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19. Februar 2019

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Rebsorten

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder

Wein · Rotwein · Ahr · Deutschland

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder besticht durch die elegante Komposition von Frucht und Kräuterwürze. Vielschichtig und stoffig, mit dezenten Rauchnoten aus der Barriquereife und fein eingebundenen Gerbstoffen, die die feine Spätburgunderfrucht tragen.


Ahr / Walporzheimer Kräuterberg

Das Weingut Paul Schumacher liegt an der Ahr, einem der renommiertesten Rotweingebiete Deutschlands. Die Lage Walporzheimer Kräuterberg zählt zu den traditionsreichen Steillagen des Tals; ihre Schieferböden und das geschützte Klima bringen elegante, würzige Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Die Reife im Barriquefass verleiht dem Wein dezente Rauchnoten, Stoffigkeit und fein eingebundene Gerbstoffe, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase elegante Frucht und Kräuterwürze, unterlegt von dezenten Rauchnoten. Am Gaumen vielschichtig und stoffig, mit feiner Spätburgunderfrucht, dezent schmeckbaren Gerbstoffen und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Wild, Lamm, gebratener Ente, Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ahr, Walporzheimer Kräuterberg (Deutschland); Weingut Paul Schumacher
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: Reife im Barriquefass

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Böhlig Wachenheim P.C. 2023 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Böhlig P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Sandsteingeröll mit Kalk Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. 2023 stammt aus einer der großen Lagen Wachenheims. Ein Premier-Cru-Riesling, der körperreich und präzise die kalkdurchzogene Herkunft in tiefgründige, an Burgund erinnernde Mineralität übersetzt.


Wachenheimer Böhlig – Premier Cru der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Der Böhlig ist eine 4,94 Hektar große Toplage im Herzen der Mittelhaardt, am Fuße des Haardtgebirges; der Anteil des Guts beträgt 3,11 Hektar. Ihr Ursprung reicht ins hohe Mittelalter zurück. Die südliche Hangneigung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, die das rote und gelbe, mit Kalkgestein durchzogene Sandsteingeröll erwärmt; die Rebwurzeln werden hier sehr gut mit Mineralien und Wasser versorgt.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die selektive Handlese vollreifer Trauben im September und die kalkdurchzogenen Sandsteinböden bewahrten Frische, Tiefe und mineralische Präzision – Körper und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Böhlig, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von kalkdurchzogenem Sandsteingeröll.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben im September, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein körperreicher, präziser Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine tiefgründige, kalkig-erdige Mineralität, die an Burgund erinnert. Am Gaumen gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und tiefgründiger, kalkig-erdiger Mineralität – gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein körperreicher, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Wachenheimer Böhlig, Mittelhaardt (Pfalz); rotes/gelbes Sandsteingeröll mit Kalkgestein, Südhang; Gutsanteil 3,11 ha (Lage gesamt 4,94 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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USA

Saxum Broken Stones 2017

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 22 % Ganztraube · 84 % neue Eiche 2017

Der Saxum Broken Stones 2017 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Eleganz und Komplexität, mit einer markanten kreidigen Mineralität.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang. Im Broken Stones 2017 verbindet sich die Fülle dieses Jahrgangs mit einer ungewöhnlichen Eleganz und Reinheit: ein vollmundiger, zugleich fein gezeichneter Wein mit großer Klarheit. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase, in der die primäre Frucht zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen gewinnt, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah und 4 % Mataro (Mourvèdre), Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mataro Struktur und herzhafte Erdigkeit. Vergoren mit rund 22 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in verschiedenen Gebinden – darunter 84 % neue Eiche und 11 % Amphoren. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reinheit und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu schwarze und rote Frucht wie schwarze Himbeere, Brombeere und Sauerkirsche, dazu Blutorange, Weihrauch, florale Anklänge, getrocknete Kräuter (Garrigue), Minze und ein Hauch Bitterschokolade. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig und doch elegant, mit reifem, geschliffenem Tannin ohne harte Kanten, einer betörenden, kreidig-mineralischen Textur und großer Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Himbeere, Brombeere und Blutorange über Weihrauch, Garrigue und Bitterschokolade – vollmundig, doch elegant und rein, mit kreidiger Textur.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah, 4 % Mataro (trocken)
Ausbau: ~22 % Ganztraube, ~19 Monate in verschiedenen Gebinden (84 % neue Eiche, 11 % Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Dönnhoff Oberhäuser Brücke Monopol Riesling Spätlese 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese · fruchtsüß Dönnhoff Monopollage · Nahe Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm Edelstahl (1.250 l) 2023

Die Dönnhoff Oberhäuser Brücke Riesling Spätlese 2023 ist eine Rarität aus der Monopollage des Guts. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, feiner Frucht und tiefer Mineralität.


