Huber‘s im Fischerwirt – Salzburg – Österreich

Huber‘s im Fischerwirt – Kulinarischer Sommer im OktoberHuber‘s im Fischerwirt – Salzburg – Österreich

Ein herzliches „Grüß Gott“ empfängt den Gast beim Eintritt auf die Terrasse des Restaurants Huber‘s im Fischerwirt in einem hübschen Salzburger Aussenbezirk. Es ist zwar schon Mitte Oktober, aber dennoch ist der Himmel strahlend blau und die Außentemperaturen klettern unaufhaltsam Grad um Grad und intensiv wärmend bis auf 26 Grad Celsius hinauf.

Da wird das Angebot, draußen zu speisen fröhlich aufgenommen und einem sonnigen, leckeren und typisch österreichischen Mahl steht nichts mehr im Weg. Eröffnet wurde dieser Mittagstisch mit einer fantastischen, leicht sauren Tafelspitzsülze; in die zweite Runde ging es mit einer hausgemachten Pasta in Morchel- Rahmsauce und mediterran mundenden Kürbis Ravioli sowie einem klassischen Wiener Schnitzel.

Alles ist hier perfekt und äußerst schmackhaft. Die Kalorienzunahme ist bei so viel „gutem“ Geschmack nicht außer acht zu lassen und so bleiben die verlockend klingenden Salzburger Nockerln in der Küche und nur noch ein kleines Praliné findet den Weg in den nach Zucker gierenden Körper. Ein Dessert wird hier beizeiten noch einmal nachgeschoben; es wird wie der Rest im Huber‘s im Fischerwirt sicher ein wahrer Gaumenschmaus sein.

 Tafelspitz Sülze.

Hausgemachte Pasta in Morchel Rahmsauce.

Ravioli mit Kürbiscremefüllung.

 Wiener Schnitzel.

 Knackiger Salat.

Cassis- und Kürbiskern Praliné.

Huber´s im Fischerwirt
Peter-Pfenninger-Straße 8
5020 Salzburg
Österreich
Telefon: +43 662 424059
www.fischerwirt-liefering.at

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134

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Frankreich

Le Moine Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Premiers Crus von Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – ein eleganter, fein gezeichneter Pinot Noir mit kühler Frische. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Lavaut Saint-Jacques – Eleganz am Eingang der Combe

Lavaut Saint-Jacques (auch Lavaux-Saint-Jacques) ist eine 9,5 Hektar große Premier-Cru-Lage westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – einem kleinen Tal, das in die Côte d'Or einschneidet. Sie zählt zu den besten Premiers Crus der Gemeinde und liegt direkt unterhalb des berühmten Clos Saint-Jacques, mit dem sie die Bodenstruktur teilt.

Die Combe bringt kühle Westwinde in die Reben: Das verlangsamt die Reife, sorgt für große Tag-Nacht-Schwankungen und einen etwas schlankeren, frischen Stil. Die flachen, steinigen Böden mit hohem Kalkstein-Ton-Anteil und gute Drainage begrenzen den Ertrag und lenken die Energie in hochwertige Trauben – die Basis komplexer, frischer Pinot Noirs.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kühlen, frischen Lage wie Lavaut Saint-Jacques ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kühlen Mesoklima der Combe und den kalk-tonigen Steinböden lebt dieser Gevrey: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn schlank, fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, florale und würzige Tiefe – schlank, seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9,5 ha am Eingang der Combe de Lavaux, unterhalb Clos Saint-Jacques; flache, steinige Kalkstein-Ton-Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Martin Waßmer Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Weißer Burgunder ist ein saftiger, fruchtbetonter Weißburgunder aus Baden. Hellgelb mit grünen Reflexen im Glas, mit feiner Frucht in der Nase und einem klaren, mineralisch getragenen Gaumen.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen saftige, fruchtbetonte Burgunderweine mit feiner Mineralität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau bewahrt die frische Frucht, die feine Struktur und die mineralische Prägung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hellgelb mit grünen Reflexen. In der Nase feine Frucht mit Apfel und Haselnuss sowie dezenten Zitrusnoten im Hintergrund. Am Gaumen saftig, mit frischer Frucht, Zitrusnoten, leicht mineralischen Anklängen und guter Länge.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8 °C servieren. Ideal zu Kalbstafelspitz.

Passt zu: Fischgerichten und Meeresfrüchten, Kalbfleisch, hellem Geflügel und Schwein.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: frische- und fruchtbetont

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USA

Saxum Broken Stones 2019

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden französische Eiche 2019

Der Saxum Broken Stones 2019 ist eine rare, Syrah-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus dem kalkreichen Willow Creek District von Paso Robles. Tief, würzig und vielschichtig – mit dunkler Frucht, herzhafter Würze und einer kraftvollen, zugleich präzisen Statur. Der Name verweist auf die gebrochenen Kalksteine des Bodens.


