Schneller Mohnkuchen

Schneller Mohnkuchen

Einfach und schnell ist dieses Rezept für Mohnkuchen zu backen. Teig und Streusel werden aus einem Teig zubereitet und der Mohn wird mit Milch und Grieß aufgekocht. Ganz klassisch und flott, sehr lecker und saftig.

Zutaten: für den Teig und die Streusel: 170g Butter, 330g Mehl, 100g Zucker, eine Prise Salz und 2 Eier.

Für die Mohnfüllung: 200g Mohn, je 100g Grieß und Zucker, 500ml Milch, 1 Ei, Zitronensaft.

Die Zutaten für den Teig und die Streusel verrühren.

2/3 des Teiges in eine mehlierte Springform geben.
Die Milch in einem Topf erwärmen, den Zucker, Grieß und Mohn hinzugeben…

… gut vermengen und kurz aufkochen lassen. Abkühlen lassen.
In die Mohnmasse ein Ei verrühren und etwas Saft von einer Zitrone hinzugeben.

Den restlichen Teig mit etwas Mehl krümmelig rühren.
Die Mohnmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
Darauf dann die Streusel geben.
Bei 170° C ca 45 Minuten im Ofen backen.

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Spanien

Vinos de Encostas Xose Lois Sebio Coios

Wein · Rotwein · Bierzo · Spanien

Xosé Lois Sebio Coios ist ein kühler, eleganter Mencía aus uralten Reben im Anbaugebiet Bierzo. Er glänzt vor Würze, Säure und Saftigkeit: innere Kraft, mineralische Frische, viel rote Frucht und eine subtile Eleganz, die sich bei jedem Schluck aufs Neue zeigt.


Bierzo / Valtuille

Die uralten Mencía-Reben stammen aus der Lage O Val in Valtuille in der DO Bierzo (Kastilien-León). Diese Gegend gilt als kältester Teil von Valtuille, aus dem gemeinhin die besten Weine des Bierzo kommen. „Coios" bedeutet Felsbrocken und verweist auf das karge, mineralische Terroir. Erzeuger ist Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Mencía von alten Reben. Der Ausbau betont die kühle, frische und mineralische Stilistik und bewahrt die saftige rote Frucht sowie die feine Eleganz des Weins. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase viel rote Frucht, florale Noten, feine Würze und klare Mineralität. Am Gaumen kühl, frisch und saftig, mit innerer Kraft, lebendiger Säure, fein gewobenen Tanninen und subtiler Eleganz; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pilzgerichten, Wurst und mittelreifem Käse.


Lage: DO Bierzo, O Val in Valtuille (Kastilien-León, Spanien); Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas)
Klassifikation: DO Bierzo – 100 % Mencía (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbetonter Ausbau

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Weine

Galon roble 4 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Roble

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Reben über 20 Jahre steinige Sandböden Malo bei 26 °C im Fass 4 Monate französische Eiche

Galón Roble ist der jüngere Toro aus dem Galón-Sortiment: 100 % Tinta de Toro von über 20 Jahre alten Reben, malolaktische Gärung im Fass und nur vier Monate in französischer Eiche. Fruchtbetont und würzig, mit dunkler Frucht und einer dezenten Holznote – ein Toro für den Alltag, jung zugänglich.


Roble – der kurze Weg durchs Holz

Spanische Rotweine werden oft nach ihrer Reifezeit eingeteilt. Ein Crianza muss in Toro mindestens zwei Jahre reifen, davon mindestens sechs Monate im Fass. Roble – wörtlich „Eiche" – ist die Bezeichnung für Weine, die kürzer mit Holz in Berührung kamen, meist wenige Monate. Das Ziel ist ein anderes: nicht Tiefe durch lange Reife, sondern Frucht mit etwas Struktur. Der Galón Roble steht damit neben dem Galón Crianza desselben Hauses – dieselbe Rebsorte, dieselbe Herkunft, aber ein jüngerer, offenerer Stil.

Die DO Toro liegt am Duero in der Provinz Zamora, auf einer Hochebene um 700 Meter. Das Klima ist kontinental, mit atlantischem Einfluss aus dem Westen: heiße Tage, kühle Nächte, wenig Regen. Die Böden sind steinig, sandig und nährstoffarm. Sie halten die Erträge gering, und die großen Temperaturunterschiede lassen die Trauben reifen, ohne dass sie ihre Säure verlieren.

Die Rebsorte ist Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo – mit kleineren, dickschaligeren Beeren als in der Rioja und entsprechend mehr Farbe und Gerbstoff. Die Reben für den Roble sind über 20 Jahre alt; jünger als beim Crianza, was eine offenere, fruchtigere Art unterstützt.

Handlese, Malo im Fass, vier Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand im Oktober, in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben unversehrt in den Keller kommen.