Oberhäuser Brücke – die Monopollage von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Oberhäuser Brücke ist eine rund 1,1 Hektar große VDP.Große Lage im alleinigen Besitz des Guts – eine echte Monopollage.

Die windgeschützte Tallage liegt direkt an der Nahe; der temperaturausgleichende Fluss schafft ein besonderes Mikroklima mit früher Blüte, langer Vegetationszeit und später Lese. Im Untergrund liegt Urgestein aus Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert von einer Deckschicht aus Lösslehm, die auch in Trockenjahren eine gute Wasserversorgung sichert. Hier entstehen filigrane, tiefmineralische Weltklasseweine, überwiegend restsüß.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für eine filigrane, fruchtsüße Spätlese mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus der Monopollage Oberhäuser Brücke, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm.

100 % selektive Handlese; Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-Liter-Behälter), wodurch die rasiermesserscharfe, pikante Säure erhalten bleibt. Erträge rund 40 hl/ha; Reben etwa 25–55 Jahre alt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure und langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Eine filigrane, sehr langlebige Nahe-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Oberhäuser Brücke (VDP.Große Lage, Monopol), Nahe; windgeschützte Tallage am Fluss; Urgestein/Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert mit Lösslehm; ~1,1 ha, alleiniger Besitz Dönnhoff
Klassifikation: Riesling Spätlese, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-l-Behälter); ~40 hl/ha

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Rebsorten

Joseph Colin Saint-Aubin Compendium blanc 2023

Weißwein · Saint-Aubin · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin AOC Cuvée Compendium · mehrere Parzellen Côte de Beaune 2023

Der Saint-Aubin Compendium Blanc 2023 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus verschiedenen Parzellen der Appellation Saint-Aubin. Salz, Rauchmandeln, Frühlingswiese, Minze und unreifer Pfirsich entfalten sich mit Luft; am Gaumen kraftvolle Eleganz mit fein eingebundener Säure und langem, saftigem Finish.


Saint-Aubin – das unterschätzte Weißwein-Dorf

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status; die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnays hervor, die für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt sind und stetig besser werden. Heute dominiert Chardonnay (rund 137 Hektar) gegenüber Pinot Noir.

Der Compendium ist eine Cuvée aus mehreren Saint-Aubin-Parzellen – ein „Kompendium" der Appellation, komponiert von Joseph Colin aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die salzig-mineralische, zugleich kraftvolle Art dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus verschiedenen Saint-Aubin-Parzellen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Frische, Salz und Mineralität ausgerichtet.

Im Glas

Mit zunehmendem Luftkontakt entfalten sich eine frische Meeresbrise, Salz, Rauchmandeln, Frühlingswiese, Minzblätter, unreifer Pfirsich und etwas Zitrone. Am Gaumen kraftvolle Eleganz; die Säure ist fein in die Frucht eingebunden und mündet in ein saftiges, langes Finish.

Salz, Rauchmandeln und Minze über kraftvoller Eleganz, mit saftigem, langem Finish – berauschend lecker.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (Côte de Beaune); verschiedene Parzellen, Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Schaumweine

Dom Pérignon Champagner brut 2013

Der Dom Pérignon Vintage 2013 stammt aus einem besonderen Jahr: Die Lese begann erst Ende September und lief bis in den Oktober. Kellermeister Vincent Chaperon nannte ihn ruhig und doch kraftvoll – vielleicht einen der letzten so späten Jahrgänge. Die Assemblage: 51 % Pinot Noir und 49 % Chardonnay.