Broken Stones – aus gebrochenem Kalkstein

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein", und „Broken Stones" spielt auf eben diesen gebrochenen, kalkreichen Untergrund an, dem die Cuvée ihren Charakter verdankt.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des Willow Creek District ergibt das einen tiefgründigen, kraftvollen und zugleich frischen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro (Mourvèdre) sowie Grenache und Carignan, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und herzhafte Würze; Graciano steuert Farbe, florale Frische und lebendige Säure bei; Mataro Struktur, Erdigkeit und eine trüffelige, herzhafte Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit, Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, gemahlener Pfeffer, geräuchertes Wild, eine erdig-würzige Note von verbrannter Erde und Trüffel sowie florale und kräuterige Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit dichter, geschliffener Textur, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die den kraftvollen Stil trägt – mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Pfeffer, geräuchertes Wild und Trüffel – kraftvoll und vielschichtig, von mineralischer Frische getragen, sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir (James Berry Vineyard), Kalkstein/Kalkschiefer der Monterey-Formation; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro sowie Grenache und Carignan (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Spanien

Ossian Verdling dulce

Wein · Süßwein · Castilla y León · Spanien

Ossian Verdling Dulce ist ein fruchtsüßer Verdejo aus Segovia, inspiriert von den großen deutschen Rieslingen. Der Name verbindet Verdejo und Riesling – die süße Variante entstand mit Nik Weis vom St. Urbans-Hof (Mosel) als Paten. Eine sehr feine, elegante Nase von Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder und Mandelsplittern.


Nieva / Castilla y León

Das Weingut Ossian Vides y Vinos liegt in Nieva (Segovia), einem der höchstgelegenen Verdejo-Gebiete Spaniens. Sein Schatz sind über 200 Jahre alte, wurzelechte und prä-phylloxerische Verdejo-Reben auf Sandböden alter Flussterrassen über 900 Metern Höhe – ökologisch bewirtschaftet. Mit der Verdling-Linie verneigt sich Ismael Gozalo vor der deutschen Winzerkunst, die für ihn neben dem Burgund das Maß der Dinge ist.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Verdejo, vinifiziert im Stil eines Mosel-Kabinetts unter Begleitung von Nik Weis. Eine frühe Lese bewahrt die natürliche Säure; nach Entrappung und sanfter Pressung vergärt der Most bei niedriger Temperatur mit Naturhefen. Die Gärung wird durch Kälte gestoppt, sodass die natürliche Restsüße erhalten bleibt – für eine feine Balance aus Süße und Frische.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase sehr fein und elegant, mit Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder, Frühlingswiese und Mandelsplittern. Am Gaumen wird die ausgeprägte Mineralität von einer wohldosierten fruchtigen Süße ummantelt und getragen von feiner Säure; sehr langer, mineralbetonter Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–10 °C servieren – als Begrüßungsschluck und Aperitif an einem lauen Sommerabend oder zu leichten Nachspeisen. Ein Wein mit großem Reifepotenzial.

Passt zu: Obstdesserts, leichten Nachspeisen, Blauschimmelkäse und würzig-asiatischer Küche.


Lage: Nieva, Segovia – V.T. Castilla y León (Spanien); Ossian Vides y Vinos
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla y León – 100 % Verdejo (wurzelecht, prä-phylloxerisch), fruchtsüß
Ausbau: frühe Lese, Gärung bei niedriger Temperatur mit Naturhefen, durch Kälte gestoppt (natürliche Restsüße); Begleitung Nik Weis (Mosel)

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Weine

Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 BIO

Weißwein · Franken · Chardonnay

Chardonnay Franken Sommerach · Rossbach Meursault-Klon Muschelkalk Bio (Naturland) 2021

Der Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 ist ein kraftvoll-mineralischer Bio-Chardonnay aus Sommerach – von einem alten Meursault-Klon, handverlesen in einem harten Bio-Jahrgang, spontan vergoren und lange im Barrique auf der Hefe gereift.


Rossbach – ein alter Meursault-Klon in Franken

Die Chardonnay-Reben wurden 2013 in die Weinbergsparzelle mit dem historischen Namen Rossbach gesetzt. Die Erde dort ist hellbraun, der Weinberg neigt sich gen Süd-Süd-Ost; unter der sandig-lehmigen Oberfläche zieht sich aus Muschelkalk geformtes Gestein durch – perfekt für Chardonnay. Auf der Suche nach den passenden Reben wurden Richard und Kerstin Östreicher 2011 im burgundischen Meursault fündig: ein besonderer, alter Klon, der nie überzüchtet wurde und nur wenige, dafür kleine, kompakte Trauben mit dicker Schale hervorbringt.

