Winzerhof Dockner – Der große Jahrgang 2018

Der Winzerhof Dockner aus dem Kremstal in Österreich zum Top Jahrgang 2018

Der heurige Sommer hat mit über 40 Hitzetagen sogar den Jahrhundertsommer 2003 übertroffen. Die Weinblüte hat am 20. Mai begonnen und war Ende Mai – noch nie so früh – abgeschlossen. Der extrem heiße trockene Sommer hat den Reben, besonders den jungen Lagen ziemlich zugesetzt, aber letztendlich ist der ersehnte Niederschlag mit über 100 mm Mitte August gekommen. Dadurch wurde der Erntebeginn nochmals beschleunigt und wir haben mit der Haupternte bereits in der letzten Augustwoche begonnen.

Höchste physiologische Reife mit enormem Zuckergehalt und auch eine rekordverdächtige Erntemenge – so wie sich der Winzer das wünscht – prägen den Jahrgang 2018. Unsere Lesemaschine war heuer bereits bei der achten Traubenernte im Einsatz. Gesamt wurden ca. 150 ha geerntet. Davon haben wir 50 ha händisch gelesen und 100 ha wurden von Sepp mit der Lesemaschine eingebracht.

Es ist für uns ein Riesenjahrgang, jedoch mit großer Herausforderung in der Verarbeitung wegen der hohen Temperaturen während der Erntezeit. Durch den neuen Kellerbau mit modernster Kühlanlage und perfekter Kühlleistung haben wir diese Herausforderung souverän gemeistert. Wir können uns auf einen großen Jahrgang 2018 freuen!

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Deutschland

Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ausgegoren

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Mosel · Traben-Trarbach Wolfer Goldgrube (Grand Cru) Aurum · ausgegoren wurzelechte Reben bis 100 J. grauer Schiefer ~2 Jahre Vollhefe 2017

Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.


Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges

Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Bio-zertifiziert, mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.

Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.

Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Biologischer Anbau; sehr kleine Menge.

Im Glas

Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.

Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.

Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Mosel, Wolfer Goldgrube (Traben-Trarbach, Deutschland); grauer Schiefer mit rötlichen Adern, Süd-West-Ausrichtung; beste Parzellen, wurzelechte Reben bis 100 Jahre
Klassifikation: Mosel, Riesling, ausgegoren (trocken); Grand-Cru-Selektion „Aurum"; sehr kleine Menge
Ausbau: Riesling; Spontangärung, ~2 Jahre auf der Vollhefe, schonend in Holz/Stahl; biologischer Anbau

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~600 m nur 3.570 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.


La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.

Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), ~600 m, lehmige Böden mit kleinem Kalksteinanteil, von Fenchel, Thymian und Rosmarin umgeben
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.570 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), 100 % entrappt, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im historischen Kellergewölbe; organischer Anbau

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Länder/Regionen

Jeff Carrel Vieille Mule blanc

Wein · Weißwein · Roussillon · Frankreich

Jeff Carrel Vieille Mule Blanc ist eine ausdrucksstarke Weißwein-Cuvée aus dem Roussillon, die die Aromen Südfrankreichs einfängt. Reife Honigmelone, Papaya und Kräuter der Provence wechseln sich harmonisch ab – würzig, feurig und vollmundig am Gaumen.


Roussillon / Südfrankreich

Das Roussillon im äußersten Süden Frankreichs, nahe den Pyrenäen, ist für kraftvolle, aromatische Weiße aus mediterranen Sorten bekannt. Die Reben für diesen Wein wachsen auf lehmhaltigen Kalkböden. Vinifiziert vom renommierten Önologen Jeff Carrel.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 50 % Macabeo, 30 % Grenache Blanc und 20 % Muscat. Macabeo bringt Frische und Struktur, Grenache Blanc Fülle und Schmelz, Muscat die blumig-würzige Aromatik. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, fruchtbetonte Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase reife Honigmelone, Papaya und Kräuter der Provence, dazu eine blumig-würzige Muskatnote. Am Gaumen würzig und vollmundig, mit reifer Frucht, mediterraner Würze und langem, feurigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als ausdrucksstarker Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: mediterraner Küche, gegrilltem Fisch, Geflügel, würzigen Gemüsegerichten und asiatischer Küche.