Im Glas

Helles Gold, feine, ausdauernde Perlen. Im Duft Blüten und Mineralität, weißer Pfeffer und Gardenie, mit der Zeit ein Hauch Torf. Im Mund voll und vielschichtig, mit Anis, getrocknetem Ingwer, Birne und Mango. Das Finale ist lang, geschmeidig und reif.

Mach was draus

Zum feierlichen Auftakt oder durch das ganze Menü: Austern, Meeresfrüchte, edler Fisch, Geflügel oder Kalb. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C in einem großen Glas. Er hat Reserven bis weit in die 2030er-Jahre.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der 2013er ist ein Dom Pérignon der leisen Töne. Genau das macht ihn so spannend.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was war besonders an 2013? Ein später Jahrgang: Die Trauben reiften langsam, gelesen wurde von Ende September bis in den Oktober. Ein trocknender Ostwind hielt sie vor der Lese gesund.

Wie wird er gemacht? Klassische Flaschengärung und viele Jahre Reife auf der Hefe. Das gibt Tiefe, Cremigkeit und feine Perlen. Dosiert als Brut.

Wer steht dahinter? Moët & Chandon in Épernay. Dom Pérignon ist die Prestige-Cuvée des Hauses und gibt es nur als Jahrgang.

51 % Pinot Noir, 49 % Chardonnay · Champagne AOC · Jahrgang 2013, Lese ab Ende September · klassische Flaschengärung · lange Hefereife · Brut · Moët & Chandon, Épernay · Stand: Oktober 2026

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2018 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2018

Der Saxum Paderewski Vineyard 2018 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Tief, würzig und parfümiert, vollgewichtig und strukturiert – aus einem herausragenden Jahrgang, im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, würzigen und perfümierten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro (Mourvèdre), 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2018, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen, Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und dunkle Kirsche, florale Anklänge von Veilchen und Flieder, süße Gewürze, Lakritz und Anis sowie eine pfeffrige Note. Am Gaumen vollgewichtig und konzentriert, mit reifem, festem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze und blaue Frucht, Veilchen und Flieder über süßer Würze, Lakritz und Pfeffer – vollgewichtig, strukturiert und sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro, 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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Länder/Regionen

Campagnola Amarone della Valpolicella Classico

Rotwein · Amarone · Valpolicella Classico · Veneto

Campagnola Amarone della Valpolicella Classico ist ein kräftiger, trockener Rotwein aus dem Veneto. Das traditionsreiche Haus Giuseppe Campagnola zählt zu den ältesten Erzeugern der Valpolicella Classica. Die Trauben werden vor dem Keltern getrocknet, was den Wein stark konzentriert. Im Glas ein dichter Amarone mit Aromen von Rosinen und getrockneten Früchten.


Valpolicella Classico

Die DOCG Amarone della Valpolicella Classico stammt aus dem historischen Kerngebiet der Valpolicella nördlich von Verona. Die Trauben für diesen Wein wachsen auf kalkhaltigen Hanglagen im Marano-Tal in Höhen von 200 bis 350 Metern. Verwendet werden die typischen Sorten Corvina, Corvinone und Rondinella.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus Corvina, Corvinone und Rondinella. Nach der Lese trocknen die Trauben rund 100 Tage (Appassimento) und verlieren dabei 35–40 % ihres Gewichts. Nach der Pressung und langer Maischestandzeit reift der Wein mindestens zwei Jahre in großen slawonischen Holzfässern und französischen Barriques, gefolgt von Flaschenreife.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Rosinen und getrocknete Früchte, dazu reife Kirsche, geröstete Mandel und Vanille. Am Gaumen sehr konzentriert und trocken, mit leichter fruchtiger Süße und weichem Tannin. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Profitiert stark vom Dekantieren – ruhig mehrere Stunden, bei sehr jungen Flaschen sogar länger im Voraus. Serviertemperatur 16–18 °C; lange lagerfähig.

Klassische Begleitung: geschmortes Rind, Wild und gereifter Hartkäse. Ebenso als kraftvoller Wein zum Ausklang.


Lage: Valpolicella Classica (Marano, Verona), Kalkhanglagen 200–350 m
Klassifikation: Amarone della Valpolicella Classico DOCG
Ausbau: Appassimento, große Holzfässer + französische Barriques, min. 2 Jahre

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