Diese Gelegenheit konnten sie sich nicht entgehen lassen – der von Vater Alfons so geliebte Bacchus musste weichen, doch Alfons nahm es gelassen und gab Richard seinen Segen. Die französischen Reben fühlen sich in der fränkischen Heimat auch ohne künstliche Bewässerung pudelwohl.

Jahrgang 2021 – ein hartes Bio-Jahr

Der 2021er Chardonnay Rossbach wurde am 16. Oktober 2021 von Hand gelesen, wobei die Lesehelfer penibel jedes einwandfreie Beerchen selektierten. Denn 2021 war ein brutales Jahr für alle Bio-Winzer: Bei zu viel Regen und warmen Temperaturen breitete sich der falsche Mehltau (Peronospora) in rasender Geschwindigkeit aus. Im biozertifizierten Weinbau fehlen die Mittel, diese Pilzkrankheit zu behandeln – es bleibt nur, mit natürlichen Mitteln vorzubeugen und die Abwehrkräfte der Pflanzen konsequent zu stärken. Entsprechend mühsam und pingelig war die Selektion: nur kerngesundes Traubenmaterial durfte in den Lesekisten landen, damit die Spontangärung gelingt.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Im konsequent puristischen Stil des Hauses: Vergärung ohne Zusatz von Reinzuchthefen oder Enzymen im Holzfass (Spontangärung), die nur mit kerngesundem Lesegut gelingt. Bis zur Füllung reift der Wein viele Monate im Barrique auf der natürlichen Hefe. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Ein kraftvoll-mineralischer, puristischer Chardonnay im typischen Rossbach-Stil: mit Schmelz, salziger Mineralität und großer Struktur, getragen vom Muschelkalk-Terroir. Kein Wein der lauten Primärfrucht, sondern der Tiefe und Länge – ein fränkischer Burgunder von Format.

Kraftvoll-mineralisch und puristisch – ein fränkischer Burgunder von Format.

Wir empfehlen, dem Wein vor dem Genuss ausreichend Luft und Temperatur im großen (Burgunder-)Glas zu gönnen oder ihn zu karaffieren. Wer mag, legt sich ein paar Flaschen für künftige Glücksmomente in den Keller. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rossbach (Deutschland); sandig-lehmige Oberfläche über Muschelkalk, Süd-Süd-Ost; Chardonnay-Klon aus Meursault
Klassifikation: Franken, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, Spontangärung im Holzfass, viele Monate Barrique auf der natürlichen Hefe; biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Le Moine Volnay Les Caillerets 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Les Caillerets Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Volnay Les Caillerets 1er Cru 2020 stammt aus dem feinsten Cru von Volnay – ein eleganter, mineralischer Pinot Noir mit delikater Frucht und steiniger Würze. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Volnay Les Caillerets – der feinste Cru von Volnay

Volnay bringt die elegantesten, feinsten Rotweine der Côte de Beaune hervor – reine Pinot Noirs von kalkreichen, gut dränierten Osthängen zwischen Pommard und Meursault, bekannt für Finesse statt Kraft. Les Caillerets gilt als der vornehmste Premier Cru der Appellation: Der hohe aktive Kalkanteil bei vergleichsweise wenig Ton verleiht den Weinen eine seidige Textur und mineralische Spannung, die oft mit Chambolle-Musigny verglichen wird.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer 1er Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Mineralität – kaum ein Winzer versteht es wie er, das gebündelte Terroir des Burgunds in die Flasche zu bringen. Jeder Wein ein Unikat, voller Eigenständigkeit und Mineralität, in nur kleiner Stückzahl.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 brachte an der Côte de Beaune reife, konzentrierte und zugleich frische Rotweine mit tiefer Frucht, feiner Säure und großer Energie. In einem feinen Cru wie Caillerets ergibt das einen dichten, jugendlich-kraftvollen und zugleich seidigen Volnay mit großem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Volnay Les Caillerets 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Der kalkreiche Caillerets-Hang prägt einen besonders feinen, eleganten Volnay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Nuancen und eine steinig-mineralische Würze. Aus dem warmen, reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur einbinden. Am Gaumen kraftvoll und doch fein gezeichnet, mit feinem Tannin, salziger Frische und einer luftigen, langen Linie.

Helle rote Frucht, florale und steinige Würze – seidig und fein, mit salziger Frische und luftiger Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Volnay Les Caillerets 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); kalkreicher Osthang zwischen Pommard und Meursault, gut dräniert
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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