil: Das Weingut erweitert seinen Besitz um einen weiteren Hektar – drei Parzellen unterhalb der Sierra Cantabria, darunter ein alter Garnacha-Weinberg bei Peciña sowie zwei Tempranillo-Lagen im Valle de La Canoca. Das erlaubt eine feinere Selektion und hebt die Qualität des Village-Weins auf ein nochmals höheres Niveau. Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen rund um San Vicente, meist auf über 500 Metern Höhe; die vielfältigen Böden aus Lehm, Kalk, Sand und feineren Sedimenten geben dem Wein zusätzliche Tiefe und Komplexität.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. Im Viñedos en San Vicente ergibt das einen frischen, saftig gespannten Wein mit klarer Frucht und feinmaschiger Struktur – ein Village-Wein, der für seine Kategorie Maßstäbe setzt.

Assemblage und Ausbau

Tempranillo als Basis, ergänzt von rund 20 % Garnacha und 5 % Viura, gemeinsam vergoren, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt vollständig von Hand; nach dem Entrappen bleiben etwa 20 % Rappenanteil erhalten, um Struktur und Würze zu betonen. Vergoren wird im Stahltank, bevor der junge Wein zehn Monate lang in Beton sowie gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift. Dieser sanfte Ausbau bewahrt die Klarheit der Frucht und unterstreicht die Herkunft der einzelnen Parzellen. Abgefüllt im September 2025; insgesamt 17.200 Flaschen.

Im Glas

Ein präziser, feinmaschiger Village-Tempranillo: frische rote Frucht, florale und würzige Nuancen aus dem Ganztraubenanteil, getragen von saftiger Spannung und lebendiger Säure. Am Gaumen klar, balanciert und terroirgeprägt, mit feinem Tannin und gutem Trinkfluss – die vielen Böden und Lagen zeigen sich in aromatischer Vielfalt und Tiefe.

Präzise, feinmaschig, frisch und zutiefst terroirgeprägt – so schmeckt der perfekte Rotwein aus San Vicente.

Schon jung mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Lamm und Geflügel, zu Salumi und Tapas sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, mehrere Weinberge rund um San Vicente de la Sonsierra (Spanien), meist >500 m; vielfältige Böden aus Lehm, Kalk, Sand und feineren Sedimenten
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit ~20 % Garnacha und 5 % Viura (trocken); 17.200 Flaschen
Ausbau: Handlese, ~20 % Ganztraube/Rappen, Gärung im Stahltank, 10 Monate in Beton sowie gebrauchten 300- und 500-l-Fässern (franz. Eiche); organischer Anbau

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Rebsorten

Pichler-Krutzler Riesling Loibenberg 2021

Weißwein · Wachau · Riesling

Riesling Wachau Ried Loibenberg Steinterrassen trocken 2021 13,50 % vol

Der Pichler-Krutzler Riesling Loibenberg 2021 stammt von einer der ganz großen Wachauer Toplagen – gewachsen auf nach Süden ausgerichteten Naturstein-Terrassen hoch über der Donau. Ausladende Steinobstfrucht, saftig und mineralisch-streng zugleich, zupackend und berührend: ein zeitloser Klassiker.


Ried Loibenberg – Klassiker der Wachau

Der Loibenberg ist einer der ganz großen und berühmten Klassiker unter den Wachauer Toplagen – und das mit Recht. Seine nach Süden ausgerichteten Naturstein-Terrassen liegen hoch über der Donau; die Reben für diesen Wein verteilen sich auf vier Parzellen, die alle in exponierten, steinigen Bereichen der Lage liegen.

Die kargen Urgesteinsböden und die warme, sonnenexponierte Steillage geben dem Riesling seine unverwechselbare Kombination aus reifer Frucht und mineralischer Strenge. Hier zeigt sich, wie großer Riesling schmecken kann.

Jahrgang 2021 – Wachau

2021 gilt in der Wachau als herausragender, klassisch-kühler Jahrgang. Ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Rieslinge von großer Präzision, animierender Säure und klarer Mineralität – ideale Voraussetzungen für einen Lagen-Riesling, der reife Steinobstfrucht mit Spannung und Tiefe verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken, 13,50 % vol.

Trauben von vier Parzellen in den exponierten, steinigen Bereichen des Loibenbergs, schonend vinifiziert und auf der Feinhefe ausgebaut, um die Frucht und die mineralische Strenge der Lage unverfälscht in den Wein zu tragen.

Im Glas

Ausladende Steinobstfrucht – reifer Pfirsich und Aprikose –, saftig und mineralisch-streng zugleich. Ein Wein, der zupackend und berührend ist, getragen von einer klaren, kühlen Mineralität und feiner Säurespannung.

So kann großer Riesling schmecken – zupackend, berührend, ein zeitloser Klassiker.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit deutlichem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Wachau, Ried Loibenberg (Österreich); nach Süden ausgerichtete Naturstein-Terrassen über der Donau, vier Parzellen in exponierten, steinigen Bereichen
Klassifikation: Qualitätswein Wachau, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; schonende Vinifikation, Ausbau auf der Feinhefe

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Rebsorten

Anne Gros Hautes Côtes de Nuits blancs Cuvée Marine 2023

Weißwein · Hautes Côtes de Nuits · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Nuits AOC Cuvée Marine 2023 500-l-Fass · 30% neu

Der Hautes Côtes de Nuits Blanc Cuvée Marine 2023 der Domaine Anne Gros ist ein Chardonnay aus einer nur 1 Hektar großen Parzelle. Trotz später Lese bewahrt der Wein Mineralität und Spannung – mit salzigen Nuancen, Zitrus und einem Hauch exotischer Ananas. Am Gaumen entfaltet er sich mit Länge und tragender Säure.


Hautes Côtes de Nuits – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Nuits liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Nuits. Diese Höhenlage sorgt für Frische und Spannung – ideale Voraussetzungen für einen mineralischen Chardonnay. Die Cuvée Marine stammt aus einer einzigen, nur 1 Hektar großen Parzelle.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge naturnah. Hier wird das Lesegut bewusst sehr spät geerntet, ohne dass der Wein an Frische verliert.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei tragender Säure. Die späte Lese und die Höhenlage bewahren hier Mineralität und Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von einer 1-Hektar-Parzelle, spät gelesen.

Ausbau in 500-Liter-Fässern, davon 30% neu. Das größere Fassformat gibt dem Wein Struktur, ohne die salzig-mineralische Linie und die Zitrusfrucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitronen und ein Hauch exotischer Ananas, dazu leicht salzige Nuancen. Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit Druck und stattlicher Länge, getragen von guter Säure.

Salzige Mineralität, Zitrus und ein Hauch Ananas – ein Chardonnay mit Spannung und stattlicher Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, weißes Fleisch und Geflügel in heller Sauce – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Meeresfrüchten.


Lage: Hautes Côtes de Nuits, 1-ha-Parzelle; höhere, kühlere Hanglage
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC
Ausbau: Chardonnay; 500-l-Fässer, 30% neu; naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Envinate Benje tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2022

Der Envínate Benje Tinto 2022 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2022 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2022, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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