Lage: Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel

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Rebsorten

Tramin Lagrein

Die Rebsorte Lagrein ist eine der ältesten Rebsorten Südtirols. Tiefdunkel in der Farbe erinnert der Lagrein im Geschmack an reife, dunkle Beeren, Kakao und ein wenig Veilchen. Vollmundig und mit guter Struktur. Samtig mit weichen Tanninen im Abgang.

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Spanien

Aalto PS 2022 tinto

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero La Horra · La Aguilera alte Reben (60–90 J.) 20 Monate neue franz. Eiche trocken

Der Aalto PS 2022 ist der Spitzenwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen mit 60 bis 90 Jahre alten Reben in La Horra und La Aguilera. Nach Handlese und doppelter Selektion reift der Wein 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche. Der warme, trockene Jahrgang 2022 bringt einen kraftvollen, konzentrierten Wein mit 15 % vol. hervor.


La Horra & La Aguilera – Ribera del Duero

Die Bodegas Aalto liegen in Quintanilla de Arriba in der Ribera del Duero, gegründet von Mariano García und Javier Zaccagnini. „PS" steht für Pagos Seleccionados – eine Auswahl aus den besten Lagen des Guts. Die Trauben für den PS stammen aus alten Parzellen in La Horra und La Aguilera mit Reben zwischen 60 und 90 Jahren. Das kontinentale Klima der Hochebene mit heißen Tagen und kühlen Nächten gibt dem Tempranillo Tiefe und Frische.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von sehr alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit doppelter Selektion am Sortiertisch; vergoren wird im Edelstahltank, die malolaktische Gärung im Fass. Der Ausbau dauert 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche, abgefüllt im September 2024. 

Im Glas

Sattes, purpurnes Dunkelrot mit ausgeprägten Glyzerinschlieren. In der Nase balsamische, vollreife schwarze Früchte, Gewürze sowie feine Noten von Vanille und Holz. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit massivem, von dunkler Frucht durchzogenem Tannin und frischer Spannung. Stoffig und vollmundig, der Abgang bleibt lang und würzig.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, geschmortes Rind, Wild, Steaks vom Grill und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren rund zwei Stunden dekantieren. Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut über das kommende Jahrzehnt, etwa bis 2037. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage La Horra, La Aguilera · Ribera del Duero (Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche

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Frankreich

Le Moine Chapelle Chambertin Grand Cru 2021

Rotwein · Chapelle-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chapelle-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chapelle-Chambertin Grand Cru 2021 stammt aus einem der kleinsten und feinsten Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits – ein eleganter, finessenreicher Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Chapelle-Chambertin – feiner Grand Cru in Gevrey

Chapelle-Chambertin ist eines der kleinen, feinen Mikro-Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits, im südlichen Bereich von Gevrey-Chambertin gelegen – östlich von Chambertin-Clos de Bèze und nördlich von Griotte-Chambertin, direkt an der Route des Grands Crus. Die Lage an den unteren Hängen bietet sehr gute Sonneneinstrahlung und Drainage. Mit nur 5,48 Hektar und einer Produktion von knapp über 20.000 Flaschen zählt er zu den exklusiven, seltenen Grands Crus des Burgunds.

Stilistisch zeigen die Weine eine vergleichsweise helle Farbe und setzen auf Finesse und Eleganz statt auf reine Wucht. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und florale Tiefe betont.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen Lage wie Chapelle-Chambertin ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chapelle-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem feinen, gut dränierten Hang am Fuß der großen Gevrey-Crus lebt dieser Grand Cru von Eleganz: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chapelle-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); unterer Hang an der Route des Grands Crus, östlich Chambertin-Clos de Bèze; ~5,48 ha
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Feinkost

Caffarel Crema Gianduia

Feinkost · Haselnusscreme · Piemont

Caffarel Crema Gianduia ist eine zart schmelzende, nussige Gianduia-Haselnusscreme mit Piemonteser Haselnüssen. Das Turiner Traditionshaus Caffarel gilt als Erfinder der Gianduia. Fein, cremig und intensiv im Haselnussaroma. Perfekt als Brotaufstrich zum Frühstück.