Die malolaktische Gärung läuft bei konstant 26 °C im Fass. Dabei wird die kantige Apfelsäure in weichere Milchsäure umgewandelt, und Wein und Holz verbinden sich früh – das gibt dem Roble trotz kurzer Fasszeit eine runde Struktur. Anschließend reift er vier Monate in französischer Eiche, gerade genug, um die kräftigen Gerbstoffe der Tinta de Toro abzurunden, ohne die Frucht zu überdecken. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase dunkle Frucht, Brombeere und Kirsche, dazu eine dezente Holznote, die die Frucht einbindet statt sie zu überlagern. Am Gaumen würzig und ungezähmt, mit authentischer, dunkler Frucht und festen, aber runden Gerbstoffen. Der Abgang ist lang.

Vier Monate Holz statt zwei Jahre Reife: Toro, bei dem die Frucht vorn steht.

Bei 16–17 °C servieren, eine kurze Belüftung im Glas genügt. Jung trinken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Tapas, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse. Ebenso zu Burgern, Chorizo, Albóndigas und Pizza – ein unkomplizierter Begleiter für kräftige Alltagsküche.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Kastilien-León · steinige, sandige, nährstoffarme Böden
Klassifikation DO Toro · Roble · trocken
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · malolaktische Gärung bei 26 °C im Fass
Ausbau 4 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Trinkempfehlung jung trinken
Rebenalter über 20 Jahre

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 676 Flaschen · 2022

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2022 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Ein Wein von Dichte, Eleganz und Feinheit – ein schlafender Riese, der schon heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock ist minimal und bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Rioja Alavesa

2022 brachte in der Rioja durchgängig warme Temperaturen und erforderte ein sensibles Gespür für die richtige Laubarbeit. Höhenlagen mit altem Rebbestand profitierten klar gegenüber den Tallagen; Tempranillo schnitt besonders in höheren Lagen sehr gut ab. Trotz der sengenden Sommerhitze und aller Besorgnis im Vorfeld übertreffen die Weine die Erwartungen bei Weitem – sie präsentieren sich in einer reifen, genussreifen Phase, hier bewahrt durch Höhe und altes Rebmaterial mit Frische und Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 676 Flaschen.

Im Glas

Der Wein zeichnet sich durch seine Dichte, Eleganz und Feinheit aus. Sehr feine dunkle, rote Früchte, ein Hauch von Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verschmelzen zu einem einheitlichen Kosmos. Rauchige Noten, Wildheit und harmonische Tannine runden das Profil ab. Eine spielerische, kräftige Säure verleiht Länge und erzeugt ein durstlöschendes Finale. Ein schlafender Riese, der bereits heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.

Dichte, Eleganz und Feinheit: feine dunkle und rote Früchte, ein Hauch Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchige Noten und harmonische Tannine – eine spielerische Säure verleiht Länge und ein durstlöschendes Finale.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 676 Flaschen

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Schaumweine

Billecart-Salmon Le Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Blanc de Blancs Grand Cru ist reiner Chardonnay aus vier Spitzendörfern der Côte des Blancs, alle Grand Cru. Cremig, kühl und mit salziger Feinheit – ein Champagner für besondere Vorspeisen.

Im Glas

Leuchtendes Gold mit grünem Schimmer, sehr feine Bläschen. In der Nase Brioche, frische Butter und weiße Blüten über einer kühlen, mineralischen Basis. Am Gaumen cremig, mit Mandel, Zitruszeste und einem Hauch Baiser. Hinten raus: Salz und Feinheit.

Mach was draus

Hamachi-Sashimi mit Yuzu, Krabben auf Toast oder ein Aperitif mit Grissini und Bottarga. Auch zu Jakobsmuscheln roh mit Limette ist er eine Wucht. Für einen Abend zu zweit reichen Butterbrezeln mit Fleur de Sel. Servier ihn bei rund 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Serviere ihn nicht zu kalt, rund 10 Grad sind ideal. Und wenn du es krachen lassen willst: ein Löffel Kaviar dazu.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bringen die vier Dörfer? Chouilly gibt Frucht und Rundung, Cramant Finesse, Avize Kraft und Le Mesnil-sur-Oger salzige Spannung. Zusammen ergibt das Balance.

Ist Holz im Spiel? Nein. Billecart baut ihn komplett im Edelstahl aus. Die Cremigkeit kommt von vier bis fünf Jahren Hefereife.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize, Chouilly, Cramant, Le Mesnil-sur-Oger · Basisjahr plus ca. 25–40 % Reservewein · Edelstahl, ohne Holz · Méthode Traditionnelle · Extra Brut · Hefelager 4–5 Jahre · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)

Tempranillo & alte Sorten Ribera del Duero · Einzellage La Aguilera Bio 2014

Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.


Canta la Perdiz – die Einzellage

„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.

Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.

Ausbau

Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014.

Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.

Im Glas

Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.

Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.

Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: Canta la Perdiz (Einzellage), La Aguilera, Ribera del Duero (Spanien); helle Sand-/Kalksteinböden, wurzelechte Reben (100–150 J.), ~890 m, südexponiert
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Feldmischsatz (Tempranillo dominant), trocken
Ausbau: Co-Fermentation ganzer Trauben in Beton (~8–9 Mon.), ~31 Monate alte franz. Fässer; unfiltriert; Bio (ES-ECO-016-CL)

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Schaumweine

Champagne Frederic Savart Ecueil Trépail Blanc de Blancs 1er Cru

Chardonnay aus zwei Premier-Cru-Orten vereint der Frédéric Savart Blanc de Blancs 1er Cru der Montagne de Reims: Écueil und Trépail. Gefüllt wurden genau 13.532 Flaschen. Er beweist, dass Chardonnay auch abseits der Côte des Blancs straff und genau sein kann.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft: Zitrus, gelber Apfel, Blüten und ein wenig bittere Mandel. Im Mund seidig und straff zugleich, mit reifer Säure, zarten Hefenoten und einer feinen Salzspur. Ein langes, kreidiges Finale.

Mach was draus

Austern, Langustinen, feiner Fisch, Jakobsmuscheln oder Geflügel. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft. Er hat Reserven für einige Jahre.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zwei Dörfer, zwei Böden, ein Blanc de Blancs mit Spannung. Ein Geheimtipp für Chardonnay-Fans.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Écueil und Trépail? Écueil hat sandige Böden mit Kalkadern, die dem Chardonnay Fülle und eine feine Textur geben. Trépail, auf der Ostseite der Montagne, steht auf Kreide und bringt Kühle und Spannung.

Wie wird er gemacht? Je nach Parzelle im Edelstahl oder im Holz ausgebaut, der Säureabbau läuft nicht vollständig. Dosiert als Extra Brut.

100 % Chardonnay · Premier-Cru-Orte Écueil und Trépail · Sand mit Kalk, Kreide · Edelstahl und Holz · teils ohne Malo · Extra Brut, Restzucker 1,6 g/l · 13.532 Flaschen · Champagne Frédéric Savart, Écueil · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Amoureuses 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Amoureuses 2019

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2019 stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage von Chambolle – Groffier ist hier der größte Einzelbesitzer. Ein intensiver, salin-mineralischer Pinot Noir in Grand-Cru-Statur.


Les Amoureuses – die Lage

Les Amoureuses gilt als die berühmteste der 24 Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny und als einer der besten Weinberge der Welt – ein Anwärter auf eine künftige Grand-Cru-Klassifizierung. Die Lage liegt am südlichen Ende der Gemeinde, oberhalb von Vougeot und unterhalb des Grand Cru Le Musigny, an den Kalksteinhängen der Côte d'Or.

Der kalkhaltige Boden ist hier besonders leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in die Felsspalten zwingt – kleine, konzentrierte Beeren sind die Folge. Die stufenförmige, überwiegend südöstlich ausgerichtete Hanglage gibt reichlich Sonne bei Schutz vor der intensiven Nachmittagssonne, sodass Reife nie auf Kosten der Säure geht. Groffier bewirtschaftet hier rund einen Hektar mit etwa 60 Jahre alten Reben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und großes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in rund 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Eindrucksvoll tiefes, reiches Purpur. Eine fesselnde Nase mit intensiver schwarzer Kirsche, Veilchen, Waldboden und Graphit. Am Gaumen mittelgewichtig mit muskulösem Tannin und festem Griff, dazu eine ausgeprägt saline, an Austernschalen erinnernde Mineralik; üppiger Charakter, aber nie überreif – die frische Säure hält die Spannung bis in den sehr langen Nachhall.

Intensiv, üppig und salin-mineralisch – ein Amoureuses in Grand-Cru-Statur, getragen von frischer Säure.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Amoureuses, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); leichter Kalkboden über hartem Kalksteinunterboden, alte Reben (~60 J.), ca. 1 ha (Groffier)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Amoureuses), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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Spirituosen

Hochstrasser Haselnussschnaps

Edelbrand · Haselnuss · Tirol · Österreich

Hochstrasser Haselnussschnaps ist ein Haselnussbrand der Destillerie Hochstrasser aus Tirol. Geröstete Haselnüsse werden in Kornbrand angesetzt und anschließend destilliert. Das Ergebnis ist eine sehr intensive Nusswürze. Ein aromatischer Spezialitätenbrand.


Tirol

Die Destillerie Hochstrasser ist ein traditionsreicher Brennereibetrieb aus Tirol in Österreich, bekannt für hochwertige Edelbrände und Spezialitäten.

Herstellung und Reifung

Für den Haselnussschnaps werden geröstete Haselnüsse in Kornbrand angesetzt (mazeriert) und anschließend destilliert. So gehen die intensiven Röst- und Nussaromen in den Brand über.

Im Glas

In der Nase und am Gaumen eine sehr intensive Nusswürze, dazu Nougat, Karamell, Schokolade und Anklänge, die an eine Manner-Schnitte erinnern. Aromatisch, dicht und lang im Abgang.

Zum Genuss

Gut gekühlt oder bei Zimmertemperatur pur als Digestif genießen. Auch ein Highlight zu Desserts und Kaffee.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Gebäck, Eis und Kaffee.


Herkunft: Tirol (Österreich)
Art: Haselnussbrand / Spezialitätenbrand
Herstellung: geröstete Haselnüsse in Kornbrand angesetzt, destilliert

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