Herkunft

Caffarel ist ein Traditionshaus aus Turin im Piemont und gilt als Wegbereiter der Gianduia – der klassischen Verbindung aus Haselnuss und Schokolade. Die Creme nutzt Piemonteser Haselnüsse, bekannt für ihr feines, intensives Aroma.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage sind Piemonteser Haselnüsse, die zu einer zart schmelzenden Gianduia-Creme verarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine feine, cremige Textur mit intensivem Nussgeschmack.

Geschmack

Cremig und zart schmelzend, mit intensivem Haselnussaroma und feiner Schokoladennote. Nussig, vollmundig und fein süß.

Am Tisch

Als Brotaufstrich zum Frühstück, auf Gebäck oder zum Verfeinern von Desserts.

Klassische Begleitung: frisches Brot, Croissants, Pfannkuchen, Eis und Obst.


Hersteller: Caffarel (Turin, Italien)
Produkt: Crema Gianduia (Haselnusscreme)
Sorte: Gianduia mit Piemonteser Haselnüssen
Herkunft: Piemont (Italien)
Verarbeitung: zart schmelzende Nusscreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2026

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Weine

Kompassus Baga Reserva 2020 tinto

Rotwein · Bairrada · Baga

Baga DOC Bairrada Reserva alte Reben (bis 90 J.) Kompassus · João Póvoa 18 Monate franz. Barrique 2020

Der Kompassus Baga Reserva 2020 ist ein reinsortiger Baga-Rotwein, der nur so vor Kraft strotzt – aus bis zu 90 Jahre alten Reben der Bairrada, 18 Monate in französischer Eiche gereift. Ein kraftvoller, tiefgründiger Ausdruck einer großen, oft unterschätzten Rebsorte.


Kompassus – Baga-Spezialist aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft. Seit 1991 erzeugt er Wein, seit 2005 unter dem Namen Kompassus; die Baga, die große rote Sorte der Bairrada, ist die Basis all seiner Rot- und Schaumweine. Die Reben in Cordinhã wachsen auf tonig-kalkigen Böden mit starker Südexposition, naturnah und minimal-invasiv bewirtschaftet. Seit 2012 verantwortet Anselmo Mendes, einer der besten Önologen Portugals, die Kellerarbeit.

„Baga" ist eine autochthone Rebsorte aus Portugal, die kaum Beachtung findet. Oft wurde sie nur im Verschnitt verwendet, um dem Wein mehr Komplexität, Struktur und Farbe zu verleihen. Dieser reinsortige Reserva zeigt, welches Potenzial in ihr steckt: Das Lesegut stammt von bis zu 90 Jahre alten Reben.

Jahrgang 2020 – Bairrada

Der Jahrgang 2020 bringt im Baga Reserva einen kraftvollen, dicht strukturierten Rotwein mit dunkler Frucht und der für die Sorte typischen festen Tanninstruktur. Die alten Reben und die kühl-atlantisch geprägte Bairrada sorgen dabei für Frische und Spannung, die der Kraft des Weins Balance verleihen.

Ausbau

Reinsortiger Baga aus dem Jahrgang 2020, Reserva, trocken.

Der Wein reift 18 Monate in 700-Liter-Barriques aus französischer Eiche, was ihm noch mehr Struktur, Tiefe und Ausdruck verleiht. Die Produktion ist auf 5.000 Flaschen pro Jahrgang reduziert.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Baga: tiefe dunkle Frucht (Brombeere, dunkle Kirsche), ergänzt um würzige und erdige Noten sowie feine, vom Barrique getragene Würze. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit der für die Sorte typischen festen, griffigen Tanninstruktur und einer frischen Säure, die Kraft und Tiefe in Balance hält.

Dieser aus 100 % Baga vinifizierte Reserva strotzt nur so vor Kraft.

Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren. Am besten bei 18 °C servieren.

Am Tisch

Zur traditionellen Bairrada-Küche (Spanferkel/Leitão), zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); tonig-kalkige Böden, Südexposition, alte Baga-Reben (bis 90 Jahre)
Klassifikation: DOC Bairrada, Baga Reserva (trocken); ca. 5.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Baga; 18 Monate in 700-l-Barriques aus französischer Eiche

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